Praxisanleitung besser regeln

Heilberufe, Jan 2018

Springer Medizin

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Praxisanleitung besser regeln

Das P egemagazin AAL Living Lab in Kempten erö¢net Lehr- und Forschungswohnung 0 0 Demonstration im AAL Living Lab der Hochschule Kempten www.glg-mbh.de sollen. Die ca. 55 qm große Wohnung verfügt u. a. über eine Küche mit unterfahrbaren, höhenverstellbaren und selbstö¢nenden Schrankelementen, Bad mit Dusch-WC mit Sensorik für Vitalwerte, ein telemedizinisches System und Fußboden mit Sturzsensor. Das AAL Living Lab sei für die Hochschule ein zentrales Instrument der Forschung, Entwicklung und Vernetzung an der Schnittstelle von P egewissenschaft, Gerontologie und Sozialer Arbeit einerseits sowie Mechatronik, Elektrotechnik und Ergonomie andererseits, führt Hochschulpräsident Prof. Dr. Robert F. Schmidt aus. „Ein Ziel der Wohnung ist es, unsere Studieen renden beider Fachbereiche mit den wetpm sentlichen Aspekten der AAL-Technik verleeK traut zu machen und an der Entwicklung uh neuer Anwendungen zu arbeiten“, sagt c s ch Petra Friedrich, Professorin für Ambient o H© Assisted Living. - — Das AAL Living Lab der Hochschule Kempten wurde jetzt erö¢net. Die Wohnung in einer Seniorenwohnanlage wurde von der Hochschule angemietet und zu einer Lehrund Forschungswohnung umgebaut. Sie ist mit verschiedenen technischen Assistenzsystemen ausgestattet, die Menschen mit Einschränkungen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung ermöglichen Berufsorientierung — Die Zusammenarbeit zwischen dem Krankenhaus Angermünde und der Ehm WelkOberschule wird weiter vertieft. P egedienstleiterin Annerose Prager und Schulrektor Frank Bretsch unterzeichneten einen Kooperationsvertrag, durch den Schüler bei der Berufsorientierung noch besser gefördert werden sollen. Seit vielen Jahren beteiligt sich das Kranken haus am „Projekt Praxislernen“, das die Schule ins Leben rief. Dabei tauschen Neun- und Zehntklässler gelegentlich den Klassenraum mit dem Krankenzimmer und erfahren anschaulich, worauf es in der Gesundheits- und Krankenp ege ankommt. „Durch das gegenseitige Kennenlernen schon weit im Vorfeld einer möglichen Berufsausbildung werden enge Bande zwischen Schülern und P egekräften geknüpft, von denen beide Seiten gleichermaßen proŽtieren“, sagt die P egedienstleiterin. Das ist auch der Kern des Kooperationsvertrages. Schüler von der achten Klasse an aufwärts können zusätzlich zum Praxislernen besondere Praktikumsplätze nutzen und nach erfolgreichem Abschluss einen Patenschaftsvertrag vom Krankenhaus bekommen. „Der frühe realitätsnahe Einblick in den Berufsalltag verhindert, dass junge Leute mit falschen Vorstellungen in die Ausbildung gehen und ermöglicht zugleich, dass Fachkräfte von morgen durch persönlichen Kontakt an das Haus gebunden werden“, sagt Annerose Pranger. „Zugleich erfahren wir durch die Rückmeldungen der jungen Leute, wo wir uns verbessern müssen, um auch in Zukunft attraktiv für junge Bewerber zu sein.“ Die Arbeit im Rahmen eines Praktikums kann den Schülern in Form einer Aufwandsentschädigung auch vergütet werden. Akademisierung — Im Frühjahr 2018 werden in einem Forschungsprojekt rund 100 Arbeitgeber sowie rund 900 Absolventen befragt, die ihr Studium in einem der elf Modellstudiengänge in den Gesundheitsfachberufen an den sieben Standorten in Nordrhein-Westfalen abgeschlossen haben. Man wolle untersuchen, wo die Absolventen verblieben sind, welche Aufgaben sie übernommen haben und welche Perspektiven für die hochschulisch qualiŽzierten Gesundheitsfachberufe gesehen werden, so Prof. Dr. Thomas Evers von der Hochschule für Gesundheit (hsg), der die Koordination der Studie leitet. Seit 2010 werden auf der Grundlage von Modellklauseln in den Berufsgesetzen ausbildungsintegrierende Studiengänge in der Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, P ege und Physiotherapie ermöglicht. www.hs-gesundheit.de Funktionsdienste Praxisanleitung besser regeln — In einem Positionspapier rückt der DBfK die Praxisanleitung in den Funktionsdiensten in den Fokus. Diese erfüllen für Diagnostik und Therapie wesentliche Aufgaben, zählen aber auch zu den Hochrisiko bereichen, wie die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) P ege im Funktionsdienst des DBfK in Berlin betonte. Fehler, Reibungsverluste, Inkompetenz würden sich hier besonders gravierend auswirken. Daher fordert die BAG jetzt rechtlich verbindliche Regelungen für eine qualitativ hochwertige Praxisanleitung. Diese betre¢en die Durchführung der praktischen Anleitung, eine Quote für die Anleitung im Funktionsdienst und die zeitlichen Ressourcen. www.dbfk.de


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Springer Medizin. Praxisanleitung besser regeln, Heilberufe, 2018, 53-53, DOI: 10.1007/s00058-018-3285-1