Laparoskopische Hysterektomie beim Endometriumkarzinom

Im Focus Onkologie, Dec 2017

Die Standardtherapie beim Endometriumkarzinom ist die Entfernung des Uterus gepaart mit einer bilateralen Salpingo-Oophorektomie. Ist die totale laparoskopische Hysterektomie der totalen abdominalen ebenbürtig?

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Laparoskopische Hysterektomie beim Endometriumkarzinom

Tamoxifen-†erapie auf Laparoskopische Hysterektomie beim Endometriumkarzinom 0 Fazit: Bei der Behandlung des Endometriumkarzinoms im Stadium I sind TLH und TAH mit einem vergleichbaren DFS und OS nach 4,5 Jahren verbunden. Dieses Ergebnis unterstützt angesichts der geringeren Komplikationsrate und kürzeren Erholungszeiten den Einsatz der TLH. Kathrin von Kieseritzky 1 Saha P et al. Treatment E cacy, Adherence, and Quality of Life Among Women Younger Than 35 Years in the International Breast Cancer Study Group TEXT and SOFT Adjuvant Endocrine Therapy Trials. J Clin Oncol. 2017;35(27):3113-22 Die Standardtherapie beim Endometriumkarzinom ist die Entfernung des Uterus gepaart mit einer bilateralen Salpingo-Oophorektomie. Ist die totale laparoskopische Hysterektomie der totalen abdominalen ebenbürtig? D le laparoskopische Hysterektomie ie kurzfristigen Vorteile, die die tota(TLH) gegenüber der totalen abdominalen Hysterektomie (TAH) hat, begünstigten in jüngerer Vergangenheit einen Trend hin zu dem minimal-invasiven Eingri'. So ist die TLH etwa mit einer geringeren Morbidität verbunden. Um nun auch die E¤zienz der beiden Techniken miteinander zu vergleichen, erhielten in der randomisierten Äquivalenzstudie LACE 760 Frauen (mittleres Alter 63 Jahre) eine TLH (n = 407) oder TAH (n = 353). Alle waren an endometrioidem Endometriumkarzinom im Stadium I erkrankt. Primärer Endpunkt war das krankheits - freie Überleben (DFS), dešniert als Intervall zwischen der Operation und dem ersten Rezidiv, inklusive Krankheitsprogress oder die Entwicklung eines neuen Primärtumors oder Tod. Nach median 4,5 Jahren Follow-up lag die Rate für das DFS in der TAH-Gruppe bei 81,3% und in der TLH-Gruppe bei 81,6 %. Die Di'erenz betrug 0,3% (mit Vorteil für TLH; 95%-Konšdenzintervall [KI] -5,5 bis 6,1%; p = 0,007). Damit wurde die dešnierte Äquivalenzgrenze von - merinnen unter 35 am stärksten beeinträchtigten, waren vasomotorischer Art. Fazit: Chemotherapeutisch behandelte Frauen unter 35 mit HR-positivem Brustkrebs scheinen von einer OFS in Kombination mit Tamoxifen oder Exemestan mehr zu proštieren als von Tamoxifen allein. Die unerwünschten Wirkungen sind dabei o’enbar nicht ausgeprägter als bei älteren Frauen vor der Menopause. Peter Leiner


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Kathrin von Kieseritzky. Laparoskopische Hysterektomie beim Endometriumkarzinom, Im Focus Onkologie, 2017, 46-46, DOI: 10.1007/s15015-017-3692-1