Abstracts zum 124. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V.

Der Internist, Mar 2018

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Abstracts zum 124. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V.

0 Congress Center Rosengarten · Mannheim 14. - 17 1 Internisten und das (zentrale) Nervensystem Kraft , Johannes, Prof. Dr. med., Coburg Hofmann, Werner, PD Dr. med., Neumünster Multimorbidität und Polypharmazie Denkinger, Michael, Prof. Dr. med., Ulm Burkhardt, Heinrich, PD Dr. med., Mannheim 2 Innere Medizin integral Schumm-Draeger , Petra, Prof. Dr. med., München Müller-Werdan, Ursula, Prof. Dr. med., Berlin Interdisziplinarität in der Inneren Medizin Püllen, Rupert, PD Dr. med., Frankfurt Hauner, Hans, Prof. Dr. med., München 3 Altern und Altersmedizin Simm , Andreas, Prof. Dr. med., Halle Bauer, Jürgen, Prof. Dr. med., Heidelberg 4 Prävention und Rehabilitation Halle , Martin, Prof. Dr. med., München Lüttje, Dieter, Prof. Dr. med., Osnabrück Versorgungsstrukturen - Versorgungsforschung Parhofer, Klaus, Prof. Dr. med., München Grandt, Daniel, Prof. Dr. med., Saarbrücken 5 Charité Universitätsmedizin Berlin , Berlin 6 Aspen Germany GmbH , München 7 StädtischesKlinikum Dresden , Dresden 8 Städtisches Klinikum St.Georg- Leipzig , Leipzig 9 HGC GesundheitsConsult GmbH , Düsseldorf - Internist 2018 · 59 (Suppl 1): S1-S82 DOI 10.1007/s00108-018-0419-y Online publiziert: 1213..MMäärrzz22001178 © Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018 Wissenschaftliche Organisation Kongress-Präsident Prof. Dr. med. Cornel Sieber DGIM-Kongress-Team  PD Dr. phil. Ellen Freiberger Prof. Dr. med. Ute Ho mann PD Dr. med. Katrin Singler Prof. Dr. rer. nat. Dorothee Volkert Kongress-Sekretariat Ulrike Freiheit Institut für Biomedizin des Alterns Kobergerstr. 60 90408 Nürnberg Annemarie Volkmann Krankenhaus Barmherzige Brüder Prüfeninger Str. 86 93049 Regensburg S2 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 DGIM-Geschäftsstelle Irenenstraße 1 65189 Wiesbaden Geschäftsführung RA Maximilian Broglie Stellvertretende Geschäftsführerin Dipl.-K r. Ourania Menelaou Managementassistentin Nicole Safenauer Kongress-Sekretärin der DGIM Katharina Wick Verantwortlich für Patiententag Dr. med. Norbert Schütz Telefon: +49 611 - 2058040 - 0 Telefax: +49 611 - 2058040 - 46 - www.dgim.de Kongress Agentur (PCO) m:con – mannheim:congress GmbH Thilo Hübner Rosengartenplatz 2 D-68161 Mannheim www.mcon-mannheim.de Ernährungsmedizin / Mikrobiom Bischo , Stefan, Prof. Dr. med., Stuttgart Ockenga, Johann, Prof. Dr. med., Bremen Immunologie / Infektiologie Müller-Ladner, Ulf, Prof. Dr. med., Bad Nauheim Salzberger, Bernd, Prof. Dr. med., Regensburg „Young investigators – the future is now“ Espinola-Klein, Christine, Prof. Dr. med., Mainz Malek, Nisar, Prof. Dr. med., Tübingen Programm - Kommission DGIM  Internist 2018 · 59 (Suppl 1): S1-S82 DOI 10.1007/s00108-018-0419-y Online publiziert: 2113. MMäärrz 2001178 © Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018 Young Investigator Award YIA 01 Auswirkungen des Makrophagen-Phänotyps auf die Progression der Hyperurikämie-assoziierten CKD. Markus Sellmayr; Qiuyue Ma; Moritz Roman Hernandez Petzsche; Viviane Gnemmi; Hans-Joachim Anders; Stefanie Steiger Klinikum der Universität München, Med. IV, München Hintergrund: Es ist seit langem bekannt, dass eine enge Korrelation zwischen der Hyperurikämie und dem chronischen Nierenversagen (CKD) besteht. Allerdings ist bis heute nicht eindeutig geklärt, welches die Ursache und welches die Konsequenz ist. Auch die Bildung der Granulome in den Nieren der Patienten ist noch nicht im Detail verstanden, ebenso wenig wie deren Auswirkung auf den Krankheitsverlauf. Wir vermuten, dass durch das Forcieren einer anti-in ammatorischen M -Makrophagen-Polarisation mit Adenosin die Progression der CKD verlangsamt werden kann. Methodik: Sechs Wochen alte experimentelle Alb-creERT ; Glutlox/lox (ki/ki) Mäuse und Alb-creERT ; Glut +/+ (+/+) Kontrollmäuse wurden für eine Woche jeden zweiten Tag mit mg/kg KG Tamoxifen i.p. injiziert. Anschließend wurde den Mäusen ein fettreiches Inosin-haltiges Futter verabreicht. Ein Teil der ki/ki Mäuse wurde ab der zweiten Woche zusätzlich mit Adenosin ( mg/kg KG) behandelt. Harnsto -Sticksto (BUN), Kreatinin- und Harnsäurespiegel wurden im Serum gemessen, sowie die GFR bestimmt. Die mRNA-Expressionsmuster pro- brotischer bzw. pro-in ammatorischer Gene wurden mittels RT-qPCR nachgewiesen. (Immun-)Histologische Färbungen an Nierenschnitten bzgl. Entzündung und Fibrose wurden durchgeführt. Die Quanti zierung von Immunzellen erfolgte mittels Durch usszytometrie. Ergebnisse: Die ki/ki Tiere entwickelten eine signi kante Hyperurikämie ( , mg/dl vs , mg/dl; p < , ) im Vergleich zu den +/+ Mäusen. Auch der BUN-Wert ( . mg/dl vs . mg/dl; p < , ), sowie der Serum-Kreatinin-Spiegel ( , mg/dl vs , mg/dl; p < , ) waren in der ki/ki Gruppe deutlich erhöht. Dagegen wiesen die ki/ki Mäuse eine signi kant niedrigere GFR auf ( , µl/min/ KG vs , µl/min/KG; p < , ). In den ki/ki Mäusen bildeten sich renale Harnsäurekristall-induzierte Granulome. F / +-Färbung sowie Durch usszytometrie zeigten eine massive renale Makrophagen-In ltration, wohingegen beides in den +/+ Mäusen ausblieb. RT-qPCR ergab eine Hochregulierung des Nierenschädigungsmarkers KIM- und der pro-in ammatorischen Zytokine IL- und TNF-α S4 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 in den ki/ki Mäusen. Eine vermehrte renale Fibrose in den ki/ki Tieren zeigte sich histologisch und auf Transkriptionsebene. Interessant ist allerdings, dass nach Adenosin-Behandlung weniger Entzündung und Fibrose in den ki/ki Mäusen zu beobachten war, einhergehend mit einer verbesserten Nierenfunktion. Dies war mit einer erhöhten Anzahl an renalen anti-in ammatorischen M -Makrophagen verbunden, bei einer gleichzeitig reduzierten Zahl pro-in ammatorischer Makrophagen. Diskussion: In einem innovativen Tiermodell konnten wir zeigen, dass die Hyperurikämie mit begleitender Harnsäurekristall-assoziierter Granulom-Bildung zur CKD Progression beiträgt. Unter Gabe von Adenosin erhöhte sich die Anzahl der anti-in ammatorischen M -polarisierten Makrophagen, wodurch eine Verlangsamung der Progression der CKD erreicht wurde. YIA 02 Validität des SARC-F als Screening-Instrument zur Erfassung der Sarkopenie bei älteren Menschen mit funktionellen Einschränkungen Tina Auerswald¹; Anna Franke¹; Susann Gotthardt¹; Anne Hofmann¹; Carolin Kraska¹; Marina Mellou¹; Ellen Freiberger¹; Cornel C. Sieber1,²; Daniel Schöne¹ ¹Institut für Biomedizin des Alterns, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Nürnberg; ²Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg Einleitung: Der alternsbedingte Verlust von Muskelmasse („Sarkopenie“) gilt als eine wichtige Ursache des Gebrechlichkeitssyndroms und geht mit erhöhten Risiken für Funktionsverlust, Stürzen, Frakturen und Mortalität einher. Aufgrund der Relevanz dieses geriatrischen Syndroms existiert seit Oktober ein eigener ICD- Code (M . ). Eine standardisierte Diagnostik und Therapie gibt es hingegen nicht. Der Bedarf an validierten, kostengünstigen und kurzen Screening-Instrumenten ist hoch. Als solches ist der SARC-F, ein Kurzfragebogen zur Identi zierung von Personen mit Sarkopenie entwickelt worden. Ziel dieser Studie war es, dessen Validität in einer Population funktionell eingeschränkter Senioren zu untersuchen. Methodik: Selbständig lebende Personen wurden im Rahmen des Screenings einer randomisierten Kontrollstudie (SPRINTT-Studie, www.mysprintt.eu) untersucht und N= in diese Sub-Studie eingeschlossen. Teilnehmer waren i) über Jahre (Ø , ± , ; - ; weiblich), hatten ii) funktionelle Einschränkungen (Short Physical Performance Battery (SPPB) - ( =beste Funktionalität); Ø , ± , ) und iii) keine starken kognitiven Einschränkungen (MMST> ). Der SARC-F hat Items (pro Item - Punkte; = keine Probleme); es werden subjektiv wahrgenommene Schwierigkeiten bei funktionell-körperlichen Alltagsaktivitäten und die Anzahl der Stürze im vergangenen Jahr erfasst. Der in der Literatur vorgeschlagene Schwellenwert für eine Sarkopenie liegt bei Punkten und wurde auch hier appliziert. Der diagnostische Algorithmus der „European Working Group on Sarcopenia in Older People“ (EWGSOP) wurde zur Bestimmung einer Sarkopenie angewandt (appendikuläre Muskelmasse - Dual-Röntgen-Absorptiometrie Zusammenfassung: Für die Analysen der Versorgungsforschungsstudie diente eine Gesamtpopulation von . Tumorpatienten, davon über die Hälfte aus der Normalrisikogruppe. Trotz Limitationen bei Studien mit Sekundärdaten, die den originären Zweck verfolgen, medizinische Leistungen abzurechnen, besitzt der Datensatz aufgrund seiner Stichprobengröße eine hohe Aussagekraft. Dadurch wird eine Grundlage gescha en, die Versorgungsrealität von Tumorpatienten mit VTE darzustellen. Neben epidemiologischen Erkenntnissen für das deutsche Gesundheitswesen konnten so auch Versorgungsde zite aufgedeckt werden, die in folgenden Publikationen näher beleuchtet werden. YIA 03 Antikoagulative Erhaltungstherapie bei Tumorpatienten mit venöser Thromboembolie - Abbildung der Versorgungslandschaft mithilfe einer GKV-Routinedatenanalyse [CERTIFICAT] Hanno Riess¹; Albrecht Kretzschmar²; Melanie May³; Sebastian Schellong4; Andreas Heinken5 Einleitung: Venöse Thromboembolien (VTE) treten häu g bei Tumorpatienten auf und gehören damit zu einer der häu gsten Komplikationen mit Auswirkungen auf die Gesamtprognose. Die entsprechende S -Leitlinie emp ehlt eine Fortführung der initialen Antikoagulation mit niedermolekularen Heparinen (NMH). Es existieren bislang keine verlässlichen epidemiologischen Daten über die Versorgungsrealität in Deutschland. Die Nutzung von GKV-Routinedaten gewinnt in der Versorgungsforschung zunehmend an Bedeutung. Ziel der CERTIFICAT-Studie war es, die Versorgung von Tumorpatienten mit VTE mithilfe von GKV-Routinedaten zu beschreiben. Dabei sollte im ersten Schritt geprüft werden, wie und ob eine aussagekräftige Population identi ziert werden kann. Methodik: Datenbasis bilden alters- und geschlechtsadjustierte GKV-Routinedaten ( - ) mit , Mio. Versicherten, das einer , igen Stichprobe der deutschen Bevölkerung entspricht. Es wurden zwei Patientenpopulationen aufgegri en und in die Gruppen mit normalem oder hohem VTE-Risiko eingeteilt. Patienten mit normalem Risiko de nieren sich durch Kriterien: ( ) Ambulant gesicherte (M Q) oder stationäre Haupt- oder Nebendiagnose (HD/ND) „Krebs“ (ICD GM „C“) im Zeitraum - , ( ) erstmaliges Auftreten einer VTE ICD I als gesicherte ambulante oder stationäre HD/ND, ( ) mind. ein Jahr vorher keine VTE, ( ) Antikoagulation mit NMH (ATC B AB), VKA (B AA) oder DOAK (B AF) im selben Quartal der VTE ( ) kein „hohes Ereignisrisiko“. Die Einschlusskriterien für hohes Ereignisrisiko unterschieden sich von der ersten Gruppe durch das erstmalige Auftreten einer Krebsdiagnose. Ergebnisse: Es konnten insgesamt . Tumorpatienten identi ziert werden. In der Normalrisikogruppe konnten . Patienten mit Tumordiagnose und initialer VTE im gleichen Quartal aufgegri en werden. Mit Antikoagulation im gleichen Quartal bleiben . Versicherte. Getrennt von der Hochrisikogruppe waren . Patienten beobachtbar. Das Kriterium durchgehend versichert erfüllten . . In der Hochrisikogruppe konnten . initiale Tumorpatienten mit initialer VTE im vorherigen, gleichen oder nachfolgenden Quartal gefunden werden. Mit Antikoagulation im vorherigen, gleichen oder nachfolgenden Quartal noch . . Mit durchgehender Versichertenzeit blieb die Populationsgröße bei . . YIA 04 Wie valide sind Aktivitätsdaten von mobilen Apple-Devices? Entwicklung einer telemedizinischen Patient Monitoring App zur Betreuung von Patienten nach Herzinsuffizienz-Hospitalisierung. Stefanie Werhahn¹; Henning Dathe¹; Thorsten Rottmann²; Thomas Franke²; Cath Wheeler³; Milano Fili³; Gerd Hasenfuß¹; Tim Seidler4 ¹Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen; ²Institut für Medizinische Informatik, Göttingen; ³Medopad Ltd, London U.K., London; 4Georg-August Universität Göttingen, Göttingen Hintergrund: „Mobile Health“- („mHealth“-) Anwendungen erö nen durch den Einsatz mobiler Endgeräte und entsprechender Gesundheitsapplikationen (Apps) neue Möglichkeiten der biomedizinischen Datenerfassung. Die Qualität der erhobenen Daten und der klinische Nutzen solcher mHealth-Applikationen sind aber noch unzureichend validiert. Material und Methoden: In Kooperation mit Medopad Ltd (London, U.K.) entwickelten wir ein mHealth-Konzept zur telemedizinischen Betreuung von Patienten nach Herzinsu zienz-Hospitalisierung mittels Apple iPhone und Watch. In einer Pilotstudie wurden zehn Patienten mit erstdiagnostizierter Herzinsu zienz (LVEF ≤ , NYHA ≥ II) eingeschlossen und prospektiv über zwei Monate untersucht. Die Probanden erhielten je ein iPhone SE und eine Apple Watch der ersten Generation als Leihgeräte und wurden zur täglichen Eingabe von Daten (Blutdruck, Körpergewicht, Bestätigung der Medikamenteneinnahme, etc.) in die medopd-App aufgefordert. Über das Health & Activity Framework konnte die medopad-App zusätzlich auf Gesundheitsdaten von iPhone und Watch (Aktivitätsdaten, Herzfrequenzpro l) zugreifen. Die gesammelten biomedizinischen Daten wurden kontinuierlich über eine verschlüsselte Verbindung an den Prüfarzt transferiert. Zusätzlich zur telemedizinischen Betreuung und Erfassung der Patientenzufriedenheit, wurden die o.g. mHealth-Daten etablierten Mess- und Untersuchungsmethoden (Echokardiographie, NTproBNP, Spiroergometrie, Langzeit-EKG und Herzinsu zienz-Fragebögen etc.) gegenübergestellt, die bei Studieneinschluss sowie nach und Monaten durchgeführt wurden. Ein neu entwickelter Device-basierter MWT wurde mit dem standardisierten MWT verglichen. Ergebnisse: Rating-Fragebögen erbrachten hohe Werte für die Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität der App und Patientenakzeptanz. Über die zwei Monate zeigte sich eine signi kante Zunahme des Wochenmittels der täglichen Schrittzahl ( Schritte/Tag ± bei Studieneinschluss und Schritte/Tag ± bei Studienende; p< . ), die mit einer Verbesserung der konventionellen Parameter (LVEF im TTE, Rückgang von NT-proBNP, Spiroergometrie) korrelierte. Der Vergleich der Gehstrecke des konventionellen MWT mit dem Device-basierten MWT war mit m ± vs. m ± , nicht signi kant unterschiedlich und ergab eine statistisch signi kante Korrelation (r= , ; P YIA 05 Polypharmacy increases the risk of adverse events in patients receiving oral anticoagulation therapy – Results from the thrombEVAL study Lisa Eggebrecht¹; Markus Nagler¹; Sebastian Göbel¹; Heidrun Lamparter¹; Karsten Keller¹; Christoph Bickel²; Michael Lauterbach³; Christine Espinola-Klein¹; Roland Hardt¹; Thomas Münzel¹; Philipp Sebastian Wild¹; Jürgen Prochaska¹ ¹Universitätsmedizin Mainz, Mainz; ²Bundeswehrkrankenhaus Koblenz,Mainz; ³Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, Trier Background: Polypharmacy is perceived as an important challenge in daily clinical practice, since it has been demonstrated to be related with adverse outcome. Although polypharmacy has been reported to potentially increase the frequency of negative events in several conditions, evidence on the relevance of polypharmacy for the clinical outcome of anticoagulated patients is currently limited. Methods: Information on , individuals receiving vitamin K-antagonists was available for analysis from the prospective multi-centre thrombEVAL study (NCT ). Data were obtained from clinical visits, computer-assisted interviews, and laboratory measurements. Information on anticoagulation-speci c and non-speci c outcome was obtained during a three year follow-up period and subsequently validated via medical records. Information on medication was classied according to the ATC code list. Polypharmacy was de ned as the intake of ≥ drugs. Cox proportional hazard regression models were applied to assess the relevance of polypharmacy for speci c outcomes under consideration of potential confounders. Results: In the study sample, the prevalence of polypharmacy was . (n = , ). In detail, . (n = ) of subjects received drugs and . (n = ) ≥ drugs. The mean number of medications used at baseline was . ± . . During the three year follow-up period, the cumulative incidence of clinically-relevant bleeding increased across groups in a dose-dependent relationship: . [ . / . ] events per patient-years (py) for individuals without polypharmacy, . [ . / . ] events per py for individuals with - drugs, and . [ . / . ] per py for individuals with ≥ drugs (P < . ). Similarly, an increased risk for hospitalization and all-cause mortality, but not for thromboembolic events, was detected. Quality of anticoagulation therapy assessed by time in therapeutic range (TTR) was lower in individuals on - drugs and ≥ drugs ( . [ . / . ] and . [ . / . ], respectively) compared to subjects without polypharmacy ( . [ . / . ]). In addition, a signi cantly higher variability of INR measurements was found in presence of polypharmacy. In Cox regression analysis with adjustment for potential confounders (i.e. age, sex, comorbidities, cardiovascular risk factors and TTR), polypharmacy indicated an elevated risk for hospitalization (hazard ratio (HR) . [ . / . ], P = . ), and all-cause mortality (HR . [ . / . ], P = . ) and bleeding (HR . [ . / . ], P = . ). The highest risk of adverse events was found for individuals receiving ≥ drugs (HRbleeding . [ . / . ], P = . ). Per additional drug, the risk of bleeding was increased by (P = . ). Conclusion: Polypharmacy in uences the quality of anticoagulation therapy and translates into an elevated risk of adverse events in anticoagulated patients, which may have implications for risk strati cation and the management of anticoagulation therapy. S6 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 YIA 06 „Therapeutic Drug Monitoring“ (TDM) auf Standard-Antiinfektiva (TDMSAI) und „Drug Interaction Stewardship“ (DIS) in der chirurgisch-operativ geprägten Intensivmedizin eines tertiären Zentrums Florian Neuling; Uwe Lodes; Uwe Tröger; David Jacob; Frank Meyer Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg Einleitung: Gestörte Organfunktionen und Organversagen, pathophysiologische Veränderungen beim schwer Erkrankten und in der Sepsis, laufende Organersatz-, Nierenersatz- und Leberersatzverfahren, vielfältig unterschiedliche Pharmakokinetik/Pharmakodynamik (PK/PD) von medikamentösen Substanzen sowie zahlreiche Medikamenteninteraktionen machen die Medikation des chirurgischen Intensivpatienten zunehmend schwer kalkulierbar. Ziel: Darstellung eines interdisziplinären Vorgehens im klinischen Alltag zur Optimierung der Vielfachmedikation als auch laufenden medikamentösen Therapie von Patienten vor indizierten Operationen oder Interventionen sowie im Rahmen des peri- und postoperativen intensivmedizinischen Managements. Methode: Etablierung eines „Drug Interaction Stewardships“ (DIS), analog und zeitgleich zum bereits etablierten Antibiotic Stewardship (ABS) in der Routine einer chirurgischen Intensivstation, sowie Erweiterung des Standard-TDM auf Standard-Antiinfektiva (Meronem, Piperacillin-Tazobactam, Ceftazidim, Linezolid, Vorikonazol, Fluconazol, Caspofungin), für die bisher kein TDM etabliert ist (TDMSAI) an einer konsekutiven Patientenkohorte über einen de nierten Zeitraum im Rahmen einer prospektiven klinisch-systematischen „Single-center“-Beobachtungsstudie (tertiäres Zentrum) zur Re exion des chirurgisch-intensivmedizinischen klinischen Alltags und als Beitrag zur chirurgischen Qualitätssicherung. Ergebnisse: Im Zeitraum - bis - führten . klinisch-pharmakologische Patientenvisiten zu ( , ) Änderungen einer vorher vom erfahrenen Intensivmediziner eingestellten medikamentösen Therapie, am häu gsten in ( , ) Fällen infolge einer neu kalkulierten PK/PD. . Proben TDMSAI ergaben in . Fällen ( , ) einen Talspiegel im gewünschten Bereich. In ( , ) Fällen war wegen eines zu niedrigen und in ( , ) Fällen wegen eines zu hohen Substanzspiegels eine Änderung der antiinfektiven Therapie nach Art, Dosis, Dosisintervall oder Appplikationsart erforderlich. Schlussfolgerung: TDMSAI und DIS führen zu einer hohen Rate an Therapieänderungen einer bereits vorher von erfahrenen Intensivmedizinern eingestellten Therapie und können auf diese Weise die Qualität, insbesondere Wirksamkeit der medikamentösen Therapie bei chirurgischen Intensivpatienten entscheidend verbessern helfen YIA 07 Die Rolle von Diabetes und HbA1c-Werten bei Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose Tammo L. Tergast1, Hans Laser2, Svetlana Gerbel2, Michael. P. Manns1,3,4, Markus Cornberg1,3,4, Benjamin Maasoumy1,3,4 1Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, Hannover; Zentrum für Informationsmanagement (ZIMt), Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. , Hannover; Deutsches Zentrum für Infektionsforschung DZIF, Partnersite Hannover-Braunschweig 4Zentrum für individualisierte Medizin (CIIM), c/o CRC Hannover, Feodor-Lynen-Str. 15, Hannover Hintergrund und Ziele: Diabetes Mellitus Typ (DM) ist eine häu ge Komorbidität bei Patienten mit Leberzirrhose und ein bekannter Risikofaktor für Infektionen. Trotzdem sind Daten bezüglich des Ein usses von DM auf die Entwicklung einer spontan bakteriellen Peritonitis (SBP), einer schweren Komplikation bei Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose und Aszites, selten. Glykosyliertes Hämoglobin A c (HbA c) ist der wichtigste Parameter für die -Tages Überwachung von durchschnittlichen Blutzuckerwerten. Patienten mit Leberzirrhose haben eine erhöhte Hämolyse, welches die Kinetik des HbA c-Wertes beein usst, jedoch keine modi zierten Grenzwerte für den HbA c. In dieser Studie haben wir den Ein uss von HbA c auf die Inzidenz von SBP und die Letalität bei Patienten mit Leberzirrhose und Aszites untersucht. Methoden: Insgesamt wurden konsekutive Patienten, die zwischen Januar und Juni an der Medizinischen Hochschule Hannover ihre Parazentese erhielten, eingeschlossen und weiterverfolgt (mittlere Nachbeobachtungszeit: Tage). Die Klassi zierung als DM Patient erfolgte basierend auf den medizinischen Unterlagen der Patienten. Der HbA c-Wert wurde zur Zeit der ersten Parazentese bestimmt. Zur Überlebensanalyse sind Log-rank Tests durchgeführt worden. Potentielle Risikofaktoren für SBP und Tod wurden in einem uni- bzw. multivariatem Modell überprüft. Zuletzt wurden zur Bestimmung von optimalen Cut-O s ROC Analysen angerfertigt. Ergebnisse: In der Gesamtkohorte befanden sich Patienten mit DM ( ). Während der Nachbeobachtungszeit entwickelten Patienten mit DM häu ger eine SBP (DM: vs. kein DM: ; HR = . , p= . ). Besonders Patienten mit einem hohen HbA c hatten ein hohes Risiko für eine SBP: Als optimaler Cut-O wurde in dieser Kohorte ein HbA c von . identi ziert. Patienten mit einem HbA c von ≥ . hatten ein signi kant erhöhtes Risiko für eine SBP Entwicklung innerhalb von Tagen im Vergleich mit Patienten, die einen HbA c < . , bzw. keinen DM hatten (HbA c ≥ . : vs. HbA c < . : ; HR= . ; p = . , bzw. HbA c ≥ . : vs. kein DM: ; HR= . ; p YIA 08 Lamina propria of the small intestine provides survival niches for memory plasma cells Dominik Lammerding¹; Qingyu Cheng¹; Magdalena Kraft¹; Karolin Pollock²; Andreas Radbruch¹; Falk Hiepe³; Anja Hauser²; Bimba Franziska Hoyer⁴ ¹Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), Berlin; ²Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) und Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin; ⁴Universitätsklinik Schleswig-Holstein (UKSH), Kiel Background: Autoreactive long-lived plasma cells (PCs) have been shown to play a major role in the pathogenesis of systemic lupus erythematosus, the prototype of systemic autoimmunity. Lymphatic organs such as spleen and bone marrow as well as in amed organs such as in amed kidneys have been shown to harbor longlived memory plasma cells. These cells are refractory to therapies with cyclophosphamid but have been shown to be susceptible to proteasome inhibitors. In protective humoral memory, mucosal memory plasma cells have been shown to play an important role. In this project, the intestinal lamina propria in lupus prone NZB/W F mice was analyzed for the presence of longlived plasma cells. Methods: NZB/W mice of di erent ages were EdU-fed for days in order to quantify the frequency and number of long-lived plasma cells in the lamina propria of the small intestine. Cells were analyzed by ow cytometry for the presence of plasma cell markers (Kappa, CD ) and EdU incorporation. Elispot was used to detect the number of autoreactive plasma cells and the presence of autoreactive antibodies in cell culture supernatants was determined by ELISA. Results: We could show here that about of the small intestine PCs in aged ( month old) NZB/W mice with symptomatic lupus nephritis are indeed long-lived memory plasma cells. Using Elispot and ELISA we could show, that within this population of intestinal plasma cells, dsDNA-speci c plasma cells are included, in the majority of IgA isotype. Conclusion: In conclusion we were able to demonstrate that the intestinal lamina propria is a major compartment for long-lived plasma cells in a mouse model for systemic lupus erythematosus. It still needs to be shown whether the autoreactive mucosal plasma cells are also in their majority longlived and in how far they contribute to systemic autoimmunity. Further analysis is also needed with regard to their isotype, the present cytokine milieu and the role of neighboring cells. Nevertheless, the presence of this important memory plasma cell compartment has to be taken into account in considering treatment strategies and e ciency. YIA 09 Wirkung unterschiedlicher Januskinase-Inhibitoren auf synoviale Fibroblasten von Patienten mit Rheumatoider Arthritis Magnus Diller¹; Marie-Lisa Hülser¹; Stefan Rehart²; Martin Fleck³; Elena Neumann¹; Ulf Müller-Ladner¹ ¹Campus Kerckhoff, Justus-Liebig-Universität Gießen, Bad Nauheim; ²Agaplesion Markus Krankenhaus, Frankfurt; ³Asklepios Klinikum Bad Abbach, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg Einleitung: Die Januskinase-Inhibitoren (JAKi) Tofacitinib und Baricitinib sind seit in der EU zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (RA) zugelassen. Weitere JAKi wie Pe citinib, Filgotinib und Upadacitinib werden aktuell noch in klinischen Studien erprobt. Die E ekte der Substanzen werden maßgeblich durch die Hemmung des IL- -Signalwegs in Immunzellen vermittelt. Die Wirkung der JAKi auf aktivierte synoviale Fibroblasten von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RASF) ist bisher aber nur teilweise bekannt. Ziel: Diese Studie vergleicht den E ekt unterschiedlicher JAKi auf die pro-in ammatorische Antwort von RASF. Methoden: Die RASF wurden aus Synovialgewebe von Patienten mit bekannter RA im Rahmen einer Gelenksersatzoperation isoliert. Die Zellen wurden anschließend mit unterschiedlichen Konzentrationen der JAKi bzw. der Lösungsmittelkontrolle und mit IL- β ( oder ng/ ml) oder Onkostatin M (OSM, ng/ml) stimuliert. Nach , oder h wurden die Überstände abgenommen und die Konzentration von IL- mittels ELISA gemessen. Es wurde außerdem ein Assay durchgeführt, der die gleichzeitige Messung der Viabilität, Zytotoxizität und Apoptoserate ermöglicht, um mögliche Zytotoxizitäts-E ekte der JAKi auszuschließen. Ergebnisse: In einem Vorversuch wurden die RASF zunächst mit den entsprechenden JAKi ( µM und µM) für h vorbehandelt und dann mit IL -β ( ng/ml) für h stimuliert. Bei der höchsten Konzentration von µM senkten Pe citinib, Filgotinib und Upadacitinib die IL- -Ausschüttung der RA-FLS, wohingegen Tofacitinib und Baricitinib keine Wirkung zeigten. Sowohl Tofacitinib als auch Baricitinib reduzierten die Zytokin-Ausschüttung nur, wenn spezi sch der IL- -Signalweg mit OSM aktiviert wurde (n= ). Um den klinisch relevanten Konzentrationsbereich von , µM bis µM zu untersuchen, wurden erneut RASF mit Filgotinib und Pe citinib für h vorbehandelt und dann mit IL -β ( ng/ml) für h stimuliert. Pe citinib senkte bei µM den IL- -Spiegel um verglichen mit der Kontrolle IL -β (p kleiner als , , n= ). Bei µM zeigte sich ein Trend zu einer Reduktion um (p= , , n= ). Filgotinib verursachte bei diesen Konzentrationen keine Veränderungen der IL- -Spiegel. Diese E ekte von Pe citinib lassen sich nicht durch Zytotoxizität bzw. gesteigerte Apoptose erklären (n= ). Schlussfolgerung: Pe citinib reduziert die durch IL- β ausgelöste proin ammatorische Antwort der RASF und scheint daher Tofacitinib und Baricitinib bezüglich der Wirkung auf RASF überlegen zu sein. YIA 10 Corticosteroids potently abrogate RIPK1-independent necrosis induced by Mycobacterium tuberculosis – implications for host-directed therapies ¹Uniklinik Köln, Köln; ²Karlsruhe Institute of Technology, Karlsruhe; ³Forschungszentrum Borstel, Borstel Tuberculosis (TB) continues to be one of the most deadly infectious diseases in humans. In , . million people died from TB. The emergence of multi-drug resistant (MDR) and extensively-drug resistant (XDR) strains remains a public health crisis and has intensi ed research e orts to develop new therapeutic approaches, like host directed therapies (HDT). Mycobacterium tuberculosis (Mtb) strongly in uences gene expression and cell-signaling in infected cells, providing targets for host-modulating therapies to shorten treatment periods, to reduce tissue damage and to lower the risk of relapsing disease. Corticosteroids as HDT in combination with antibiotic treatment have been shown to reduce mortality in all forms of TB. However, the underlying mechanism of action is poorly understood. We have generated data showing that corticosteroids are highly e ective in preventing Mtb-induced cytotoxicity in several cell types, including primary human macrophages. An intriguing nding since corticosteroids are the only approved HDT for TB. We were now able to link the protective e ect of corticosteroids to the activation of MAPK phosphatase- (MKP- ). MKP- is essential for protection from hyperin ammation as well as tissue damage in autoimmune diseases by inactivating the stress responsive mitogen-activated protein kinases (MAPK). We show that host cell infection with Mtb leads to phosphorylation of p MAPK. Pretreatment with dexamethasone abrogates Mtb-induced p MAPK phosphorylation. A cytoprotective e ect was also seen after treatment with the p MAPK inhibitor doramapimod, a substance currently tested in clinical trials against autoimmune diseases. This clearly links p MAPK phosphorylation to the cytotoxic e ect mycobacteria exert on their host cells. Despite the well-known involvement of MAPKs in apoptosis, we show that the pan caspase inhibitor Z-VAD-FMK is not able to reduce Mtb-dependent host cell S8 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 Jessica Gräb¹; Edeltraud van Gumpel¹; Sandra Winter¹; Andrew Cato²; Christoph Hölscher³; Jan Rybniker¹ 1Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.; 2Universitätsklinikum Jena; 3Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg death. Therefore, we explored the role of necrosis e ector proteins downstream of p MAPK, such as the release of the chromatin protein high mobility group box (HMGB ). This pro-in ammatory protein can be detected in large amounts in body uids of TB-infected patients. We show that this increased release of HMGB can be signi cantly reduced by pretreatment with dexamethasone and doramapimod in vitro. To determine the type of necrosis induced by Mtb, infected cells were treated with selective inhibitors of necroptosis, necrostatin- and necrostatin- . However, necrostatin had no protective e ect, leading to the assumption that Mtb induces a receptor-interacting serine/threonine-protein kinase (RIPK )-independent form of necrosis. Linking corticosteroids and p MAPK to necrotic cell death is a novel and unexpected nding. Our data suggest that HMGB can act as a quantitative marker for necrosis in TB and that p MAPK inhibitors are potential substitutes for corticosteroids providing a more speci c and tailored HDT in TB. „Young investigators - the future is now“ I PS001 Einflussparameter auf das Überleben nach Resektion von solitären Lebermetastasen kolorektaler Karzinome – mitteldeutsche bi-institutionelle Studie Sara Acciuffi¹; Frank Meyer¹; Roland S. Croner¹; Astrid Bauschke²; Utz Settmacher²; Hans Lippert³; Stefanie Wolff¹; Annelore Altendorf-Hofmann² Einleitung: Anhand der Daten aus mitteldeutschen chirurgischen Kliniken aus den letzten Jahren stellten wir uns die Frage, welche Ergebnisse bei dieser Gruppe zu erreichen sind. Material und Methoden: Wir untersuchten eine konsekutive Serie von prospektiv dokumentierten Patienten, die zwischen und in wegen einer solitären Lebermetastase eines kolorektalen Karzinoms kurativ behandelt wurden und die Leberresektion mindestens Monate überlebten. Berechnet wurde das beobachtete Überleben (Zielkriterium Tod jeder Ursache). Ergebnisse: Patienten wurden vor leberreseziert, von - . Das mediane Alter aller Patienten betrug Jahre. Bei Patienten ( ) traten Metastasen synchron mit dem Primärtumor auf, metachron im Verlauf, davon ( ) nach mehr als Jahren. Primärtumoren ( ) waren im Kolon, im Rektum lokalisiert. Sie zeigten zu eine pT-Kategorie / , zu regional Lymphknotenmetastasen ( pN , pN ) und zu Malignitätsgrad . Lebermetastasen ( ) waren größer als cm. Bei den Merkmalen Alter, pT/pN-Kategorie des Primärtumors, Metastasen-Durchmesser und tumorfreies Intervall zwischen Primärtumorbehandlung und Metastasen-Diagnose fand sich kein statistisch signi kanter Unterschied in der Verteilung zwischen beiden Kliniken. Statistisch signi kant unterschiedlich waren die Häu gkeit lokaler Exzisionen (p cm (p= , ) hatten. Alle anderen Merkmale hatten keinen statistisch signi kanten Ein uss auf das beobachtete Überleben. Schlussfolgerung: Patientenalter, multiple Lymphknotenmetastasen beim Primärtumor und der Metastasen-Durchmesser zeigten univariat einen statistisch signi kanten Ein uss auf das Langzeitüberleben. PS002 8,4 Promille in 30 Minuten - ein Fallbericht zu einer massiven Alkoholintoxikation Cagla Nur Demirci; Constantin Maier-Stocker; Adela Georgescu; Franziska Kocheise; Michael Selgrad; Martina Müller; Stephan Schmid Auch wenn mittlerweile bereits vor einem mäßigen Alkoholkonsum gewarnt wird, ist weiterhin eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz für regelmäßigen, moderaten Alkoholkonsum zu verzeichnen. Das „binge drinking“ kann jedoch durch die in kurzer Zeit massiv zugeführte Alkoholmenge ein lebensbedrohliches Ausmaß erreichen. Denn das Stadium des Unwohlseins wird übersprungen und nur das Koma beendet das Trinken. Ab circa , ‰ steigt statistisch die Letalität. Bei über ‰ rechnet man mit einer Mortalität von . Wir berichten von einer -jährigen Patientin, die in einer Damentoilette eines Einkaufzentrums mit einem GCS von neben zwei Flaschen Alkohol aufgefunden wurde. Sie wurde bereits vom Notarzt intubiert. Laborchemisch zeigte sich initial ein Blutalkoholspiegel von , ‰ und eine metabolische Azidose (pH= , ). Bei Anisokorie wurde ein cCT veranlasst. Diese und die Kontrolle im Verlauf waren unauffällig. Röntgenologische stellte sich eine Aspirationspneumonie dar. Bronchoskopisch konnte hier Alkohol (Wodka) mobilisiert werden. Es wurde eine empirische Antibiose mit Ampicillin/Sulbactam und Clarithromycin begonnen. Bei einer Hypothermie von , °C wurde die Patientin aktiv erwärmt. Der initiale Serumalkoholspiegel von , ‰ bestätigte sich in der Kontrollmessung ( , ‰), so dass noch am Aufnahmetag eine Hämodialyse durchgeführt wurde. Unter Dialyse el der Alkoholspiegel sukzessive. Circa h nach Hospitalisation entwickelte sich ein akutes Leberversagen mit einer Blutungsneigung aus allen liegenden Kathetern. Laborchemisch zeigte sich ein akutes Gerinnungsversagen mit einem INR > , , Quick PS003 Myocardial Fibrosis predicts 10-Year-Survival in Patients Undergoing Aortic Valve Replacement Bastian Fries¹; Sebastian Herrmann²; Tim Salinger²; Dan Liu²; Kai Hu²; Daniel Gensler²; Jörg Strotmann³; Martin Christa²; Meinrad Beer4; Stefan Gattenlöhner5; Stefan Störk6; Wolfram Völker²; Constanze Bening²; Kristina Lorenz7; Rainer Leyh²; Stefan Frantz²; Georg Ertl²; Frank Weidemann5; Peter Nordbeck² 1Städtisches Klinikum Karlsruhe; 2Universitätsklinikum Würzburg; 3Städtisches Krankenhaus Kiel; 4Universitätsklinikum Ulm; 5Universitätklinikum Gießen-Marburg; 6Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz; 7Leibnitz Institute for Analytical Sciences; 8Katharinen Hospital Unna Background: Long-term data on evolution and clinical impact of myocardial brosis in valvular heart disease is scarce. Methods and Results: In this -years extension of a prospective study in patients undergoing conventional aortic valve replacement (AVR) due to symptomatic severe aortic valve stenosis (AS), the impact of myocardial replacement brosis (RF) on long-term outcome was assessed. Endomyocardial biopsies were acquired during AVR in consecutive patients. RF was graded using the calculated percentage area of brosis and patients categorized as severe (n= ), mild (n= ), no brosis (n= ). Echocardiography including strain imaging, as well as cardiovascular magnetic resonance (CMR) to assess late gadolinium enhancement were performed at baseline, one and ten years after AVR. Death of any cause occurred in patients ( . ): ( . ) in the group without RF, ( . ) in the mild RF group and ( . ) in the severe RF group (p= . ), resulting in the lowest cumulative survival for patients with severe RF (log rank p= . ). In the group without RF none died of cardiovascular cause. RF was found to be an independent predictor of survival (hazard ratio . , con dence interval: . - . , p= . ). Conclusion: This -year follow-up study underlines the profound impact of replacement brosis with regard to cardiac and all-cause mortality in patients undergoing AVR for severe AS. Integrating CMR and echocardiographic functional imaging beyond ejection fraction quanti cation could help in clinical decision making to stratify patient prognosis with regard to myocardial longitudinal function and prevalence of replacement brosis. PS004 Higher fluorodeoxyglucose uptake in brown adipose tissue measured by positron emission tomography is associated with underweight but not with weight loss in end-stage COPD Armin Frille¹; Karen Geva Steinhoff¹; Swen Hesse¹; Osama Sabri¹; Hartmut Kuhn¹; Hubert Wirtz²; Hans-Jürgen Seyfarth¹ 1Universitätsklinikum Leipzig; 2Universitätsklinikum Leipzig AöR Introduction: Progressive chronic lung diseases often lead to pulmonary cachexia (PC). Here, we assume that the activity of brown adipose tissue (BAT) visualized by means of uorodeoxyglucose (FDG) positron emission tomography (PET) interacts with PC-induced weight loss. We aimed to nd out whether the BAT activity measured by PET re ects the metabolic state and the severity of chronic lung diseases. Methods: One hundred and four patients with end-stage chronic obstructive (COPD) and interstitial lung disease (ILD) underwent complete respiratory workup and an FDG-PET/computed tomography (CT) to rule out malignancy within the lung transplant evaluation process. Putative supraclavicular BAT regions were identi ed with CT. Mean standardized uptake values (SUVmean) of prede ned volumes of interest were measured. Periumbilical regions with white adipose tissue (WAT) were similarly analysed. These data were normalized to each patient’s liver uptake as a reference region. SUV ratios (SUVR) were compared with results from epidemiological and metabolic characteristics (e.g. body mass index [BMI]) and pulmonary function tests (e.g. FEV ). To characterize cachexia, each patient’s course of body weight (i.e. BMI) was assessed before and after the PET exam for a period of years, respectively. Group comparisons and Spearman‘s correlation coe cients (r) were calculated. Results: SUVR in supraclavicular regions were signi cant higher in woman than in men (P= , ). COPD patients showed an inverse correlation between FDG uptake in putative BAT regions and BMI (P= . ; r=- . ). Interestingly, leaner COPD patients (BMI PS005 The BMI´s influence onto “morbidity and mortality” and survival rates after rectal cancer resections Björn Gebauer¹; Ralf Steinert²; Henry Ptok¹; Ronny Otto³; Ingo Gastinger³; Hans Lippert³; Frank Meyer¹ 1Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.; 2St Joseph Hospital; 3Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Introduction: Overweight and obesity are healthcare challenge with globally growing prevalence. Literature data suggests an impairment of early postoperative outcome after general surgery but also an “obesity paradox” concerning better survival of patients being overweight or obese. The aim of this analysis was to evaluate the possible impact of obesity in rectal cancer surgery onto early postoperative and long-term oncological outcome. Methods: A prospective multicenter observational study was conducted from to observing items concerning pre-, peri-, postoperative (postop.) aspects & histological ndings. These were reported by the clinic where the patient underwent surgery. A consecutive follow-up was performed if the patient signed a consent form. We subdivided the patients into underweight, normal weight, overweight & obese patients as stated in the WHO de nition for the body-mass-index (BMI). Results: In total, , (BMI) patients were enrolled of whom . were underweight, . had normal weight, . overweight and . were obese. Mean age was (range, - ) years (yr). Underweight patients showed more advanced diseases whereas overweight & obese patients had lower tumor stages (according to UICC classi cation) compared to normal weight ones (P < . ). ASA score was worse in underweight & obese patients (P < . ). Postop. morbidity (in total, . ) was worse in underweight patients due to more general complications (P = m . ) whereas obesity impaired surgery-related morbidity (P < . ). In-hospital mortality was . in total without signi cant in uences (P = . ). -yr overall survival was . in total. Underweight patients showed decreased rates whereas overweight & obese patients showed better rates (P < . each). Disease-free survival (in total, . after yr) was improved by a BMI ≤ . kg/m (P < . each). Underweight did not show an in uence compared to normal weight (P = . ). No e ect was observed onto local recurrence rate (overall, . after yr). Multivariate analysis identi ed overweight [HR= . ( -CI: . - . ); P= . ] & obesity [HR = . ( -CI: . - . ); P = . ] as independent factors for a better overall survival. Discussion Obesity leads to a higher risk of surgery-related complications without impairing in-hospital mortality. Our long-term results support the “obesity paradox” in rectal cancer surgery concerning the survival rates. The higher rates of general postop. morbidity in underweight patients may be caused by worse physical status preoperatively. Nevertheless, this correlation should be considered in the pre- & postop. management. PS006 Targetverteilung von PDE-5-Hemmern und Endothelin-1- Rezeptorantangonisten - eine immunhistologische Untersuchungen an humanen in-vivo-gewonnenen PulmonalgefäßenStefan Ferdinand Hertling; Marietta Süßkind von Schwendi Uniklinikum Regensburg, Regensburg Hintergrund: Die pulmonale-arterielle Hypertonie (PAH) ist durch eine Erhöhung des Gefäßwiderstandes im Lungenkreislauf gekennzeichnet. Bei der Pathogenese nehmen vasomodulierende Faktoren eine Schlüsselrolle ein. Material und Methode: Patienten wurden während einer Lobektomie Segmente von Pulmonalarterie (PA) und Pulmonalvene (PV) entnommen. Mittels Immunhistologie wurden Endothelinrezeptoren ETa/ETb, sowie der Phosphodiester- (PDE )-Rezeptor untersucht. Zwei Untersucher werteten die Gefäßschnitte unabhängig und verblindet mit einem dafür konzipierten Auswertungsscore aus. Ergebnis: Beide Gefäßarten hatten ein ähnliches Anfärbeverhalten. ETa und ETb-Rezeptoren färbten sich positiv (++) in allen Wandschichten. In Anlehnung an die Veränderungen der Wandschichten (z.B. Intima brose) zeigten sich in diesen Bereichen auch VeränderunS10 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 gen in der Rezeptordichte sowie deren Anfärbbarkeit. Pathologisch unau ällige Gefäße präsentieren ein homogenes Verteilungsmuster, während dies in pathologisch veränderten Bereichen sich änderte. So verstärkte sich die Anfärbbarkeit zu stark positiv (+++) von Eta/ Etb-Rezeptoren bei Intimaveränderungen. Dies wurde in PA und PV gleichermaßen beobachtet. Eine leichte postitve (+) Färbung des PDE - Rezeptors konnte in PA und PV in allen Wandschichten dargestellt werden. Er zeigte eine schwächere Verteilung in beiden Gefäßen als die Endothelin-Rezeptoren. Bei vermehrter Neovaskularisation im peripheren Gefäßschnitt der PA verstärkte sich das Auftreten des PDE -Rezeptors Richtung Gefäßlumen (++). Schlussfolgerung: Die untersuchten Rezeptoren treten in allen Gefäßschichten auf. Ein Vorkommen auf einen Wandabschnitt allein scheint nicht der Fall zu sein. Bei strukturellen Veränderungen der Gefäßwand erscheint die Rezeptorverteilung verändert. PA und PV zeigen ein ähnliches Anfärbeverhalten für ETa-, ETb- und PDE -Rezeptoren, sodass vasomodulierende Substanzen zur Therapie der PAH sowohl durch die Wirkung an PA als auch an PV wirken können. PS007 Sind Pulmonalvenen (PV) den Pulmonalarterien (PA) gleichzustellen? – eine Antwort aus immunchemischer SichtStefan Ferdinand Hertling; Marietta Süßkind von Schwendi Uniklinikum Regensburg, Regensburg Hintergrund: Klinische und pharmakologische Studien zur pulmonal-arteriellen Hypertonie (PAH) sind vorhanden. Allen gemein ist die Beschreibung eines optimalen Behandlungsregimes. Pulmonalarterien nehmen eine zentrale Stellung ein. Material und Methode: Patienten wurde während einer elektiven Lobektomie Segmente von PA und PV entnommen und histologische Gefäßquerschnitte gefärbt (HE, Sirius, SMA). Dabei handelt es sich um klinisch unau ällige Gefäßabschnitte. Zwei Untersucher haben die Präparate unabhängig und verblindet ausgewertet. Ergebnis: Die HE-Färbungen von PA und PV zeigten den typischen Aufbau eines Gefäßes mit Intima, Media und Adventitia. In der Tunica Media beider Gefäßarten befand sich der höchste Anteil an Kollagenfasern und glatten Muskelzellen. Hierbei zeigte sich, dass diese im Verhältnis zur Gefäßgröße annährend gleichwertig bei beiden Gefäßtypen ausgeprägt waren. In der PV konnten glatte Muskelzellen als abgegrenzte Zellinseln (SMA-positiv) in derer Tunica Adventitia nachgewiesen werden. Diese Zellinseln waren größer, je stärker die zugehörige Media schien. Innerhalb der drei Gefäßschichten konnten in beiden Gefäßtypen Veränderungen beobachtet werden ( Wandverdickungen und artherosklerotische Ausprägungen). Schlussfolgerung: Diese histologische Untersuchung zeigt eine Ähnlichkeit im Aufbau der PA und PV. Da bisher das Hauptaugenmerk auf der PA lag, sollte nunmehr auch der PV mehr Beachtung geschenkt werden. Die beschriebenen abgegrenzten Zellformationen können für eine kontraktile Einheit sprechen, sodass die Kontraktionsfähigkeit beider Gefäßarten ähnlich ausfallen könnte. Für künftige pharmakokinetische Untersuchungen (Organbadversuche) wäre es sinnvoll beide Gefäßtypen zu untersuchen. Weiterhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Wandaufbau der Gefäße und die beschriebenen Au älligkeiten einen Ein uss auf die Rezeptorverteilung haben und somit die Therapie und Wirkungsweise von Medikamenten beein ussen können. PS008 Targeted Therapie der Pulmonalen Hypertonie - eine immunhistochemische Untersuchung an PAH-erkrankten Gefäßen Hintergrund: Klinische und pharmakologische Studien zur pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) stehen zur Verfügung. Die Beschreibung eines optimalen Behandlungsregimes ist allen gemein. Pulmonalarterien (PA) nehmen eine zentrale Stellung ein. Vasoaktive Faktoren spielen eine Schlüsselrolle bei der Pathogenese. Phosphodiesterase- -Inhibitoren und Endothelin-Rezeptor-Antagonisten sind wichtige Substanzklassen der PAH-Behandlung und werden dafür in der täglichen klinischen Praxis eingesetzt. Methoden: Patienten mit PAH und Patienten ohne PAH, die eine elektive Lobektomie oder eine Lungentransplantation erhielten, wurden Segmente von PA und Pulmonalvenen (PV) entnommen. Diese wurden mittels immunhistochemischen Methoden xiert, um die Verteilung von Endothelin-Rezeptoren (ET-A und ET-B) und des Enzyms Phosphodiester- (PDE- ) innerhalb der verschiedenen Wandstrukturen dieser Gefäße zu analysieren. Zwei Prüfer werteten die Segmente unabhängig und verblindet mit einem eigens dafür konzipierten Bewertungsscore aus. Ergebnisse: Die Gefäßwand von PA und PV zeigte eine ähnliche Morphometrie (Intima, Media und Adventitia). Jeder der untersuchten Target-Enzyme zeigte sich gleichmäßig in beiden Gefäßarten über jede Gefäßwandschicht verteilt. Die Dichte von Phosphodiester- (PDE- ) -Enzym und Endothelin-Rezeptoren in den PAH-Gefäßen war höher im Vergleich zu den klinisch unau älligen PA und PV. Pathologische Veränderungen in der Wandschicht (z. B. beginnende Intima brose) veränderten die Dichte und die Verteilung der untersuchten Targetenzyme. Dieser E ekt zeigte sich bei PA und PV der PAH erkrankten Gefäßen verstärkt. Schlussfolgerungen: Target-Enzyme für ET-A, ET-B und PDE- waren in jeder Schicht von PA und PV vorhanden. Beide Gefäßarten scheinen gleichermaßen betro en. Bei strukturellen Veränderungen in der Gefäßwand erscheint die Rezeptorverteilung verändert. Diese fällt in PAH-Gefäßen signi kant höher aus. Die untersuchten Sto klassen können sich daher positiv auf den Gefäßtonus der PAH auswirken. Es ist anzunehmen, dass atherosklerotische Gefäßveränderungen eine Ein ussgröße auf die Targetenzymverteilung in beiden Gefäßtypen sein können. Weitere elektrophysiologische und immunchemische Untersuchungen sind ausstehend. PS009 Pulmonale Hypertonie - eine ultrastrukturelle Untersuchung an humanen PAH-Gefäßen Stefan Ferdinand Hertling; Marietta Süßkind von Schwendi; Karla Lehle Uniklinikum Regensburg, Regensburg Hintergrund: Die Pulmonalarterien (PA) werden typischerweise zur pharmakokinetischen Analyse neuer Medikamente zur optimalen Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) verwendet. Vasoaktive Faktoren spielen eine Schlüsselrolle bei der Pathogenese. Es gibt verschiedene morphologische Pathologien, die für die Klassizierung von Gefäßveränderungen bei pulmonaler Hypertonie kennzeichnend sind. Diese (histologische) Studie vergleicht die Gefäßmorphometrie PAH erkrankter menschlicher Lungengefäße mit humanen nicht-PAH erkrankten Gefäßen. Methoden: Patienten mit PAH und Patienten ohne PAH, die eine elektive Lobektomie oder eine Lungentransplantation bekamen, wurden Segmente von PA und Pulmonalvenen (PV) entnommen. Die Nicht-PAH-Gefäßsegmente waren klinisch unau ällig. Histochemische Methoden wurden verwendet, um die ultrastrukturelle Untersuchung der Gefäßmorphometrie unter Berücksichtigung der Gefäßwände zu analysieren. Zwei Prüfer bewerteten die Segmente unabhängig und verblindet mit einem dafür konzipierten Bewertungsscore. Ergebnisse: Die Gefäßwand von PA und PV zeigte eine ähnliche Konstruktion (Intima, Media und Adventitia). Veränderungen in der Gefäßmorphometrie und auch atherosklerotische Veränderungen wurden dokumentiert. Gefäßwandverdickungen, Fibrose, Atherome und erhöhte periphere Neovaskularisation wurden gefunden. Dieser E ekt wurde für PA und PV beider Studiengruppen gezeigt. Die Änderungen wurden in PA und in der entsprechenden PV dokumentiert. Der Grad der Veränderungen der atherosklerotischen Gefäßwand war in PAH-Gefäßen stärker ausgeprägt. Schlussfolgerungen: Die Gefäße beider Studiengruppen zeigten Ähnlichkeiten. Unau ällige Gefäße und PAH-Gefäße zeigen atherosklerotische Veränderungen. Diese pathologischen Veränderungen ist bisher nur in den Pulmonalgefäßen PAH-erkrankter Gefäße beschrieben. Darüber hinaus scheinen PA und PV von diesen Gefäßveränderungen gleichermaßen betro en zu sein. Daher können vasoaktive Mittel zur Behandlung von PAH in PA und PV wirken. Beide Arten von Gefäßen könnten ein wertvolles Instrument zur Analyse vasoaktiver Mittel für die Behandlung von PAH sein. PS010 PCSK9-inhibitor treatment of cardiovascular high risk patients in clinical practice – new data regarding safety and effectivity Tim Hollstein¹; Thomas Grenkowitz²; Hubert Scharnagl³; Winfried März4; Elisabeth Steinhagen-Thiessen²; Ursula Kassner² 1Charité Universitätsmedizin Berlin; 2Charité Universitätsmedizin der Freien und der Humboldt Universität; 3Medizinische Universität Graz; 4Universitätsklinikum Heidelberg Introduction: Only recently, Proprotein convertase subtilisin/kexin type antibodies (PCSK -I) became available to treat therapy-refractory hypercholesterolemia. The aim of this study is to provide new safety and e cacy data of PCSK -I collected in clinical practice, with particular regard to subgroups in patients with diabetes mellitus or high Lp(a). Methods: patients with high and very high cardiovascular risk according to the European Society of Cardiology (ESC) guidelines, who did not achieve LDL-C goals under maximal tolerable lipid-lowering therapy or were statin-intolerant were selected to therapy with either alirocumab ( mg or mg every two weeks) or evolocumab ( mg every two weeks). Clinically-indicated laboratory tests were performed before and after one month of PCSK -I treatment initiation. Results: PCSK -I treatment reduced total and LDL-C by and percent, respectively. Triglycerides (TG) decreased by percent, HDL-C increased by . percent. LDL-C reduction correlated with baseline LDL and Lp(a) reduction in subjects with elevated Lp(a). In patients with diabetes mellitus, baseline HbA c correlated with the triglyceride reduction, especially in VLDL. Half of the patients developed side e ects during therapy, where cold symptoms and fatigue were the most common. Conclusions: Treatment with PCSK -I seems to be a safe and e ective way to further reduce LDL-C levels in cardiovascular high risk patients. Patients with diabetes mellitus seem to take advantage of a reduced Hb Ac and a higher triglyceride reduction, due to reduced VLDL and reduced TGs in LDL. PS011 Quantitative und qualitative Analyse zur Beurteilung einer Änderung des Essverhaltens und des Wirkmechanismus eines nicht-invasiven neuartigen Medizinproduktes zur Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Adipositas Pia Hüttemann¹; Aleksandra Nowak¹; Jessica Königsmann¹; Peter von Seck²; André Schmidt-Lucke²; Caroline Schmidt-Lucke¹ ¹MEDIACC GmbH, Berlin; ¹MEDIACC GmbH, Berlin; ¹MEDIACC GmbH, Berlin; ²Praxis für Innere Medizin, Wiesbaden Hintergrund: In evidenzbasierten Therapieprogrammen zur Gewichtsreduktion ist die erneute Gewichtszunahme nach vorangegangener Gewichtsreduktion typisch. Das Ziel dieser Studie war es daher die Hypothese zu untersuchen, ob die regelmäßige Nutzung eines neuartigen intra-oralen Medizinproduktes (Risikoklasse I) während der Nahrungsaufnahme zu einer Änderung des Essverhaltens und damit zu einer langfristigen Gewichtsreduktion führt. Methodik und Ergebnisse: In die prospektive, randomisierte, kontrollierte, einfach-verblindete, multizentrische Studie wurden adipöse Patienten eingeschlossen (Alter , ± , ; BMI , [ , - , ] kg/m , davon Männer). Alle Patienten hatten in der Vergangenheit mindestens frustrane Abnehmversuche erlebt. Während der Studie sollten sie keine Diät halten, essen ad libitum, keine Kalorien zählen, sich Zeit zum Essen nehmen und die Mahlzeit erst dann beenden, wenn sie satt waren. Die Schiene wurde während der ersten Monate zu jeder Mahlzeit getragen, woraus sich eine Gesamttragezeit von Stunden ergab. Die Follow-Up Zeit betrug insgesamt Monate. In den ersten Monaten reduzierten die Probanden ihr Körpergewicht signi kant (p < , ). Mithilfe evaluierter, standardisierter Fragebögen sowie eines zweitägigen Essversuchen wurde der Ein uss der Schiene auf spezi sche Parameter des Essverhaltens quanti ziert. Die Patienten kauten mit Schiene -mal häu ger pro Bissen (p < , ), sie benötigten doppelt so viel Zeit bis zum Schlucken pro Bissen (p < , ) und mehr Zeit zum Beenden der Mahlzeit (p < , ). Zudem aßen sie kleinere Portionen (p < , ), bemerkten die verzehrte Speisemenge besser (p < , ) und gaben keinen Hunger an, wenn sie direkt nach dem Essen dazu befragt wurden – trotz zuvor kleinerer verzehrter Speisemenge. Auch nach Stunden hatten sie tendenziell weniger Zwischenhunger, als ohne Schiene (p = , ). Die Probanden hatten nach dem Essen mit Schiene weniger Appetit auf Süßes (p < , ) und Fettes (p < , ) und bemerkten im Verlauf der Studie eine Änderung des Essverhaltens (p < , ). Zusammenfassung: Diese Ergebnisse zeigen, dass erstmalig ein nicht-invasives Medizinprodukt durch eine Änderung des Essverhaltens eine signi kante Gewichtsreduktion bei adipösen Patienten bewirkt, insbesondere bei freier Wahl der Speiseart und -menge. Daher stellt die Entwicklung dieses neuartigen Produktes in Kombination mit dem bestehenden leitlinienbasierten Basisprogramm eine vielversprechende Option zur Gewichtsreduktion bei pathologischer Adipositas dar. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für eine experimentelle Untersuchung der Änderung des Essverhaltens zur Gewichtsreduktion bei adipösen Patienten. S12 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 PS012 Prävalenz und prognostische Bedeutung der neuen echocardiographischen Diagnosealgorithmen für HFpEF bei CKD Patienten Hannah Kaiser; Gunnar Heine; Insa Emrich; Kathrin Untersteller; Danilo Fliser; Stephan Schirmer; Michael Böhm Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg; Hintergrund: Die Herzinsu zienz (HI) mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) ist von ähnlicher epidemiologischer und prognostischer Bedeutung wie eine systolische HI (HFrEF). Anders als die HFrEF, die echokardiographisch eindeutig durch Bestimmung der Ejektionsfraktion (EF) diagnostiziert werden kann, waren bisherige echokardiographische Diagnosealgorithmen für HFpEF, welche pathologische Basis der HFpEF ist, für den klinischen Alltag oft zu komplex. wurden von der American Society of Echocardiography (ASE) und der European Association of Cardiovascular Imanging (EACI) daher neue echokardiographische Kriterien zur Diagnose der diastolischen HI veröffentlicht. Wir wollten überprüfen, ob diese Diagnosekriterien auch auf Menschen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) übertragen werden können, oder ob sie in eine Überdiagnostik der HFpEF münden. Eine solche Überdiagnostik würde in einer unzureichenden Diskrimination von CKD Patienten mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse münden. Daher untersuchten wir Prävalenz und prognostische Bedeutung der HFpEF nach ASE / EACI Kriterien in einer größeren Kohorte von CKD Patienten. Methodik: Die prospektive CARE FOR HOMe Studie rekrutiert CKD Patienten im Stadium G -G ; von eingeschlossenen Patienten erhielten bei Studieneinschluss eine standardisierte Echokardiographie. Gemäß den ASE und EACI Empfehlungen wurde die mediale und septale Bewegung des Mitralklappenanulus (e‘), der linksatriale Volumen Index (LAVI), die maximale Geschwindigkeit des transtrikuspidalen Insu zienzjets (TR-jet) und die transmitrale Einstromgeschwindigkeit (E) gemessen und der mitrale E/e’ Index berechnet. Sind > der Parameter pathologisch verändert, wird die Diagnose der diastolischen HI gestellt. Bei genau zutre enden Parametern ist die Diagnosestellung „unklar“. Von der Auswertung ausgeschlossen waren Patienten mit inkompletten echokardiographischen Daten und Patienten mit eingeschränkter systolischer Herzfunktion, so dass von Patienten ausgewertet wurden. Alle Patienten wurden mittels standardisierter Interviews jährlich nachbeobachtet; primärer Endpunkt unserer Auswertung war die stationäre Aufnahme aufgrund kardialer Dekompensation. Ergebnisse: Von den ausgewerteten Patientendaten konnte bei ( Pat.) eine HFpEF gesichert und bei ( Pat.) ausgeschlossen werden. Bei den verbleibenden ( Pat.) blieb die Diagnose echokardiographisch „unklar“. Die Patienten mit > pathologisch veränderten Parametern hatten in Kaplan-Meier Analysen deutlich häu ger kardiale Dekompensationen als Patienten mit „unklarer“ Diagnose; Patienten mit < veränderten Parametern hatten die beste Prognose (log rank p< . ). Schlussfolgerung: Entgegen unserer Erwartungen resultierten die neuen Diagnosealgorithmen nicht in einer Überdiagnose der HFpEF bei CKD Patienten; anhand der drei vorgeschlagenen Kategorien lassen sich die Patienten prognostisch di erenzieren. „Young investigators - the future is now“ II PS013 A skeletal muscle derived and secreted myokine attenuates left ventricular dysfunction Badder Kattih¹; Malgorzata Szaroszyk²; Mortimer Korf-Klingebiel²; Andrea Grund²; Natali Froese²; Michael Wagner³; Oliver J. Müller4; Thomas Thum²; Hugo Albert Katus5; Ali El-Armouche³; Kai Christoph Wollert²; Johann Bauersachs²; Jörg Heineke¹ 1Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg; 2Medizinische Hochschule Hannover; 3Universitätsklinikum Carl Gustav Carus TU Dresden; 4Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Campus Kiel; 5Universitätsklinikum Heidelberg Background: Pathological remodeling during heart failure is characterized by the activation of di erent neurohormonal systems. While chronic activation of the sympathetic nervous system is harmful, increased natriuretic peptide (NP) levels are in principal bene cial, although their e ectiveness is strongly impaired in heart failure, in part due to their rapid degradation. Musclin, a novel skeletal muscle-derived, secreted myokine is a speci c ligand of the NP clearance receptor (Npr ), thereby inhibiting the degradation of natriuretic peptides. Methods: Transaortic constriction (TAC) was used to induce longterm pressure overload and transition to heart failure with muscle wasting in C BL/ J mice. RNAseq in wasting skeletal muscle weeks after TAC revealed a . -fold reduction in Musclin expression, which was con rmed by RT-qPCR analysis. While Musclin as potential cardioprotective myokine is downregulated in skeletal muscle during heart failure, we assessed the functional consequence of Musclin overexpression in murine skeletal muscle as therapeutic approach. Results: AAV -mediated skeletal muscle speci c overexpression of Musclin ameliorated myocardial brotic remodeling (Sirius red staining) and pulmonary congestion (lung weight/body weight ratio) compared to AAV -Control treated mice weeks after TAC. These bene cial e ects were accompanied by improved cardiac function (echocardiography) , and weeks after TAC in mice treated with AAV -Musclin. Improved systolic contractility and diastolic relaxation was also demonstrated in the AAV -Musclin group by intraventricular pressure/volume analysis. Moreover, we investigated the impact of Musclin overexpression on cardiomyocyte contractility in isolated cardiomyocytes. Indeed, adult murine cardiomyocytes isolated from mice week after TAC and AAV -Musclin administration (vs. TAC and AAV -Control) exhibited improved contractility at baseline and during beta -adrenergic receptor stimulation. While NP production (RT-qPCR and Western blot analysis) in murine hearts was not di erent in AAV -Musclin vs. AAV -Control treated mice subjected to TAC, ANP plasma levels tended to be higher in AAV -Musclin treated mice, suggesting less degradation of NPs. Administration of a selective Npr antagonist (AP- ) via osmotic pumps for weeks partially blunted the Musclin induced increase in cardiac function, indicating that Musclin mediates its e ects at least in part through enhancement of natriuretic peptide (NP) signaling . Conclusion: Preventing disease progression in chronic heart failure by inter-tissue communication via AVV -mediated overexpression of a novel skeletal muscle-derived and secreted myokine could be a promising therapeutic strategy for the treatment of chronic heart failure. Our data show that Musclin potently attenuates LV dysfunction following pressure overload at least in part through enhancement of natriuretic peptide (NP) signaling. PS014 Unterschätzt der MELD-Score die Mortalität von Patienten mit nosokomial erworbener spontan bakterieller Peritonitis? Markus Kimmann; Tammo Tergast; Hans Laser; Michael Peter Manns; Markus Cornberg; Benjamin Maasoumy Medizinische Hochschule Hannover, Hannover; Hintergrund und Ziele: Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose sind eine vulnerable Patientengruppe mit hoher Mortalität. Häu g ist eine Lebertransplantation (LTx) die einzige kurative Behandlungsoption. Für die Organallokation in Deutschland ist der MELD-Score maßgeblich, welcher die kurzfristige Prognose ( Tage) und somit die Dringlichkeit einer Transplantation widerspiegeln soll. Eine der häu gsten Komplikationen bei dekompensierter Leberzirrhose ist die spontan bakterielle Peritonitis (SBP). Gegenwärtig existieren lediglich begrenzte Daten bezüglich des prognostischen Wertes des MELD-Scores bei Patienten mit SBP. Das Ziel dieser Studie war zu untersuchen, ob der MELD-Score bei Patienten mit SBP die Prognose adäquat widerspiegelt. Methode: Insgesamt wurden konsekutive Patienten mit Leberzirrhose und Aszites eingeschlossen. Die Patienten wurden in drei Gruppen eingeteilt: Patienten ohne SBP (no-SBP) (n= ), Patienten mit ambulant erworbener SBP (caSBP) (n= ) und Patienten mit nosokomial erworbener SBP (nSBP) (n= ). LTx-freies Überleben (innerhalb von Tagen) wurde mit dem Log-Rank-Test, potentielle Risikofaktoren mittels uni- und multivariater Cox-Regression analysiert. Ergebnisse: Das Überleben war bei Patienten mit nSBP signi kant geringer als bei no-SBP Patienten (nSBP , vs. no-SBP , ; p PS015 Therapieeffizienz bei idiopathischer retroperitonealer Fibrose in einer retrospektiven, monozentrischen Analyse Caroline Kumpert¹; Stefanie Hahne¹; Marcus Makowski²; Birgit Rudolph³; Gerd-Rüdiger Burmester³; Falk Hiepe²; Bimba Franziska Hoyer⁴ ¹ Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ), Berlin; ² Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin; ³ Charité - Universitätsmedizin Berlin, Berlin; ³Charité - Universitätsmedizin Berlin, Berlin; ²Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin; ⁴Universitätsklinik Schleswig-Holstein (UKSH), Kiel Einleitung: Der Morbus Ormond (RPF) ist eine seltenen Erkrankungen. Klinisches Haupt-Symptom ist ein retroperitoneale Fibrose die zu Harnstau durch die Kompression der Harnleiter führt. Es gibt keine zugelassenen Therapien. In unserem Zentrum wird eine Cyclophosphamid-Bolus-Therapie über mindestens Monate durchgeführt. Man geht davon aus, dass ein großer Anteil der IRF-Patienten an einer Unterform der IgG -assoziierten Erkrankung leidet. Zum Therapieansprechen existieren für alle Gruppen nur wenige Daten. Methoden: In einer retrospektiven Analyse wurden die Krankenakten der Patienten mit RPF unter Cyclophosphamid-Bolustherapie, die sich in den letzten Jahren an der Charité in Behandlung befanden auf das klinische, serologische und radiologische Ansprechen nach Monaten Therapie untersucht. Bei Patienten mit Biopsie vor Therapie erfolgte durch Pathologen eine Nachbefundung bezüglich des IgG -Status. Ergebnisse: Von insgesamt Patienten, die in den letzten Jahren an der Charité unter der Diagnose eines RPF mit Cyclophosphamid behandelt wurden, waren Patienten bioptisch IgG -positiv, negativ und unklar (zu wenig Material). Von Patienten gab es keine Biopsie. Eine positive Patientin wurde nachträglich beim Nachweis einer Peritoneal-Karzinose ausgeschlossen. tur auf dreidimensionalen Sca olds wiesen Hep B-Zellen zudem eine strukturiertere Anordnung auf als Kontrollzellen in D-Kultur. IgG -negative Patienten hatten initial ein signi kant größeres Volumen der retroperitonealen Masse als positive und unklare Patienten. Unter Therapie kam es nur in der positive und unklaren Gruppe zu einer signi kanten Reduktion der retoperitonealen Masse (p= , und , ). Die Nierenfunktion (Kreatinin) war in allen Gruppen initial eingeschränkt (Kreatinin positiv , ± , mg/dl, neg , ± , , unklar , mg/dl ± , ) und es kam in keiner Gruppe zu einer signi kanten Verbesserung im Laufe der Monate. IgG -Konzentrationen im Serum waren nur für einzelne Patienten zum Zeitpunkt der Diagnosestellung verfügbar. Eine Aussage über den Verlauf des Antikörperspiegels ist somit in dieser Studie nicht möglich. Schlussfolgerung: Insgesamt zeigt sich in der Hälfte aller Patienten mit RPF eine signi kante Reduktion der retroperitonealen Masse ohne das sich dies innerhalb der ersten Monate in einer Verbesserung der Nierenfunktion niederschlägt. Weitere, prospektive Studien und ein längerer Beobachtungszeitraum sind notwendig, um über den Ein uss des Faktors „IgG “ eine Aussage machen zu können. PS016 Etablierung eines innovativen Modells zur Kultivierung humaner Tumorzellen Claudia Kunst; Martina Müller Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg; Einleitung: Eine der großen Herausforderungen der modernen Medizin ist die Therapie komplexer Erkrankungen. Krankheitsbilder wie Krebs weisen stark schwankende Charakteristika auf und sind patientenindividuell sehr unterschiedlich. Je nach Mikromilieu des Tumors sowie Immunstatus und Vorgeschichte des Patienten kann eine Tumorerkrankung in variabler Form auftreten. Bisher wird anhand der Klassi zierung mittels bestimmter Ober ächen und Biomarker die Therapiestrategie festgelegt. Wünschenswert wäre jedoch eine individualisierte Strategie, die unter Berücksichtigung des individuellen Immunstatus und der Mikroumgebung des zu behandelnden Tumors erfolgt. Allerdings fehlen für eine derartige personalisierte molekularbiologische Analyse die entsprechenden Tools. Ziel unseres Projekts ist daher die Entwicklung eines personalisierten Tumormodells zur patientenindividuellen Wirksto ndung und Anpassung der Krebstherapie. In einem ersten Schritt wurde hierzu die Kultivierung von Zelllinien in D-Kultur sowie in einem D-Modell getestet. Methoden: Zur Etablierung eines innovativen Modells zur Kultivierung von humanen Tumorzellen wurden zunächst die Hepatomzelllinie Hep B und die Kolonkarzinomzellinie Caco- unter klassischen D-Kulturbedingungen kultiviert. Der Ein uss unterschiedlicher Medien sowie des Supplements Polyphosphat (polyP; dient als exogene Energiequelle und verhindert hypoxische Zustände in dreidimensionalen Zellclustern) wurde anhand von Zellzyklusanalysen untersucht. Das Wachstum von Hep B und Caco- auf dreidimensionalen Scaffolds wurde mittels Immunhistochemie sowie Immun uoreszenzfärbungen evaluiert. Ergebnisse: Der Zusatz von polyP-Materialien hatte keinen Ein uss auf das Kurzzeitüberleben von Caco- ( Tage Kultur) und Hep B-Zellen ( Tage Kultur) in klassischer D-Kultur. Hingegen war das Langzeitüberleben von Hep B-Zellen in Gegenwart von Natrium-, Strontium- und Calcium-polyP gegenüber den Kontrollen verbessert. Die Vitalität von Caco- - und Hep B-Kulturen auf dreidimensionalen Scaffolds blieb über Tage uneingeschränkt erhalten. Nach Tagen KulS14 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 Schlussfolgerung und Ausblick: Der Zusatz von polyP-Materialien verbessert das Langzeitüberleben von Zelllinien in D-Kultur. Dreidimensionale Sca oldstrukturen sind geeignet zur Kultivierung von Zelllinien über bis zu Tage. In weiteren Schritten wird nun getestet, ob eine Kultivierung primärer humaner Tumorzellen auf polyP-haltigen Sca olds möglich ist. PS017 The accumulation of skeletal muscle lipid species is gender-specific in an aging rat model for sarcopenic obesity Thea Laurentius¹; Robert Kob²; Thomas Bertsch³; Cornel C. Sieber²; Mahtab Nourbakhsh4; Cornelius Bollheimer4 1Lehrstuhl für Altersmedizin, RWTH Aachen, Franziskushospital Aachen; 2 Institut für Biomedizin des Alterns Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg; 3Institut für Klinische Chemie, Laboratoriumsmedizin und Transfusionsmedizin - Zentrallaboratorium; Universitätsinstitut der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität; 4Lehrstuhl für Altersmedizin Uniklinik RWTH Aachen High-fat diet (HFD)-induced obesity results in adipose tissue saturation and excess deposits of fat in non-adipose tissues, such as skeletal muscles. This trend has been implicated in the age-related progressive loss of muscle mass, which is one of the main features of sarcopenia. The aim of this study was to di erentiate lipid species that accumulate in the quadriceps muscles of Sprague-Dawley (SD) rats after months of a HFD or control diet (CD). Here, we present a new procedure for quantitative lipid extraction from rat muscle tissue and further isolation of major ester-lipid classes, including free fatty acids (FFAs), cholesterol esters (CEs), triacylglycerols (TAGs), and glycerophospholipids (GPLs). Next, gas chromatography-mass spectrometry (GC-MS) was utilized to identify fatty acid methyl esters (FAMEs) within each individual lipid class. The data indicate that male and female rats accumulate distinct FAME species in their muscle tissues. The most prominent gender-related di erences were found in the isolated TAG, GPL and FFA lipid classes. Independent of diet, however, male rats accumulated higher levels of octadecenoic and octadecadienoic acid, methyl esters in their muscle tissues. This accumulation was signi cantly associated with impairments in muscle mass. Thus, greater deposits of octadecenoic and octadecadienoic acids in muscle tissue may serve as a novel indicator of the onset of age- or gender-related loss of muscle mass. PS018 Sonographische Parameter als Prädiktoren der Progression der chronischen Nierenerkrankung – Langzeitdaten aus der CARE FOR HOMe Studie – Claudia Simone Lennartz¹; Sarah Seiler-Mußler²; Insa Emrich¹; Kathrin Untersteller¹; John Pickering³; Danilo Fliser¹; Gunnar H. Heine¹ 1 - Universitätsklinikum Homburg; 2 - Nephrologische Praxis Saarlouis;3 Department of Medicine, University of Otago, Christchurch Hintergrund: Um das Voranschreiten der chronischen Nierenerkrankung (,,chronic kidney disease“; CKD) abzuschätzen, wird die Verwendung sonographisch bestimmbarer intrarenaler Widerstandsindices („resistive indices“; RI) diskutiert. Neben lokal-renaler Schädigung spiegeln intrarenale RIs (RRI) jedoch auch systemische Gefäßveränderungen wider. Unsere Arbeitsgruppe entwickelte daher die DI-RISK („di erence of resistive indices of spleen and kidney“) als neuen sonographischen Parameter mit dem Ziel systemische Störvariablen des RI zu eliminieren. In der CARE FOR HOMe Studie soll nun überprüft werden, ob sich die DI-RISK gegenüber den renalen RI als Prädiktoren der CKD Progression überlegen erweist. Methoden: Zwischen und wurden in der fortlaufenden CARE FOR HOMe Studie CKD Patienten in den GFR Kategorien G bis G eingeschlossen. Bei dieser Patienten erfolgte eine duplexsonographische RI-Messung in drei Interlobararterien an der Rinden-Mark-Grenze in Ober-, Mittel- und Unterpol beider Nieren und bei Patienten zusätzlich in drei Segmentarterien der Milz. Durch Subtraktion lienaler RIs von renalen RIs erhält man die DI-RISK. Klassische kardiovaskuläre Risikofaktoren wurden durch standardisierte Fragebögen erfasst. Als kombinierter renaler Endpunkt wurde eine eGFR Reduktion um > , Dialysep ichtigkeit und / oder Todesfälle jeder Genese de niert. Ergebnisse: In univariablen Kaplan-Meier Analysen erweisen sich sowohl RRI ≥ (Log-Rank Test p < , ) als auch eine DI-RISK ≥ (Log-Rank-Test p < , ) als Prädiktoren des renalen Endpunktes. Nach Korrektur für die Störvariablen Alter, Geschlecht, eGFR („estimated GFR“) und Albuminurie bleibt der RRI (Exp(B) , ; [p < , ]; KI [ , ; , ]), nicht aber die DI-RISK (Exp(B) , ; [p = , ]; KI [ , ; , ]) unabhängiger Prädiktor des renalen Überlebens. Schlussfolgerung: Entgegen unserer Hypothese erweist sich der unkorrigierte RRI dem korrigierten DI-RISK als Prädiktor des renalen Überlebens bei CKD Patienten als überlegen. Allerdings konnten wir in vorherigen Analysen zeigen, dass gegenüber dem etablierten Kidney Failure Risk Equation auch RRI keinen zusätzlichen ausgeprägten prognostischen Bene t erbringen. PS019 Elektronische Stethoskope im Zeitalter von elektronischen Patientenakten Leander Edwin Melms; Tobias Müller; Andreas Jerrentrup; Tanja Nickolaus; Bernhard Schieffer; Jürgen Schäfer Universitätsklinikum Marburg, Marburg; Hintergrund: Seit dem Einsatz des Hörrohres durch René Laënnec in Frankreich vor gut Jahren nutzen wir in der Medizin Stethoskope zur Auskultation von physiologischen sowie pathophysiologischen Geräuschphänomenen. Im Vergleich zu den enormen Fortschritten der High-Tech-Medizin hat sich bei den Stethoskopen in den letzten Jahrzehnten nur wenig weiterentwickelt. Dies steht im Gegensatz zu innovativen Konzepten der Datenerfassung und Auswertung im Zeitalter von eHealth und elektronischen Patientenakten (ePA). Derzeit erfassen ePA lediglich Text und Bildbefunde. Die Übernahme von Befunden der Herz-, Lungen- und Abdominalauskultation setzt eine entsprechende technische Ausstattung voraus. Ein ePA-kompatibles elektronisches Stethoskop könnte diese Datenerfassung ermöglichen. Gegenstand der Studie: Ziel unseres Vorhabens ist die Entwicklung eines ePA-fähigen Stethoskops mit automatischer Befundanalyse. Durch die digitale Erfassung von Auskultationsbefunden unmittelbar im Notfall- bzw. Praxisbereich und die Speicherung in ePA-Systeme wird der Befund wiederholt objektivierbar und es könnte auch die diagnostische Qualität verbessert werden. Hiermit bieten sich neuartige Möglichkeiten der studentischen Lehre an sowie innovative Ansätze der Datenanalyse. Die erfassten Geräuschphänomene werden durch Deep-Learning-Algorithmen automatisch auf physiologisch bzw. pathologisch überprüft. Bei suspektem Klangbild kann eine zielgerichtete weiterführende apparative Diagnostik automatisch angefordert werden. Methode: Unser System besteht aus einem Kondensatormikrofon, einem Vorverstärker- und einem Tiefpass lter-Schaltkreis und wird direkt an ein handelsübliches Stethoskop angeschlossen. Die Ausgabe des analogen Signals zur automatischen Befundanalyse erfolgt drahtlos in Echtzeit an ein Smartphone. Dieses ist mit einer selbstentwickelten Applikation ausgestattet und gibt die Verdachtsdiagnose aus. Die Hardware-Kosten liegen im Bereich von , und erlauben so eine breite Anwendung in der Klinik aber auch in der Heim-Überwachung z.B. bei Risikopatienten. Ergebnisse: In einer präklinischen Prüfphase wird derzeit die diagnostische Qualität unseres Deep-Learning-Modells anhand der hinterlegten Herzauskultationen der Physionet Challenge evaluiert. Die Detektion der Geräusche ist dabei exzellent und Störgeräusche können verlässlich herausge ltert werden. Die Sensitivität des Algorithmus beträgt , und die Spezi tät , . Die Einbindung der digitalen Datensätze in ePA-Systeme ist problemlos und anwenderfreundlich möglich. Zusammenfassung: Die elektronische Erfassung von Herz- und Lungengeräuschen erlaubt eine automatisierte Erkennung von Vitien. Durch die Aufzeichnung dieser Geräusche in einem standardisierten Setting bereits im Ambulanzbereich können Veränderungen der Geräusche (wie z.B. bei Endokarditis oder bei mechanischen Klappen) nicht nur besser archiviert und dokumentiert, sondern auch im Verlauf verlässlich überwacht werden. PS020 Medizinische Versorgung in Afghanistan Azim Mosafer¹; Cornel Eisfeldt² ¹ADAV-Weimar e.V., Weimar; ²Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg Problemstellung: Afghanistan, das Land am Hindukusch, be ndet sich seit dem Jahr im Wiederaufbau. Nach dreißig Jahren Krieg und aktuellen Kon ikten kommt das Land nicht zur Ruhe. Die medizinische Ausbildung und Versorgung ist unbefriedigend. Die Land äche beträgt . km² (Deutschland . km²). Die Gesamtbevölkerung wurde auf , Millionen geschätzt, davon leben ca. auf dem Land und im städtischen Bereich, Bevölkerung unter Jahre , , Bevölkerung im Alter von - Jahren , , im Alter ab , ( ). Die Amtssprachen sind Dari und Paschtu. Die Sicherheitslage und die Land ucht sind aktuelle Probleme des Landes. UNESCO bezi ert die Alphabetisierung der Afghanen > Jahre von ( ). Lebenserwartung bei der Geburt (m) , ( ) ( ), (w) , ( ) , ( ). Geburten pro Frau: , Kinder ( ). Ärzte Dichte: für- . EW Ärzte ( ). Krankenhausbetten: für . EW Betten ( ). Festnetzverträge , / EW. Internetnutzer , / EW Mobile Breitband-Internetverträge , / EW. Mobilfunkverträge / EW ( ). Laut Grundgesetz in Afghanistan ist die medizinische Versorgung kostenfrei. Die Behandlung in den med. Einrichtungen und die Privatisierung der med. Versorgung und Ausbildung ist sehr Insu zient. Diese erzeugen einen Verlust der Autorität und Glaubwürdigkeit der Ärzte. Die wohlhabenden Patienten suchen Heilung im Ausland (DW). Täglich iegen ca. tausend Afghanen nach Indien. Etwa sind Gesundheitstouristen. Dies ist ein volkswirtschaftlicher Verlust von rund Millionen USD. Trotz großer Hürden oriert der Gesundheitstourismus. (DW). Ziele des Vereins: Seit der Gründung im Jahr hat der Afghanisch - Deutsche Ärzteverein in Weimar u.a. fünf größere Projekte in Afghanistan initiiert. Zwei davon sind: . E-Learning ( medical education) in Zusammenarbeit mit der Fa. Lecturio. Hierbei werden medizinische Vorlesungen via E-Learning ab dem ersten Semester angeboten. Das ein jährige Pilotprojekt läuft seit dem Sommersemester . Problem: Internetzugang ist für Studierende sehr teuer. Sprachbarriere- ca. der Studenten und Lehrkräfte haben Englischkenntnisse. Lösung: Hotspot in den Universitäten. Untertitel in den Landessprachen Telemedizin (TM): ADAV-Weimar e.V. initiierte das Projekt „Afghan-German-Telemedizin“. Die entsprechend der afghanische Infrastruktur entwickelte Software wurde nach einem landesweite Pilotprojekt nun im Jahr mit TM-Zentren in den Provinz erweitert. Seit konnten Patienten via TM behandelt werden. Nur orthopädische Patienten(ca. ) wurden durch das entsandte Ärzteteam operiert. Die Datenanalyse zeigt, dass der Großteil (ca. ) der TM-Patienten nach Diagnostik konservativ behandelt wurden. Zusammenfassung: Die TM / E-Learning ermöglichten eine notwendige medizinische Versorgung / Ausbildung, da geographische und gesellschaftliche Hindernisse überwunden werden. Trotz großer Entfernung wird e ziente Hilfe geleistet. PS021 Persistierende Gewichtsreduktion bei Übergewicht und Adipositas durch ein innovatives nicht-invasives Medizinprodukt und Beeinflussung des individuellen adipositas-assoziierten Risikos Aleksandra Nowak¹; Pia Hüttemann¹; Jessica Königsmann¹; Peter von Seck²; André Schmidt-Lucke²; Caroline Schmidt-Lucke¹ 1MEDIACC GmbH; 2Praxis für Innere Medizin Hintergrund: Die Gewichtsreduktionsprogramme bei Adipositas scheitern meist an der im Anschluss eintretenden erneuten Gewichtszunahme. Das Ziel dieser Arbeit war es daher die Hypothese zu untersuchen, ob ein neues intraorales nicht-invasives Medizinprodukt bei Nutzung zu jeder Mahlzeit, über eine Kau ächenreduktion, zu einer Gewichtsreduktion bei Patienten mit krankhafter Adipositas führt und ob das reduzierte Gewicht auf Dauer aufrechterhalten werden kann. Methoden: Hierzu wurden im Rahmen einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten (Wartekontrollgruppe), einfach verblindeten, multizentrischen Pilot-Studie übergewichtige Patienten mit mindestens frustranen Abnehmversuchen rekrutiert ( Frauen, Männer, BMI: , [ , – , ]; Alter Jahren [ - ]). Die Patienten trugen die Zahnschienen über einen Zeitraum von Monaten zu jeder Mahlzeit und wurden in der Nachbeobachtungsphase von insgesamt Monaten weiter begleitet, ohne die Schiene tragen zu dürfen. Während der Studie sollten sie keine Diät halten, essen was sie mögen und bis sie satt werden und keine Kalorien zählen. Ergebnisse: Durch die Zahnschiene erzielten die Patienten einen signi kanten Gewichtsverlust von initial , kg [ , - , ] um , kg [- , bis - , ] (p = . ) nach Monat und nahmen weiter bis zum Ende der Tragedauer nach Monaten um insgesamt , kg (- , bis - , , p = , ) ab. Während der Wartekontrollzeit von , Monaten vor Schienenerhalt blieb das Körpergewicht der Patienten jeweils unS16 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 verändert. Im intraindividuellen Vergleich nahmen sie nachfolgend nach Monaten mit Schienenbenutzung signi kant ab (p = , ). Dies ist der Beweis dafür, dass es sich bei der Schienenbenutzung nicht um einen Placeboe ekt durch das Programm handelt. Anschließend hielten die Patienten ihr Gewicht über Monate (p = . ). Über der Patienten würden die Schiene weiterempfehlen bzw. , hätten die Schiene gerne über längere Tragedauer gehabt, je unabhängig von dem Ausmaß der Gewichtsreduktion. Weder Einschlussort noch sozioökonomischer Status hatten einen signi kanten Ein uss auf das Ausmaß der Gewichtsreduktion. Es traten keine relevanten unerwünschten Nebenwirkungen auf. Ursächlich für die Gewichtsreduktionen ist am ehesten die Modi zierung des Essverhaltens (Verlängerung der Mahlzeitdauer, Essen bis Sattwerden, weniger Zwischenmahlzeiten, p < . ). Fazit: Dieses ist das erste nicht-invasive Medizinprodukt, das eine Gewichtsreduktion über eine Veränderung der Essgewohnheiten bewirkt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Patienten bis zum Sattwerden essen durften und nachfolgend ihr Gewicht über Monaten hielten. Somit wirkt die Schiene sogar über die eigentliche Tragedauer hinaus. Dieses Medizinprodukt stellt daher eine Alternative für bisher bekannte Gewichtsreduktionsprogramme dar und diese wird in einer größeren Folgestudie veri ziert. PS022 PGE2-dependent MEF2-activation in an inflammatory cardiomyopathy Richard Schell; Philipp Theis; Clemens Haslinger; Felix Alban; Hugo A. Katus; Johannes Backs Universitätsklinikum Heidelberg, Heidelberg; Rationale: Despite heart failure’s striking prevalence, mortality and morbidity the underlying molecular mechanisms and their di erences in distinct etiologies still remain unclear. Recent ndings suggest that in ammation and in particluar Prostaglandin E (PGE ) plays a critical role for the ventricular remodeling and progression of heart failure. The myocyte enhancer factor (MEF ) is a crucial inductor of pathologic cardiac remodeling. In a recent in vitro study, we could show that PGE leads to a strong MEF -activation. Furthermore the investigation provides data that PGE stimulates via EP -receptor an intracellular signal transmission, which drives protein kinase D (PKD)-dependent hyperphosphorylation of histone deacetylase (HDAC ), resulting in nucleo-plasmatic shuttling of HDAC and increased MEF activity. The aim of the present work was to translate these ndings into the in vivo situation and to study their functional relevance in a LPS-induced sepsis model as a model for an in ammatory cardiomyopathy. Results: Treating BALB/c-mice with a weight-depending dose ( mg/ kg body weight) of Lipopolysaccharide (LPS from Escherichia coli O :B ) leads to severe depression of (left-) ventricular function and acute heart failure. We could assess a time-dependent and signi cant decrease of ejection fraction (EF) by transthoracic echocardiography. The resulting setting of in ammation comes along with considerably increased levels of PGE in the myocardium and its forming enzymes Cyclooxygenase and Prostaglandin-E-synthase . Furthermore we see an increase of catalytic PKD activity and a signi cant hyperphosphorylation of HDAC at Ser- . As a key nding, this in ammatory model leads to a clear activation of MEF , which could be shown by a myocardial β-Galactosidase-staining in LPS-treated MEF -lacZ reporter mice. Moreover, mRNA levels of the MEF target genes including Myomaxin and CCL /CCL represent the induction of cardiac remodeling genes. ¹Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg; ²AMEOS-Klinikum Haldensleben, Haldensleben Felix S. Seibert; Ulrik Stervbo-Kristensen; Nikolaos Pagonas; Benjamin Rohn; Frederic Bauer; Nina Babel; Timm Henning Westhoff Conclusion: In ammation and its response seem to play crucial roles in the induction of ventricular remodeling and progression of heart failure. With these in vivo data, we provide evidence that cardiac inammation under the condition of a septic disease induces activation of MEF and its potential upstream signaling way consisting of PGE , EP , PKD and HDAC . The described pathway may provide a new link between cardiac in ammation and the initiation and progression of remodeling and heart failure. Further loss-of-function of the single components of the described pathway are on way to investigate their relevance in the di erent in ammatory etiologies of remodeling. These studies may provide new therapeutic targets to treat heart failure caused by in ammatory injuries. PS023 Radikale Pankreaschirurgie bei Malignomen mit Gefäßbeteiligung Veronika Scholtz¹; Hans-Urlich Schulz²; Zuhir Halloul¹; Frank Meyer¹ Das Pankreaskarzinom(Ca) zeigt nicht selten Gefäßadhärenzen/-inltrationen, was insbesondere portalvenös nicht zwangsläu g Irresektabilität bedeuten muss. Patienten/Methodik: In einem hochspezialisierten universitär-chirurgischen Zentrum wurden über einen de nierten Untersuchungszeitraum alle konsekutiven Fälle mit Gefäßersatz bei Pankreasresektionen einer retrospektiven Auswertung im Rahmen einer unizentrischen Observationsstudie unterzogen. Verglichen wurden Patienten-, Lokalbefund- und Behandlungs-assoziierte Aspekte wie Alters-/Geschlechtsstruktur, präoperatives Diagnostikpro l, viszeralchirurgische Operationsverfahren, R -Resektionsrate, gefäßchirurgische/-medizinische Therapiemaßnahmen sowie früh-postoperatives (Krankenhausverweildauer; Morbidität/Letalität) und onkochirurgisches Outcome ( -Jahres-Überlebensrate). Ergebnisse: Insgesamt wurden über Jahre Patienten ( Männer/ Frauen; Durchschnittsalter: Jahre) ermittelt: Pankreas-Ca: n= ; Pankreaskorpus-Ca: n= ; Pankreasmetastase: n= ; Pankreas-Caput-Corpus-Ca/Klatskintumor: n=je . Die Patientenmehrzahl wurde mit der Pylorus-Preserving Pancreatic Head Resection(PPPHR) nach Traverso/Longmire versorgt. Weiterhin kamen die Kausch-Whipple-Op, die (sub-)totale Pankreatoduodenektomie und die Pankreaslinksresektion zum Einsatz. Am häu gsten wurde eine In ltration der Pfortader diagnostiziert, gefolgt von V. mesenterica superior, A. hepatica, V. mesenterica inferior, Milzgefäßen, A. gastroduodenalis, A. mesenterica superior, A. colica media und Mesenterialwurzel bzw. V. cava inferior. Je nach tumorin ltrierend betro enem Gefäßabschnitt wurde die Mitresektion vorgenommen und die Kontinuität mittels Rekonstruktion durch Naht (Re-Anastomosierung mittels direkter Naht) oder Gefäßersatz (PTFE-Prothese, V.-saphena-Interponat, autologer Venenpatch) wieder hergestellt. der Patienten wurden R -reseziert. Die perioperative Morbidität betrug , die Hospitalletalität , . Die mediane Überlebenszeit wurde mit Monaten ermittelt. Die -Jahres-Überlebensrate lag bei . Schlussfolgerung: Trotz tumorbedingter Gefäßalteration ist das onkochirurgische Langzeit-Outcome ansprechend, was unter vertretbarer Risiko-Nutzen-Relation das aufgeführte Vorgehen rechtfertigt. Die interdisziplinäre Kombination eines onkochirurgisch versierten und eines Gefäß-Chirurgen ist ein optimaler Ansatz für die Operation bei ausgewählten Patienten mit Gefäßin ltration beim Pankreas-Ca. Die venöse In ltration mit konsekutiver En-bloc-Resektion wird mittlerweile als eine sichere Prozedur mit akzeptablem perioperativen Risiko und Outcome unter kurativer Intention betrachtet. Die arterielle Gefäßresektion stellt jedoch beim Pankreas-Ca immer noch eine Ausnahme dar. Als mögliche Option kann sie unter Einbeziehung eines neoadjuvanten Konzeptes in Betracht gezogen werden kann, wenn ein tumorfreier Resektionsrand in sorgfältig selektierten Patienten erreicht werden kann. „Young investigators - the future is now“ III PS024 The effect of microgravity on central aortic blood pressure Marien Hospital Herne, Universitätsklinik Ruhr-Universität Bochum, Herne Background: Blood pressure has been traditionally measured at peripheral arteries. In the past decade evidence has grown, that central aortic blood pressure may be a more powerful predictor for cardiovascular events, but data on its regulation are rare. The present works examines the impact of microgravity on central blood pressure for the rst time. Methods: We performed seven parabolic ights in Bordeaux, France, with seconds of weightlessness in each parabola (n= ). Hemodynamic parameters including central systolic blood pressure were measured non-invasively in a free- oating position using the oscillometric Mobil-O-Graph (I.E.M., Stolberg, Germany) in healthy subjects ( years of age). RESULTS: Arterial elasticity at rest was normal in all participants (augmentation index [IQR - ], pulse wave velocity . m/s [IQR . - . ]). Transition of g to g led to a signi cant increase of central systolic blood pressure from (interquartile range [IQR] - ) to (IQR - ) mmHg (p= . ). Cardiac index propelled from . (IQR . - . ) to . (IQR . - . ) l/min/m² (p . ). Conclusion: Whereas there is a multitude of studies on the e ects of microgravity on peripheral blood pressure, this study provides rst data on central aortic blood pressure. An acute loss of gravity leads to a central blood volume shift with an augmentation of cardiac output. In healthy subjects with normal arterial sti ness the compensatory decrease of peripheral resistance does not outweigh this e ect resulting in an increase of central blood pressure. PS026 Hyperosmolarer Stress potenziert die TRAIL-Sensitivität bei kolorektalen Karzinomzellen Simon Sirtl; Martin Ehrenschwender Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg; Hintergrund: Aktivierung von sog. Todesrezeptoren kann in Tumorzellen regulierte Zelltodmechanismen wie Apoptose initiieren, was auch therapeutisch genutzt werden kann. Zudem konnte für den Todesliganden TRAIL die selektive Wirksamkeit in Tumorzellen ohne‘ Kollateralschäden‘ im gesunden Gewebe gezeigt werden. Klinisch sind bislang die Erfolge TRAIL-basierter Therapien allenfalls moderat, da viele Tumorentitäten Apoptose resistent sind. Neben zellintrinsischen Faktoren spielen hierbei auch physiko-chemischen Faktoren der Tumorumgebung eine wichtige Rolle. Ziel der Studie war es zu untersuchen, wie sich die Modulation des osmotischen Drucks auf die Wirksamkeit von TRAIL in kolorektalen Karzinomzellen auswirkt. Methodik: Die humane kolorektale Karzinomzelllinie HCT wurde mit TRAIL in An- und Abwesenheit von Natriumchlorid als ‚osmotischen Stressor‘ stimuliert . Das Zellüberleben wurde in MTT-basierten Viabilitätsassays und in der Durch usszytometrie (Annexin-V/ -AAD Färbung) erfasst. Ergebnisse: In Gegenwart von NaCl war die TRAIL-induzierte Apoptose deutlich gesteigert ( vs. ), wobei die Zytotoxizität von NaCl allein vernachlässigbar war. Als zugrundeliegender Mechanismus konnte eine verstärkte Ampli kation des von den TRAIL-Todesrezeptoren ausgehenden Stimulus über den mitochondrialen Apoptoseweg herausgearbeitet werden. Ausblick: Diese Arbeiten zeigen dass die Sensitivität von Tumorzellen gegenüber Todesrezeptor-induzierter Apoptose durch Modulation der Tumorumgebung beein usst werden kann. In soliden Tumoren könnte dies auch therapeutisch nutzbar sein. PS027 Die Rolle des extrazellulären Kalziums bei Adipositas-induzierter Inflammation Miriam Sommer; Stephan Thrum; Nora Raulien; Manuela Rossol; Matthias Blüher; Ulf Wagner Universitätsklinikum Leipzig AöR Obwohl Adipositas als metabolische Erkrankung weltweit längst zu einem ernsten Problem ö entlicher Gesundheit geworden ist, bleiben viele Details ungeklärt. So geht die Entwicklung einer Adipositas im viszeralen Fettgewebe mit Migration von Leukozyten einher, die im Gewebe v.a. durch Aktivierung von Makrophagen mit einer chronischen Entzündung assoziiert ist. Dies ist Grundlage der Entwicklung weiterer metabolischen Krankheiten wie Typ -Diabetes und Erkrankungen des kardiovaskulären Systems. Es konnte gezeigt werden, dass extrazelluläres Kalzium (exCa +) durch Aktivierung des NLRP In ammasoms den Immunzellen als Warnsignal und Verstärker ihrer Aktivierung dient und so maßgeblich zu Entzündungsprozessen beiträgt. Die genauen Mechanismen jedoch, die exCa + bei der Adipositas-induzierten In ammation spielt, sind bisher nicht ausreichend verstanden. Deshalb wurden hier Proben von Fettgewebe und aus Monozyten di erenzierte Makrophagen (MDM) von adipösen Patienten im Vergleich mit schlanken Individuen untersucht. Durch Reifung mit autologem Serum wurden MDM kultiviert, die ein vitro-Modell zur Bestimmung Probanden-spezi scher Makrophagen-Eigenschaften S18 | Der Internist · Suppl 1 · 2018 ermöglichen. Unter in ammatorischen Bedingungen und Stimulation mit exCa + zeigten die MDM in allen Versuchen eine vermehrte, dosis- und patientabhängige IL- β-Sekretion. Gleiche Beobachtungen ließen sich in Fettgewebskulturen machen, wobei höhere Zytokinspiegel im viszeralen als im subkutanen Fettgewebe nachweisbar sind. Weiterführend lässt sich beobachten, dass trotz exCa +-Zugabe weniger IL- β sezerniert wird, wenn eine Hemmung des G-Protein-gekoppelten calciumsensitiven Rezeptors (CaSR) erfolgte. CaSR konnte in MDM nachgewiesen werden, wohingegen GPRC A eine weniger wichtige Rolle zukommt. Unter Hypoxie ließ sich eine Sensitivierung der MDM gegenüber exCa + zeigen und kann damit Hinweise geben auf die proin ammatorische Wirkung von Gewebshypoxie bei Adipositas. In einer prospektiven, klinisch-experimentellen Studie sollen nun die Zytokin-Sekretion, Subpopulationen und CaSR-Expression der MDM, sowie Klinik bei Patienten mit in ammatorischer Adipositas untersucht und mit einer normalgewichtigen Kohorte verglichen werden. So lässt sich überprüfen, ob die in vitro vorhandene, in ammatorische Wirkung von Kalzium auf die Klinik übertragbar ist. Nach Angaben der WHO hat sich die Zahl adipöser Menschen seit nahezu verdreifacht. Neue prognostische Marker und therapeutische Optionen werden dringend gebraucht. Durch ein neues pathophysiologisches Verständnis suchen wir dies zu erreichen und so die In ammation-vermittelte Morbidität bei adipösen Patienten zu senken. PS028 Utility of Neutrophil-Lymphocyte Ratio, Platelet-Lymphocyte Ratio and Mean Platelet Volume as diagnostic and prognostic markers in patients with Hepatocellular carcinoma, Prostate carcinoma, Stomach carcinoma, Aplastic Anemia V.S Srikanth; M.G.K Pillai Amrita Institute of Medical Sciences, KOCHI, India; Amrita Institute of Medical Sciences, Kochi, India Objective: To study the potential role of NLR, PLR, MPV, MPV/Platelet ratio as diagnostic and prognostic markers in patients with HCC, Prostate cancer, Stomach cancer, Aplastic anemia. Methods: We have conducted the present study by screening , , patients who have got admitted during the period January - June as in patients in AIMS, Kochi. The data collected were analyzed for Neutrophil-Lymphocyte Ratio, Platelet-Lymphocyte Ratio, MPV, MPV/Platelet ratio. Inclusion criteria: Patients admitted with a diagnosis of HCC, prostate cancer, stomach cancer and aplastic anemia irrespective of the age group. Exclusion criteria: Patients with other comorbidities, more than malignancy, presence of secondary infection, any source of sepsis. The data was collected and analyzed on windows excel Results: NLR and MPV/Platelet ratio were highly signi cant in HCC, Prostate and stomach cancer where as PLR was signi cant in Prostate cancer, MPV was signi cant in Stomach carcinoma. These ratios were not signi cant in aplastic anemia. Conclusion. From our study, we conclude that NLR, PLR are better cost-e ective predictor and prognostic markers of with HCC, Prostate cancer, Stomach cancer. These ratios can be used at the primary health care level as it can be derived from a simple CBC/ Peripheral smear. This will aid in early identi cation and management of liver abscess even in rural areas of developing country like India. PS029 Eine Sarkopenie und eine Reduktion des viszeralen Fettgewebes weist auf Komplikationen im Verlauf bei Patienten mit Colitis ulcerosa, aber nicht mit Morbus Crohn, hin. Tina Stahr¹; René Aschenbach²; Thomas Lehmann²; Tony Bruns²; Andreas Stallmach² ¹Friedrich-Schiller-Universität, Universitätsklinikum Jena, Jena; ²Universitätsklinikum Jena, Jena Einleitung: Die Einschätzung des Krankheitsverlaufs bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen ist von großer Bedeutung. So ist das Abschätzen von Komplikationen vor operativen Eingri en bei der Indikationsstellung und Festlegung der Operationsstrategie sehr wichtig. In Studien bei Traumapatienten oder Patienten mit Leberzirrhose konnte gezeigt werden, dass Sarkopenie mit Komplikationen assoziiert ist ( , ). Wir untersuchten deshalb die prädiktive Bedeutung der Sarkopenie (Muskelvolumens des Psoas, des M. quadratus lumborum und der autochthonen Rückenmuskulatur) und des viszeralen Fettgehaltes bei Patienten mit Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (CU). Methodik: Es wurden bei Patienten mit MC und Patienten mit CU Computertomographien des Abdomens hinsichtlich des Muskelvolumens auf Höhe des . Lendenwirbelkörpers und des Volumens des viszeralen Fettgewebes auf Bauchnabelhöhe untersucht. Der weitere Verlauf wurde über Monate durch Aktenauswertung analysiert. Endpunkte waren die Hospitalisierung, Operation und Operation mit Komplikationen. Ergebnisse: Von den Patienten mit MC wurden bei Patienten keine Komplikationen und bei Patienten mindestens eine Komplikation beobachtet ( Hospitalisierungen, Operationen, Operationen mit Komplikationen). der CU-Patienten hatten einen unkomplizierten Verlauf, bei Patienten ist mindestens eine Komplikation aufgetreten ( Hospitalisierungen, Operationen, Operationen mit Komplikationen). Das Muskelvolumen (VM) zeigte bei CU mit zunehmender Schwere der Komplikationen eine Abnahme; diese Beobachtung fand sich nicht bei MC. CU-Patienten, die eine Operation mit Komplikation hatten, wiesen im Vergleich zu denen ohne Ereignis ein signi kant reduziertes VM (Median(IQR): cm³( ) vs. cm³( ), p= , ) auf. Das Volumen des viszeralen Fettgewebes (VVF) bei MC und bei CU zeigte von den Patienten ohne Ereignis hin zu denen mit Hospitalisierung, Operation und Operation mit Komplikation einen signi kant fallenden Trend. Im Vergleich zu CU-Patienten ohne Ereignis wiesen sowohl CU-Patienten mit Operation (Median(IQR): cm³( ) vs. cm³ ( ), p= , ) als auch CU-Patienten mit Operation und Komplikation (Median(IQR): cm³( ) vs. cm³( ), p= , ) ein signi kant reduziertes VVF auf. Diskussion: Ein geringeres viszerales Fettgewebe bei Colitis ulcerosa geht mit dem Auftreten von Hospitalisierung, Operation und Operation mit Komplikation einher. Eine prädiktive Bedeutung der Sarkopenie konnte bei Patienten mit MC für den weiteren Krankheitsverlauf nicht nachgewiesen werden. ) van Vugt, J.L.A. et al. Journal of Hepatology, https://doi.org/ . /j.jhep. . . , DOI: ) DeAndrade, J. et al. Journal of Surgical Research, - . ( ): PS030 Anspruchsvolle Diagnosefindung im Falle einer akuten Appendicitis bei intestinaler Malrotation Emilia Strungaru; Cora Wex; Frank Meyer Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg Ziel: Mittels wissenschaftlichem Fallbericht soll – basierend auf ausgewählten Referenzen der Literatur und den gewonnenen Erfahrungen im kasusspezi schen diagnostischen und therapeutischen Management – der ungewöhnliche, jedoch im Alltag nicht ausgeschlossene und vorkommende Fall einer akuten Appendicitis bei Malrotation des Darms exemplarisch dargestellt werden. Fallpräsentation: Ein -jähriger, männlicher Patient klagte seit d über „unterschwellige“ Beschwerden, im Mittelbauch beginnend mit Besserung nach Wasserlassen, am Vortag deutlich zunehmende Schmerzen im medialen/linken Unterbauch, aktuell seit min akut eingesetzter kolikartiger Schmerz, Aggravierung in gebeugter Haltung, letzter Stuhlgang vor Selbstvorstellung (kein[e] Diarrhoe, Obstipation, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Algurie - Nebendiagnosen: saisonale allergische Rhinitis, Asthma bronchiale, Allergie: Pollinosis; Medikation: Berotec N µg, Ibuprofen mg b.B. [ - x/Woche]). Klinisch ( cm, kg) war der Patient wach, kooperativ, Zeit-/Ort-/ Situation-/Person–orientiert (GCS: , Cor und Pulmo ohne pathologischen Befund). Am Abdomen bestand ein deutlicher Druckschmerz mit punctum maximum im li UB, ubiquitärer Klopfschmerz mit Ziehen in den li UB, Abwehrspannung im li UB (Nierenlager frei, DG reduziert in allen Quadranten, digital-rektale Untersuchung unau ällig, Prostata etwas vergrößert). Es wurde der V.a. eine Sigma-Diverticulitis erhoben. Das Labor (SI) zeigte L: , ; CrP: , ; Urin: Ery’s. Die transabdominelle Sonogra e äußerte ebenso den V.a. Diverticulitis (Rö-Abdomenübersichtsaufnahme im Stehen keine freie Luft, keine Ileuszeichen). Das CT-Abdomen erhob die Diagnose der akuten Appendicitis im li Mittel-/Unterbauch bei malrotiertem Colon ascendens mit geringen Mengen freier Flüssigkeit im kleinen Becken (keine freie Luft). Es wurde die OP-Indikation gestellt: Es erfolgte die o ene Ileozökalresektion mit Seit-zu-Seit-Ileo-Ascendostomie bei einer intraoperativ vorgefundenen schweren ulcero-phlegmonösen perforierten Appendicitis mit schwerer abszedierender Periappendicitis und ausgedehnter brinös-eitriger Serositis. Im postoperativen Verlauf rezidivierendes, sich im Verlauf besserndes Erbrechen, zögerliche, jedoch erfolgreiche Mobilisation und Kostaufbau, substitutionsp ichtige Hypokaliämie, Drainageentfernung am . Tag, Normalisierung der Infektparameter, Klammernahtmaterialentfernung am . Tag (keine allgemeinen/spezi schen Komplikationen - Entlassung am . Tag). ChirurgInnen und assoziierte (initialbetreuende und bildgebend tätige ärztliche) Fachkollegen sollten sich über die vielfältigen Lagevarianten der Appendix vermiformis bewusst sein, die im Falle einer akuten Appendicitis bei klinisch bestehendem akutem Abdomen die Di erenzialdiagnose schwierig gestalten, die Diagnose ndung erheblich erschweren und nicht zuletzt die Entscheidungs ndung zu Op-Technik und –Taktik (laparoskopisch vs. o en, Zugangsweg/-lokalisation etc.) beein ussen können. PS031 Mucosal Plasmablasts as biomarkers in Systemic sclerosis Georg Tilgner¹; Axel Schulz²; Qingyu Cheng²; Jonas Martin²; Claudia Kedor¹; Falk Hiepe¹; Bimba Franziska Hoyer³ 1Charité Universitätsmedizin Berlin; 2Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ); 3Universitätsklinik Schleswig-Holstein (UKSH) Background: Systemic sclerosis (SSc) is a rare connective tissue disease a ecting the skin and i.e. the lung and gastro-intestinal tract (GI). Therapy is di cult and biomarkers for pulmonary or GI- involvement are lacking today. B cells and plasmablasts (PBs) play a major role in patients with Systemic Sclerosis. This nding is re ected in the presence of autoantibodies against CENP and Scl- . Furthermore B Cell depleting therapy seems to be e ective. Among others, Mei et al. revealed that a major part of human steady-state blood plasma cells have their origin in mucosal immune reactions, determined by their speci c expression of IgA, CCR and α β -Integrin – markers for mucosal origin (Mei et al ). Based on those markers, the central aim of our study is to put alterations of the mucosal immune systems into perspective with clinical symptoms of SSc patients. Methods: SSc patients ( with limited Systemic Sclerosis and with di use Systemic Sclerosis) were analysed by ow cytometry and compared to healthy donors. The ow cytometry staining markers used to evaluate our hypothesis of over activated B cells in SSc are CD , CD , CD , IgM, CD , IgD, CD , HLA-DR, IgA, CCR , CCR , β -Integrin and CD L. Results: Marked di erences (p= , ) were found regarding an increased frequency of PBs in patients with SSc (median= , ,n= ) as compared to healthy donors(HDs) (median= , n= )). Interestingly, this increase of PB frequency is accentuated in patients with pulmonary brosis(PF) (median= , , n= ) as compared to patients without PF (median= , , n= , p= , ) and HDs (median= , n= , p= , ).The frequency of PBs being positive for the mucosal marker α β -Integrin is signi cantly higher in SSc patients (median= , , n= ) in comparison with HDs (median= , , n= ) (p= , ). This increase of α β -Integrin positive PB frequency is again more pronounced in patients with PF (median= , , n= ) as compared to patients without PF (median= , , n= , p= , ) and also increased in patients with pulmonary arterial hypertension(PAH) (median= , , n= ) in comparison to patients without PAH (median= , , n= , p= , . Further clinical analyses indicates that α β -Integrin+IgA+ PBs might possess an increased resistance against B cell depletion therapy with Rituximab (RTX) based on the higher frequency of those cells patients after RTX treatment (median= , , n= ) as compared to patients without RTX treatment (median= , , n= , p= , ) and HDs (median= , , n= , p= , ). Conclusion: The frequency of PBs with a mucosal phenotype is increased in patients with SSc. This increase of mucosal activity is partly associated with pulmonary involvement. PBs with a mucosal phenotype seem to have an increased resistance against B cell depleting therapy. Those ndings indicate that mucosal plasmablasts could serve as biomarkers in SSc and will help to develop further therapeutic strategies. PS032 Regulation von microRNAs durch p63 im Hepatozellulären Karzinom Emily Ungermann, Elisabeth Aschenbrenner, Kirstin Pollinger, Claudia Kunst, Martina Müller Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg Einleitung: Transkriptionsfaktoren der p -Familie (p , p , p ) werden durch zellulären Stress aktiviert und induzieren die Aktivierung verschiedener Zielgene, die zu Zellzyklusarrest und Apoptose führen. In Tumoren wie dem hepatozellulären Karzinom (HCC) können sie sowohl kanzerogene als auch tumorsuppressive E ekte aufweisen. p zeichnet sich durch seine Rolle in der Entwicklung von Epithelien und in der Epithelial-Mesenchymalen Transition aus, ein Prozess, der zur Metastasierung von Tumoren führt. microRNAs (miRNAs) sind nicht kodierende RNAs von ca. nt Länge, die durch Anlagerung an Ziel-mRNAs diese hemmen und somit zu einer posttranskriptionalen Regulation der Genexpression führen. Die Expression von miRNAs kann wiederum durch Proteine der p -Familie gesteuert werden. In Vorarbeiten konnten p -regulierte miRNAs im HCC identi ziert werden. p beein usst beein usst die miRNA-Spiegel im Plattenepithelkarzinom. Über die Rolle von p im HCC ist hingegen bislang wenig bekannt. Ziel der Arbeit war daher die Identi zierung von miRNAs, die durch p im HCC reguliert werden. Methoden: Hep B Zellen wurden mit adenoviralen Vektoren (rAd-p , rAd-GFP) trans ziert. Nach h, h und h wurden die Zellen geerntet und mittels qPCR die relative Expression von miRNA a, miRNA , miRNA und miRNA bestimmt. In einem zweiten Schritt wurden trans zierte Zellen in vitro mit HCC-relevanten Therapeutika (Doxorubicin, Bleomycin, Sorafenib, Regorafenib und Tivantinib) behandelt. Die relative miRNA-Expression h, h und h nach der Behandlung wurde mittels qPCR bestimmt. Ergebnisse: Die Überexpression von p führte nach h zu einer , -fachen Induktion von miR a, einer , -fachen Induktion von miR , einer , -fachen Induktion von miR und einer , -fachen Induktion von miR . Eine in vitro Inkubation von h mit Doxorubicin führte zu einer Steigerung der p -abhängigen Expression von miR a ( , -fach), miR ( , -fach), miR ( , -fach) und miR ( , -fach). Die Behandlung mit Sorafenib führte zu einer , -fach erhöhten p -abhängigen Expression von miR und einer , -fach erhöhten p -abhängigen Expression von miR nach h. Durch Tivantinib wurde nach h die p -abhängige Expression von miR um das , -fache und die von miR um das , -fache verstärkt. Schlussfolgerung: Wir zeigen erstmals die Induktion der Expression tumorsuppressiver miRNAs durch p im HCC. Die beobachteten synergistischen E ekte der p Überexpression und HCC-relevanten Therapeutika erweitern zum einen unser Verständnis des komplexen regulatorischen Netzwerks in Tumorzellen und bieten zum anderen potentielle prognostische und therapeutische Ansätze bei der Behandlung des HCC. PS033 Die prognostische Bedeutung von Hepcidin bei der chronischen Nierenerkrankung Johanna Wiedenroth¹; Insa Emrich²; Sarah Seiler-Mußler²; Kathrin Untersteller²; Gunnar Heine²; Danilo Fliser² ¹Asklepios Klinik Barmbek, Hamburg; ²Asklepios Klinik Altona, Hamburg Roxane Schulten¹; Tanja Kottmann²; Christoph Dietrich³ Einleitung und Fallbeschreibung: Eine jährige Patientin stellte sich in der ZNA aufgrund einer plötzlichen Epistaxis, sowie multiplen Hämatomen der Haut vor. Zwei Wochen vor der aktuellen Vorstellung erfolgte eine Verordnung von Rivaroxaban ( mg x/d) aufgrund von paroxysmalem Vorho immern. Nebenbefundlich Angabe eines Konsum einer Grapefruit jeden Morgen. Vorerkrankungen: Paroxysmales Vorho immern - CHA DS -VASc = (H+D+A+Sc). Arterieller Hypertonus. Diabetes mellitus Typ II (diätetisch geführt) Medikation: Rivaroxaban - - . Ramipril , mg - mg - - . Metoprololsuccinat , mg Körperlicher Untersuchungsbefund bei Aufnahme: Ekchymose beider Unterschenkel, sowie Unterarme und Bauchhaut. Sonst o.p.B. Laborbefunde bei Aufnahme: INR > , PTT Sekunden (Normwert: - Sekunden) Rivaroxaban-level ng/ml (keine Referenzwerte vorhanden), Haemoglibin . g/dl (Normwert: - g/dl). Normale GPT, GOT, yGT, AP und Lipase. Kreatinin , mg/dl (Normwerte , - , mg/dl) Weiterer klinischer Verlauf: Rivaroxaban wurde unmittelbar pausiert. Zwei Tage nach Aufnahme auf die IMC-Unit war der INR weiter > und die PTT mit Sekunden deutlich verlängert. Hämoglobin el auf , g/dl. Ein durchgeführtes CT des Abdomens bei Angabe von Flankenschmerzen zeigte multiple retroperitoneale Hämatome. i.E. Prothrombinkonzentrat (PPSB) und zwei Erythrozytenkonzentrate wurden verabreicht. Koloskopie und Ösophagogastroduodenoskopie zeigten keine Blutungsquellen. Eine Thrombozytenaggregationsfunktionstestung war ohne pathologischen Befund. Kein Anhalt für eine Von-Willebrand-Syndrom. Mit einem HAS-BLED-Score von (B+L+E) und einem CHA DS -VASc von wurde die Indikation zu einem interventionellen Vofhofohrverschluss gestellt. Der Patientin wurde komplikationslos ein mm AMPLATZER Cardiac Plug (St. Jude Medical) implantiert. Schlussfolgerung: Im klinischen Alltagen werden Arzneimittelinterakionen zunehmend bedeutsamer. Su ziente Daten zu genauen E ekten von Interaktionen fehlen. In dem gezeigten Patientenfall ist die Interaktion zwischen Rivaroxaban und dem Grapefruitkonsum o ensichtlich. Diverse Studien zeigen, dass Grapefruit ein potenter Inhibitor von CYP A ist und mit diversen Medikamenten in Wechselwirkung tritt. Rivaroxaban ist ein Substrat von CYP A .. Auf PubMed sind keine Ergebnisse zu “Rivaroxaban” oder “Xarelto” UND “grapefruit” oder “grapefruitsaft” bzw. “grapefruitjuice” zu nden. In der Fachinformation zu Rivaroxaban (Stand / ) nden sich keine Bemerkungen. In einer amerikanischen Kommentierung der FDA ndet sich jedoch folgende Stellungnahme: „Grapefruit juice may also increase plasmaconcentrations of XARELTO® and should be avoided.“ Die Konsequenz hätte sein können die Rivaroxabantherapie oder den Konsum von Grapefruits zu beenden. Bei jedoch eröhtem HASBLED-Score und der Indikaion zur Antikoagulation bei hohem Thrombembolierisiko wurde die Entscheidung zum Vorho ohrverschluss gestellt und dies wird durch die aktuellen Leitlinien unterstützt. ¹Dr. Ausbüttel Pharma GmbH, Witten; ²CRO Dr. med. Kottmann GmbH & Co. KG, Hamm; ³Bethlehem-Gesundheitszentrum Stolberg GmbH, Stolberg Hintergrund: Tumoren führen oft zu schwersten Schmerzen, die weltweit in der Hälfte der Fälle nicht adäquat behandelt werden. Weiterhin verursachen chronische nicht-maligne Erkrankungen häug schwerste Schmerzzuständen, die ebenfalls oftmals nur unzureichend behandelt werden. Beide Ursachen bedingen eine deutliche Reduzierung der Lebensqualität. Durch ein neues transdermales Fentanylp aster sollen die Schmerzen e ektiv behandelt und hierdurch die Lebensqualität verbessert werden. Die neue transdermale Fentanylmatrix (TFM) ist mit Aloe Vera beschichtet, wodurch Hautreizungen vermieden und Unverträglichkeiten minimiert werden sollen. Methoden: Für die prospektive, einarmige multizentrische Studie wurden zwischen / – / Patienten rekrutiert, die mit dem neuen TFM mit den Wirkstärken zwischen , – µg/h therapiert wurden. Die Patienten wurden vor Beginn der Therapie und nach Wochen untersucht, wobei die Schmerzstärke, die Nebenwirkungen und die Lebensqualität (SF- ) erhoben wurden. Ergebnisse: Für die Studie wurden bisher Patienten ( ± Jahre, , männlich) rekrutiert. Ursächlich für die Schmerzbehandlung war am häu gsten Arthrose / Osteoporose ( , ), gefolgt von malignen Erkrankungen ( , ) und rheumatoider Arthritis ( , ), während restliche Erkrankungen , betrugen. Vor Therapiebeginn wurden , der Patienten mit antipyretischen antiphlogistischen Analgetika (z.B. ASS), , mit nicht-sauren antipyretischen Analgetika (z.B. Metamizol) , mit einem Analgetikum der WHO-Klasse II (z.B. Tramadol) und , mit einem anderen Fentanyl- bzw. Morphinderivat behandelt. In , aller Fälle wurde die bisherige Schmerzmedikation als nicht genügend angesehen: Die Haftung des P asters wurde in , und die Schmerzreduktion in , als sehr gut oder gut bewertet. Die systemische Verträglichkeit war in , und die Hautverträglichkeit in , sehr gut oder gut. Innerhalb von Wochen traten in , leichte und in , starke Hautreaktionen auf. Die körperliche Summenskala des SF- verbesserte sich unter der Therapie mit der TFM signi kant von , ± , auf , ± , Punkte (p < , ) und die psychische Summenskala von , ± , auf , ± , Punkte (p < , ). Schlussfolgerungen: Im hausärztlichen Alltag war die Indikation zur Behandlung mit einem transdermalen Fentanylp aster in mehr als / der Fälle eine chronisch-degenerative Erkrankung. In dieser Klientel ließ sich innerhalb von Wochen mit der neuen TFM eine sehr gute oder gute Schmerzreduktion erzielen. Zusätzlich kann durch das neue TFM eine hochsigni kante Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Die systemische Verträglichkeit, die Hautverträglichkeit und die Haftung der neuen TFM mit der Aloe Vera-Beschichtung werden ganz überwiegend als sehr gut oder gut beurteilt. Präventi PS140 Diabetes cations an lation ther Christoph Bi Lamparter²; terbach⁵; Ch S. Wild⁴; Jür ¹Federal Ar cal Center o Medical Cen versity Medi man Center Mainz; ²Uni Mainz,, Mai University berg Univer Gutenberg(DZHK), Part Trier; ⁶Unive Mainz, Main UniversityGutenberg (DZHK), Part of the Joha scular Resea Center of th Cardiovascu Backgrou cular risk fa the quality py (OAC) i limited. Methods: le for anal (NCT sisted inter range (TTR During a th (e.g. bleedi se mortalit quently adj Results: O ). . oral antidia diabetics, T of . in talization u with . / n und RehaPbS1il3it7ation Genetische Untersuchung bei Statinmyopathie im klinischen Alltag ellitus increases the risk of thromboembolic complimajor bleediSntgeffisiSnzpymatcizeankt¹;sBrreigciettieviÖnhgmo²r;aClharinsttiiacnoDaogrub-ath²; Peter Grützmacher² py – Results from the thrombEVAL study ¹AGAPLESION MARKUS Krankenhaus, Frankfurt; ²AGAPLESION Markel¹; Mario Klaask²u; sL-iKsaraEngkgeenbhraeucsh,tF³;raSnekbfausrttian Göbel⁴; Heidrun Markus Nagler³; Karsten Keller³; Volker Schmitt⁴; Michael Lauistine Espinola-KBleeind⁶;eRroTlahnedraHpairedtm⁷; TithoSmtaatisnMenünwzeel⁸r;dPehnilipapls häu gste Nebenwirkung en Prochaska⁴ muskuläre Beschwerden beobachtet. Der Schweregrad und klinische Symptomatik sind sehr variabel. Diagnosestellung und Auswahl ed Forces CentrealinHeosspvietratlrKäogblilcehnez,nKSotbaletinnzs; s²UinndivkelrisnitisycMheadui-fwendig. Mittlerweile wurthe Johannes Gduteennbveerrgs-cUhni eivdeersnitey gMeaninezt,i,sMchaeinzP;o³Ulynmivoerpsihtyismen im Statinmetaboliser of the JohannmeussGui dteennbteirgzieUrnti,vweresiltcyhMeadinazs, MRiasinkzo; ⁴eUinie-r Statinmyopathie erhöhen al Center of thekJöonhnaneneusnGdutmenibteHrgilf-eUneiivneersitnyeMuaeinnzT,eGsetrs- untersucht werden können or Cardiovascula[r-RHeysdearorcxhy(-D-ZMHeKt),hPyalgrtlnuetraSryitle-CRoheinnezMy main-A,-Reduktase (HMG-Gen), ersity Medical CeCnoteenrzoyfmthe JoQhann(CeOsQGut-eGnebne)r,g-leUbneivresrpsietzyi scher Anionentransporter z; ³University Me(SdCicLaOlCBen-tGereonf),theATJoPh-BaninndeusnGgusteknabsetrgten (ABCG -, ABCB -Gen)].Variainz, Mainz; ³UnaivnetresintydMeerdTircanlCspenotretreorpftrhoeteJionheanSnCeLsOGuBte-,n-ABCG -, ABCB führen zur ity Mainz, Mainzv;e⁴rUmnivnedresirttyeMneAduicfanlaChemnteerdoefrtShteaJtoinheani nedsie Leberzelle, was zur Unterniversity Mainzd,GoesiremruanngCevnetresrcfhoireCdaerndeiorvSatsactuinlaer Ruensdeaerxcthrahepatischer Überdosieruner Site Rhine Mgaienn,MmaiitnTzo;⁵xBizairtmäthfeürzhirgeenBkrüadnenr.HVoesrpänitadleTrruienr,gen des HMG-Gens bedinsity Medical CengtenroefitnheevJeorhmaninndeserGtuetWenibrkesrgam-UkneiviterdseitryStatine. Coenzym Q führt bei ; ⁷University MeVdaicraialtCioenteenr Mbeainazl,leJonhSatnantienseGnuzteunMbeyrogpathien. ainz, Mainz; ⁸University Medical Center of the Johannes niversity Mainz,PGaetrimenatneCne/nMteertfhoorCdaer:dWiovirashcaublaernReinseearincher Fallserie von Patienten, er Site Rhine Mdaine,iMnauinzs,eMrearinLzip;⁴iUdsnpivreercshitsytMunedeicaml CiteVn.tae.rStatinmyopathie vorgestellt nes Gutenberg-Uwnuivrderesnit,ydMieasiennz,TGeesrtmdaunrcChegnteefrüfhortC.ardiovach (DZHK), Partner Site Rhine Main, Mainz; ⁴University Medical Johannes GuteEnbrgeergb-Unnisisver:sInitsygMeasianmz,tGzeerimgtaennCen/ter(for ) der Patienten Au älligkeiar Research (DZHteKn), Pinart/ner S(ite R)hdineer MFäalilne, wMarindzer Test unau ällig. Fast die Hälfte der Pat. ( von = ) wiesen Au älligkeiten im COQ -Gen auf. Davon d: Diabetes mewllaitruens (DM/) rme pitrewseintetsreankgneonwentisccahredniovVaesr-änderungen der Transportor, but the inftoerrmpraottioeninreeagsasrodziniiegrth.IenisngeuseanmctezoefigDtMenon / ( ) eine oder mehr of oral anticoagGuelnavtiaorniaunntednerdveirtaTmrainsKpoarntteargporontiestintehe(SraC-LO B : / ( ); ABCG : the context of/pre(vent)i;oAnBoCfBth:ro/mb(oem)b.Aoulic äelvliegnktesitiesn im HMGCR-Gen wurden bei keinem Patienten festgestellt. nformation onSc,hlusisnfdoilvgideurualnsgu:nDdeerrTeOsAt Ckawnnashaevlfaeinla,bd-ie klinische Verdachtsdiagsis from the prnoospseeczutivseichmeurnltiu-cnednztruer tBhersotmätbigEuVnAgLdseturdDyiagnose „Statinmyopathie“ ). Data weredoibentaein.eEdr feroigmnectlisnicichalzvuirsiAtsu,scwoamhplutnedr-aDso-sis ndung des individuell iews, and labovrearttorräygmlicehassteunreSmtaetnints.uTnimdek ainnnthzeurrapSteeuigtiecrung der Compliance fühwas calculatedreans. Da esrukrrloingisactheeoNfquutzaelintypohfaOrmAaCktohgeernaeptyi.scher Tests zur Statinmyoee year follow-puapthpiersio dll,teinufonrbmeadtiinogntownesiteurdeyveanludiperotinwtesrden. g, thromboembolic events, hospitalization, and all-cau) was assessed, validated by medical records and subsedicated. PS139 Nur wieder ein Alkoholiker? Der lange Weg zur Diagnose einer erall, . of Sthaerksotiuddoysep.articipants were diabetics (n = f diabetics were treated with a diabetes diet, . with etics. of dKiaatbheritnicUsnwteerrseteinllesur;lMinodrietzpBeenwdaerndte(rI;DCDlaMu d).iaInSimone Lennartz; Danilo TR was signi caFlnistelyr;rGeudnuncaerdHaetnrik.Heinecompared to a TTR ondiabetics (p = . ). The event with regard to hospider OAC theraUpnyivwerasistästigsknlinickaunmtldyeinsScraeaarlsaenddeins, dHioambebtuicrgs, Homburg; patient-years (py) vs. . / -py (p Fallvorstellung: Die stationäre Vorstellung des -jährigen Patienten in der Nephrologie erfolgte im Oktober bei akuter Nierenschädigung (Kreatinin bei Aufnahme , mg/dl, Harnsto mg/dl, Vorwerte im Normbereich), a. e. prärenal bei iatrogener Hypotonie unter seit einigen Wochen gesteigerter Diuretikaeinnahme. Die klinische Untersuchung zeigte bis auf ein blasses Hautkolorit bei laborchemischer Anämie von g/dl keine Au älligkeiten. Laut Vordiagnosen war ebenfalls eine ethyltoxische Leberzirrhose bekannt, ED / . Bei Aufnahme betrug der Child-Pugh-Score Punkte, entsprechend einem Stadium A der Leberzirrhose. Anamnestisch gab der Patient einen Alkoholkonsum von circa – ml Rotwein pro Tag an, welchen er bei Diagnose der Leberzirrhose umgehend eingestellt hatte (bei Aufnahme Transaminasen normwertig, gamma-GT U/l ). Klinisch beklagte der Patient im Verlauf des Aufenthaltes rezidivierende Athralgien vor allem der Handgelenke, eine eingeschränkte körperliche Belastbarkeit sowie ständige Müdigkeit. Innerhalb der letzten Monate habe er ~ kg abgenommen, zunächst gewollt, im Verlauf dann aufgrund von Appetitmangel. Methode: Zur Abklärung von osteolytischen Läsionen, welche in einem auswärtigen Low-Dose-CT festgestellt wurden, erfolgte ein Staging-CT des Hals, Thorax und Abdomens. Bei den Osteolysen handelte es sich um Hämangiome und eine fein eckige Demineralisierung. Weiterhin zeigte sich eine mediastinale und bihiläre Lymphadenopathie, passend zu einer Sarkoidose. Laborchemisch waren ACE mit U/l (Norm - U/l) und der IL -Rezeptor mit U/ml (Norm - ) erhöht. Zur weiteren Diagnostik wurde eine Bronchoalveoläre Lavage durchgeführt, welche eine milde lymphozytäre Alveolitis mit sarkoidosetypischen CD / Quotient von , zeigte. In der anschließend transjugulär durchgeführten Leberbiopsie zeigte sich eine chronische aktive, partiell granulomatöse Hepatitis mit portaler und periportaler Fibrose sowie inkompletter Leberzirrhose, welche mit der klinischen Verdachtsdiagnose einer Sarkoidose vereinbar waren. Unter Pausierung der antihypertensiven Medikation besserte sich die Nierenfunktion sukzessive, das Kreatinin lag zuletzt bei , mg/ dl. Weiterhin wurde eine Steroidtherapie mit Prednison mg täglich begonnen. Hierunter kam es bereits nach wenigen Tagen zu einer guten Beschwerderegredienz. Fazit: Auch bei Alkoholanamnese ist es sinnvoll, eine Umfelddiagnostik zu betreiben und den Patienten nicht gleich als „Alkoholiker“ zu titulieren. Prävention und Rehabilitation PS140 Diabetes mellitus increases the risk of thromboembolic complications and major bleedings in patients receiving oral anticoagulation therapy – Results from the thrombEVAL study Christoph Bickel¹; Mario Klaas²; Lisa Eggebrecht³; Sebastian Göbel⁴; Heidrun Lamparter²; Markus Nagler³; Karsten Keller³; Volker Schmitt⁴; Michael Lauterbach⁵; Christine Espinola-Klein⁶; Roland Hardt⁷; Thomas Münzel⁸; Philipp S. Wild⁴; Jürgen Prochaska⁴ ¹Federal Armed Forces Central Hospital Koblenz, Koblenz; ²University Medical Center of the Johannes Gutenberg-University Mainz,, Mainz; ³University Medical Center of the Johannes Gutenberg University Mainz, Mainz; ⁴University Medical Center of the Johannes Gutenberg-University Mainz, German Center for Cardiovascular Research (DZHK), Partner Site Rhine Main, Mainz; ⁵Barmherzige Brüder Hospital Trier, Trier; ⁶University Medical Center of the Johannes Gutenberg-University Mainz, Mainz; ⁷University Medical Center Mainz, Johannes Gutenberg University-Mainz, Mainz; ⁸University Medical Center of the Johannes Gutenberg University Mainz, German Center for Cardiovascular Research (DZHK), Partner Site Rhine Main, Mainz, Mainz Background: Diabetes mellitus (DM) represents a known cardiovascular risk factor, but the information regarding the in uence of DM on the quality of oral anticoagulation under vitamin K antagonist therapy (OAC) in the context of prevention of thromboembolic events is limited. Methods: Information on , individuals under OAC was available for analysis from the prospective multi-centre thrombEVAL study (NCT ). Data were obtained from clinical visits, computer-assisted interviews, and laboratory measurements. Time in therapeutic range (TTR) was calculated as a surrogate of quality of OAC therapy. During a three year follow-up period, information on study endpoints (e.g. bleeding, thromboembolic events, hospitalization, and all-cause mortality) was assessed, validated by medical records and subsequently adjudicated. Results: Overall, . of the study participants were diabetics (n = ). . of diabetics were treated with a diabetes diet, . with oral antidiabetics. of diabetics were insulin dependent (IDDM). In diabetics, TTR was signi cantly reduced at . compared to a TTR of . in nondiabetics (p = . ). The event with regard to hospitalization under OAC therapy was signi cantly increased in diabetics with . / patient-years (py) vs. . / -py (p PS141 Validierung der Kurzform der Allgemeinen Selbstwirksamkeitsskala (GSE-6) in der internistischen Rehabilitation Martin Brünger; Karla Spyra Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, and Berlin Institute of Health, Berlin Hintergrund: Selbstwirksamkeitserwartung (Bandura, ) spielt In gesundheitspsychologischen Modellen eine zentrale Rolle zur Erklärung von Gesundheitsverhalten wie körperliche Aktivität und Ernährung (Schwarzer et al., ) und ndet daher therapeutische Berücksichtigung beispielsweise in der Rehabilitation. Zur Erfassung des Konstrukts am weitesten verbreitet ist die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartungsskala (GSE) (Schwarzer, Jerusalem, ). Allerdings ist es aufgrund des Umfangs nicht immer möglich, die GSE einzusetzen. Daher wurde die Kurzform GSE- vorgeschlagen (Romppel et al., ). Ziel dieser Arbeit ist die Bestimmung psychometrischer Eigenschaften und der Validität der GSE- bei Patienten in der internistischen Rehabilitation. Methodik: Grundlage dieser Analyse ist eine Beobachtungsstudie mit Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Bund (Brünger et al., ). Für n= . Personen mit Bewilligung einer internistischen Rehabilitation (Kardiologie, Pulmologie, Gastroenterologie & Onkologie) liegen Angaben aus einer postalischen Befragung zur allgemeinen Selbstwirksamkeitserwartung (GSE), psychischen Beeinträchtigung (PHQ- ), Depressivität/Angst (HADS), Beeinträchtigung durch Schmerzen (PDI), Gesundheitsverhalten (IRES), sozialen Unterstützung (IRES) und subjektiven Arbeitsfähigkeit (WAS) vor. Es werden psychometrischen Eigenschaften, die konkurrente Validität mit Korrelationen nach Spearman zu den genannten Beeinträchtigungen und Ressourcen und die faktorielle Validität mithilfe kon rmatorischer Faktorenanalysen (CFA) im Vergleich beider Versionen (GSE- /GSE) geprüft. Ergebnisse: Die Mittelwerte der Summenwerte von Kurz- und Originalfassung waren vergleichbar: GSE- , ( , ) Punkte; GSE , ( , ) Punkte. Bei , der Rehabilitanden divergierten die beiden Summenwerte um maximal ± Punkte. Bodene ekte existierten bei GSEfür , der Patienten (GSE: , ), Deckene ekte bei , (GSE: , ). Die mittlere Trennschärfe der Items lag bei r= , für GSE- und bei r= , für GSE. Die interne Konsistenz nach Cronbachs alpha betrug , für GSE- und , für GSE. GSE- und GSE waren mit r= , untereinander korreliert. Die Zusammenhänge zu anderen Beeinträchtigungen und Ressourcen waren jeweils nahezu identisch mit Abweichungen in der Höhe des Korrelationskoe zienten von maximal , . Multigruppen-CFA bestätigten die eindimensionale Struktur unabhängig von Geschlecht, Alter und Indikationsgruppe. Diskussion: Es zeigten sich nur geringfügige Abweichungen bei Nutzung der GSE- im Vergleich zur Originalversion. Die psychometrischen Eigenschaften liegen für beide Versionen auf einem hohen Niveau. Damit scheint eine Anwendung der Kurzversion in der internistischen Rehabilitation und auch in anderen Reha-Bereichen (Brünger, Spyra, ) indikationsübergreifend ohne nennenswerte Abstriche im Vergleich zur Originalversion möglich. Diese Erkenntnis kann zukünftig die Erfassung von Selbstwirksamkeitserwartung vereinfachen. PS142 Ergebnisse aus einer gepolten Analyse der Sicherheitsdaten eines adjuvantierten Herpes Zoster Untereinheit Impstoffkandidaten bestehend aus mehr als 14.500 Studienteilnehmern ab 50 Jahren PS143 Wirksamkeit, Immunogenität und Sicherheit eines adjuvantierten Herpes Zoster-Virus Untereinheiten-Impfstoffkandidaten bei Erwachsenen ab 60 Jahren und älter: Ergebnisse aus den Wirksamkeitsstudien ZOE-50 und ZOE-70 Marta Lopez-Fauqued¹; Laura Campora¹; Frederique Delannois¹; Mohamed El Idrissi¹; Edouard Ledent¹; Javier Diez-Domingo²; Janet McElhaney³; Shelly McNeil⁴; Ferdinandus De Looze⁵; Wilfried Yeo⁶; Fernanda Tamares da Silva¹; Johannes Hain⁷ ¹GlaxoSmithKline, Wavre, Belgium; ²Fundación para el Fomentode la Investigación Sanitaria y Biomédica (FISABIO), Valencia, Spain; ³Health Sciences North Research Institute, Sudbury, ON, Canada; ⁴IWK Health Centre and Nova Scotia Health Authority, Halifax, NS, Canada; ⁵University of Queensland, Brisbane; ⁶University of Wollongong, Wollongong, NSW, Australia; ⁷GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München Hintergrund: Der rekombinante Herpes zoster (HZ) -Untereinheitenimpfsto (HZ/su) hat in zwei zulassungsrelevanten klinischen Phase-III-Studien (NCT , NCT ) Wirksamkeit gegen HZ bei Erwachsenen ≥ und ≥ Jahren (J) aufgezeigt. Eine gepoolte Sicherheitsanalyse der Daten aus diesen beiden Wirksamkeitsstudien wurde durchgeführt, einschließlich einer vergleichenden Analyse von HZ/su vs. Placebo, um ein umfassendes Verständnis des HZ/su-Sicherheitspro ls zu vermitteln. Methoden: Zwei pivotale, randomisierte, placebokontrollierte Phase-III-Studien untersuchten die Wirksamkeit, Reaktogenität und Sicherheit von HZ/su, verabreicht intramuskulär nach einem Schema von und Monaten. Abgefragte und nicht abgefragte unerwünschte Ereignisse (UEs) wurden für bzw. Tage nach jeder Dosis gesammelt; schwere UEs (SUEs) für ein Jahr nach der letzten Dosis; tödliche und verwandte SUEs und potenzielle immunvermittelte Krankheiten (pIMDs) während des gesamten Studiendauer. Die Reaktogenität wurde in einer Untergruppe von Teilnehmern bewertet; Die Sicherheit wurde bei allen geimpften Teilnehmern untersucht. Ergebnisse: . Teilnehmer ≥ J (HZ/su: . ; Placebo: . ) wurden in die gepoolte Analyse einbezogen. HZ/su war reaktogener als Placebo. Die lokalen Reaktionen waren meist leicht bis mäßig und vorübergehend (mediane Dauer = Tage); Die Prozentsätze der Teilnehmer, die SAEs, tödliche SUEs und pIMDs berichteten, waren in beiden Kohorten am Tag und ein Jahr nach der letzten Dosis vergleichbar. Die Prozentsätze der tödlichen SUE lagen zwischen , ( Kon denzintervall [KI]: , - , ) und , ( KI: , - , ), der pIMDs zwischen , ( KI: , - , ) und , ( -KI: , - , ), jeweils in der HZ/su- bzw. der Placebo-Gruppe. In beiden Kohorten waren Neoplasmen, Herzerkrankungen sowie Infektionen der Atemwege und parasitäre Erkrankungen die häu gsten Todesursachen. Die häugsten pIMDs waren Polymyalgia rheumatica, rheumatoide Arthritis und Psoriasis. Schlussfolgerung: Zusammen mit der hohen Wirksamkeit gegen HZ ( , [ KI: , - , ]( ), , [ KI: , - , ]( )) unterstützen die Sicherheitsdaten ein günstiges Nutzen-Risiko-Pro l von HZ/su in Teilnehmern ≥ Jahre. ( ) Lal H et al, N Engl J Med : – . ( ) Cunningham AL et al, N Engl J Med ; : – . ; Janet McElhaney¹; Himal Lal²; Anthony Cunningham³; Myron Levin⁴; Roman Chlibek⁵; Javier Diez-Domingo⁶; Eugene Athan⁷; Johan Berglund⁸; Jackson Downey⁹; Wayne Ghesquiere¹⁰; Olivier Godeaux²; Iris Gorfinkel¹¹; Shinn-Jang Hwang¹²; Tiina Korhonen¹³; Shelly McNeil¹⁴; Karlis Pauksens¹⁵; Joan Puig-Barbera⁶; Thiago Avelino-Silva¹⁶; Timo Vesikari¹³; Antonio Volpi¹⁷; Daisuke Watanabe¹⁸; Wilfried Yeo¹⁹; Laura Campora²; Carline Vanden Abeele²; Lidia Oostvogels²; Thomas Heinemann²; Johannes Hain²⁰ ¹Health Sciences North Research Institute, Sudbury, ON, Canada; ²GlaxoSmithKline, King of Prussia, PA, United States; ³Westmeadand University of Sydney, Sydney, NSW, Australia; ⁴University of Colorado Anschutz Medical Campus, Aurora, CO, United States; ⁵University of Defence, Hradec Kralove,, Czech Republic; ⁶Fundación para el Fomentode la Investigación Sanitaria y Biomédica (FISABIO), Valencia, Spain; ⁷BarwonHealth, Deakin University, Geelong, VIC, Australia; ⁸Blekinge Institute of Technology, Karlskrona, Sweden; ⁹Jacksonville Center for Clinical Research, Jacksonville, FL, United States; ¹⁰University of British Colombia, Victoria, BC, Canada; ¹¹Prime Health Clinical Research, Toronto, ON, Canada; ¹²Taipei Veterans General Hospital, Taipei, Taiwan; ¹³University of Tampere, Tampere, Finland; ¹⁴IWK Health Centre and Nova Scotia Health Authority, Halifax, NS, Canada; ¹⁵Uppsala University Hospital, Uppsala, Finland; ¹⁶University of Sao Paulo Medical School, Sao Paulo, Brazil; ¹⁷University of Rome Tor Vergata, Rome, Italy; ¹⁸Aichi Medical University, Nagakute, Japan; ¹⁹University of Wollongong, Wollongong, NSW, Australia; ²⁰GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, München Hintergrund: In den zwei Phase III Zulassungsstudien (ZOE- , ZOE[NCT , NCT ]) zeigte das rekombinante Herpes Zoster (HZ) Virus Untereinheit Vakzin (HZ/su) eine Wirksamkeit von über gegenüber HZ bei älteren Erwachsenen. Wir berichten über die Wirksamkeit (VE) von HZ/su gegen HZ und post-Zoster Neuralgie (PZN), Immunogenität- und Sicherheitsdaten bei Erwachsenen mit Jahren (J) und älter, (VE ≥ J [ZOE- ], Immunogenität/Sicherheit J [ZOE- ], Immunogenität/Sicherheit ≥ J [gepoolt ZOE- / ]). Methoden: Die Studienteilnehmer wurden : randomisiert und erhielten intramuskuläre Injektionen in einem Abstand von Monaten (M) entweder mit dem HZ/su Vakzine (bestehend aus µg Varizella-Zoster Virus Glycoprotein E [gE] und dem Adjuvants (AS B) oder Plazebo (Natriumchlorid Lösung). Die VE wurde anhand der HZ- und PZN-Fälle, die humorale Immunantwort durch anti-gE ELISA vor der Injektion, , , und M nach der zweiten Injektion (Untergruppe) im Vergleich zu Placebo ermittelt. Die Sicherheit wurde mittels abgefragter unerwünschter Ereignisse (Tagebucheinträge einer Untergruppe über Tage nach Impfung) und nicht-abgefragte unerwünschte Ereignissen für Tage nach jeder Injektionerhoben; , Unerwünschte Ereignisse, die medizinisch behandelt werden mussten (MAEs) wurden über M nach der Injektion erfasst, tödliche Ereignisse, schwerwiegende AEs (SAEs) in Verbindung zur Impfung/ Studienteilnahme, potentiell immun-vermittelte Krankheiten (pIMDs) wurden bis zum Studienende erfasst.. Ergebnisse: Es wurden Teilnehmer - J (HZ/su: ; Placebo: ), ≥ ( ; ) aus ZOE- und insgesamt ≥ J ( ; ) gepoolt aus beiden Studien geimpft. VE gegen HZ in ZOE- war , ( Kon denzinterwall: , - , ) bei Erwachsenen ≥ J. VE bei - J war , (ZOE- ) und bei ≥ J , (gepoolt ZOE- / ). VE gegen PZN war , ( , - , ) bei Erwachsenen ≥ (ZOE- ) und , bei den ≥ J (gepoolt ZOE- / ). Die höchste Rate der Immunantwort und die geometrisch mittlere Konzentration von anti-gE Antikörpern in der HZ/su Kohorte wurde einen M nach der zweiten Injektion gemessen. Diese Immunantwort hielt über M . HZ/su zeigte mehr Reaktogenität auf als Placebo, wobei die Reaktionen meist mild bis moderat und von kurzer Dauer waren . SAEs, tödliche Fälle und pIMDs waren mit der Placebo Gruppe vergleichbar. Schlussfolgerung: Das HZ/su Vakzin zeigt eine in Personen ≥ Jahren eine hohe Wirksamkeit gegen HZ und PZN, ist hoch immunogen und hat einm gutes Sicherheitspro l. wurden bei , der Patienten berichtet, wobei Myalgien mit , am häu gsten auftraten. Schlussfolgerung: Diese Daten aus dem klinischen Alltag zeigen, dass Alirocumab vor allem bei Patienten mit hohen kardiovaskulären Risiko und kompletter oder partieller Statin-Intoleranz eingesetzt wird. Die beobachtete Wirksamkeit und Sicherheit deckt sich mit den im ODYSSEY Phase III Programm beschriebenen Daten. Madan Raj Poudel¹; Dana Stoyanova¹; Regine Gottfried¹; Dieter Horstkotte¹; Frank Van Buuren²; Klaus-Peter Mellwig¹ ¹Medizinische Klinik II – Grosshadern, Klinikum der Universität München, München; ²Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin ¹HDZ NRW, Bad Oeynhausen; ²St. Martinus-Hospital, Olpe; ¹HDZ NRW, Bad Oeynhausen Hintergrund: Die ESC/EAS Task Force gibt an, dass PCSK -Inhibitoren bei Patienten eingesetzt werden können, die bei nachgewiesener Atheroskleroseerkrankung nicht adäquat mit Statin und Ezetimib behandelt sind. Fragestellung: „Werden Hochrisiko Patienten unter der Therapie mit proprotein convertase subtilisin/kexin type (PCSK )-Hemmer die von den ESC Leitlinien empfohlenen Zielwerte für Low density Lipoprotein (LDL) und Lipoprotein(a) Lp(a) erreicht?“. Ziel: Die PEARL (Prospektive Nicht-Interventionelle Studie zur Erfassung der WirksAmkeit und VeRträgLichkeit des PCSK -Inhibitors PRALUENT) Studie erfasste die Wirksamkeit und Sicherheit des PCSK -Inhibitors Alirocumab bei Patienten mit Hypercholesterinämie im klinischen Alltag. Methoden: PEARL war eine o ene, prospektive, nicht-interventionelle, Multi-Center Studie in Deutschland, in welche Patienten (n= ) eingeschlossen wurden, die trotz maximal tolerierter lipidsenkender Therapie (außer PCSK -Inhibitoren) ein erhöhtes LDL-Cholesterin (LDL-C) aufwiesen (> , oder , mmol/l [ oder mg/dl] abhängig vom kardiovaskulären Risiko) und ≥ Dosis Alirocumab oder mg (alle Wochen [Q W]) erhielten. Die Beobachtungszeit betrug Wochen, während dessen die Alirocumab-Dosis anpasst werden konnte. Der primäre Zielparameter war die Reduktion des LDL-C mit Alirocumab nach Wochen. Ergebnisse: , der eingeschlossenen Patienten waren männlich, das Durchschnittsalter betrug , Jahre. , hatten eine kardiovaskuläre Erkrankung, einschließlich koronare Herzkrankheit ( , ), cerebrovaskuläre Erkrankung ( , ) und periphere arterielle Verschlusskrankheit ( , ). Eine familiäre Hypercholesterinämie wiesen , und einen Diabetes , auf. , der Patienten waren komplett Statin-intolerant (≥ Statine nicht vertragen) und , wiesen eine partielle Statinintoleranz auf (zur Zielwerterreichung ausreichende Statindosis nicht toleriert). Vor der ersten Alirocumab-Dosis erhielten , der Patienten nur Statins, , eine Kombination Statin mit anderen Lipidsenkern (Ezetimib, Fibrat und/oder Anionenaustauscherharz), , eine nicht-Statin-lipidsenkende Therapie und , erhielten andere Lipidsenker; für , lag keine Information vor. Zu Beginn der Alirocumabtherapie lag das LDL-C bei , ± , mmol/l ( , ± , mg/dl). Bei Woche lag das durchschnittliche LDL-C bei , ± , mmol/l ( , ± , mg/dl). Die prozentuale Absenkung (least-squares mean percentage change) vom Ausgangswert lag bei - , bei Woche (Kon denzintervall: - , ; - , ). Bei , war die initiale Alirocumab-Dosis mg und bei , mg Q W. Bei , wurde die Alirocumab-Dosis von mg auf mg Q W gesteigert, bei , wurde die Dosis reduziert. Insgesamt unterbrachen , der Patienten die Alirocumab-Therapie. Therapie-assoziierte Wirkungen Methodik: Es wurden Patienten aus der Lipidambulanz der kardiologischen Klinik des HDZ NRW mit manifester Atherosklerose (KHK, pAVK, Karotisstenose) oder familiärer Hypercholesterinämie eingeschlossen, die die Kriterien für eine Therapie mit PCSK Hemmer erfüllt haben (unzureichende LDL Senkung unter Statin-Ezetimibtherapie oder Statin-Ezetimib-Unverträglichkeit). Das Patientenkollektiv wurde nach dem Therapiebeginn weitere Wochen verfolgt. (Regelmäßige Bestimmung der Lipidparameter, alle Wochen). Ergebnisse: Die Patienten wiesen ein mittleres Alter von , ± , Jahr ( - J) auf; ( , Männer) Pat. mit manifester KHK, Pat. mit nachgewiesenem Progress der KHK, Pat mit pAVK, Pat mit extrakranieller Carotisstenose; Pat. mit familiärer Hypercholesterinämie ohne manifeste Atherosklerose. Bei Patienten wurde eine Revaskularisation durchgeführt, bei Pat. eine perkutane transluminale koronare Angioplastie (PTCA), und bei Pat eine Coronararterienbypassgraft-Operation (CABG). Eine Statine und oder eine Ezetimibtherapie zu Beginn der Beobachtung wiesen , bzw. , der Patienten(n= / ) auf, bei denen jedoch der Zielwert über den von European Society of Cardiology (ESC) empfohlenen Wert lag. Bei den Übrigen Patienten bestand eine Statin/Ezetimib-Unverträglichkeit. Vor der Einleitung der Therapie mit PCSK -Hemmer betrug die LDL Konzentration , ± , mg/dl. Unter der Therapie mit Alirocumab (n= ) und Evolocumab (n= ) wurde eine LDL-Senkung im Mittel auf , ± , mg/dl, (p = . ) erzielt. Die statisch relevante maximale LDL-Senkung konnte bereits nach Wochen beobachtet werden ( , ± , ) mg/dl. In den nachfolgenden Wochen konnte keine weitere statistisch relevante LDL Senkung dokumentiert werden (p = . ). Unter der Therapie mit PCSK Hemmer konnte keine statistisch signi kante Lp(a) Senkung beobachtet werden. Vor der Therapie lag der Lp(a) Wert bei , (n= ) der Patienten über mg/dl ( , ±. , ). Am Ende der Beobachtung konnte eine statistisch nicht signi kante Senkung des Lp(a) von , (p= . ) gezeigt werden. Schlussfolgerung: Unter der PCSK Hemmer Therapie konnte bereits nach Wochen eine statistisch signi kante LDL-Senkung (in Woche maximale Senkung) erzielt werden. Bei den Hoch-Risikopatienten wurde der von den ESC empfohlene LDL-Zielwert unter mg/ dl trotz PCSK Hemmer nicht erreicht. Für dieses Patientenkollektiv ist die Indikation der Lipidaphrese zu diskutieren. Für die Patienten mit hohem Lp(a) über mg/dl konnte unter der Therapie mit PCSK -Hemmer keine ausreichende Senkung beobachtet werden. Bei Progress der Atherosklerose ist bei diesem Patientenkollektiv ebenfalls eine Lipidaphrese zu diskutieren. PS146 Machbarkeit und Wirksamkeit von hochintensivem Intervallausdauertraining (HIIT) bei Tumorpatienten: Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse Dejan Reljic; Hans Joachim Herrmann; Markus Neurath; Yurdagül Zopf Universitätsklinikum Erlangen - Medizinische Klinik 1, Erlangen Hintergrund: Tumorpatienten weisen ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen auf, was unter anderem auf kardiotoxische E ekte bestimmter Krebstherapien sowie auf die häu g reduzierte körperliche Aktivität in Folge der Erkrankung zurückgeführt wird. Eine geringe kardiorespiratorische Fitness ist zudem mit einem erhöhten Risiko für postoperative Komplikationen und einer insgesamt schlechteren Langzeitprognose bei Tumorerkrankungen assoziiert. Regelmäßiges Ausdauertraining hat somit einen hohen Stellenwert im Rahmen der supportiven Krebstherapie. Hochintensives Intervallausdauertraining (HIIT) ist eine spezi sche Form des Ausdauertrainings, mit der sich die Fitness Studien zufolge besonders e ektiv und zeite zient verbessern lässt. Bisher gibt es jedoch nur sehr wenige Daten zur Anwendung von HIIT bei Krebserkrankungen. In der vorliegenden Übersichtsarbeit sollten daher die Machbarkeit und E ektivität von HIIT bei Tumorpatienten evaluiert werden. Methodik: Die Datenbank Pubmed/MEDLINE wurde systematisch nach relevanten Artikeln, die bis Januar publiziert wurden, durchsucht. Die Einschlusskriterien waren: )Strukturierte HIIT-Studien mit Tumorpatienten; )Erfassung von Compliance und unerwünschten Ereignissen; )Erfassung der E ekte auf die maximalen Sauersto aufnahme (VO max); )Verö entlichung in einem peer-reviewed Journal. Ergebnisse: Insgesamt wurden Artikel gefunden, von denen (n= Probanden mit unterschiedlichen Krebsentitäten, Alter: . ± . Jahre) die Einschlusskriterien erfüllten. Die Interventionen dauerten im Mittel Wochen, wobei durchschnittlich x/Woche trainiert wurde. Die mittlere Belastungsintensität betrug ± . der maximalen Herzfrequenz. Im Mittel dauerte das Training ± Min./ Einheit. Insgesamt zeigten sich in den Studien eine hohe Compliance ( ) und niedrige Dropout-Raten ( ). In keiner der Studien wurden schwerwiegende Vorfälle verzeichnet. Insgesamt wurden nur geringfügige Nebene ekte (Ischiasschmerzen n= ; Knieschmerzen n= ) berichtet. Die gepoolte Steigerung der VO max betrug . ml/kg/min. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser systematischen Übersichtsarbeit weisen darauf hin, dass sich mit HIIT innerhalb weniger Wochen e ektiv die Fitness bei Tumorpatienten steigern lassen kann. Eine Verbesserung der VO max um . ml/kg/min (= Metabolische Einheit, MET) ist klinisch bedeutsam, da eine Steigerung des Fitnessgrades um MET Untersuchungen zufolge mit einer Reduktion des Gesamtmortalitätsrisikos um assoziiert ist. Zudem zeigte sich in den Studien trotz der im Vergleich zu herkömmlichem Ausdauertraining deutlich höheren Belastungsintensitäten eine gute Verträglichkeit und Akzeptanz von HIIT. HIIT könnte somit eine vielversprechende Option für die Sporttherapie mit Tumorpatienten darstellen. Aufgrund der geringen Studienzahl sind jedoch weitere Untersuchungen notwendig, um diese ersten Ergebnisse zu untermauern. PS147 Effekte von zeiteffizientem, hochintensivem Intervallausdauertraining auf die kardiorespiratorische Fitness und kardiometabolische Risikomarker in einem Real-World-Setting: Eine randomisiert-kontrollierte Pilotstudie Dejan Reljic¹; Felix Wittmann²; Joachim Fischer² 1Universitätsklinikum Erlangen - Medizinische Klinik 1, Erlangen 2Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Mannheim Hintergrund: Zunehmender Bewegungsmangel in der Bevölkerung und ein alarmierender Anstieg an mit Inaktivität assoziierten Erkrankungen erfordern die dringende Entwicklung und Evaluation innovativer Bewegungskonzepte. Erwachsenen werden mindestens Min. körperliche Aktivität empfohlen, um gesundheitsprotektive E ekte zu erzielen. Ein Großteil der Bevölkerung erreicht diese Empfehlung jedoch nicht. Dabei zählt vor allem Zeitmangel als eine der häu gsten Ursachen für unzureichende Bewegung. Aktuell ndet hochintensives Intervallausdauertraining (HIIT) als potentiell zeite ziente und e ektive Trainingsmethode zur Gesundheitsförderung zunehmend Beachtung. Bisherige HIIT-Studien wurden jedoch vorwiegend unter Laborbedingungen durchgeführt, sodass die praktische Umsetzung und die E ekte von HIIT unter authentischen („Real-World“) Bedingungen noch unzureichend untersucht sind. Zudem wurde besonders zeite zientes HIIT bisher nur anhand sehr extremer, supramaximaler Protokolle getestet, deren Umsetzbarkeit bei Untrainierten fraglich ist. Ziel dieser Studie war es daher, die Machbarkeit und die E ekte von zwei praktikableren, zeite zienten HIIT-Protokollen (≤ Min. Zeitaufwand/Woche) in einem ö entlichen Fitnessstudio zu untersuchen. Methoden: Es wurden untrainierte Männer und Frauen randomisiert entweder A)einem x Min. HIIT ( x -HIIT), B) x Min. HIIT ( x -HIIT) (jeweils mit einer Intensität von - der maximalen Herzfrequenz, HFmax) oder C)einer aktiven Kontrollgruppe zugeteilt, die ein moderat-intensives, kontinuierliches Ausdauertraining (MIKT, Min./Trainingseinheit, - HFmax) durchführte. Alle Trainings wurden x/Woche in Form von Gruppenkursen auf Spinning-Bikes über Wochen absolviert. Zu Beginn und am Ende der Intervention wurden die maximale Sauersto aufnahme (VO max), kardiometabolische Risikomarker und subjektive Parameter erfasst. Ergebnisse: Alle Trainingsprotokolle wurden gut toleriert und es traten keine unerwünschten Vorfälle auf. Die Dropout-Raten waren bei x -HIIT ( ) und x -HIIT ( ) geringer als bei MIKT ( ). Die VO max konnte mit allen Protokollen signi kant gesteigert werden, jedoch waren die E ekte mit x -HIIT (+ , P < . ) und x -HIIT (+ , P < . ) größer, als mit MIKT (+ , P < . ). Das Cholesterinpro l konnte mit allen Protokollen verbessert werden. Nur mit x -HIIT zeigte sich aber eine Verringerung des Metabolischen Syndrom Z-Scores (P < . ) und nur mit x -HIIT konnte der Taillenumfang signi kant verringert (P < . ) sowie die subjektive Arbeitsfähigkeit gesteigert werden (P < . ). Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser Pilotstudie zeigen, dass sich zeite zientes HIIT praktikabel in einem Real-World-Setting umsetzen lässt. Die vorliegenden Daten deuten zudem darauf hin, dass mit HIIT, sowohl in Form von x -HIIT oder als x -HIIT, bereits mit einem Zeitaufwand von nur Min./Woche signi kante Verbesserungen der VO max und kardiometabolischer Risikomarker erzielen werden können. PS148 Ganzkörper-Elektromyostimulation kombiniert mit individualisiertem Ernährungssupport verbessert die Körperzusammensetzung von Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen Kristin Schink¹; Hans Joachim Herrmann¹; Raphaela Schwappacher¹; Till Orlemann¹; Julia Meyer¹; Elisabeth Waldmann²; Bernd Wullich¹; Andreas Kahlmeyer¹; Rainer Fietkau¹; Dorota Lubgan¹; Matthias W. Beckmann¹; Carolin Hack¹; Wolfgang Kemmler²; Jürgen Siebler¹; Markus F. Neurath¹; Yurdagül Zopf¹ ¹Universitätsklinikum Erlangen, Falkenstein; ²Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen Hintergrund: Als Hauptmerkmal der Tumorkachexie besitzt der Abbau der Skelettmuskelmasse (SMM) einen bedeutenden Ein uss auf die Lebensqualität, Therapieverträglichkeit und Prognose von Tumorpatienten. Einzelne bewegungs- und ernährungstherapeutische Maßnahmen zeigten positive E ekte auf den Erhalt des Körpergewichts und der Lebensqualität von Krebspatienten; allerdings nur mit marginalem Erfolg auf die SMM. Insbesondere Patienten in fortgeschrittenen Krebsstadien sind während ihrer onkologischen Behandlung häu g zu schwach um ein konventionelles intensives Muskeltraining durchzuführen. In der vorliegenden Pilotstudie sollte daher der E ekt eines kombinierten Ansatzes aus der neuartigen Trainingsmethode der Ganzkörper-Elektromyostimulation (WB-EMS) und einer individuell angepassten, proteinreichen Ernährung auf diese Patientengruppe untersucht werden. Methoden: In einer prospektiven, kontrollierten Studie wurden Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren ( . männlich; . ± . Jahre; N= ) unter onkologischer Therapie in eine Kontrollgruppe (n= ) mit routinemäßiger eiweißreicher Ernährungsunterstützung (Proteinzufuhr > . g/kg/Tag) oder in eine Interventionsgruppe (n= ) mit einem regelmäßigen WB-EMS Training ( x/Woche á min) über einen Studienzeitraum von Wochen eingeteilt. Primärer Endpunkt war die Veränderung der SMM. SMM, Körperzusammensetzung und Körpergewicht wurden mit Hilfe der Bioelektrischen Impedanzanalyse zu Beginn, nach , und Wochen bestimmt. Die körperliche Funktionalität wurde alle Wochen durch ein Hand Dynamometer sowie zu Beginn und Studienende durch den -Minuten-Gehtest und Karnofsky-Leistungsindex erfasst. Im gleichen Zeitraum erfolgte die Bestimmung der in ammatorischen Blutparameter (Albumin, CRP) sowie der Lebensqualität und Fatigue durch den EORTC QLQ-C und FACIT-Fatigue Scale Fragebogen. Ergebnisse: Patienten beendeten die Studie. Es traten keine WB-EMS-bedingten negativen Nebenwirkungen auf. Nach Wochen wiesen die Patienten der WB-EMS Gruppe gegenüber den Kontrollpatienten eine signi kant höhere SMM ( . kg [ . , . ]; p= . ) und Körpergewicht ( . kg [ . , . ]; p= . ) auf. Außerdem konnte eine signi kante Verbesserung der -Minuten-Gehstrecke und des Leistungsstatus der WB-EMS Gruppe gegenüber den Kontrollen beobachtet werden (p≤ . ). Es konnten keine signi kanten Gruppenunterschiede in der Handkraft, Lebensqualität, Fatigue und den Blutparametern festgestellt werden. Zusammenfassung: WB-EMS kombiniert mit einer eiweißreichen Ernährungstherapie ist ein geeigneter und e ektiver supportiver Therapieansatz um dem tumorbedingten Muskelabbau in Patienten mit fortgeschrittenem Tumorleiden während der onkologischen Therapie entgegenzuwirken und die körperliche Funktionalität zu steigern. Der Ein uss auf die Lebensqualität und das Überleben innerhalb der verschiedenen Tumorentitäten sollte in zukünftigen Studien untersucht werden. PS149 Exercise training as secondary prevention of endothelial dysfunction in ZSF-1 animals with HFpEF Zelia Schmederer¹; Natale Rolim²; T Scott Bowen³; Axel Linke⁴; Ulrik Wisloff²; Volker Adams⁵ ¹University Leipzig, Heart Center Leipzig, Leipzig; ²K.G. Jebsen Center of Exercise in Medicine, NTNU, Trondheim, Norway; ³University of Leeds, Leeds, United Kingdom; ⁴TU Dresden, Heart Center Dresden, Dresden; ⁵TU Dresden, Heart Center Dresden - on behalf of the OptimEx study group, Dresden Background: Endothelial dysfunction seems to be a pivotal player in the comorbidity-driven pathogenesis and the prognosis of heart failure with preserved left ventricular ejection fraction (HFpEF). Despite normal left ventricular ejection fraction (LVEF), patients with HFpEF present exercise intolerance which can be attenuated by exercise training. Whether exercise training and which optimal modality improves endothelial function after disease onset is still unknown. Alterations in the vascular system have been described with con icting results and the molecular mechanisms mediating the bene cial e ects of exercise training after disease onset is still unknown. Aims: The present study, therefore, used a cardiometabolic rat model to further assess functional, molecular and histological alterations in the vascular system induced by HFpEF and to evaluate the potentially bene cial e ects of exercise training of di erent modalities in secondary prevention. Protocol: At the age of weeks, obese Zucker diabetic fatty/spontaneously hypertensive heart failure F hybrid (ZSF ) rats with leptin resistance (n= ) were compared to their lean counterparts (n= ). Further groups of obese ZSF rats were assessed weeks later at the age of weeks following sedentary behavior (n= ), moderate-continuous training (MCT; n= ) or high-intensity interval training (HIIT; n= ). Results: Obese rats displayed diastolic dysfunction, LV hypertrophy, exercise intolerance (p< . ) and preserved LVEF, meeting the criteria for HFpEF. These animals showed impaired endothelial-dependent (p< . ) and -independent (p< . ) vasodilation of the thoracic descending aorta, compared with controls. This functional impairment was associated with reduced expression and activation of the main NO generating enzyme eNOS (p< . ), an elevated expression of the ROS generating enzyme NADPH oxidase gp phox (p< . ), and reduced endothelial cell coverage (p< . ). Also, a reduced I/III ratio of collagen transcription (p< . ), aortic hypertrophy (p< . ), increased expression of the protein-crosslinking enzyme LOX- (p= . ), and higher transcription of the proin ammatory cytokine TNF-alpha (p= . ) were observed in the obese animals. Exercise, independent of modality, improved endothelial function, which was associated with a reversion of all molecular parameters except eNOS. Conclusion: A cardiometabolic obese rat model of HFpEF revealed impaired endothelial function. This was associated with molecular and histological alterations, including reduced expression and activation of eNOS, as well as increased oxidative stress and in ammation, resulting in reduced NO bioavailability and increased vascular sti ness. Exercise training (independent of protocol) reversed these alterations via mechanisms including all the above-mentioned parameters but eNOS. PS150 Schwierige HCC-Sekundäreprophylaxe bei Peliose und Leberzirrhose Child A bei hypoplastischer Pfortader Jessica Weis; Sophie Schlosser; Martina Müller Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg Hintergrund: Die Peliosis hepatis ist eine seltene Erkrankung, die unabhängig von Alter und Geschlecht auftritt und durch Proliferation von Lebersinusoiden zu multiplen wenige Milimeter bis cm großen blutgefüllten Zysten im Leberparenchym führt. Die Erkrankung kann fokal oder ubiquitär in der Leber auftreten und ist manchmal auch extrahepatisch u.a. in Lungen, Nieren, Darm und Lymphknoten zu nden. Die Ätiologie ist weitestgehend unklar. Verschiedene Faktoren wie Medikamente (z.B. Steroide, orale Kontrazeptiva, Azathioprin, Methotrexat), Infektionen (z.B. HIV, Bartonella henselae, Tuberkulose), Autoimmunerkrankungen und maligne Erkrankungen (z.B. HCC, Myelodysplastisches Syndrom, Morbus Castleman) sind mit der Erkrankung assoziiert. Meist ist die Peliose ein Zufallsbefund, da sie in der Regel asymptomatisch verläuft. Wenige Patienten stellen sich mit abdominellen Schmerzen, Ikterus, Hepatomegalie, portaler Hypertension oder akutem Leberversagen vor. In bis zu drei Viertel der Fälle kann es abhängig von der Lokalisation zu einer lebensbedrohlichen Leberruptur kommen. Fallbericht: wurde bei einem -jährigen männlichen Patienten bei Ikterus und Gynäkomastie eine Leberzirrhose Child A bei hypoplastischer Pfortader diagnostiziert. Bei Ösophagusvarizen erfolgten mehrfach Ligaturen. Die Leberfunktion blieb stabil. Halbjährlich wurden Sonographien zur Früherkennung eines Hepatozellulären Karzinoms (HCC) durchgeführt. wurden hierbei erstmalig zwei Leberraumforderungen in Lebersegment VII und VIII festgestellt. Ein MRT der Leber ergab weitere Raumforderungen, welche bildmorphologisch mit einem HCC oder Cholangiokarzinom (CCC) vereinbar waren. Bioptisch konnte ein Malignom ausgeschlossen werden. Es zeigte sich eine Peliose hepatis. Ein Jahr später erfolgte bei Größenprogredienz der Raumforderungen erneut eine Leberbiopsie, die abermals ein Malignom ausschließen konnte. Bisher konnte bei stabiler Peliose kein Hepatozelluläres Karzinom nachgewiesen werden. Schlussfolgerung: Der vorliegende Fall beschreibt einen Langzeitverlauf einer Peliosis hepatis. Er zeigt, wie schwierig die Diagnosestellung und die Abgrenzung zum HCC mittels bildmorphologischer Diagnostik ist. Letztendlich kann nur mittels Punktion und histopathologischer Untersuchung die de nitive Diagnose gestellt werden. Dies erschwert das Follow-up dieser Patienten, die aufgrund der Assoziation der Peliose mit malignen Erkrankungen ein enges Monitoring erhalten sollten. Wiederholt können Biopsien erforderlich werden. Versorgungsstrukturen - Versorgungsforschung I PS152 Allgemein- und viszeralchirurgische Oberarzt(OA)-Konsile für andere medizinische Disziplinen über 10 Jahre an einem tertiären Zentrum - Klinisches Befund-, Diagnose- und therapeutisches Entscheidungsspektrum und Einflussfaktoren (Ergebnisse einer klinisch Joul Deeb; Manuela Petersen; Siegfried Kropf; Frank Meyer Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg Ziel: Analyse der Breite variabler Diagnosen & des Pro ls der chir. Entsch.-Findung mit weiterf., ggf. op. Maßnahmen im Rahmen des allg.- & visz.-chir. Oberarzt-Konsils für med. Nachbardisziplinen über einen def. Beob.-Zeitraum an einer repräsentativen Pat.-Klientel in einem klin. Zentrum der Max.-Versorgung. Patienten und Methode: Über Jahre wurden alle konsekutiven Patienten im Rahmen einer klin.-systemat., prospektiven unizentr. Observationsstudie (Registration trial DRKS on DRKS) an einem tertiären Zentrum in einer computer-basierten Patientendatei erfasst und hinsichtlich klin. Befund-, Diagnose- & therapeut.. Entsch.-Spektrum (u.a. Übereinstimmungsrate von Verdachts- & def. Diagnose, Rate der gestellten OP-Indikation u.a.) & ihrer signi k.. Ein ussfaktoren sowie hinsichtlich zeitabhängiger Entwicklungstrends mittels χ²- & U-Test analysiert (p< , ). Ergebnisse (Eckpunkte): - Vom . . – . . samt Fälle dokumentiert (Geschl.-Verhältnis: m:f= Durchschnittsalter: [Streubreite: - ] Jahre). wurden insge: [ , : ]; - Die dominierende Fachdisziplin war die Kardiologie (n= / ; , ), gefolgt von anderen chir. Fächern (n= / ; , ) & der Gastroenterologie (n= / ; , ). - Das Spektrum der Konsultationsgründe umfasste: A) eher klin.-beurteilend geprägt: „Mitbeurteilung“ zu , (n= / ), „Therapieempfehlung“ , (n= / ), „Verlaufskontrollen“ (n= / ), „Wiedervorstellungen“ , (n= / ), B) Operations(OP)-assoziiert: Frage der OP-Indikation , (n= / ) & postop. Wiedervorstellungen , (n= / ). - Das Diagnosepro l wurde von Wundheilungsstörungen (n= / , ) bestimmt. - Bei , (n= / ) der Patienten wurde die unmittelbare OP-Indikation gestellt & bei , (n= / ) wurde die OP elektiv empfohlen. - Die Übereinstimmungsrate von Verdachts- & de nitiver Diagnose lag bei lediglich , (n= / ). - Im Geschlechtervergleich wurde bezüglich des def. Diagnosespektrums bei Frauen häu ger eine Ischämie (n= / ) diagnostiziert (p= , ). - Im Vergleich der Altersgruppen bestand bei Patienten ab Jahre (n= ) ein höheres Risiko, eine manifeste Pneumonie (n= / ) aufzuweisen (p= , ). - Signi kant häu ger erhielten die def. Diagnosen „Hernie“ (p= , ), „Abszess/Phlegmone“ (p= , ) & „Cholecystholithiasis“ (p= , ) eine OP-Empfehlung und „Akutes Abdomen“ (p= , ), „Abszess/ Phlegmone“ (p= , ) & „Cholecystholiasis“ (p= , ) nicht unerwartet eine unmittelbare OP-Indikation. Schlussfolgerung: Diese Studie zur chir. Konsiltätigkeit dient i) der chir. Qual.-Sicherung bei der klin. Mitbetreuung von Patienten mit interdisz., hier chir. Versorgungsbedarf in der tägl. allg.-/visz.-chir. Praxis im Rahmen der klin. Versorgungsforschung (und) ii) dem Klinik-Marketing. Die Daten re ektieren anschaulich das tägl. Arbeitspro l eines allg.- & visz.-chir. OA bei hohem Erfassungsgrad der aufgeführten Auswertparameter. PS153 Evaluation der Umsetzung ärztlicher Versorgungsleitlinien und pflegerischer Expertenstandards für die multimodale demenzspezifische Patientenversorgung im ambulanten Setting: ein internationaler Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz PS154 Magenkarzinom(Ca)-Übersichtsdaten im täglichen chirurgischen Management einer Studiengruppe aus einer prospektiven Multicenter-Beobachtungsstudie i.R. der klinischen Versorgungsforschung Angelika Feldmann¹; Christian Apfelbacher²; Maria Eberlein-Gonska³ ¹TU Dresden, München; ²UR-Universität Regensburg Fakultät Medizin, Regensburg; ³Universitätsklinikum Carl Gustav Carus TU Dresden, Dresden Hintergrund und Zielsetzung: Es ist sowohl für die Akteure der ambulanten (allgemein-) medizinischen Versorgung als auch für die P ege bei demenziellen Erkrankungen nicht ausreichend untersucht, inwiefern strukturierte Entscheidungshilfen im medizinischen und p egerischen Alltag berücksichtigt werden. Ziel dieser Studie ist es, die Sichtweisen von Experten aus dem ärztlichen und p egerischen Bereich in Bezug auf Versorgungsleitlinien und Expertenstandards zu explorieren. Methoden: In Deutschland und der Schweiz wurden unter Verwendung eines Interviewleitfadens Experteninterviews mit Ärzten und P egepersonal im Bereich der Demenzversorgung durchgeführt. Die Interviews wurden digital aufgezeichnet und verbatim trankribiert. Die Auswertung erfolgte inhaltsanalytisch. Nach der Codierung des Interviewmaterials wurden Kategorien und Hauptkategorien gebildet und eine Bewertung vorgenommen. Ergebnisse und Beantwortung der zentralen Forschungsfragen – Erkenntnisgewinn: Es wurden Kategorien gebildet, die wiederum in Hauptkategorien zusammengefasst wurden: . Einstellung, . Implementierung, . Patientenorientierung, . Praxistauglichkeit, . Evidenzbasiertes Verfahren und . Strukturmerkmal. Insgesamt lassen sich drei Typisierungen der Akzeptanz von Leitlinien und Expertenstandards unterscheiden: . Leitlinien und Expertenstandards sind hilfreich, . Leitlinien und Expertenstandards werden für das Krankheitsbild „Demenz“ nicht benötigt sowie . Die Umsetzung von Leitlinien und Expertenstandards sollte gefördert werden. Sowohl Ärzte als auch das P egepersonalbeurteilen systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für das angemessene ärztliche sowie p egerische Vorgehen ambivalent und skeptisch. Die Grundlage für eine gemeinsame und informierte Entscheidungs ndung von Ärzten, professionell P egenden und Patienten ndet somit noch nicht vollumfänglich statt (mangelnde Patientenpartizipation). Die Befragten waren bereit, sich mit dem Thema der evidenzbasierten und konsensusunterstützten strukturierten Entscheidungshilfen substantiell auseinanderzusetzen. Im Ländervergleich bleibt festzuhalten, dass die Experten aus Deutschland und der Schweiz sowohl im ärztlichen als auch im p egerischen Bereich grundsätzlich ähnliche Sichtweisen hatten. Diskussion und Ausblick: Eine wichtige Voraussetzung zur Akzeptanz der ärztlichen Leitlinien und p egerischen Expertenstandards stellt die Anpassung an die jeweiligen Herausforderungen und Bedingungen des Versorgungsalltags im ambulanten Setting dar. Das Forschungsvorhaben hat aufgezeigt, dass die ärztlichen Leitlinien zu demenziellen Erkrankungen im ambulanten Setting konkretere, an den spezi schen Belangen des multimorbiden und polymedizierten älteren Patienten ausgerichtet werden sollten. In diesem Zusammenhang wird auf die grundsätzliche Frage der Gewichtung einzelner Prozessstandards und Qualitätskriterien sowie die Möglichkeit der Unterteilung in Mindest- und Maximalstandards hingewiesen. Ingo Gastinger¹; Frank Meyer²; . Studiengruppe „Primäres Magenkarzinom“¹ ¹Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg; ²Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg Ziel & Methode: Untersuchung d. bedeutsamsten Kriterien & Faktoren (wie Fortschritte in diagnost. Prozeduren & op. Techniken) mit Ein uss auf i) peri- & früh-postop. „Outcome“ sowie ii) onkolog. Langzeitergebnisse an konsekutiven Patienten mit histolog. gesichertem Magen-Ca, die in deutschen chir. Kliniken von I–XII/ sowie (Einführung multimodaler Ther.-Konzepte) im Rahmen einer prospektiven Multicenter-Beob.-Studie registriert wurden & damit den chir. Alltag in der landesweiten Versorgung d. Magen-Ca re ektieren. Ergebnisse (Eckpunkte): - Insgesamt ist die neoadj. Behandlung bis auf angestiegen. - Es gibt eine Verbesserung der -Jahres-Gesamtüberlebensrate (alle Stadien: von , auf , , insbes. in Stadium II/IV) ohne erhöhtes periop. Risiko (kein Anstieg von postop. Morbidität/Letalität) nach Inauguration multimodaler Konzepte & auf einer höheren D -Lymphadenektomie-Rate basierend (von auf , ) über die Jahre. - Es war eine erhöhte Akzeptanz (jedoch mit weiterem Potenzial) der EUS-Nutzung ( , auf , ) zu verzeichnen, insbesondere um die Stadien „T> “ und „N+“ zu eruieren, die für die neoadj. Behandlung relevant sind als auch eine „Über-/Unterbehandlung“ zu vermeiden. - Dysphagie & Magenstenose (als Charakteristika für eine gestörte GI-Passage durch Tu-induzierte Obstruktion als auch fortgeschr. Tu-Wachstum & prähospitalen katabolen Status), Adipositas & periop. Risiko nach ASA-Klassi kation wurden als unabh. Ein ussfaktoren auf die Heilung der esophagojej. Anastomose mittels logistischer Regression eruiert. - Ther.-Ergebnisse & die Prognose der AEG-Tumore sind signi kant schlechter als Magen-Ca anderer Lokalisationen, was nicht befriedigen kann trotz multimodalen Herangehens & Erhöhung der Resektionsrate als auch moderater Verbesserung von Morbidität, Letalität & -Jahres-Überleben (jedoch auch Trend einer ansteigenden Anast.-Insu zienzrate) über die Jahre. - „Hospital-volume“-E ekte können lediglich in der Behandlung der prox. Magen-Ca (AEG-Tumorläsionen) nachgewiesen werden. Es war eine verminderte Rate an Palliativeingri en zu verzeichnen ( auf , ). Die radikale Tu-Resektion unter palliativer Intention (wenn möglich aus Op-technischer Sicht) mündete in einer Verlängerung der medianen Überlebenszeit von Monaten mit akzeptabler postop. Morbidität & Letalität im Vergleich mit nichtresektiven Prozeduren. - Patienten, die einer palliativen Op unterzogen wurden, ziehen Nutzen aus der postop. palliativen Chemotherapie, wobei, wie erwartet, die mit resezierenden Op‘s mehr als jene mit nichtresezierenden Verfahren. Schlussfolgerung: Um das früh-postop. & onkolog. Langzeitoutcome weiter zu verbessern, erscheinen insbesondere i) eine größerer Anteil neoadj. Behandlung & laparoskop. Chirurgie beim Magen-Ca, ii) die Zentralisierung des prox. Magen-Ca & iii) die palliative Resektion mit niedrigem Risiko (ASA, Ausschluss Tu-Stenose/Dysphagie) empfehlenswert. CED-Patienten nach Monaten. Es gibt eine Tendenz zu längerer Therapiekontinuität bei Patienten, die mit VDZ behandelt wurden, bei vergleichbaren Arzneimittelkosten sowohl in der Gesamt- als auch in der bio-naiven Population. PS155 Biologika zur Behandlung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED): Therapiekontinuität und assoziierte Arzneimittelkosten Antje Groth¹; Thomas Wilke²; Alina Brandes³; Boris Ratsch³; Andreas Fuchs⁴; Barthold Deiters⁵; Bernd Bokemeyer⁶ ¹IPAM e.V., Wismar; ²Ingress Health HWM GmbH, Wismar; ³Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG, Berlin; ⁴AOK PLUS, Dresden; ⁵GWQ Serviceplus AG, Düsseldorf; ⁶Gastroenterologische Gemeinschaftspraxis Minden, Minden Hintergrund: Biologika spielen eine große Rolle bei der CED-Behandlung in Deutschland. Nachweise für Kontinuität und Wechselraten von initiierten Therapien sind kaum vorhanden, insbesondere für Patienten ohne vorherige Biologika-Behandlung (bio-naiv). Zudem haben Biologika einen erheblichen nanziellen Ein uss auf das Gesundheitssystem. Ziel: Ziel dieser Interimsanalyse einer retrospektiven, deutschen Krankenkassen-Studie ( , Mio. Versicherte) war die Beschreibung von Wechsel- und Abbruchraten der initiierten Biologika-Therapien (anti-TNFs: Adalimumab, Golimumab, In iximab; Vedolizumab (VDZ)) bei CED-Patienten und der damit verbundenen Arzneimittelkosten. Die Datenbasis beinhaltet stationäre und ambulante Behandlung, sowie erstattungsfähige Arzneimittelverordnungen. Methoden: Erwachsene Patienten mit gesicherter Morbus Crohnoder Colitis Ulcerosa-Diagnose ( / ), die mit einer anti-TNFoder VDZ-Therapie zwischen . . - . . begannen und Monate beobachtbar waren (oder bis zum Tod), wurden eingeschlossen. Die Beobachtung begann mit der ersten Biologika-Verordnung. Therapieabbruch und -wechsel wurden zwischen anti-TNF- und VDZ-Patienten unadjustiert und adjustiert nach Geschlecht und Alter verglichen (Log-Rank-Test und Cox-Regression). Therapiewechsel wurde de niert, als Verordnung eines anderen Biologikums und Therapieabbruch als Behandlungslücke von > Tagen. Die Arzneimittelkosten aus dem Apothekenabgabepreis wurden für Perioden von kontinuierlicher Index-Therapie in pro beobachtetem Patientenmonat berichtet. Ergebnisse: . von . CED-Patienten begannen eine anti-TNFoder VDZ-Therapie im Einschlusszeitraum. Davon konnten für diese Analyse Patienten für Monate oder bis zum Tod beobachtet werden ( anti-TNF: durchschnittlich , Jahre, , weiblich, , bio-naiv; VDZ: durchschnittlich , Jahre, , weiblich, , bio- naiv). Im Follow-up wechselten , vs. , der anti-TNF- vs. VDZ-Patienten (p= . ) zu anderen Biologika (bio-naiv: , vs. , , p= . ); , vs. , (p= . ) brachen ihre Therapie ab (bio-naiv: , vs. , , p= . ) und , vs. , setzten ihre Therapie fort (N= zensiert; p= . ; bio-naiv: , vs. , ). Patienten verblieben im Durchschnitt länger auf VDZ ( Tage) als auf anti-TNF ( Tage; p= . ; bio-naiv: vs. Tage). Durchschnittliche Arzneimittelkosten pro Patientenmonat in der Zeit auf Therapie betrugen . , für anti-TNF- und . , für VDZ-Therapie. Schlussfolgerungen: Dies ist die erste Analyse eines großen Datensatzes zu Therapiekontinuität und Kosten von Biologika in Deutschland. Im Vergleich zu bisherigen observationalen Studien, ermittelte diese Studie niedrigere Persistenz-Raten von etwa zwei Dritteln der PS156 Informationsübermittlung von stationär nach ambulant bei Patienten mit akuter Nierenschädigung Anja Haase-Fielitz¹; Bernt-Peter Robra²; Anke Spura³; Christian Albert⁴; Christian Butter¹; Martin Ernst⁵; Michael Haase⁶ ¹Herzzentrum Brandenburg, Bernau; ²Institut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomme, Magdeburg; ³Instut für Sozialmedizin und Gesundheitsökonomie, Magdeburg; ⁴Diaverum MVZ Potsdam, Potsdam; ⁵Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg; ⁶Diaverum MVZ Potsdam & Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Potsdam Hintergrund: Die akute Nierenschädigung (AKI) kann zur Progredienz einer vorbestehenden chronischen Niereninsu zienz (CKD) bis hin zur Dialysep ichtigkeit beitragen. Der Nutzen (Letalitätssenkung) der fachspezi schen ambulanten Nachsorge nach stattgehabter akuter Nierenschädigung ist belegt. Die primäre Fragestellung der vorliegenden Untersuchung war es, Quantität und Qualität der Informationsübermittlung über „AKI-bei-CKD“ stationär versorgter Patienten an ambulant nachsorgende Ärzte zu untersuchen. Methodik: Der Entlassungsarztbrief von konsekutiv an einem Universitätsklinikum behandelte Patienten mit vorbestehender CKD, welche während ihrer stationären Behandlung eine AKI aufwiesen, wurde untersucht. Ausgeschlossen wurden Patienten mit CKD Stadium bzw. chron. Dialysep ichtigkeit und auf der nephrologischen Station behandelte Patienten. Ergebnisse: Das Alter der Patienten lag bei Jahren ( .- . Perzentile - ), der Frauenanteil bei . Die Nierenfunktion war zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme deutlich eingeschränkt (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate ml/min [ .- . Perzentile - ]). AKI Grad wiesen der Patienten auf, Grad und Grad . Die Krankenhausletalität betrug und die Wiederaufnahmerate ins Krankenhaus innerhalb von Tagen . Bei der betro enen Patienten wurde die Diagnose ‚AKI‘ in der Diagnoseliste des Entlassbriefes geführt und bei auf eine während des stationären Aufenthalts akut abfallende Nierenfunktion hingewiesen. In aller Fälle wurde die Empfehlung zur ambulanten Kontrolle der Nierenfunktion und in der Fälle zur fachspezi schen ambulanten Nachsorge gegeben, wobei letztere Empfehlung etwas häu ger gegeben wurde ( ), wenn bei diesen Patienten während der stationären Behandlung ein nephrologisches Konsil durchgeführt worden war. Bei der Patienten lag die niedrigste Nierenfunktion zum Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus vor. Bei der Patienten wurden im Entlassbrief Angaben zum Schweregrad, Ursachen und Therapie der AKI gemacht. Die Diagnose ‚AKI‘ wurde bei der Patienten in der stationären Patientenakte dokumentiert. Die Kodierung der Diagnose ‚AKI‘ erfolgte bei der Patienten. Limitation: Die Studie kann den tatsächlichen Umfang und die Art und Qualität der erfolgten Nachsorge sowie ihr Ergebnis nicht beurteilen. Diskussion: Im beschriebenen Risikopatientenkollektiv wurde die seltene Weitergabe der Diagnose ‚akute Nierenschädigung‘ an ambulant nachsorgende Ärzte belegt. Bei einem erheblichen Anteil der Patienten lag die schlechteste Nierenfunktion zum Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus vor. Eine Empfehlung zur fachspezi schen Weiterbehandlung wurde nur in Ausnahmefällen gegeben. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit entsprechen der internationalen Datenlage, wobei außerhalb Deutschlands bereits Versorgungsforschungsprogramme zur Kontextanalyse und Optimierung der intersektoralen Schnittstelle angelaufen sind. PS157 Blood pressure, lipid lowering and self-reported adherence with a fixed-dose combinaton of Atorvastatin/Perindopril/Amlodipine in primary care: a non-interventional study Stephan Jacob¹; Bettina Weger² Perfect adherence at months markedly increased from patients ( . ) at baseline to patients ( . ) at the end of the study. Conclusion: ATOR/PER/AMLO as FDC can be successfully used in patients with hypertension with concomitant hypercholesterolemia or mixed hyperlipidaemia and shows signi cant improvement in adherence. At the end, a much better blood pressure and lipid control was achieved possibly due to a better adherence. PS158 Die Nutzung einer AND ( Allow Natural Death) Anordnung in der täglichen Praxis. Die Erfahrung am Klinikum Bremen Mitte (KBM) Antonia Karpouza¹; Klaus-Peter Hermes²; Brigitte Kuss²; Gisela Exeriede³; Jörg Gröticke²; Christoph Reuter⁴; Bernd Hertenstein² Objective: To investigate the e ect on blood pressure (BP), lipid parameters (LP) and adherence to medication after months of therapy with a xed-dose combination (FDC) of Atorvastatin/Amlodipine/Perindopril (ATOR/PER/AMLO) in hypertensive patients with concomitant hypercholesterolemia or mixed hyperlipidaemia. Design and Method: We performed a prospective, non-randomized study on the e ect of months of therapy with FDC ATOR/PER/ AMLO medication in patients with hypertension and concomitant hypercholesterolemia or mixed hyperlipidaemia, who were previously treated with single pill formula. Changes in BP were assessed by o ce BP and home BP. Lipid parameters were recorded as part of the medical routine. Adherence was measured with the Hill-Bone medication adherence scale. Results: patients ( . women) were enrolled, mean age was . years, . were years or older, mean body mass index was . kg/m . patients completed the months follow-up, . su ered from Hypertension longer than years and hypercholesterolemia was diagnosed in . for more than one year ( patients). . had other risk factors (e.g. obesity . , smoking . , pre-diabetes . of all patients) and . had concomitant diseases (e.g. diabetes mellitus . , COPD . , CVI . , CHD . of all patients). Majority of patients were pretreated with statins ( . ), . with ACE inhibitors and . with calcium channel blockers in a single pill strategy. Main reason to start therapy with ATOR/PER/AMLO was the reduction of the pill burden ( . ) and non-adherence to pre-medication ( . ). . of patients had concomitant therapies. The most prevalent co-medications were betablocker ( . ), Antiplatelet drugs ( . ) and oral hypoglycaemic agents ( . ). . of patients did not have to change the dose of ATOR/PER/AMLO during the course of the study. The ATOR/PER/AMLO dose schedule at start was quite divers, but most often patients received mg/ mg/ mg ATOR/PER/AMLO ( . ). After months, o ce BP decreased from . / . mmHg at inclusion to . / . mmHg at the last documentation. The responder rate was . (BP < / mmHg). Total Cholesterol levels improved statistically signi cant by - . (± . ) mg/dl from visit - (p < . ) with a mean nal total Cholesterol of . mg/dl. HDL level increased by . (± . ) mg/dl (p < . ) with a mean nal HDL of . mg/dl. LDL level were reduced by . (± . ) mg /dl (p < . ) with a mean nal LDL of . mg/dl. ¹Helios Klinik Cuxhaven, Cuxhaven; ²Klinikum Bremen Mitte, Bremen; ²Klinikum Bremen Mitte, Bremen; ³Helios Klinik Medizincontrolling, Cuxhaven; ⁴Medizinische Hochschule Hannover, Hannover Einleitung: Die moderne Medizin bietet zunehmende Möglichkeiten zur Lebensverlängerung an. Mit der Frage der Sinnhaftigkeit einer Therapie setzen sich Ärzte und P egekräfte täglich auseinander. In vielen Kliniken sind Maßnahmen zur Anordnung von Therapiebegrenzungen (TBG) eingeführt, systematische Auswertungen zum Einsatz in der Praxis sind jedoch nur vereinzelt verfügbar. Ziel: Im Klinikum Bremen Mitte wurde unter dem Begri AND (Allow Natural Death) eine Anordnung zur schriftlichen Fixierung einer TBG eingeführt. In der AND Anordnung wird Art und Grund der TBG beschrieben und zwei Ärzte und eine P egekraft sollen die Anordnung unterschreiben. Das Ziel der aktuellen Arbeit ist es den Einsatz des AND Bogens auszuwerten. Patienten und Methode: Die digitalen Akten von in und im KBM verstorbenen Pat. wurden retrospektiv recherchiert. Alle Daten bzgl. des Vorliegens einer AND Anordnung und deren Inhalt wurden gesammelt und analysiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse werden in der endgültigen Präsentation aktualisiert. Bislang wurden verst. Pat. ( Männer, medianes Alter , J) analysiert. Bei ( ) Pat. wurde eine AND Anordnung getro en. Der Anteil von Pat. mit AND Anordnung ist am höchsten bei Pat. aus hämatoonkologischen ( / , ), gastroenterologischen ( / , ) und neurologischen Stationen ( / , ). Der Anteil von Pat. mit AND Anordnung unterschied sich je nach vorliegender Diagnose. Am höchsten war er bei malignen Krankheiten ( / , ), am geringsten bei Trauma (z.B. Verkehrsunfall) ( / , ). Sie waren ebenfalls häu g bei resp. Insu zienz ( / , ) und Apoplex ( / , ) und deutlich niedriger bei kardiovaskulären Krankheiten ( / , ), Leberzirrhose ( / , ) oder Sepsis ( / , ). Als Grund für die AND Anordnung wurde in der Fälle eine fehlende medizinische Indikation zur Therapieeskalation angegeben, in der Wunsch des Pat., in der mutmaßliche Wille des Pat. und in eine vorliegende Patientenverfügung. In Fällen war der Grund nicht dokumentiert. Die mediane Aufenthaltsdauer war Tage(T) ( ), die Zeit zwischen Aufnahme und AND T ( - ), zwischen AND und Tod T( - ). Die AND Anordnung wurde generell berücksichtigt. Ausnahme war ein Pat., der trotz anderslautender AND Anordnung auf die ITS verlegt wurde. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass lediglich in der Fälle neben einem Arzt eine P egekraft und nur in Ärzte und eine P egekraft die AND Anordnung unterschrieben. Diskussion: Nach unseren Daten wird die AND Anordnung in hohem Maße im klinischen Alltag des Klinikums benutzt um eine TBG Entscheidung nachvollziehbar dem behandelten Team zu kommunizieren. Die AND Anordnung ist für Ärzte klar und wird in der Therapie berücksichtigt. Die Wahrscheinlichkeit einer AND Anordnung liegt bei malignen oder neurologischen Erkrankungen deutlich höher als beispielwiese bei kardiovaskulären Erkrankungen, auch wenn häu g ähnliche Prognosen vorliegen. PS159 Zeigt ein 5-Jahres-Zeitraum Trends bei der chirurgisch-operativen Versorgung des Rektumkarzinoms an? Julia Katzenstein¹; Frank Meyer²; Ingo Gastinger³; Henry Ptok²; Hans Lippert³; Ralf Steinert⁴ ¹AMEOS Klinikum Aschersleben, Aschersleben; ²Universitätsklinikum Magdeburg AöR, Magdeburg; ³An-Institut für Qualitätssicherung in der operativen Medizin Magdeburg, Magdeburg; ⁴St. Josefs-Krankenhaus Salzkotten, Salzkotten Hintergrund: Gendermedizinische Aspekte spielen eine zunehmende Rolle in der klinischen Medizin und Onkochirurgie. Ziel & Methode: Mittels klinisch-systematischer, prospektiver multizentrischer Beobachtungsstudie sollten die Trends bezüglich Änderungen des Gesamtoutcomes im zeitlichen Verlauf an einer repräsentativen Fallzahl zur chirurgischen Therapie des Rektumkarzinoms über zwei de nierte Zeitraume inclusive geschlechtsspezi scher Unterschiede zu analysieren. Ergebnisse: Patientenzahl: . ( / : n= . ; / : n= . ) in der Mehrheit männlich ( , ). Exog./endog. Risikofaktoren: Männer unterliegen signi kant häu ger(gleich in beiden Zeiträumen) dem Alkohol-/Nikotinmissbrauch. Anteil adipöser Patienten ist bei beiden Geschlechtern zunehmend. Rate anderer exog. Risikofaktoren bleibt über die Jahrgänge annähernd stabil. Einschränkungen. Labor:CRP mg/dl, HB: g/dl, Leukos re Laborparameter im Normbereich. , weiteTherapie und Verlauf: Im Vordergrund der Therapiemassnahmen stand initial die allgemeine Stabilisierung, Verbesserung des Bewegungsvermögens. Onkologischerseits war eine operative Therapie abgelehnt worden. Von Seiten des Schmerzsyndromes war der Patient unter einer Kombination aus Novaminsulfon und Tilidin gut eingestellt. Unter einem moderaten Therapie- und Trainingsprogramm konnte zunächst eine deutliche Stabilisierung und Verbesserung der Mobilität erreicht werden. Nach Tagen Verschlechterung des AZ mit Hb-Abfall auf , g/dl, Verschlechterung der pulmonalen Situation, Fieber. Radiologisch pneumonische In ltrate beideits. Massiver Ganzkörperschmerz. Verlegung auf die Intermediate Care. Gabe von Erythrozytenkonzentraten, kalkulierte Breitbandantibiose, trotz leichter Stabilisierung lehnt der Patient weitere diagnostische Massnahmen, (Gastroskopie) ab. Mit dem Patienten und seinen Angehörigen wird ein palliatives Procedere besprochen. Nach Rückverlegung auf Normalstation, adäquater Schmerztherapie, Best supportive Care verstarb der multimorbide Patient nach einer Woche. Zusammenfassung: Die Kasuistik zeigt in eindrücklicher Weise den wechselhaften klinischen Verlauf bei multimorbiden geriatrischen Patienten. Trotz Multimorbidität konnte eine kurze Phase der Stabilisierung erreicht werden. Das Eintreten von Komplikationen, für welche ein erhöhtes Risiko vorliegt, zieht nicht nur eine rasche Veränderung des Verlaufes nach sich, sondern bedingt auch eine Korrektur des Therapiezieles. Eine kluge Entscheidung zu tre en zwischen dem medizinisch Machbaren und dem ethisch Vertretbaren, unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Patientenautonomie stellt insbesondere in der Geriatrie eine besondere Herausforderung an das therapeutische Team, den Patienten und seine Angehörigen. PS161 Therapiemanagement des Reizdarmsyndroms in der hausärztlichen Praxis: Probiotika und Phytotherapeutika kommen häufig erfolgreich zum Einsatz Die MRT- & EUS-Untersuchungszahl steigt über die Jahrgänge an (jeweils P Ahmed Madisch¹; Christian Labenz²; Margrit Hollenz³; Manfred Gross⁴; Joachim Labenz⁵ PS160 Klug entscheiden beim geriatrischen multimorbiden Patienten Annette Kurrle; Anja Hergenröther Asklepios Paulinen Klinik Medizinische Klinik II, Wiesbaden Anamese: -jähriger Patient wurde zur geriatrischen Komplexbehandlung übernommen nach Erstdiagnose eines Bronchial-CA (großzellig). Weiterhin erwähnenswert bekannte COPD, stabile Koronare Herzkrankheit, arterieller Hypertonie, Chronisches Schmerzsyndrom bei degenerativen Veränderungen.Körperlicher Status: Patient in leicht reduziertem AZ und regelrechtem EZ ( cm, kg, BMI ), HF: `min, Spo : , AF: `min. Cor:Herztöne leise, Aktion rhythmisch mit vereinzelten ES. Pulmo:hypersonorer Klopfschall, leises vesikuläres AG, beidseits basal Brummen. Kopf- und Halsstatus: cervikal Lymphknotenvergrößerungen palpabel. Regelrechter Abdominalstatus. Wirbelsäule:di user Klopfschmerz v.a. über BWS, Beweglichkeit schmerzhaft eingeschränkt. Gelenke: große Gelenke arthrotisch deformiert , keine Rötung, keine Überwärmung, keine Ergüsse. Neurologischer Status: regelrechtes Re exniveau, Stand und Gangunsicherheit, Romberg, Unterberger nicht durchführbar. Psychiatrischer Befund: Patient erschöpft, keine wesentlichen kognitiven ¹Klinikum Region Hannover - Klinikum Siloah, Hannover; ²Universitätsmedizin Mainz, Mainz; ³Praxis für Allgemeinmedizin, Rödental; ⁴Internistische Klinik München Süd, München; ⁵Diakonie Klinikum GmbH • Jung-Stilling-Krankenhaus, Siegen Einleitung: Das Reizdarmsyndrom (RDS) gehört in der primärärztlichen Versorgung zu den häu gsten funktionellen Störungen des Gastrointestinaltraktes. Bei noch unzureichend verstandener Pathophysiologie und fehlendem kausalen Therapieansatz ist die Therapie nach wie vor eine Herausforderung in der täglichen Praxis. Patienten und Methodik: Im Rahmen einer deutschlandweiten Fragebogenaktion wurden in der Primärversorgung tätige Ärzte (Allgemeinmediziner und Internisten) postalisch angeschrieben und gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Dabei lag der Schwerpunkt des Fragebogens auf dem therapeutischen Management von RDS-Patienten und den persönlichen Erfahrungen mit den verschiedenen medikamentösen Therapieoptionen. Ergebnis: Insgesamt beteiligten sich Ärzte aus allen Bundesländern an dieser Umfrage. Mehr als der Patienten mit RDS präsentieren sich mit multiplen Symptomen und berichten dabei über eine starke Einschränkung der Lebensqualität ( , ). Nach Einschätzung der Ärzte spielen Stress ( ), das Darmmikrobiom ( ), die falsche Ernährung ( ) sowie die Sensitivitätsstörung ( ) die wesentliche Rolle bei der Entstehung des RDS. Die am häu gsten eingesetzten Medikamente, auch nach Empfehlung vom Facharzt, sind Spasmolytika ( , ), Phytotherapeutika ( , ) und Probiotika ( , ). Die Zufriedenheit mit dem Therapieerfolg bei Einsatz dieser Substanzen lag bei , (Spasmolytika), , (Phytotherapeutika) und . (Probiotika). Beim Einsatz von trizyklischen Antidepressiva sind mehr als der Ärzte unzufrieden. Die hohe Beratungsintensität ( , ) und Erwartungshaltung ( , ) sowie die wechselnde Symptomatik ( , ) der Patienten werden von den Ärzten als größte Herausforderungen in der täglichen Praxis angegeben. Schlussfolgerungen: Das Reizdarmsyndrom gehört zu den häu gen Erkrankungen in der primärärztlichen Versorgung. Dabei stellen die Polysymptomatik, die hohe Beratungsintensität und Erwartungshaltung durch die Patienten die größten Herausforderungen dar. Probiotika und Phytotherapeutika kommen häu g erfolgreich zum Einsatz. PS162 The influence of diabetes mellitus onto “morbidity and mortality” and survival rates after rectal cancer resections Frank Meyer¹; Björn Gebauer¹; Henry Ptok¹; Ralf Steinert²; Ronny Otto³; Ingo Gastinger³; Hans Lippert³ ¹Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R., Magdeburg; ²St Joseph Hospital, Salzkotten; ³Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg; ³Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg Introduction: Diabetes mellitus (DM) is a common comorbidity. Especially in rectal cancer surgery with older patients, the prevalence is about one in six patients having DM. This makes it crucial as aim of the study to examine the possible impact of DM onto important early postoperative & long-term oncological outcomes in this type of surgery. Methods: A prospective multicenter observational study was conducted from to observing items, concerning pre-, peri-, postoperative (postop.) aspects & histological ndings. These were reported by the clinic where the patient underwent surgery. A consecutive follow-up was performed if the patient signed a consent form. Patients were grouped as non-diabetic (w/o DM) & not-/insulin-dependent DM (NIDDM/IDDM). Further discrimination was made in morbidity & mortality analyses, dividing into patients younger than years (yr), aged to yr & yr as well as above. Results: In total, , patients were enrolled including , ( . ) patients w/o DM, , ( . ) w/ NIDDM & ( . ) w/ IDDM. Mean age at admission was (range, - ) yr with older patients in the IDDM & NIDDM group (P < . ). Tumor stages (according to UICC classi cation) were comparable (P = . ). ASA score was worse in IDDM & NIDDM (P < . ). IDDM & NIDDM increased postoperative morbidity (mean, . ) only in patients - yr of age (P = . ). In-hospital mortality (mean, . ) was only impaired in patients younger than yr (P = . ). The overall survival after yr was . in patients w/o DM whereas NIDDM ( . ) & IDDM ( . ) patients had a worse outcome (P < . ). There was also a signi cant di erence between NIDDM & IDDM (P = . ). The disease-free survival (DFS) after yr was observed to be . in patients w/o DM. NDDIM & IDDM patients had a worse DFS (P < . ) w/o di erences between the DM groups (P = . ). A trend was observed that NIDDM-patients had a higher local recurrence rate after yr, which was . compared to . in IDDM & . in patients w/o DM (P = . ). Conclusions: DM worsened postop. morbidity & mortality, although these impacts were only signi cant in certain age groups. Furthermore, survival rates were lower in DM patients, which might be at least partly due to higher age at admission & worse preoperative physical status (characterized by ASA score). IDDM impaired the survival even more than NIDDM whereas NIDDM had a negative impact onto local tumor recurrence. Versorgungsstrukturen - Versorgungsforschung II PS164 Transsektorales Interventionsprogramm zur Verbesserung der Geriatrischen Versorgung in Regensburg [TIGER] Ein innovatives Versorgungsformen-Projekt (Innovationsfonds des G- BA) Benjamin Schleenvoigt¹; Markus Sellmann²; Christian Schulz³; Michael Waizmann4; Carlos Fritzsche5; Ines Ruck6; Nils Postel7; Hans Jäger8; Steve Rößler9; Ute Boashie10; Andreas Jenke¹¹; Sophie Schneitler¹²; Thomas Heuchel¹³; Mathias W. R. Pletz14 1Uniklinikum Jena; 2Medical practice, Adele-Sandrock-Straße 5; 3University Hospital LMU Munich; 4Medical practice, Delitzscher Str. 137, Leipzig; 5University of Rostock Medical School; 6Medical practice, Käthe-Kollwitz-Str. 9, Leipzig; 7Medical practice, Sendlinger-Tor-Platz 8, Munich; 8HIV Research and Clinical Care Centre; 9Medical practice, Bürgerstrase 2; 10Medical practice, Kamelienweg 2; 11Medical practice, Konigsbrücker Str. 76; 12Bethanien Hospital, Solingen; 13Medical practice, Carolastraße 1; 14Jena University Hospital Einleitung: Der demographische Wandel wird in den kommenden Jahren zu einer zunehmenden Zahl an Krankenhausfällen durch ältere, chronisch erkrankte Menschen führen. Gerade bei älteren Patienten fördert ein Krankenhausaufenthalt beträchtliche Funktionseinschränkungen, Selbststän-digkeits- und Lebensqualitätsverluste, Ernährungsde zite und erhöhte Infektionsrisiken, die nach Entlassung zu gravierenden Versorgungslücken führen können. Damit steigt das Risiko von Wie-dereinweisungen. Die Notwendigkeit einer hier angreifenden multiprofessionellen, integrierten Versorgung für ältere, vulnerable Patienten wurde in Deutschland erkannt und daher seitens des Gesetzgebers seit das Entlassmanagement als Bestandteil der Krankenhausbehandlung einge-führt. Praktische Erfahrungen zeigen jedoch, dass das Entlassmanagement den komplexen Bedürf-nissen der geriatrischen Patienten und ihrer Angehörigen oft nicht genügt, da es häu g nicht über eine Klärung von Leistungsansprüchen und Kontaktherstellung zu ambulanten Diensten hinausgeht. International begegnet man dem De zit der patientengerechten Versorgung bei der Transition von stationärer zu ambulanter Behandlung u.a. mit Anwendung des Transitional Care Models (TCM), das von Mary Naylor et al.* entwickelt wurde, um älteren Patienten über eine Reihe de nierter Aktionen eine Unterbrechung der Versorgungskette zu ersparen. Machbarkeit und E zienz des Modells bezüglich eines verbesserten Gesundheitszustandes und einer Reduzierung der Kranken-hauswiedereinweisungsraten und Gesundheitskosten, sind durch Studien belegt. Ziel: Ziel des sektorenübergreifenden Versorgungsformenprojektes TIGER ist die Reduzierung der Wiedereinweisungsrate. Dies soll durch eine Verbesserung der in Deutschland noch unzureichen-den Versorgung geriatrischer Patienten beim Übertritt von stationärer zu ambulanter Versorgung erreicht werden. Methode: Das TIGER Programm bindet die Komponenten des wissenschaftlichen TCM in einem Projekt mit dem Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg ein. Eine strukturierte, kontinu-ierliche Begleitung geriatrischer Patienten, ihrer Angehörigen, ihres Arztes und P egeteams durch einen sog. “Pfad nder“ bereits während eines Krankenhausaufenthaltes und über weitere Mo-nate danach unterstützt hierbei Patienten und p egende Angehörige, eigenverantwortlich und selbstbestimmt eine Stabilisierung bzw. Verbesserung von Lebensqualität, Krankheitsbewältigung, Funktionalität, Ernährungszustand und Wundversorgung zu erreichen. Wirksamkeit, Praktikabilität und Limitationen werden wissenschaftlich evaluiert, sowie eine mögliche Kostenersparnis für das Gesundheitssystem ökonomisch evaluiert. Das Projekt startete im September und hat eine Laufzeit von Monaten. Ergebnis: Durch das Projekt wird eine integrative Verzahnung von stationären und ambulanten Versorgungsteams rund um den Patienten angestrebt, die das Entlassmanagement komplementär ergänzt. * Naylor M. et al. Ann Intern Med, , , PS165 HIV-regional: regionale Unterschiede des HIV-Testverhaltens Benjamin Schleenvoigt¹; Markus Sellmann²; Christian Schulz³; Michael Waizmann⁴; Carlos Fritzsche⁵; Ines Ruck⁶; Nils Postel⁷; Hans Jäger⁸; Steve Rößler⁹; Ute Boashie¹⁰; Andreas Jenke¹¹; Sophie Schneitler¹²; Thomas Heuchel¹³; Mathias W. R. Pletz¹⁴ ¹Uniklinikum Jena, Jena; ²Medical practice, Adele-Sandrock-Straße 5, Berlin; ³University Hospital LMU Munich, Munich; ⁴Medical practice, Delitzscher Str. 137, Leipzig, Leipzig; ⁵University of Rostock Medical School, Rostock; ⁶Medical practice, Käthe-Kollwitz-Str. 9, Leipzig, Leipzig; ⁷Medical practice, Sendlinger-Tor-Platz 8, Munich, Munich; ⁸HIV Research and Clinical Care Centre, Munich; ⁹Medical practice, Bürgerstraße 2, Chemnitz; ¹⁰Medical practice, Kamelienweg 2, Dresden; ¹¹Medical practice, Königsbrücker Str. 76, Dresden; ¹²Bethanien Hospital, Solingen, Solingen; ¹³Medical practice, Carolastraße 1, Chemnitz; ¹⁴Jena University Hospital, Jena Hintergrund: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) betreffen aller HIV-Erstdiagnosen in Deutschland „late presenter“ mit weniger als CD -Zellen/µl. Die späte Diagnose und der späte Therapiebeginn gehen mit einer schlechteren Prognose für die betro enen Patienten einher. Methode: In diesem Studienprojekt wurden HIV-Erstdiagnosen aus dem Jahr im Hinblick auf testende Einrichtung (Klinik, Hausarzt, ambulanter Facharzt, AIDS-Hilfe und Gesundheitsamt) und CD -Höhe bei Diagnosestellung ausgewertet. Es wurden Erstdiagnosen aus den ostdeutschen Bundesländern in die Auswertung eingeschlossen und mit Erstdiagnosen aus Münchner HIV-Schwerpunktpraxen verglichen. Ergebnisse: ( ) der Diagnosen wurden in der Klinik gestellt, gefolgt vom Gesundheitsamt mit ( ). In je erfolgte die Diagnosestellung durch den Hausarzt bzw. ambulanten Facharzt (jeweils n= ). Nur Diagnosen ( ) erfolgten nach einem Test durch die AIDS-Hilfe (Rest: Gesundheitsamt n= , Blutspende n= , Asyl n= , sonstige n= , unbekannt n= ). CD lag bei im Krankenhaus getesteten Patienten durchschnittlich bei /µl, während Patienten, die beim Hausarzt getestet wurden, höhere CD -Werte bei Diagnosestellung aufwiesen (Hausarzt / ambulanter Facharzt: /µl, AIDS-Hilfe: /µl, Gesundheitsamt /µl). HIV-Teste in den ostdeutschen Bundesländern waren mit im Mittel niedrigeren CD -Zellen bei Diagnosestellung assoziiert, als Teste in der westdeutschen Großstadt ( vs. /µl; p= , ). HIV-Teste, die im Krankenhaus veranlasst wurden, sind im Mittel mit niedrigeren CD -Zellen bei Diagnosestellung assoziiert, als Teste im ambulanten Bereich ( vs. /µl; p= , ). Schlussfolgerung: Um HIV-In zierte auch in den ostdeutschen Bundesländern frühzeitig (d.h. mit CD > /µl) durch einen Test zu erreichen, sollte das Testangebot im ambulanten Bereich ausgebaut werden. Dazu gehört neben einem strukturierten Testangebot in der niedergelassenen Praxis – z.B. im Rahmen des Gesundheitschecks– auch ein erweitertes Testangebot durch die AIDS-Hilfe, da hier im Rahmen des Studienprojektes mit durchschnittlich CD -Zellen/µl die frühzeitigsten Diagnosen mit der besten Langzeitprognose beobachtet wurden. Die AIDS-Hilfe hat jedoch in unserem Studienkollektiv nur der diagnostisch relevanten HIV-Teste veranlasst. Zukünftige prospektive Studien sollten untersuchen, inwieweit niederschwellige Testangebote ohne obligate ärztliche Aufklärung eine Verbesserung der Testbereitschaft in Hochrisikogruppen erreichen können. PS166 X-Tab: Nicht-interventionelle Langzeitstudie mit Omalizumab bei schwerem Asthma in Deutschland Jens Schreiber¹; Claudia Mailänder² ¹Otto-von-Guericke-Universität mit Universitätsklinikum Magdeburg, Magdeburg; ²Novartis Pharma GmbH, Nürnberg Einleitung: Ziel der nicht-interventionellen Studie X-Tab war die erstmalige Erhebung von deutschlandweiten prospektiven Daten aus der Praxisroutine zur Asthmakontrolle, der asthmabezogenen Lebensqualität und der Sicherheit während einer Langzeittherapie mit Omalizumab (OMA) bei schwerem allergischen Asthma (SAA). Methodik: Einschlusskriterien waren eine SAA-Diagnose unter Ausschluss der Komorbidität COPD und mindestens eine OMA Verordnung bei der Eingangsvisite. Über einen Zeitraum von Jahren wurde der Asthma-Kontrollstatus per Asthma Control Questionnaire (ACQ ) sowie die asthmabezogene Lebensqualität mittels Mini-Asthma Quality of Life Questionnaire (Mini-AQLQ) dokumentiert und die Exazerbationen erfasst. Ergebnisse: Erwachsene nahmen an der Studie teil (Ø . Jahre, . Frauen, Ø Krankheitsdauer , Jahre). Die durchschnittliche Beobachtungsdauer betrug , Tage, Patienten schlossen die Studie planmäßig nach Jahren ab. , der Patienten erhielten bereits vor Einschluss eine OMA Therapie (Ø Therapiedauer (SD) , ( , ) Jahre vor Beobachtungsbeginn). Nach Beobachtungsbeginn wurden nur geringe Veränderungen in der Asthmakontrolle und der Lebensqualität verzeichnet - die Mittelwerte von ACQ lagen im gesamten Zeitraum zwischen , und , . Der mittlere Mini-AQLQ lag zwischen , und , ; darüber hinaus war die annualisierte Exazerbationsrate konstant < , / Jahr, über die gesamte Studiendauer blieben mehr als zwei Drittel der Studienteilnehmer ohne schwere Exazerbation. Diese Ergebnisse sind vergleichbar mit den Daten einer retrospektiven Studie von Tzortzaki et al. ( ), dort betrug die jährliche Exazerbationsrate , nach Jahren anti-IgE Behandlung. Ebenso wurde bereits in M. Schatz et al. ( ) gezeigt, dass ein Mini-AQLQ > , mit einer geringen Exazerbationsrate assoziiert ist. Schlussfolgerung: Diese Daten zeigen, dass Omalizumab auch unter Alltagsbedingungen über einen längeren Zeitraum eine stabile Asthma-Kontrolle sowie eine gleichbleibende asthmabedingte Lebensqualität bei Patienten mit schwerem allergischem Asthma gewährleisten kann. ( ) PPT ; : ( ) Am J Manag Care ; ( ): PS167 Produktprobleme bei Insulinpumpen und deren Zubehör – Analyse der 2005-2017 vom BfArM veröffentlichten Kundeninformationen Rüdiger Siekmeier Pharmazeutisches Institut der Universität Bonn, Bonn Einleitung: Vermarktung und Marktüberwachung von Medizinprodukten werden in Europa durch Direktiven (z. B. The European Directive / /EEC) geregelt. Bei Vorkommnissen und korrektiven Maßnahmen (Field Safety Corrective Action, FSCA) müssen die Hersteller diese den zuständigen nationalen Behörden (Competent Authority (CA); Deutschland: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)) melden und die Kunden über Kundeninformationen (Field safety notice, FSN) informieren, die auch den Behörden zur Verfügung gestellt werden. Ziel der Studie war die Untersuchung von auf der Homepage des BfArM verö entlichten FSN bei FSCA zu Insulinpumpen und deren Zubehör (Reservoire/Cartridges, Infusionssets) in Hinblick auf Produktprobleme, damit einhergehende Risiken sowie Art der FSCA. Material und Methoden: Analysiert wurden die von Anfang bis November auf der Homepage (http://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/riskinfo/kundeninfo/functions/kundeninfo-node.html) verö entlichten FSCA und FSN. Ergebnisse: Unter seit publizierten FSCA fanden sich FSCA ( Pumpen, Zubehör). Typische Fehlerbilder bei Pumpen waren Komponentenfehler, Softwarefehler und Fehler der Gebrauchsanweisung, die zu Pumpenausfall, Unter- oder Überdosierung von Insulin, Alarmfehlern und Bedienfehlern führten, während sich bei Zubehör meist Leckagen/Ablösungen und Kanülenfehler mit Insulinunterdosierung oder Verletzung fanden. Die Fehlerbilder waren hinreichend beschrieben, jedoch war die zugrundeliegende Fehlerursache (z. B. Produktionsfehler, Komponentenfehler, Verschleiß, Softwarefehler) häu g nur aus dem Kontext identi zierbar. Nur in wenigen Fällen fanden sich Angaben zu aufgetretenen Patientenschädigungen. Häu gste korrektive Maßnahmen waren bei Pumpen Kundeninformationen mit teils umfangreichen Handlungsanweisungen ( ) und Rückruf ( , einschl. Teile; Kundeninformation obligat), bei Zubehör Kundeninformationen ( ) und Rückruf ( ; Kundeninformation obligat). Schlußfolgerungen: FSCA zu Insulinpumpen und deren Zubehör stellen aufgrund ihres Gefährdungspotentials bei Produktmängeln eine wichtige Produktgruppe dar. FSN zu Pumpen waren, bedingt durch die höhere Komplexität der Fehlerbilder und Anwendermaßnahmen, ausführlicher als solche zu Zubehör. Insulinpumpen und Zubehör unterscheiden sich deutlich in Hinblick auf Fehlerbilder (z. B. zu Insulinunterdosierung/Insulinüberdosierung führende Batterie- und Batteriefachfehler, Motorfehler, Softwarefehler und Gebrauchsanweisungsfehler bei Pumpen vs. Leckagen/Ablösungen und Kanülenfehler mit Insulinunterdosierung oder Verletzung bei Zubehör) sowie zu tre ende Maßnahmen (z. B. bei Pumpen Kundeninformationen mit teils umfangreichen Handlungsanweisungen und Rückruf vs. Kundeninformationen und Rückruf/Vernichtung bei Zubehör). Aufgrund der Bedeutung der FSN zur Risikoverminderung bei FSCA sollten Form und Inhalt der FSN weiter verbessert werden. PS168 Medical Apps – welche Rolle spielen Produktfehler? Analyse der 2005-2017 vom BfArM veröffentlichten Kundeninformationen Rüdiger Siekmeier¹; Jürgen Hannig¹; Tanja Grammer²; Winfried März³ ¹Pharmazeutisches Institut der Universität Bonn, Bonn; ²Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Mannheim; ³Synlab Holding Deutschland GmbH, Mannheim, Mannheim Einleitung: Medical Applications (Apps) bzw. Gesundheits-Apps nden zunehmend Verbreitung. Mehr als Healthcare-bezogene Apps sind bekannt, die den verschiedensten Zwecken dienen, z. B. Kommunikation mit Health Care Providern, Datenanzeige und Aufzeichnung, Alarmabgabe und Medikamenteneinnahme, aber auch Prävention, Therapie und Behandlung. Handelt es sich gemäß ihrer Zweckbestimmung um Medizinprodukte, sind Vermarktung und Marktüberwachung geregelt und Vorkommnisse und korrektive Maßnahmen (Field Safety Corrective Action, FSCA) müssen den zuständigen nationalen Behörden (Deutschland: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, BfArM) gemeldet werden. Diesem obliegt die Erfassung und wissenschaftliche Bewertung der Vorkommnisse und korrektiven Maßnahmen. Deren Durchführung wird durch die Länderbehörden überwacht. Im Falle von FSCA erfolgt die Verö entlichung mit der zugehörigen Kundeninformation (Field Safety Note, FSN) auf der BfArM-Homepage (http://www.bfarm.de/DE/ Medizinprodukte/riskinfo/kundeninfo/functions/kunden info-node. html). Ziel dieser Studie war die Analyse der vom BfArM publizierten FSN zu Medical Apps in Hinblick auf Fehlerbilder und korrektive Maßnahmen. Material und Methoden: Analysiert wurden alle bis Ende November vom BfArM publizierten FSCA und FSN zu Medizinprodukten und In-vitro Diagnostika. Ergebnisse: Unter seit publizierten FSCA fanden sich zu Medical Apps, die erste im Jahr zur Berechnung eines Rheumatologiescores durch Ärzte und weitere seit zum Gebrauch durch diabetische Patienten (Laienanwender). Typische Fehlerbilder waren fehlerhafte Berechnung der Scores zur Berechnung der Rheumaaktivität ( ) bei professionellen Anwendern sowie fehlerhafte Bolusvorschläge bzw. Bolusberechnungen ( ), falsche Insulindosierungen (n= ) und Angabe fehlerhafter Werte des aktiven Insulins (n= ) bei Patienten, die zu fehlerhafter Einschätzung der Rheumaaktivität ( ) und schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen bzw. Hypoglykaemie ( ) führen können. Es erfolgten explizite Maßnahmen (Mehrfachnennung; z. B. Deaktivierung der Cloud ( ), Deaktivierung der App ( ), Software-Upgrades ( , z. T. automatisch)) und Anweisungen (z. B. Löschen der App, Kontrolle der Boluseinträge, Einstellung der Nutzung der Bolusvorschlagfunktion, Einstellung der Nutzung der Kohlenhydrat-/Insulinwerte) zur Risikominimierung. Schlußfolgerungen: Obwohl bislang kaum FSCA zu Medical Apps vorliegen sind diese aufgrund ihrer medizinischen Relevanz (z. B. Hypoglykaemie) vor allem für Laienanwender von Bedeutung. Zunehmende Verbreitung und Bekanntheit ihrer Eigenschaft als Medizinprodukte, z. B. durch Aufklärung durch Wissenschaft, BfArM und andere, kompetente Behörden (z. B. U. S. Food and Drug Administration, FDA, Medicines and Healthcare Products Regulatory Agency, MHRA) sollten mit einer höheren Anzahl von Meldungen und einer weiteren Qualitätsverbesserung der Medical Apps einhergehen. PS169 WannaCry und Co.: Wie steht es um die Cybersicherheit von Medizinprodukten? Analyse der vom BfArM 2017 publizierten Kundeninformationen Rüdiger Siekmeier¹; Jürgen Hannig¹; Tanja Grammer²; Winfried März³ ¹Pharmazeutisches Institut der Universität Bonn, Bonn; ²Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim; ³Synlab Holding Deutschland GmbH, Mannheim, Mannheim Einleitung: Die Europäische Direktive / /EEC reguliert Vermarktung und Marktüberwachung von Medizinprodukten in der Europäischen Union. Bei Vorkommnissen und korrektiven Maßnahmen im Feld (Field safety corrective action, FSCA) müssen die Hersteller die zuständige Behörde (Competent Authority, CA; D: BfArM) und die Öffentlichkeit mittels Kundeninformation (Field safety note, FSN) informieren. Angaben zu FSCA sowie die zugehörige FSN werden auf der BfArM Homepage verö entlicht. traten durch Schadsoftware, insbesondere „WannaCry“, erhebliche wirtschaftliche Schäden auf. Ziel dieser Studie war die Untersuchung von auf der Homepage des BfArM verö entlichten FSCA auf das Vorliegen von Meldungen in Verbindung zur Cybersicherheit von Medizinprodukten. Methoden: Sämtliche vom BfArM im Jahr (bis Ende November) verö entlichten FSN (http://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/ riskinfo/kundeninfo/functions/kundeninfo-node.html) wurden auf Inhalte bezüglich Cybersicherheit untersucht. Ergebnisse: Bis Ende November wurden FSCA/FSN publiziert von denen die Cybersicherheit von Medizinprodukten betrafen. Bei den Produkten handelte es sich um Geräte aus den Bereichen Radiologie/MRT/Bestrahlungsmedizin ( ), Kardiologie/Telemetrie ( ) und Reinigung/Desinfektion ( ), die von insgesamt Herstellern produziert wurden. In Fällen wurden von den Herstellern potentielle Probleme durch Schadsoftware (mehrfach „WannaCry“) angegeben (nur in Fall wurde der Befall eines Gerätes berichtet); in weiteren Fall beschrieb der Hersteller ein Problem durch Programme zur Bekämpfung von Schadsoftware, die nicht in zierte Gerätedateien blockierten. Mögliche Fehlerbilder waren eine Beeinträchtigung der Gerätefunktion bis hin zum Ausfall. Das Auftreten von Patientenschäden wurde von den Herstellern meist ausgeschlossen bzw. es erfolgten Angaben, daß solche bislang nicht vorlagen. Zur Problembeseitigung erfolgten in allen Fällen Software-Upgrades (diese wurden von den Herstellern z. T. automatisch durchgeführt) sowie als Interimsmaßnahme die dringende Empfehlung der Errichtung einer Firewall bzw. einer Trennung der Geräte vom Internetzugang. Diskussion: Die zunehmende Verbreitung komplexer softwaregestützter Medizinprodukte geht mit dem erhöhten Risiko eines Befalls durch Schadsoftware einher. Die Häufung von die Cybersicherheit betre enden FSCA bei einzelnen Herstellern ist am ehesten Folge der Verwendung gleichartiger Softwarekon gurationen bei verschiedenen Geräten des gleichen Herstellers. Zwar ist die beobachtete Häufung derartiger Meldungen gegenüber den Vorjahren Folge des Auftretens von „WannaCry“, doch sollte diesem Problem auch nach Beseitigung der zugrundeliegenden Softwareschwachstellen weiter Aufmerksamkeit gewidmet werden. Verbreitung und Publikation der FSN bei FSCA zu Medizinprodukten tragen wesentlich zur Minimierung des durch Schadsoftware hervorgerufenen Risikos bei. PS170 Patients´ views on the impact of multi-drug-resistant bacterial microorganisms (MDRO) in end-of-life care – A qualitative study using principles of Grounded Theory. Alexander Sturm¹; Christoph Ostgathe²; Stephanie Stiel³; Maria Heckel²; Franziska A. Herbst³; Thomas Adelhardt⁴; Oliver Schöffski⁴; Christian Bogdan⁵; Johanna Tiedtke⁶; Frieder R. Lang⁶; Cornel C. Sieber¹ ¹Friedrich-Alexander-University (FAU) Erlangen-Nürnberg, Institute for Biomedicine of Aging & Hospital of the Order of St. John of God Regensburg, Department of General Internal and Geriatric Medicine, Nürnberg, Regensburg; ²Friedrich-Alexander-University (FAU) Erlangen-Nürnberg, University Hospital Erlangen, Division of Palliative Medicine, Erlangen; ³Hannover Medical School, Institute for General Practice, Hannover; ⁴Friedrich-Alexander-University (FAU) Erlangen-Nürnberg, Division of Health Management, School of Business and Economics, Institute of Management, Nürnberg; ⁵Friedrich-Alexander-University (FAU) Erlangen-Nürnberg, University Hospital Erlangen, Institute of Microbiology - Clinical Microbiology, Immunology and Hygiene, Erlangen; ⁶Friedrich-Alexander-University (FAU) Erlangen-Nürnberg, Institute of Psychogerontology, Nürnberg; Objectives: The impact of infection and colonization with multi-drug-resistant bacterial microorganisms (MDRO) on patients in need of end-of-life care is mostly unknown and cannot be inferred from existing research data from a general population. Therefore, an interdisciplinary team of nursing scientists, psychologists, health economists and physicians realized “M-EndoL – MRSA in End-of-Life Care”. M-EndoL aims at developing a patient-, family- and team-centered approach to handle MDRO in end-of-life care taking into account the needs of hospitalized patients, family caregivers, sta members and the needs of healthcare institutions as well. The present study is a subproject that focuses on patients´ reports of their experienced impact of MDRO and aims to build a theoretical framework on the impact of MDRO in end-of-life care from the patients’ point of view. Methods: The study was performed in two study centers ( / – / ) with two periods of data assessment and analysis: interviews and focus group discussion. Using a semi-structured questionnaire, patients were interviewed in order to explore the consequences of MDRO regarding information, communication, ailments, therapy and contact precautions. Interview ndings were used to guide the focus group discussion conducted with ve patients and three (professional) representatives in order to deepen the insights into the physical, emotional and social consequences as well as the patients´ dealing with stigmatization. Verbatim transcripts of interviews and focus group discussion were inductively analyzed using principles of Grounded Theory. Results: The impact of MDRO on patients in end-of-life care varies widely. It ranges from no impact to individually experienced consequences relating to the patient´s physical constitution, social-life and emotional state. The impact often depends on the patient´s health status and his MDRO-case-history, the main diagnosis and the family situation. As they experience the impact, patients cope with this situation as individuals. Conclusion: The results suggest individual approaches when dealing with geriatric and palliative care patients with MDRO. Team members and institutional stakeholders should be aware that patients might be upset and even burdened by positive MDRO ndings and the required contact precautions. Patients´ suggestions imply that they would bene t from comprehensible information, empathic communication and individual support. Therefore, recommendations in German language, based on the results of all four subprojects of M-EndoL were developed and published to realize a more individualized end-of-life care: “Zum Umgang mit multiresistenten Erregern (MRE) in der Versorgung am Lebensende im Krankenhaus.” [Download: https://www.dgpalliativmedizin.de/images/RZ_ MRE_online.pdf] Acknowledgement: The project is funded by the Federal Ministery of Education and Research (BMBF GY ). There are no con icts of interest to be reported. PS172 Niedrige Exazerbationsrate nach Umstellung von COPD-Patienten auf eine LABA/LAMA Fixdosiskombination: Eine Analyse der DACCORD- Studie Heinrich Worth¹; Carl-Peter Criée²; Peter Kardos³; Nadine Lossi⁴; Claus Franz Vogelmeier⁵; Roland Buhl⁶ ¹Facharztforum Fürth, Fürth; ²Evangelisches Krankenhaus Göttingen Weende, Bovenden; ³Zentrum für Pneumologie, Allergie, Somnologie an der Klinik Maingau, Frankfurt; ⁴Novartis Pharma GmbH, Nürnberg; ⁵Universitätsklinikum Marburg, Marburg; ⁶Universitätsmedizin Mainz, Mainz Einleitung: Die nicht-interventionelle DACCORD Studie dokumentiert Daten von COPD Patienten, welche in Allgemein- und Facharztpraxen deutschlandweit rekrutiert wurden. Hier berichten wir Ergebnisse aus dem ersten Beobachtungsjahr von Patienten, welche eine LABA/LAMA-Fixdosiskombination (-FDC) als Bestandteil ihrer COPD-Dauertherapie erhielten (LABA/LABA-FDC) sowie von Patienten, die keine LABA/LAMA-FDC im Rahmen ihrer Behandlung erhielten (Vergleichsarm). Methoden: Patienten, bei denen der Beginn oder die Änderung der bestehenden COPD-Dauertherapie erfolgte, wurden in die Studie aufgenommen. Daten zu Exazerbationen und COPD-Medikation wurden bei Einschluss und in Folge alle drei Monate erhoben. Ergebnisse: In der LABA/LAMA-FDC Gruppe erhielten , der Patienten ausschließlich eine LABA/LAMA-FDC; . zusätzlich ein ICS. Patienten im Vergleichsarm wurden mit LABA oder LAMA ( , ), einer Dreifachtherapie aus LABA+LAMA+ICS ( , ), der Kombination aus LABA oder LAMA plus ICS ( , ) oder LABA+LAMA ( , ) therapiert. Viele Patienten berichteten keine Exazerbationen in den Monaten vor Einschluss ( , vs. , LABA/LAMA-FDC vs. Vergleichsarm). Im ersten Beobachtungsjahr blieben , vs. , der Patienten exazerbationsfrei (Exazerbationsraten , [ CI , ; , ] und , [ , ; , ]). Der Großteil der Patienten ohne Exazerbationshistorie blieb auch im Folgejahr frei von Exazerbationen ( , vs. , ). Patienten mit ≥ Exazerbation in den Monaten vor Einschluss waren in der LABA/LAMA-FDC Gruppe häu ger frei von Exazerbationen als Patienten im Vergleichsarm ( , vs. , , p= , ). Schlussfolgerung: In dieser Population war die Exazerbationsrate der LABA/LAMA-FDC Gruppe ( , der Patienten mit additivem ICS) somit ähnlich niedrig wie im Vergleichsarm (> der Patienten mit additivem ICS). Diese Daten bestätigen die Ergebnisse randomisierter klinischer Studien zur Wirksamkeit von LABA/LAMA Fixdosiskombinationen bei Patienten mit COPD. PS173 Sprechen wir darüber – Kommunikation im deutschen Rettungsdienst Matthias Zimmer¹; Daria Czarniecki²; Stephan Sahm¹ ¹Ketteler Krankenhaus Offenbach, Offenbach; ²Goethe-Universität, Frankfurt; Fragestellung: Kommunikation ist der Klebsto der Teamarbeit. Unter dem Druck der Notfallmedizin kann sie der entscheidende Faktor im Überleben des Patienten sein. Doch wie ist es um die Selbstwahrnehmung im Bereich der Kommunikation im deutschen Rettungsdienst bestellt? Methodik: Mitarbeiter im Rettungsdienst aus ganz Deutschland nahmen an der anonymen und freiwilligen Onlinebefragung teil. Ergebnis: Die Teilnehmer (TN, w= , , m= , ) waren Notärzte n= , Rettungsassistenten n= und Notfallsanitäter n= , im Mittel , ± , Jahre alt und hatten , ± , Jahre Berufserfahrung. , (KI , - , ) hatten großes Interesse am Thema Kommunikation. Bei Übergaben vergessen , (KI , - , ) selten mitgeteilte Informationen und , (KI , - , ) selten Informationen zu übergeben. Bei übernommenen Aufgaben wiederholen die Aufgabenstellung selten / nie laut. Bei erledigten Aufgaben sagen , dies selten / nie laut an. Stress sorgt bei den TN dafür, dass , (KI , - , ) oft etwas verwechseln, , (KI , - , ) sich oft verhören, sich , (KI , - , ) oft unpräzise ausdrücke, , (KI , - , ) oft weniger kommunizieren und sich , (KI , - , ) im Ton vergreifen. Die Auswirkungen der Kommunikationsfehler führen bei , (KI , , ) zu schlechten Gefühlen, , (KI , - , ) schämen sich, , (KI , - , ) haben Angst vor Sanktionen und für , (KI , - , ) ist es nicht schlimm. Scham besteht eher bei Unerfahrene als bei Erfahrene ( vs. ). Sanktionen werden eher von Nicht-Ärzten als von Arzt befürchtet ( vs. ). Die Ursachen für schlechte professionelle Kommunikation sehen , (KI , - , ) in den Charakterzügen der Kollegen, , (KI , - , ) im Führungsverhalten, , (KI , - , ) in der Arbeitsorganisation, , (KI , - , ) mangelnde Fortbildungsmöglichkeiten und , (KI , - , ) in den Charakterzügen der eigenen Person. Tendenziell galt je älter der TN desto eher war Führungsverhalten ursächlich und eher Nicht-Ärzte sehen einen Mangel bei den Fortbildungsmöglichkeiten. Eine Kommunikation über vorgefallene Fehler ndet bei , (KI , - , ) nicht, bei , (KI , - , ) mit Vorgesetzen, bei , (KI , - , ) mit Kollegen und bei , (KI , - , ) mit Freunde statt. , (KI , - , ) wünschen eine Supervision zur Kommunikation mit einem Mediator. , (KI , - , ) wünschen sich eine gemeinsame Fortbildung von Ärzten und Nicht-Ärzten. Mit Standards möchten , (KI , - , ) bei der allg. Arbeit und , (KI , - , ) bei Übergaben arbeiten. , (KI , - , ) wünschen ein regelmäßiges Kommunikationstraining und für , (KI , - , ) sollte es Teil der Berufsausbildung sein. Schlussfolgerung: In der Fort- und Ausbildung aller Personen im Rettungsdienst sollte die Kommunikation im Team und bei Übergaben einen größeren Raum einnehmen. Informationsübergaben sollten in einem geschützten Raum statt nden. Der Umgang mit der Kommunikation sollte professionalisiert werden. PS174 Überraschendes aus der Versorgungsforschung: Kardiologische Praxen ohne Angina pectoris, gastroenterologische ohne Kolonadenome und andere Kuriositäten Waltraud Zopf; Simon Dally AOK Baden-Württemberg, Stuttgart Einleitung: Diagnosen aus stationärer und ambulanter Versorgung können zu Versorgungsforschungszwecken genutzt werden. Bei der Verwendung dieser Sekundärdaten und deren Interpretation gibt es einige Fehlerquellen zu berücksichtigen. Im Rahmen von Versorgungsanalysen sind Versorgungslücken aufgefallen, die sich medizinisch nicht erklären lassen. Als Ursachen hat sich eine bisher kaum bekannte Fehlerquelle herausgestellt: die Schlagwortsuche der Praxissoftware (PVS). In der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung nutzen Ärzte bei der Dokumentation von Diagnosen häu g die in der Software hinterlegte Schlagwortsuche. Dieser, auf dem alphabetischen Verzeichnis des DIMDI basierenden Thesaurus koppelt die Vielzahl von medizinischen Fachbegri en an die begrenzte Anzahl von ICD- Diagnosekodes. Dabei können inhaltlich sehr ähnliche Schlagwörter zu unterschiedlichen ICD- Codes führen, was schließlich Auswirkungen auf die Versorgungsforschung hat. Methode: Im Rahmen von Analysen zur Versorgungsstruktur ausgewählter Patientengruppen, für die Entwicklung von Selektivverträgen gemäß § c SGBV, zeigte sich eine au ällige praxisindividuelle Heterogenität in der Kodierung einiger Erkrankungen. Hier zeigen wir eine Auswahl an ureigenen fachspezi schen Diagnosen, die mit überraschender Häu gkeit nicht in entsprechenden internistischen Praxen dokumentiert sind. Ergebnisse: Datenanalysen zeigen, dass der Gastroenterologen ausschließlich gutartige hyperplastische Polypen (K . ) kodieren [und nie Adenome] und fast der kardiologischen Praxen keine Angina pectoris (I .-). Anhand dieser und weiterer Beispiele können wir zeigen, dass eine wesentliche Ursache für das Problem in der Schlagwortsuche der PVS liegt. So führt allein die Verwendung der Begri e „Kolonpolyp“ oder „adenomatöser Kolonpolyp“ zu unterschiedlichen ICD- Kodes. Dieses Problem tritt insbesondere bei Erkrankungen auf, die sich mit verschiedenen medizinischen Begri en beschreiben lassen. Diskussion: Im medizinischen Praxisalltag werden ähnliche Begriffe für die Beschreibung desselben Krankheitsbildes verwendet. Bei der alleinigen Verwendung der Schlagwortsuche der PVS kann es zu systematisch falscher Diagnosedokumentation kommen, weil die Software die Unterschiede der Kodes nicht transparent macht, und den Klartext eines ICD- Kodes nicht anzeigt. Die Häufung falscher Diagnosen kann dann Versorgungsanalysen, die auf Basis ambulanter Daten durchgeführt werden, erheblich beeinträchtigen. Ziel dieser Arbeit ist es Beispiele für diese Problematik und deren Relevanz aufzuzeigen. In der Literatur wird das Problem aktuell bisher kaum berücksichtigt. Die standardmäßige Anzeige des „Klartext“ eines ICD Kodes bei allen PVSen kann helfen, das Problem künftig zu reduzieren. Bei der Analyse von Sekundärdaten sollte diese Fehlerquelle berücksichtigt werden. A Acciu , S. (Magdeburg), PS001 Adams, V. (Dresden), PS149 Adelhardt, T. (Nürnberg), PS170 Alban, F. (Heidelberg), PS022 Albert, A. (Regensburg), PS082 Albert, C. (Potsdam), PS156 Albrecht, H. (Neumarkt), PS083 Altendorf-Hofmann, A. (Jena), PS001 Ambrosch, A. (Regensburg), PS073 Anders, H. (München), YIA01 Anraths, J. (Düsseldorf), PS059 Apfelbacher, C. (Regensburg), PS153 Arens, C. (Magdeburg), PS109 Aschenbach, R. (Jena), PS029 Aschenbrenner, E. (Regensburg), PS032, PS090, PS099 Athan, E. (Geelong, VIC), PS143 Auerswald, T. (Chemnitz), YIA02 Auerswald, T. (Nürnberg), PS041 Avelino-Silva, T. (Sao Paulo), PS143 B Babel, N. (Herne), PS024, PS100 Bachmann, O. (Hannover), PS064 Backs, J. (Heidelberg), PS022 Balkaner, F. (Oschersleben), PS060 Balzen, L. (Oberhausen), PS061 Barnacle, H. (Uxbridge), PS086, PS098 Bauer, F. (Herne), PS024, PS100 Bauer, K. (Saarbrücken-Bischmisheim), PS100 Bauersachs, J. (Hannover), PS013, PS110 Baumgart, P. (Münster), PS125 Bauschke, A. (Jena), PS001 Becker, I. (Köln), PS043, PS046 Beckmann, M. (Erlangen), PS148 Beer, M. (Ulm), PS003 Bengesser, S. (Graz), PS127 Bening, C. (Würzburg), PS003 Benzing, T. (Köln), PS043, PS046 Berglund, J. (Karlskrona), PS143 Bergmann, C. (Freiburg im Breisgau), PS121 Bergmann, T. (Regensburg), PS088 Berliner, D. (Hannover), PS110 Berschneider, K. (Nürnberg), PS110 Bertsch, T. (Nürnberg), PS017 Bewarder, M. (Homburg), PS139 Bickel, C. (Mainz), YIA05 Bickel, C. (Koblenz), PS140 Biller, H. (Hannover), PS110 Birk, R. (Uxbridge), PS086, PS098 Blake, A., PS122 Blüher, M. (Leipzig), PS027 Boashie, U. (Dresden), PS165 Bode, C. (Freiburg), PS067, PS068 Bogdan, C. (Erlangen), PS170 Bogner, I. (Leipzig), PS048 Böhm, M. (Homburg), PS012, PS103 Bokemeyer, B. (Minden), PS155 Bollheimer, C. (Aachen), PS017 Bollig, C. (Freiburg), PS045 Bossaller, L. (Greifswald), PS080 Bowen, T. (Leeds), PS149 Bozec, A. (Erlangen), PS070 Braisch, U. (Ulm), PS040 Brandes, A. (Berlin), PS155 Bräsen, J. (Hannover), PS116 Braun, A. (Erlangen), PS083 Brealey, N. (Uxbridge), PS086, PS098 Brefka, S. (Ulm), PS045 Brinkers, M. (Magdeburg), PS101 Brinkkötter, P. (Köln), PS043 Broscaru, L. (Oberhausen), PS061, PS124 Brünger, M. (Berlin), PS141 Bruns, T. (Jena), PS029 Brünsing, J. (Aachen), PS074 Brzoska, M. (Fankfurt), PS063 Budd Haeberlein, S. (Cambridge, MA), PS132 Buhl, R. (Mainz), PS091, PS172 Burkhardt, H. (Mannheim), PS036, PS037 Burmester, G. (Berlin), PS015 Butter, C. (Bernau), PS156 C Campora, L. (Wavre), PS142, PS143 Canbay, A. (Magdeburg), PS081 Cariou, B. (Nantes), PS102 Cato, A. (Karlsruhe), YIA10 Chatzikyrkou, C. (Magdeburg), PS120, PS121 Chatzitolios, A. (Thessaloniki), PS084, PS085 Chen, T. (Cambridge, MA), PS132 Cheng, Q. (Berlin), YIA08, PS031 Chiao, P. (Cambridge, MA), PS132 Chira, R. (Cluj-Napoca), PS038 Chlibek, R. (Hradec Kralove,), PS143 Christa, M. (Würzburg), PS003 Churin, Y. (Gießen), PS078 Cornberg, M. (Hannover), PS014, YIA07 Criée, C. (Bovenden), PS172 Croner, R. (Magdeburg), PS001 Cunningham, A. (Sydney, NSW), PS143 Curtis, R., PS122 Czarniecki, D. (Frankfurt), PS173 D Dalkner, N. (Graz), PS127 Dallmeier, D. (Ulm), PS040, PS045 Dally, S. (Stuttgart), PS174 Danne, T. (Hannover), PS102 Dathe, H. (Göttingen), YIA04 De Looze, F. (Brisbane), PS142 de With, K. (Dresden), PS069 Dederer, J. (Homburg), PS103 Deeb, J. (Magdeburg), PS152 Deiters, B. (Düsseldorf), PS155 Delannois, F. (Wavre), PS142 Demirci, C. (Regensburg), PS002 Demuth, D., PS122 Denkinger, M. (Ulm), PS040, PS045 Didaggelos, T. (Thessaloniki), PS084, PS085 Diebold, S. (Aachen), PS074 Diepolder, I. (Aachen), PS074 Dieterich, W. (Erlangen), PS051, PS056 Dietrich, C. (Stolberg), PS136 Diez-Domingo, J. (Valencia), PS142, PS143 Dignass, A., PS122 Diller, M. (Bad Nauheim), YIA09 Dobre, C. (Oberhausen), PS124 Dombrowski, F. (Greifswald), PS080 Dorbath, C. (Frankfurt), PS063, PS137 Downey, J. (Jacksonville, FL), PS143 Drans eld, M. (Birmingham), PS086 Duca, I. (Cluj-Napoca), PS038 Dumbrava, D. (Magdeburg), PS104 Dumitrascu, D. (Cluj-Napoca), PS038 E Eberlein-Gonska, M. (Dresden), PS153 Eggebrecht, L. (Mainz), YIA05, PS140 Ehmann, C. (Pforzheim), PS112 Ehrenschwender, M. (Regensburg), PS026 Eisfeldt, C. (Magdeburg), PS020 El Idrissi, M. (Wavre), PS142 El-Armouche, A. (Dresden), PS013 Elbelt, U. (Berlin), PS129 Elies, A. (Münster), PS125 Emrich, I. (Homburg), PS012, PS018, PS033, PS105, PS123 Ernst, M. (Magdeburg), PS156 Ertl, G. (Würzburg), PS003 Esko er, B. (Erlangen), PS052 Espinola-Klein, C. (Mainz), YIA05, PS140 Essmann, J. (Hannover), PS064 Exeriede, G. (Cuxhaven), PS158 Eyermann, R. (München), PS106, PS107, PS108, PS126 F Faber, L. (Bad Oeynhausen), PS097 Farr, M. (Bad Oeynhausen), PS097 Feldmann, A. (München), PS153 Felix, S. (Greifswald), PS080 Fellendorf, F. (Graz), PS053, PS127, PS130 Fenske, W. (Leipzig), PS128 Fietkau, R. (Erlangen), PS148 Fili, M. (London), YIA04 Fischer, J. (Mannheim), PS147 Fleck, M. (Regensburg), YIA09 Fliser, D. (Homburg), PS012, PS018, PS033, PS105, PS123, PS139 Flothow, D. (Münster), PS134 Fodor, D. (Cluj-Napoca), PS038 Foldenauer, A. (Aachen), PS074 Forster, C. (Regensburg), PS082 Frank, M. (Marburg), PS094 Franke, A. (Nürnberg), YIA02, PS039, PS041 Franke, T. (Göttingen), YIA04 Frantz, S. (Würzburg), PS003 Freiberger, E. (Nürnberg), YIA02, PS039, PS041, PS042, PS055, PS164 Frey, N. (Kiel), PS097 Friebe, B. (Magdeburg), PS114 Friedrich, T. (Berlin), PS131 Fries, B. (Karlsruhe), PS003 Fries, C. (Leipzig), PS128 Frille, A. (Leipzig), PS004 Fritzsche, C. (Rostock), PS165 Froese, N. (Hannover), PS013 Frommer, K. (Bad Nauheim), PS050, PS065 Fuchs, A. (Dresden), PS155 Füldner, F. (Gera), PS115 G Gastinger, I. (Magdeburg), PS005, PS154, PS159, PS162 Gattenlöhner, S. (Gießen), PS003 Gebauer, B. (Magdeburg), PS005, PS162 Gensler, D. (Würzburg), PS003 Georgescu, A. (Regensburg), PS002 Gerhard, T. (Mönchsdeggingen), PS040 Ghesquiere, W. (Victoria, BC), PS143 Gheuens, S. (Cambridge, MA), PS132 Giannoulaki, P. (Thessaloniki), PS084 Gnemmi, V. (München), YIA01 Göbel, S. (Mainz), YIA05, PS140 Godeaux, O. (King of Prussia, PA), PS143 Goebel-Stengel, M. (Rottweil), PS129, PS131 Golsong, V. (Oberhausen), PS061 Gor nkel, I. (Toronto, ON), PS143 Gößmann, H. (Regensburg), PS119 Gottfried, R. (Bad Oeynhausen), PS145 Gotthardt, S. (Nürnberg), YIA02, PS039, PS041 Gräb, J. (Köln), YIA10 Grammer, T. (Mannheim), PS168, PS169 Granowski, D. (Magdeburg), PS109 Grenkowitz, T. (Berlin), PS010 Gröne, H. (Heidelberg), PS120, PS121 Gross, M. (München), PS161 Groth, A. (Wismar), PS155 Gröticke, J. (Bremen), PS158 Grotius, K., PS067, PS068 Grund, A. (Hannover), PS013 Grützmacher, P. (Frankfurt), PS063, PS137 Gulba, D. (Oberhausen), PS061, PS124 Gutensohn, K. (Hamburg), PS047 H Haag, F. (Hamburg), PS079 Haake, H. (Mönchengladbach), PS059 Haase, M. (Potsdam), PS156 Haase-Fielitz, A. (Bernau), PS156 Hack, C. (Erlangen), PS148 Haderer, M. (Regensburg), PS099 Hahne, S. (Berlin), PS015 Hain, J. (München), PS142, PS143 Haj-Yehia, E. (Aachen), PS074 Halloul, Z. (Magdeburg), PS023, PS109 Halpin, D. (Exeter), PS086 Hamm, C. (Graz), PS127, PS130 Hannig, J. (Bonn), PS168, PS169 Hardt, R. (Mainz), YIA05, PS140 Härdtner, C. (Freiburg), PS067, PS068 Harth, A. (Köln), PS072 Hartleb, R. (Graz), PS130 Hasenfuß, G. (Göttingen), YIA04 Haslinger, C. (Heidelberg), PS022 Hather, G., PS122 Hauser, A. (Berlin), YIA08 Heckel, M. (Erlangen), PS170 Heine, G. (Homburg), PS012, PS018, PS033, PS0105, PS123, PS139 Heineke, J. (Mannheim), PS013 Heinemann, T. (King of Prussia, PA), PS143 Heinken, A. (München), YIA03 Helbig, S. (Dresden), PS069 Herbst, F. (Hannover), PS170 Hergenröther, A. (Wiesbaden), PS160 Hermes, K. (Bremen), PS158 Hernandez Petzsche, M. (München), YIA01 Herrmann, H. (Erlangen), PS052, PS054, PS058, PS146, PS148 Herrmann, S. (Würzburg), PS003 Hertenstein, B. (Bremen), PS158 Hertling, S. (Markranstädt), PS006, PS007, PS008, PS009 Hess, T. (Saalfeld), PS051 Hesse, S. (Leipzig), PS004 Heuchel, T. (Chemnitz), PS165 Hiepe, F. (Berlin), YIA08, PS015, PS031 Hilgendorf, I. (Freiburg im Breisgau), PS067, PS068 Hiltl, S. (Nürnberg), PS110 Hippe, H. (Kiel), PS087 Hock, C. (Zürich), PS132 Ho mann, A. (Magdeburg), PS081 Hofmann, A. (Nürnberg), YIA02, PS041 Hofmann, T. (Berlin), PS129 Hohl, M. (Homburg), PS103 Höhler, T. (Recklinghausen), PS093 Hohlfeld, J. (Hannover), PS110 Hollenz, M. (Rödental), PS161 Hollstein, T. (Berlin), PS010 Hölscher, C. (Borstel), YIA10 Horstkotte, D. (Bad Oeynhausen), PS097, PS145 Hoyer, B. (Kiel), YIA08, PS015, PS031 Hoyer, J. (Marburg an der Lahn), PS077 Hu, K. (Würzburg), PS003 Huber, Y. (Mainz), PS151 Hübner, L. (Leipzig), PS128 Hülser, M. (Gießen), PS070, YIA09 Hummel, A. (Greifswald), PS080 Hüttemann, P. (Berlin), PS011, PS021 Hwang, S. (Taipei), PS143 I Ingenabel, F. (Oberhausen), PS061, PS124 Israel, H. (Halle), PS111 Ivan, M. (Pforzheim), PS112 J Jacob, D. (Magdeburg), YIA06 Jacob, S. (Villingen-Schwenningen), PS157 Jäger, H. (Munich), PS165 Jander, A., PS067 Jechorek, D. (Magdeburg), PS109 Jenke, A. (Dresden), PS165 Jerrentrup, A. (Marburg), PS019 Jörres, A. (Köln), PS072 K Kaczmarek, P. (Greifswald), PS080 Kahles, F. (Aachen), PS074 Kahlmeyer, A. (Erlangen), PS148 Kaiser, H. (Homburg), PS012 Kamm, M. (Köln), PS072 Kandulski, M. (Regensburg), PS088 Kanthak, H. (Esslingen), PS089 Kanzler, S. (Schweinfurt), PS093 Kapfhammer, H. (Graz), PS053 Kardos, P. (Frankfurt), PS172 Karlafti, E. (Thessaloniki), PS084 Karpouza, A. (Cuxhaven), PS158 Kaser, L. (Sulzbach-Rosenberg), PS090 Kassner, U. (Berlin), PS010 Kattih, B. (Mannheim), PS013 Katus, H. (Heidelberg), PS013, PS022 Katzenstein, J. (Magdeburg), PS159 Kazakov, A. (Homburg), PS103 Kedor, C. (Berlin), PS031 Keil, C. (Hannover), PS064 Keller, K. (Mainz), YIA05, PS140 Kemmler, W. (Erlangen), PS148 Kestler, A. (Regensburg), PS164 Khalid, M., PS122 Kiesswetter, E. (Nürnberg), PS049, PS055, PS057 Kimmann, M. (Hannover), PS014 Klaas, M. (Mainz, Germany), PS140 Klaus, J. (Ulm), PS040 Kleinert, C. (Frankfurt), PS063 Klugmann, M. (Leipzig), PS048 Kob, R. (Nürnberg), PS017 Kobelt, P. (Berlin), PS131 Koch, A. (Aachen), PS074 Kocheise, F. (Regensburg), PS002 Koljaja-Batzner, A. (Würzburg), PS113 Königsmann, J. (Berlin), PS011, PS021 Kontoninas, Z. (Veroia), PS084, PS085 Konturek, P. (Saalfeld), PS051 Korf-Klingebiel, M. (Hannover), PS013 Korhonen, T. (Tampere), PS143 Kornemann, J., PS068 Korsake, K. (Wernigerode), PS114 Kottmann, T. (Hamm), PS097, PS136 Kotzakioula , E. (Thessaloniki), PS084 Kraft, M. (Berlin), YIA08 Krammer, M. (Pforzheim), PS112 Kraska, C. (Nürnberg), YIA02, PS041 Krause, K. (Germany), PS093 Krawczyk, M. (Homburg), PS103 Kretzschmar, A. (Leipzig), YIA03 Kropf, S. (Magdeburg), PS152 Krumpoch, S. (Nürnberg), PS042 Kuhn, H. (Leipzig), PS004 Kümmel, A. (Mainz), PS091 Kumpert, C. (Berlin), PS015 Kunst, C. (Regensburg), PS016, PS032, PS090, PS099 Kunzmann, V. (Würzburg), PS093 Kurrle, A. (Wiesbaden), PS160 Kuss, B. (Bremen), PS158 L Labenz, C. (Mainz), PS161 Labenz, J. (Siegen), PS161 Lahousen-Luxenberger, T. (Graz), PS053 Lal, H. (King of Prussia, PA), PS143 Lammerding, D. (Berlin), YIA08 Lammert, F. (Homburg), PS103 Lamparter, H. (Mainz), YIA05, PS140 Lang, F. (Nürnberg), PS170 Langer, C. (Bremen), PS097 Langhof, H. (Berchtesgaden), PS108, PS126 Laser, H. (Hannover), PS014 Laurentius, T. (Aachen), PS017 Lauterbach, M. (Trier), YIA05, PS140 Lebherz, C. (Aachen), PS074 Ledent, E. (Wavre), PS142 Leenen, E. (Köln), PS072 Lehle, K. (Regensburg), PS009 Lehmann, T. (Jena), PS029 Lehrke, M. (Aachen), PS074 Lennartz, C. (Homburg), PS018, PS139 Lennartz, S. (Homburg), PS105 Lepiorz, M. (Regensburg), PS073 Leschke, M. (Esslingen), PS089 Levin, M. (Aurora, CO), PS143 Leyh, R. (Würzburg), PS003 Linke, A. (Dresden), PS149 Linz, D. (Homburg), PS103 Lippert, H. (Magdeburg), PS001, PS005, PS159, PS162 Lipson, D. (King of Prussia, Philadelphia), PS098 Lipson, D. (King of Prussia), PS086 Liu, D. (Würzburg), PS003 Locantore, N. (King of Prussia), PS098 Lodes, U. (Magdeburg), YIA06 Loftus, E., PS122 Lomas, D. (London), PS098 Lopez-Fauqued, M. (Wavre), PS142 Lordick, F. (Leipzig), PS093 Lorenz, K. (Essen), PS003 Lossi, N. (Nürnberg), PS172 Lubgan, D. (Erlangen), PS148 Lüdde, M. (Kiel), PS087 Luo, Y. (Erlangen), PS070 Lutz, M. (Kiel), PS097 M Ma, Q. (München), YIA01 Maasoumy, B. (Hannover), PS014, YIA07 Maderer, A. (Mainz), PS093 Madisch, A. (Hannover), PS092, PS161 Maget, A. (Graz), PS130 Mahfoud, F. (Homburg), PS103 Maier-Giebing, T. (Marburg an der Lahn), PS077 Maier-Stocker, C. (Regensburg), PS002 Mailänder, C. (Nürnberg), PS166 Makowski, M. (Berlin), PS015 Malfertheiner, P. (Magdeburg), PS081 Mangge, H. (Graz), PS127, PS130 Manns, M. (Hannover), PS014, PS064, PS116, YIA07 Margaritidis, C. (Serres), PS085 Markus, L. (Greifswald), PS080 Martin, J. (Berlin), PS031 Martin, L. (Aachen), PS074 Marx, N. (Aachen), PS074 März, W. (Mannheim), PS010, PS168, PS169 Masaryk, V. (Gera), PS115 Mavromanoli, A. (Thessaloniki), PS084, PS085 May, M. (Düsseldorf), YIA03 Mayer, K. (Ulm), PS040 Mayr, R. (Regensburg), PS075 McElhaney, J. (Sudbury, ON), PS142, PS143 McNeil, S. (Halifax, NS), PS142, PS143 McSweeney, S. (London), PS044 Mederacke, I. (Hannover), PS116 Mederacke, Y. (Hannover), PS116 Mellou, M. (Nürnberg), YIA02, PS041 Mellwig, K. (Bad Oeynhausen), PS145 Melms, L. (Marburg), PS019 Mertens, P. (Magdeburg), PS120, PS121 Mertens, R. (Aachen), PS074 Mester, P. (Regensburg), PS117 Meyer, A. (Köln), PS043, PS046 Meyer, C. (Nürnberg), PS042 Meyer, F. (Magdeburg), PS001, PS005, PS023, PS030, PS101, PS109, PS114, PS115, PS152, PS154, PS159, PS162, YIA06 Meyer, H. (Berlin), PS093 Meyer, J. (Erlangen), PS052, PS148 Michels, B. (Regensburg), PS075 Mickley, F. (Leipzig), PS048 Mihaljevic, A. (München), PS093 Mildner, T. (Wernigerode), PS114 Miron, I. (Cluj-Napoca), PS038 Mittag, J. (Magdeburg), PS104 Möhler, M. (Mainz), PS093 Mohrlang, C. (München), PS086, PS096 Mollenkopf, H. (Berlin), PS078 Möllmann, J. (Aachen), PS074 Molloy, W. (Cork, Co. Cork), PS044 Mönig, S. (Köln), PS093 Mosafer, A. (Weimar), PS020 Mosli, M., PS122 Mross, T. (Cork, Co. Cork), PS044 Mühlbauer, V. (Ulm), PS045 Müller, M. (Oberhausen), PS061, PS124 Müller, M. (Regensburg), PS002, PS016, PS032, PS088, PS090, PS117, PS119, PS150 Müller, O. (Kiel), PS013 Müller, T. (Marburg), PS019, PS094 Müller-Ladner, U. (Gießen), PS050, PS065, PS070, YIA09 Müller-Schilling, M. (Regensburg), PS075, PS082, PS099 Münzel, T. (Mainz), YIA05, PS140 Nowak, A. (Berlin), PS011, PS021 Nusser, C. (Regensburg), PS075 O Oberländer, J. (Erlangen), PS052 O‘Caoimh, R. (Galway), PS044 O‘Gorman, J. (Cambridge, MA), PS132 Öhm, B. (Frankfurt), PS137 Okech, T. (Pforzheim), PS112 Oostvogels, L. (Wavre), PS143 Orlemann, T. (Erlangen), PS052, PS148 Ortmann, O. (Regensburg), PS088 Ostgathe, C. (Erlangen), PS170 Otto, R. (Magdeburg), PS005, PS162 P Paar, W. (Berlin), PS144 Pagonas, N. (Herne), PS024 Parhofer, K. (München), PS144 Parigger, L. (Mannheim), PS036 Paschala, A. (Thessaloniki), PS084, PS085 Pascoe, S. (King of Prussia), PS098 Pauksens, K. (Uppsala), PS143 Paul, S. (The Woodlands), PS102 Pavel, V. (Regensburg), PS119 Pavenstädt, H. (Münster), PS134 Peschel, G. (Regensburg), PS082, PS117 Peters, J. (Magdeburg), PS121 Petersen, M. (Magdeburg), PS152 Peyrin-Biroulet, L., PS122 Pfau, G. (Magdeburg), PS101 Pfei er, B. (Schweinfurt), PS113 P rrmann, D. (Mainz), PS151 Pickering, J. (Christchurch), PS018 Pickert, L. (Köln), PS046 Pillai, M. (Kochi), PS028 Pilotto, A. (Genova), PS043 Pilz, R. (Graz), PS127, PS130 Pinzer, T. (Erlangen), PS056 Platzer, M. (Graz), PS053, PS, 127, PS130 Pletz, M. (Jena), PS165 Polidori, M. (Köln), PS043, PS046 Pollinger, K., PS032, PS090 Pollinger, K. (Regensburg), PS099 Pollock, K. (Berlin), YIA08 Postel, N. (Munich), PS165 Poudel, M. (Bad Oeynhausen), PS145 Prochaska, J. (Mainz), YIA05, PS140 Ptok, H. (Magdeburg), PS005, PS159, PS162 Puig-Barbera, J. (Valencia), PS143 Q Queissner, R. (Graz), PS127, PS130 R Radbruch, A. (Berlin), YIA08 Ra enbeul, E. (Hamburg), PS135 Raithel, M. (Erlangen), PS083 Ratsch, B. (Berlin), PS155 Raulien, N. (Leipzig), PS027 Rayes, N. (Leipzig), PS128 Rehart, S. (Frankfurt), YIA09, PS050, PS065 Reichert, T. (Mainz), PS091 Reininghaus, E. (Graz), PS127, PS130 Reith, V. (Nürnberg), PS039, PS041, PS042 Reljic, D. (Erlangen), PS052, PS054, PS058, PS146, PS147 Rempe, H. (Nürnberg), PS039 Rempe, H. (Bamberg), PS055 Reuter, C. (Hannover), PS158 Reuter, S. (Münster), PS134 Ribback, S. (Greifswald), PS080 Rieger, A. (Graz), PS127 Riess, H. (Berlin), YIA03 Rimmele, M. (Nürnberg), PS164 Robra, B. (Magdeburg), PS156 Roderfeld, M. (Gießen), PS078 Roeb, E. (Gießen), PS078 Roehrig-Herzog, G. (Köln), PS047 Rohn, B. (Herne), PS024, PS100 Rolim, N. (Trondheim), PS149 Rolshoven, E. (Saarbrücken-Püttlingen), PS100 Rose, M. (Berlin), PS129, PS131 Rosenstengel, S. (Münster), PS125 Rößler, S. (Chemnitz), PS165 Rossol, M. (Leipzig), PS027 Rottmann, T. (Göttingen), YIA04 Ruck, I. (Leipzig), PS165 Rudolph, B. (Berlin), PS015 Ruppert, V. (Marburg), PS094 Rußwurm, M. (Marburg an der Lahn), PS077 Rybniker, J. (Köln), YIA10 S Sabo, C. (Cluj-Napoca), PS038 Sabri, O. (Leipzig), PS004 Sahm, S. (O enbach), PS173 Salinger, T. (Würzburg), PS003 Sandermann, A. (Langenfeld), PS093 Sandoval, D. (Ann Arbor), PS074 Sandrock, A. (Cambridge, MA), PS132 Sauerbier, M. (Frankfurt), PS065 Sawhney, S. (The Woodlands), PS102 Schäfer, C. (Neumarkt), PS083 Schäfer, J. (Marburg), PS019, PS094 Scharnagl, H. (Berlin), PS010 Scharner, S. (Berliin), PS131 Schattenberg, J. (Mainz), PS151 Schell, R. (Heidelberg), PS022 Schellong, S. (Dresden), YIA03 Scherr, F. (Mannheim), PS037 Schett, G. (Erlangen), PS070 Schiefer, J. (Magdeburg), PS120, PS121 Schie er, B. (Marburg), PS019 Schink, K. (Falkenstein), PS148 Schink, M. (Nürnberg), PS056 Schinköthe, C. (Leipzig), PS048 Schirmer, S. (Homburg), PS012 Schleenvoigt, B. (Jena), PS165 Schlosser, S. (Regensburg), PS099, PS150 Schmederer, Z. (Leipzig), PS149 Schmid, S. (Regensburg), PS002, PS075, PS119 Schmidt, H. (Magdeburg), PS104 Schmidt, L. (Münster), PS091 Schmidt, R. (Münster), PS134 Schmidt-Lucke, A. (Berlin), PS011, PS021 Schmidt-Lucke, C. (Berlin), PS011, PS021 Schmitt, R. (Hannover), PS116 Schmitt, V. (Mainz), PS140 Schmitz, J. (Hannover), PS116 Schneider, A. (Esslingen), PS089 Schneitler, S. (Solingen), PS165 Schoene, D. (Nürnberg), PS041 Schö ski, O. (Nürnberg), PS170 Scholtz, V. (Magdeburg), PS023 Schöne, D. (Nürnberg), YIA02, PS039 Schreiber, J. (Magdeburg), PS166 Schreiber, S. (Kiel), PS122 Schreiyäck, C. (Bad Nauheim), PS070 Schroll, S. (Braunschweig), PS093 Schroll, S. (Regensburg), PS073 Schuhmacher, C. (München), PS093 Schulten, R. (Witten), PS136 Schulz, A. (Berlin), PS031 Schulz, C. (Munich), PS165 Schulz, H. (Haldensleben), PS023 Schürholz, T. (Rostock), PS074 Schütte-Nütgen, K. (Münster), PS134 Schwappacher, R. (Erlangen), PS148 Schwarz, D. (Gießen), PS078 Seggewiss, H. (Schweinfurt), PS113 Seibert, F. (Herne), PS024, PS100 Seidler, T. (Göttingen), YIA04 Seiler-Mußler, S. (Saarlouis), PS018 Seiler-Mußler, S. (Homburg), PS033, PS105, PS123 Selejan, S. (Homburg), PS103 Selgrad, C. (Regensburg), PS088 Selgrad, M. (Regensburg), PS002, PS075, PS088 Sellier, A. (Homburg), PS123 Sellmann, M. (Berlin), PS165 Sellmayr, M. (Neubiberg), YIA01 Settmacher, U. (Jena), PS001 Seyfarth, H. (Leipzig), PS004 Sieber, C. (Nürnberg), YIA02, PS017, PS039, PS041, PS042, PS049, PS055, PS057, PS164, PS170 Sieber, G. (Nürnberg), PS039 Siebler, J. (Erlangen), PS148 Siekmeier, R. (Bonn), PS167, PS168, PS169 Simon, P. (Mainz), PS151 Sirtl, S. (Regensburg), PS026 Sivanathan, V. (Mainz), PS093 T Tabberer, M. (Uxbridge), PS098 Tacke, F. (Aachen), PS074 Tamares da Silva, F. (Wavre), PS142 Tannapfel, A. (Bochum), PS093 Teege, S. (Hamburg), PS079 Tergast, T. (Hannover), PS014, YIA07 Tetzla , S. (Magdeburg), PS104 Theis, P. (Heidelberg), PS022 Thomas, A. (kochi), PS095 Thrum, S. (Leipzig), PS027 Thum, T. (Hannover), PS013 Thuss-Patience, P. (Berlin), PS093 Tiedtke, J. (Nürnberg), PS170 Tietz, E. (Erlangen), PS056 Tilgner, G. (Berlin), PS031 Tillmann, H. (Basel), PS110 U Udelnow, A. (Magdeburg), PS109 Ungermann, E. (Regensburg), PS032 Untersteller, K. (Homburg), PS012, PS018, PS033, PS105, PS139 Utz, C. (Mainz), PS093 V Van Buuren, F. (Olpe), PS145 van Gumpel, E. (Köln), YIA10 Vanden Abeele, C. (Wavre), PS143 Vesikari, T. (Tampere), PS143 Vogel-Claussen, J. (Hannover), PS110 Vogelmeier, C. (Marburg), PS172 Voigt-Radlo , S. (Freiburg), PS045 Völker, W. (Würzburg), PS003 Volkert, D. (Nürnberg), PS049, PS055, PS057, PS164 Volpi, A. (Rome), PS143 von Arnim, U. (Magdeburg), PS081 von Hehn, C. (Cambridge, MA), PS132 von Rosenstiel, P. (Cambridge, MA), PS132 von Seck, P. (Wiesbaden), PS011, PS021 von Stritzky, B. (Berlin), PS144


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Abstracts zum 124. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V., Der Internist, 2018, 1-82, DOI: 10.1007/s00108-018-0419-0