KBV fordert Fristverlängerung

Der Freie Zahnarzt, Apr 2018

Telematikinfrastruktur. Die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI) verläuft weiterhin schleppend. Lieferschwierigkeiten der Industrie sorgen für Verzögerungen. Dr. Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der KBV, verlangt aus diesen Gründen eine Fristverlängerung zur Ausstattung der Praxen für die TI sowie kostendeckende Erstattungsbeiträge.

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KBV fordert Fristverlängerung

KBV fordert Frist verlängerung AUTORIN: JULIANA GRALAK - Telematikinfrastruktur. Die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur (TI) verläuft weiterhin schleppend. Lieferschwierigkeiten der Industrie sorgen für Verzögerungen. Dr. Thomas Kriedel, Vorstandsmitglied der KBV, verlangt aus diesen Gründen eine Fristverlängerung zur Ausstattung der Praxen für die TI sowie kostendeckende Erstattungsbeiträge. ao ilt Fo S N JE © „Angesichts der aktuellen Situation sehen wir uns gezwungen, die Fristen sowie die Finanzierung der Praxisausstattung für die TI neu zu de‚nieren. Wir können nicht hinnehmen, dass die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten die Probleme ausbaden müssen, die der Markt verursacht. Hier muss der Gesetzgeber den Tatsachen ins Auge sehen“, sagte Kriedel bei einem Pressegesprächs in Berlin. Die Konnektoren, die die Praxen für einen Anschluss an die TI brauchen, sind verantwortlich für die Probleme. Der bislang einzige Hersteller braucht für die Ausstattung zu viel Zeit. Weitere Hersteller möchten in diesem Frühjahr in den Markt einsteigen, allerdings ist das für Kriedel noch „fraglich“. Momentan diskutieren KBV und GKV-Spitzendverband zum •ema Erstattungspauschalen. Die KBV pocht auf kostendeckende Pauschalen; die Krankenkassen seien auch gesetzlich verp˜ichtet, die Kosten für die Erstausstattung der Praxen und den laufenden Betrieb in voller Höhe zu übernehmen. Die KBV hat prophylaktisch schon das Bundesschiedsamt angerufen. Denn sollte es zu keiner Einigung kommen, liegt die Entscheidung bei den Schlichtern. Eine Lösung muss bis zum Beginn des dritten Quartals (1. Juli 2018) vorliegen. KZBV LÄSST ZWEITEN ANBIETER ZU Die KZBV hat nach der Bundesdruckerei aktuell mit T-Systems einen zweiten Anbieter für die Ausgabe von elektronischen Praxisausweisen zugelassen. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Georg Pochhammer erho¢ sich von dem Anbieter mehr Wettbewerb und mehr Bewegung in der Preisgestaltung der Praxisausstattung für die Anbindung an die TI. Gleichzeitig erklärte Pochhammer, dass der gesetzlich vorgegebene Zeitplan nicht realistisch sei. „Eine Fristverlängerung für die ˜ächendeckende Anbindung der Praxen, die wir bereits mehrfach gefordert haben, halten wir weiterhin für zwingend geboten. Jetzt ist der Bundesgesundheitsminister gefragt, bei den bislang vorgegebenen Fristen die nötige Flexibilität zu zeigen. Die Zahnärztescha£ ist nicht der Zahlmeister für Versäumnisse der Industrie!“, sagte er.


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Juliana Gralak. KBV fordert Fristverlängerung, Der Freie Zahnarzt, 2018, 33-33, DOI: 10.1007/s12614-018-7303-0