Gestationsdiabetes: Wie geht es weiter?

MMW - Fortschritte der Medizin, Nov 2017

Springer Medizin

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Gestationsdiabetes: Wie geht es weiter?

MMW Fortschritte der Medizin Kardiovaskuläre Prognose 0 J Epidemiol Community Health 2017 , online 9. Oktober 2017 1 Für Männerherzen 2 Dr. med. Brigitte Moreano Stellvertretende Chefredakteurin Kaum Rezidive Gestationsdiabetes; Wie geht es weiter? - Venenthrombosen: DOAK auch im Alltag sicher Ob nach einer akuten Venenthrombose ein Vitamin-K-Antagonist oder ein DOAK (direktes orales Antikoagulanz) verordnet wird, scheint für die Sicherheit der Ÿerapie unerheblich zu sein. Dies ergab die Auswertung bevölkerungsbasierter Gesundheitsdaten aus Kanada und den USA. Dabei wurden 12.489 Patienten unter DOAK-Ÿerapie (94,6% Rivaroxaban, 4,6% Dabigatran, 0,8% Apixaban) mit 47.036 Warfarinpatienten verglichen. Im Laufe von im Mittel 85 Tagen erlitten 3,3% der Patienten schwere Blutungen (davon 6,7% intrakranielle und 38,7% gastrointestinale) und 1,7% starben. Statistisch betrachtet gab es beim Blutungsrisiko keinen Unterschied zwischen den beiden Gruppen, zahlenmäßig war eine Tendenz zugunsten der DOAK zu erkennen. Die Gesamtmortalität unterschied sich nicht signi kant. ■ BMJ 2017;359:j4323 Erfolg der Karpaltunnelspaltung ist von Dauer Bei Karpaltunnelsyndrom bringt eine Operation den meisten Patienten langfristig Beschwerdefreiheit. Chirurgen aus Singapur untersuchten Patienten, die sich vor drei und mehr Jahren der Operation unterzogen hatten. Vollständig ohne Taubheitsgefühle waren ein Jahr nach dem Eingri¨ 61 von 80 operierten Hände (76,3%), nach neun Jahren hatte sich die Zahl auf 75 (93,8%) erhöht. Beurteilt mit dem Boston Carpal Tunnel Questionnaire gab es langfristig bei 72,5% der Hände weder Beschwerden noch funktionelle Einschränkungen. 93% der Patienten waren zufrieden mit dem Eingri¨, 85% würden sich erneut dafür entscheiden. Wie gesund ist die Ehe? Das kardiale Risikopro l verheirateter Männer verbessert sich, wenn die Beziehung zur Ehefrau besser wird. 620 Teil nehmer der Avon Longitudinal Study of Parents and Children wurden zu Studienbeginn, nach sechs und nach 18 Jahren untersucht und zu ihrer Ehe befragt. Die Qualität der Beziehung (gleichbleibend gut oder gleichbleibend schlecht) hatte keinen Ein‹uss auf das kardiale Risikopro l. Hatte sich das Verhältnis zur Gattin hingegen verbessert, war das LDL-Cholesterin nach 18 Jahren um 0,25 mmol/l niedriger als bei Männern in konstant guter Ehe. Auch der BMI (–1,07 kg/m2), das Gesamtcholesterin (–0,24 mmol/l ) und der diastolische Blutdruck (–2,24 mmHg) waren tendenziell verbessert. Hatte sich die Ehe verschlechtert, schlug sich dies in ei nem erhöhten diastolischen Blutdruck nieder (+2,74 mmHg) © kei_gokei / Getty Images / iStock m o c . e b o d a . k It/sc o P S B F R © Ob ein Gestationsdiabetes später kardiovaskuläre Ereignisse nach sich zieht, lässt sich durch den Lebensstil nach der Schwangerschaª beein‹ussen. Fast 90.000 Teilnehmerinnen der Nurses` Heath Study II, die mindestens einmal schwanger waren, wurden regelmäßig zu Lebensstil und Gesundheit befragt. Bei 1,55% der 5.292 Frauen mit Schwangerschaªsdiabetes kam es im Lauf von 25 Jahren zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei den übrigen betrug die Rate 1,28%. Damit war das relative Risiko für ein solches Ereignis bei Frauen mit Gestationsdiabetes um 43% höher als in der Vergleichsgruppe. Wurde allerdings bezüglich des Lebensstils nach der Schwangerschaª adjustiert, war das Risiko nur noch um 29% erhöht. Durch eine gesunde Lebensweise haben Frauen mit Gestationsdiabetes gute Chancen, ihre kardiovaskuläre Prognose zu normalisieren, so die Autoren. ■ JAMA Intern Med 2017, online 16. Oktober


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Springer Medizin. Gestationsdiabetes: Wie geht es weiter?, MMW - Fortschritte der Medizin, 2017, 3-3, DOI: 10.1007/s15006-017-0240-z