Leitlinie empfiehlt Phytoarznei gegen Rhinosinusitis

MMW - Fortschritte der Medizin, Feb 2018

Red

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Leitlinie empfiehlt Phytoarznei gegen Rhinosinusitis

MMW Fortschritte der Medizin Mehr als ein Reservemittel Klares Votum 0 1 2 0 Dr. Dirk Einecke ■ Pressegespräch „Herzinsu zienz-Patient im Mittelpunkt: Frühzeitige Therapie mit mehr Lebenszeit und -qualität“ , DGK Herztage 2017; Berlin, Oktober 2017, Veranstalter: Novartis 1 Fortbildungsveranstaltung ‚Berliner Luft; Berlin , Oktober 2017, Veranstalter: Berlin-Chemie 2 Christina Ott - _ Der Angiotensin-Rezeptor-/Neprilysin-Inhibitor Sacubitril/Valsartan ist seit etwa 15 Jahren das erste Medikament, das die Prognose bei systolischer Herzinsuf‚zienz verbessert. Das Ausmaß ist beachtlich, so Prof. Dirk Westermann, Hamburg: Die relative Risikoreduktion für Tod mit kardiovaskulärer Ursache oder Krankenhausbehandlung lag in der PARADIGM-HF-Studie bei 20% (21,8% vs. 26,5%), die Mortalitätsreduktion bei 16% (17% vs. 19,8%). Der Behandlungseoeekt setzte früh ein. „Das ist eine Revolution in der Ÿerapie der Herzinsu¡zienz“, sagte Westermann. 8.442 Patienten waren im Schnitt 27 Monate lang entweder mit Sacubitril/Valsartan (Entresto®) oder Enalapril behandelt worden [McMurray JJV et al. N Engl J Med. 2014;371:993–1004]. Die Umstellung von einem ACEHemmer auf Sacubitril/Valsartan ist eine Klasse-1-Empfehlung der Leitlinien, sofern der Patient mit einem ACE-Hemmer, einem Betablocker und einen Mineralkortikoid-Antagonist behandelt wird und darunter weiterhin Symptome der Herzschwäche verspürt. Für die Umstellung muss man sich Zeit nehmen und unter Umständen Dosisanpassungen bei anderen Medikamenten vornehmen, z.B. bei Diuretika. Es sollte langsam au®itriert, aber die volle Dosis angestrebt werden. ■ Duale Bronchodilatation bei COPD _ „Wir wissen, dass wir mit der dualen Bronchodilatation eine FEV1-Zunahme von 300–350 ml erreichen können“, erläuterte Prof. Marek Lommatzsch, Ros tock. Das Entscheidende dabei sei aber nicht nur, dass die Atemwege erweitert werden, sondern dass zudem die Lunge entbläht wird, so der Pneumologe. Diese Entblähung sei erstaunlich stark, im Durchschnitt bis zu 700 ml. So könne der Patient wieder tiefer durchatmen, sich besser belasten. Wie u. a. die CLAIM-Studie zeigt, hat die Entblähung zudem einen direkten Effekt aufs Herz: 62 COPD-Patienten mit deutlicher Überblähung erhielten einen dualen Bronchodilatator (Indacaterol/ Glycopyrronium; 110/50 μg/d) oder Placebo. Nach 14 Tagen wurde das linksventrikuläre enddiastolische Volumen mittels Magnetresonanztomogra‚e ermittelt. Das LV-Volumen besserte sich signi‚kant um 10,27 ml, die Herzleistung nahm zu (> 0,2 l/min/m2). Die Studie zeigt nach Lommatzsch, dass sich mit einer inhalativen Ÿerapie die Herzleistung steigern lässt. s u c o F rt u n e g A irr/ y a b L o t o h P e c n e i c S © Röntgenthorax-Aufnahme eines 65-jährigen herzinsu zienten Patienten. Leitlinie empfiehlt Phytoarznei gegen Rhinosinusitis Die im April 2017 finalisierte S2k-Leitlinie von DEGAM und HNO-Fachgesellschaft empfiehlt, bei der Behandlung der akuten Rhinosinusitis (ARS) eine symptomorientierte Behandlung einer antibiotischen Therapie vorzuziehen: „Bei einer ARS … sollten in der Regel keine Antibiotika gegeben werden, ... (nur) bei Patienten mit besonderen Risikofaktoren.“ Zudem sprach die Leitlinie für das Phytotherapeutikum BNO 1016 (Sinupret® extract ) mit 6/6 Zustimmungen eine konkrete Empfehlung aus: „Eine Behandlung der ARS mit einem patentierten (Misch-)Extrakt (BNO 1016) … kann empfohlen werden.“ ■ Red. ■ Nach Informationen von Bionorica


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Red. Leitlinie empfiehlt Phytoarznei gegen Rhinosinusitis, MMW - Fortschritte der Medizin, 2018, 65-65, DOI: 10.1007/s15006-018-0206-9