Nursing Now: WHO will Frauen in der Pflege stärker fördern

Heilberufe, Mar 2018

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Nursing Now: WHO will Frauen in der Pflege stärker fördern

Das P egemagazin Nursing Now: WHO will Frauen in der P ege stärker fördern 0 Royale Unterstützung beim Start der Kampagne „Nursing Now“ in London mit Kate , Herzogin von Cambridge N C I © Volkskrankheit Ulcus cruris Plausibel dokumentieren Onkologie aktuell - — In Krankenp ege und Geburtshilfe stehen weltweit Personalengpässe bevor, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mit der Kampagne „Nursing Now“ rührt sie die Werbetrommel für einen besseren Zugang von Frauen zu diesen Berufen. In vielen Ländern sind die Hürden hoch. Große Medienresonanz erfuhr der Start von „Nursing Now“ in London. Dort erö¤nete Kate, die Herzogin von Cambridge, die Kampagne. Die Ehefrau des britischen Prinzen William sagte: „Ich gratuliere und danke allen beru ich P egenden weltweit für das, was sie bei ihrer Arbeit jeden Tag leisten und erreichen.“ Die WHO geht davon aus: 2030 müssten insgesamt 71,8 Millionen Menschen im Gesundheitsbereich arbeiten, um den weltweiten Bedarf zu decken – davon ent‡elen 37,2 Millionen auf P egekräfte und Hebammen, so die WHO in ihrem jüngst erschienenen Bericht „Nursing and Midwifery in the History of the World Health Organization 1948–2017“. Im Rahmen der auf drei Jahre angelegten globalen O¤ensive soll in Zusammenarbeit mit dem International Council of Nurses (ICN) die Gesundheitsversorgung verbessert werden – durch eine Pro‡lschärfung und eine Besserstellung der Krankenp ege und Geburtshilfe. Fünf Kernbereiche wollen WHO und ICN mit ihrer Kampagne adressieren: So soll zum einen den P egerinnen und Hebammen – mehr als die Hälfte der Angehörigen der beiden fokussierten Versorgungsbereiche sind weiblich – im gesundheitspolitischen Kontext mehr Gehör verscha¤t werden, zum anderen wird für ein stärkeres ‡nanzielles Engagement geworben – und damit um mehr staatliche wie private Investitionen in das bestehende Gesundheitspersonal sowie in potenzielle Arbeitskräfte. Erschwerend kommt hinzu, dass vor allem in vielen Entwicklungsländern Frauen der Zugang zu Bildung und damit zum Erwerb einer entsprechenden Berufsquali‡kation zur P egekraft und/oder zur Hebamme verweigert oder zumindest mit hohen Hürden versehen wird. Der dritte Eckpfeiler ist die Forderung, mehr P egekräfte und Hebammen als Führungskräfte in den Gesundheitssystemen und den jeweiligen Gesundheitswirtschaften einzubinden. Ergänzt werden soll dies mit der vierten Säule: der Forschungsförderung. Das Jahr 2020 als Ziel: Mit der Abwicklung der Kampagne betraut ist die unabhängige gemeinnützige britische Stiftung Burdett Trust for Nursing. Nach deren Angaben soll bis zum Jahr 2020 unter anderem erreicht werden, dass alle Länder einen Plan zur Entwicklung von Krankenp ege und Geburtshilfe haben, mehr Gelder in diese beiden Versorgungsbereiche ießen und sich mehr P egekräfte sowie Hebammen in der Berufsausübung oder in der Ausbildung be‡nden. Das Jahr 2020 ist dabei nicht zufällig gewählt. Denn dann steht der 200. Geburtstag der berühmten britischen Krankenschwester Florence Nightingale an, die als Begründerin der modernen westlichen Krankenp ege und als ein ussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge in Großbritannien gilt. (maw) Alles richtig? Die korrekten Antworten der P egeKollegs aus HEILBERUFE 10/2017 lauten: Haut p egen Vorschau! Die P egeKollegs im Monat Mai:


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maw. Nursing Now: WHO will Frauen in der Pflege stärker fördern, Heilberufe, 2018, 8-8, DOI: 10.1007/s00058-018-3371-4