bad e.V.: Viele Versicherte suchen vergeblich nach einem Pflegedienst

Heilberufe, Feb 2018

Springer Medizin

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bad e.V.: Viele Versicherte suchen vergeblich nach einem Pflegedienst

Das P egemagazin Huml wirbt für mehr ehrenamtliche Helfer 0 Krankheitsbilder - Diagnostik - Therapie 1 Willkommen auf Station - Akutund Notfallversorgung - Umgang mit Widerständen 2 Die P egeKollegs im Monat April: 5. P ege-Qualitätsbericht heitseinschränkungen noch weiter zurückzuführen, forderte Pick. Gute Einrichtungen kämen weitgehend ohne diese Eingri¤e aus. Der Bericht zeigt überdies, dass P egebedürftigkeit nicht nur ein Mengenphänomen in einer alternden Gesellschaft ist, sondern auch mit wachsender Multimorbidität einhergeht: Der Anteil der P egebedürftigen in Heimen, die etwa aufgrund von Demenz in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, ist zwischen 2013 und 2016 von knapp 64 auf fast 71% gestiegen. 72% der P egebedürftigen sind sturzgefährdet, fast 78% müssen mit Inkontinenzprodukten versorgt werden. Unstrittig aus der Sicht des MDS wie auch des GKV-Spitzenverbandes ist, dass die Al - tenp ege eine bessere Personalausstattung benötigt und dass erhebliche Anstrengungen in die Ausbildung von P egepersonal, aber auch für eine längere Verweildauer im Beruf notwendig sind. Diese beträgt derzeit nur etwa zehn Jahre. (HL) - — Anlässlich des Tags der Kinderhospizarbeit am 10. Februar hat Bayerns P egeministerin Melanie Huml für mehr ehrenamtliche Helfer in der Kinderhospizarbeit geworben. Huml: „Kinderhospizbegleiter stehen den betro¤enen Kindern und ihren Familien in schweren Zeiten zur Seite.“ Der Einsatz der ehrenamtlichen Helfer sei von unschätzbarem Wert. In Bayern gibt es ein stationäres Kinderhospiz in Bad Grönenbach mit acht Plätzen und 16 spezielle Kinderhospizdienste. Rund 7.000 ehrenamtliche Hospizhelfer begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg. Kinderhospizbegleiter (oder Familienbegleiter) erhalten eine spezielle Fortbildung, die das bayerische Gesundheitsministerium über die Bayerische Stiftung Hospiz šnanziell unterstützt. Jährlich sterben in Bayern etwa 600 Kinder und Jugendliche an le bensverkürzenden Erkrankungen. www.stmgp.bayern.de Rheinland-Pfalz bad e.V.: Viele Versicherte suchen vergeblich nach einem P egedienst — In Rheinland-Pfalz ist eine Diskussion um die Situation der ambulanten Versorgung entbrannt. Versicherte berichten über enorme Probleme, einen ambulanten P egedienst zu šnden. Das Sozialministerium sieht hingegen keine belas-t baren Hinweise auf Versorgungsengpässe. Dies kann der Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) nicht nachvollziehen: „Vielmehr liegen gehäuft Fälle vor, in welchen kirchliche, caritative als auch private P egeeinrichtungen aus Personalmangel einen Aufnahmestopp für weitere Versicherte in der häuslichen Versorgung aussprechen mussten“, so die Landesvorsitzende Cristina Krause-Mohr, selbst Betreiberin eines P egedienstes. Viele Dienste würden Rückmeldungen erhalten, dass sich Versicherte und Angehörige schon an zahlreiche Einrichtungen vergeblich gewandt hätten. Der bad fordert u.a. die Ö¤nung der Quališkationsanforderungen in Bezug auf Behandlungsp ege. www.bad-ev.de ; k c o it S /se ll) ag eod m m Ity to t o /eG itF k m co ild b B l rad ob Edw (ySm © — Wichtige Parameter zur P egequalität haben sich zwischen 2013 und 2016 teils deutlich verbessert, aber es gibt auch weiter Probleme, wie der 5. P ege-Qualitätsbericht des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes (MDS) zeigt. „Der Bericht bestätigt nicht die in jüngster Zeit häušg zu hörende, durchweg negative Beschreibung der Qualität in P egeheimen“, so das Fazit von MDS-Geschäftsführer Peter Pick. Es gebe aber Probleme bei der Personalausstattung. Sichtbare Verbesserungen gebe es bei der Erfüllung der Kriterien zur Sturz- und Dekubitusprophylaxe, eine Verschlechterung bei der Behandlung von chronischen Wunden. Der Anteil der P egeheimbewohner mit einem gesundheitsrelevanten Gewichtsverlust stieg von 7,6 auf 8,7%. Positiv wertet der MDS, dass der Anteil der Bewohner, bei denen freiheitseinschränkende Maßnahmen eingesetzt wurden, von 12,5 auf 8,9% gesunken ist. Das Ziel müsse aber sein, Frei Die korrekten Antworten der P egeKollegs aus HEILBERUFE 9/2017 lauten: 1c, 2a, 3b, 4b, 5c, 6a, 7b, 8b, 9a, 10c 1b, 2a, 3a, 4b, 5c, 6a, 7a, 8c, 9b, 10a Vorschau! Der alte Patient Morbus Crohn und Colitis ulcerosa


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Springer Medizin. bad e.V.: Viele Versicherte suchen vergeblich nach einem Pflegedienst, Heilberufe, 2018, 8-8, DOI: 10.1007/s00058-018-3313-1