ARZTGRUPPENÜBERGREIFEND AUSGESTALTEN

Der Freie Zahnarzt, Nov 2017

RED

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ARZTGRUPPENÜBERGREIFEND AUSGESTALTEN

DR. PETER ENGEL betrug laut KZBV Ende des Jahres 2016 der bundesweite Abdeckungsgrad von P˜egeheimen mit zahnärztlichen Kooperationsverträgen. Durch eine Rahmenvereinbarung zwischen KZBV und GKV-Spitzenverband werden seit April 2014 p˜egebedür ige Patienten in Heimen vor Ort systematisch durch Vertragszahnärzte betreut. - MAR 5 0 , 2 % der Zahnärzte in Australien sind weiblich. 1901 gab es dort lediglich 20 weib liche Zahnärzte. Ihr Anteil stieg über die Jahre kontinuierlich: 2014 waren 39 Prozent der Zahnärzte weiblich, seit Juni übertri¡ nun erstmals die Zahl der praktizierenden Kolleginnen die der männlichen auf dem australischen Kontinent. % MAR MAR Medizinische Versorgungszentren-- Die deutsche Zahnärztescha sieht bei Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) weiter erheblichen Handlungsbedarf des Gesetzgebers. Das geht aus einem gemeinsamen Brief der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) sowie des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) hervor, der nach dem Deutschen Zahnärztetag an politische Entscheidungsträger geschickt wurde. Darin fordern die Institutionen im Namen des gesamten Berufsstandes, MVZ für den vertragszahnärztlichen Bereich kün ig ausschließlich arztgruppenübergreifend auszugestalten. Andernfalls sei die Sicherstellung einer deutschlandweit gleichwertigen Versorgung in Gefahr. Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz wurde die Gründung arztgruppengleicher MVZ ermöglicht. Ziel: Die Versorgung in der Fläche zu sichern. Die vergangenen Jahre haben jedoch gezeigt, dass in der vertragszahnärztlichen Versorgung das Gegenteil eingetreten ist: Nach aktuellen Zahlen beŽnden sich etwa 79 Prozent der rein zahnärztlichen MVZ in städtischen und etwa 21 Prozent in ländlichen Gebieten. Zahnarzt-MVZ leisten also keinen erkennbaren Beitrag zur Verbesserung der Versorgung in ländlichen oder strukturschwachen Regionen. Sie sind vielmehr stark regional konzentriert und siedeln sich vor allem in Großstädten, Ballungsräumen und einkommensstarken ländlichen Gebieten an. Die dynamische Entwicklung der MVZ lässt zudem eine Sogwirkung auf niederlassungs- und anstellungswillige junge Zahnärzte befürchten. Dies wirkt einer wohnortnahen und ˜ächendeckenden Versorgung entgegen, insbesondere in Flächenstaaten. Bleibt diese Dynamik bestehen, wird es – bedingt durch den demograŽschen Wandel innerhalb des Berufsstandes – kün ig zu Engpässen und Unterversorgung im ländlichen Raum kommen. RED


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RED. ARZTGRUPPENÜBERGREIFEND AUSGESTALTEN, Der Freie Zahnarzt, 2017, 6-6, DOI: 10.1007/s12614-017-7061-4