AUSGABEN IN MILLIONENHÖHE

Der Freie Zahnarzt, Apr 2018

JG

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AUSGABEN IN MILLIONENHÖHE

- MAR Milliarden Euro hat die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2016 für zahnärztliche Behandlungen inklusive Zahnersatz aufgewendet. Das sind laut Jahrbuch 2017 der KZBV 6,6 Prozent der gesamten Leistungsausgaben der GKV. Millionen Vollblutspenden hat das Paul-Ehrlich-Institut 2016 registriert. Das sind bei 500 Milliliter pro Blutspende rund zwei Millionen Liter Blut. Dabei ent‹el laut Pressereferat des Deutschen Bundestages ein Großteil der Spenden auf die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes. MAR 3,5 % mehr Haus- und Heimbesuche fanden 2017 im Vergleich zum Vorjahr statt, das sind insgesamt rund 929.000 Besuche. 87 Prozent der Besuche ent‹elen dabei laut einer Pressemitteilung von Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung auf P egebedür¡ige und Menschen mit Behinderung (2016: 84 Prozent). MAR BUNDESGESUNDHEITSMINISTER JENS SPAHN DREI BEAUFTRAGTE DER REGIERUNG Therapeutische Leistung niedrig-- Der aktuelle Zahnreport der BARMER zeigt, dass die neuen Ausgaben in Millionenhöhe für die zahnärztliche Versorgung von P egeheimbewohnern bislang ihre elementare Absicht verfehlen: Die zahnärztliche €erapie bleibt nach wie vor auf einem niedrigen Niveau, folglich konnte auch die Mundgesundheit nicht verbessert werden. Seit den Jahren 2013 und 2014 können Zahnärzte, mithilfe neuer und modi‹zierter LeistungsziŽern, die Besuche in P egeheimen höher abrechnen. Die Zahl der Zahnarzt-Patienten-Kontakte ist seitdem auch deutlich gestiegen, zeigt der Report. Allerdings bleibe mehr als jeder zweite Zahnarztbesuch ohne anschließende €erapie. Allein im Jahr 2016 gaben die Krankenkassen demnach bundesweit mehr als 55 Millionen Euro für die neuen LeistungsziŽern aus, die Mundgesundheit von P egeheimbewohnern habe dies jedoch nicht verbessert, heißt es in dem Report. Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER, verneinte bei der Vorstellung des Zahnreports ausdrücklich einen „MitnahmeeŽekt“ bei der Abrechnung der neuen Leistungen. Vielmehr sei es wichtig, die Antragsverfahren für Krankenfahrten zu vereinfachen, damit die P egeheimbewohner schneller in die Zahnarztpraxis gelangten, um dort behandelt zu werden, so Straub. Außerdem sprach er sich für die Entwicklung von Leitlinien und Handlungsempfehlungen für die zahnärztliche Versorgung von P egeheimbewohnern aus, um damit den betagten Menschen zu einem „kleinen Plus an Lebensqualität“ zu verhelfen. JG caen ill a e irtcup / ann m d l o G aRhp l : n e t n u tsceh r B Z /caen :iillrt-caup e n e b skTonh ,iIl ceon r d e :irtssseee P n e b o tsceh r d n u e itt m skn il ©


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JG. AUSGABEN IN MILLIONENHÖHE, Der Freie Zahnarzt, 2018, 6-6, DOI: 10.1007/s12614-018-7282-1