FVDZ WILL DUALES SYSTEM WEITERENTWICKELN

Der Freie Zahnarzt, Dec 2017

SAS

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FVDZ WILL DUALES SYSTEM WEITERENTWICKELN

- 897.608 Besuche von Zahnärztinnen und Zahnärzten wurden laut KZBV-Jahrbuch 2016 in der aufsuchenden Versorgung geleistet. Das spricht für eine hohe Akzeptanz der neuen Leistungen und dafür, dass sie bei der Zielgruppe der Alters- und Behindertenzahnheilkunde ankommen. MAR 8 0 % der Deutschen sind mit sich und den aktuellen Verhältnissen zufrieden. Hinzu kommt ein hohes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e. V. Gerade bei den weniger Privilegierten und den Älteren ist der Aufwärtstrend kurioserweise am deutlichsten. MAR 16.715 von insgesamt 71.926 Zahnärzten in Deutschland waren Ende 2016 in einer Praxis angestellt. Damit wird das Angestelltenverhältnis bei jungen Zahnärzten laut dem Statistischen Jahrbuch der BZÄK immer beliebter. Vor allem Frauen, und damit fast zwei von drei angestellten Zahnärzten, verbleiben nach der Assistenzzeit in einem Angestelltenverhältnis. MAR FVDZBUNDEVORSITZENDER HARALD SCHRADER UNHAPPY BIRTHDAY Nichts zu feiern-- Der Punktwert der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) hat 2018 das stolze Alter von 30 Jahren erreicht. Da helfen weder Anträge noch Berechnungen zu Lebenshaltung, Kostensteigerung oder In™ation: Der GOZPunktwert bleibt – und feiert wohl noch einige Geburtstage. SAS Absage an Bürgerversicherung-- Im Vorfeld von Verhandlungen einer neuen Großen Koalition haben die Vorstände des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) einer von der SPD geforderten Bürgerversicherung eine klare Absage erteilt. Bei ihren Sitzungen in München sprachen sich sowohl der FVDZ-Bundesvorstand als auch der Erweiterte Vorstand für den Erhalt und die Weiterentwicklung des dualen Gesundheitssystems aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung aus. Zwar gebe es in den nächsten Jahren Reformbedarf, allerdings „werden wir uns deutlich dafür einsetzen, dass unser Gesundheitssystem auch in Zukun‹ aus einer solidarischen und einer individuellen, privaten Krankenversicherung besteht“, machte die stellvertretende FVDZBundesvorsitzende Gudrun Kaps-Richter deutlich. Das System könne auf der bestehenden Dualität weiterentwickelt werden. Der entscheidende Faktor für die Zahnärztescha‹ sei der Erhalt der ‘erapiefreiheit für den Zahnarzt und die Wahlfreiheit des Patienten. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten aufrechtzuerhalten, werde das gegliederte System aus GKV und PKV benötigt, stellte der FVDZBundesvorsitzende Harald Schrader klar. „Eine Zwei-Klassen-Medizin gibt es in Deutschland nicht, sondern die wird erst eingeführt, wenn es eine Einheitsversicherung für alle gibt“, sagte Schrader. Der FVDZ werde sich weiterhin für eine Ö–nung des gesetzlichen Leistungskatalogs einsetzen, damit die Praxen auch zukün‹ig wirtscha‹lich sinnvoll betrieben werden können. „Jede Form von Gleichmacherei ist immer zum Schaden von Patienten“, betonte der FVDZ-Bundesvorsitzende. „Denn für eine gute und ™ächendeckende Versorgung brauchen wir auch vernün‹ige Rahmenbedingungen – und dafür muss ein sauberer Finanzierungsweg gefunden werden.“ SAS


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SAS. FVDZ WILL DUALES SYSTEM WEITERENTWICKELN, Der Freie Zahnarzt, 2018, 6-6, DOI: 10.1007/s12614-018-7107-2