Apikale Ostitis nach endodontischer Behandlung

Der Freie Zahnarzt, Jan 2018

Felix P. Koch

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs12614-018-7173-5.pdf

Apikale Ostitis nach endodontischer Behandlung

Apikale Ostitis nach endodonti- scher Behandlung Wissenschaftlicher Info-Dienst 0 0 Prof. Dr. Dr. Felix P. Koch Autor des Wissenscha lichen Infodienstes, Lehrbeau ragter der Uniklinik Frankfurt , Praxisklinik für Mund-, Kieferund plastische Gesichtschirurgie in Wiesbaden Mail: AUTOR: PROF. DR. DR. FELIX KOCH - Eine 2016 publizierte Cochrane-Literaturrecherche (Del Fabbro et al. 2016) untersuchte systematisch verschiedene Aspekte der Behandlung endodontisch vorbehandelter Zähne mit apikaler Ostitis. Dabei ist zur Diagnostik eines apikal beherdeten Zahns zunächst zu entscheiden, ob ein konventioneller Zahn—lm oder eine digitale Volumentomographie (DVT) notwendig ist. Eine klinische Studie mit 39 Teilnehmern (Kurt et al. 2014) konnte keine signi—kant besseren klinischen Ergebnisse für die Fälle mit präoperativer DVT-Diagnostik zeigen. Außerdem ist grundsätzlich die Entscheidung einer Revision der Wurzelkanalbehandlung oder einer Wurzelspitzenresektion zu tre¡en. Dabei konnte in einem Beobachtungszeitraum von vier und zehn Jahren nach der Behandlung kein signi—kanter Unterschied gefunden werden, egal ob eine endodontische Revision und Wurzelspitzenresektion erfolgt waren. Das Schmerzniveau war allerdings bei dem chirurgischen Vorgehen während der ersten postoperativen Woche höher. Neben diesen Aspekten betrachtete die Cochrane-Analyse auch die E¡ekte der Vergrößerungsmittel wie Lupe oder Mikroskop, die Schnittführung sowie das retrograde Füllungsmaterial. Die Art der Vergrößerungsmittel, ob Lupe/Mikroskop oder Endoskop – während der endodontischen Revision – hatte keinen signi—kanten Ein§uss auf den ¨erapieerfolg, ebenso wie eine präoperative Antibiose oder das retrograde Füllungsmaterial. MTA („mineral trioxide aggregate“) scheint zur Abdichtung des Apex bei der orthograden Revision zu einer besser Heilung zu Führung als Guttapercha alleine. Eine bessere Heilung nach Wurzelspitzenresektion konnte mit Hilfe der retroDer WID bringt alle zwei Monate Abstracts von wissenscha lichen Publikationen und Vorträgen mit hohem Praxisbezug .  Für ein Jahresabo zahlen FVDZ-Mitglieder 33 Euro (Nichtmitglieder 49 Euro).  Studentische FVDZ-Mitglieder können den WID für 15 Euro pro Jahr abonnieren.  Informationen gibt es in der FVDZ-Bundesgeschäftsstelle bei Eva Schaefer unter der Telefonnummer 0228 – 855730, weitere Infos unter www.fvdz.de. graden Ultraschallau«ereitung verglichen mit der Au«ereitung per Bohrer erreicht werden. Die Interdentalpapillen konnten im Rahmen des chirurgischen Vorgehens mit einer die Papillen erhaltenden Schnittführung verglichen mit einer die Papille lösenden Inzision erhalten werden. Die adjuvante Applikation von „—brin-rich growth factors“ (PRGF) konnte den postoperativen Schmerz vermindern, was mit Hilfe von „platelet-rich —brin“ (PRF) oder allogenem Knochenmaterial nicht signi—kant gelang.


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs12614-018-7173-5.pdf

Felix P. Koch. Apikale Ostitis nach endodontischer Behandlung, Der Freie Zahnarzt, 2018, 62-62, DOI: 10.1007/s12614-018-7173-5