Was Sie Patienten mit Asthma raten sollten

CME, Feb 2018

Springer Medizin

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Was Sie Patienten mit Asthma raten sollten

Grippeschutz bei Älteren lückenhaft 0 Dr. med. Constance Jakob Redakteurin Laut Robert Koch-Institut (RKI) liegt Deutschland bei der saisonalen In¦uenzaImpfung deutlich unter den Zielvorgaben. Waren in den Saisons 2008/09 und 2009/10 bundesweit noch knapp die Häl™e der mindestens 60-Jährigen gegen In¦uenza geimp™, zeigten die Impfquoten nachfolgend einen klar rückläu gen Trend. Seit der Sa-i son 2012/3 wurde sie nur noch von gut einem Drittel der Personen ab 60 Jahren in Anspruch genommen. In der Saison 2016/17 lag die Impfquote bundesweit bei 34,8%. Nach den Zielvorgaben der Europäischen Union hätten bis 2015 in allen Mita gliedsstaaten 75% der älteren Menschen gek ien gen In¦uenza geimp™ sein sollen. g o t o h P©Epi Bull 2018;1:1 - Forscher haben in einer systematischen Übersichtsarbeit drei Vorgehensweisen zur Erinnerung und Au–orderung an Patienten, fällige Impfungen vornehmen zu lassen, identi ziert, für die eine Verbesserung der Imp˜ereitscha™ mit hoher Qualität belegt ist: der Versand von Postkarten (Steigerung um 18%), Textnachrichten (+29%) und automatisierte Telefonanrufe (+17%). Auch normale Telefonanrufe (+75%) und Briefe an die Patienten (+29%) führten zu mehr Impfungen; die Belege hierfür waren aber nur von mäßiger Qualität. Als Vergleichsgruppe dienten Patienten, die keine Impferrinnerung bekommen hatten. ll) höheres Risiko für Typ-1-Diabetes e d o m o tFo In der DIABIMMUNE-Studie analysieriiltdmten Forscher Daten von 790 Kindern lobmit genetischen Risiken für einen Typb ym1-Diabetes (T1D) auf die Häu gkeit S kc unterschiedlicher In( o i/S fektionen im Säugt s eglings- und Kleinkindala Iymter und auf die Manifestatitt eGon eines T1D. / irs66 In den ersten drei Lebensjahitmren traten Atemwegsinfektioi D©nen mit 76,5% am häugsten auf. Kinder, die einen T1D entwickelten, waren jünger bei der ersten Infektion (2,2 vs. 4,9 Monate) und hatten signi kant häu ger Infektionen in den ersten beiden Lebensjahren (6,0 vs. 3,0 pro Jahr) als die Kinder ohne Diabetes. Resistenter Tuberkulosekeim entdeckt Das Nationale Referenzzentrum für Mykobakterien (NZM) der Universität Zürich hat einen bisher noch nie beschriebenen multiresistenten Tuberkuloseerreger bei acht Flüchtlingen aus dem Horn von Afrika identi ziert, heißt es in einer Mitteilung der Universität Zürich. Die außergewöhnliche Häufung veranlasste die Leitungen des NZM und des Bundesamts für Gesundheit BAG zu einer Warnung an die europäischen Kollegen. Die europäischen Referenzzentren stießen auf insgesamt 21 Fälle aus dem Horn von Afrika oder dem Sudan. Dank der Warnung konnte nicht nur die weitere Verbreitung des Erregers verhindert werden, die Behörden bauten auch eine europäische Warnorganisation für gefährliche Tuberkuloseerreger auf. Genetische Analysen erlaubten es, einen PCR-Schnelltest zu entwickeln. Damit können Personen, bei denen ein Verdacht auf diesen Tuberkulosekeim besteht, innerhalb von Stunden diagnostiziert werden. Ist der Schnupfen erst mal da, braucht es Ruhe, Tee und vor allem Geduld. Noch besser wäre es natürlich zu verhindern, dass die Erkältung überhaupt auftritt. Doch wie können sich Patienten effektiv davor schützen? Von regelmäßigem Händewaschen über Saunieren bis zum Supplementieren von Vitaminen – ein Überblick über die Wirksamkeit vorbeugender Maßnahmen bekommen Sie in unserem Schwerpunkt „Atemwegsinfekte“ (S. 24). Was Sie Patienten mit Asthma raten sollten Winterliche Temperaturen und trockene Heizungslu™ bereiten Asthmapatienten bekanntlich Probleme. Experten der Deutschen Gesellscha™ für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) geben Tipps, wie Betro–ene möglichst unbeschwert durch die kalte Jahreszeit kommen: • Medikamente konsequent einnehmen: Wenn sich die Lungenfunktion im Winter verschlechtert, ist es möglich, nach Absprache mit dem Arzt die Medikamentendosis zeitweilig zu erhöhen. Wichtig ist es, die verschriebenen Mittel auch konsequent und nicht nur bei Bedarf einzunehmen. • Impfen nicht vergessen: Gegen Grippe oder Pneumokokkeninfektionen schützen regelmäßige Impfungen. Wenn Erkältungssymptome au™reten, sollte man frühzeitig einen Arzt aufsuchen um eine Exazerbation verhindern. • Fenster auf und durch die Nase atmen: Auch wenn die Kälte nicht dazu einlädt, sollten Asthmapatienten ihre Zimmer regelmäßig lü™en und ausreichend trinken. Auch moderate Bewegung im Fre-i en kann helfen die Lungenfunktion zu verbessern und die Reizschwelle für einen Asthmaanfall zu erhöhen.


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Springer Medizin. Was Sie Patienten mit Asthma raten sollten, CME, 2018, 3-3, DOI: 10.1007/s11298-018-6469-8