Zehn Jahre „MiMi“

Heilberufe, Apr 2018

Springer Medizin

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00058-018-3429-3.pdf

Zehn Jahre „MiMi“

Das P egemagazin Zehn Jahre „MiMi“ solcher Mediatoren. Deren Zahl soll auf rund - www.stmgp.bayern.de Bundesrat pocht auf Personaluntergrenzen — Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesfamilienministerin Franziska Gi ey haben die Verordnung zur P egeaus bildung auf den Weg gebracht und in die Ressorts-, Länder-, und Verbändeabstimmung gegeben. Mit diesem Schritt haben die Ministerien das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet. Denn die Verordnung ist die Voraussetzung für die Umsetzung der generalistischen P egeausbildung, die durch das P egeberufegesetz eingeführt wird. Die neue Ausbildung soll am 1. Januar 2020 starten. Während des Abstimmungsprozesses sind theoretisch noch Änderungen am vorliegenden Entwurf möglich. Die Zeit wird knapp Die P egeschulen haben rund ein Jahr Zeit zur Vorbereitung und zur Erarbeitung der neuen Curricula angemahnt. Dies gelinge nur noch, wenn der Bundesrat der Verordnung bis zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am 6. Juli zustimmt, warnen die Vertreter der Schulen. Die wichtigsten Punkte der Verordnung: — Formulierung der Mindestanforderungen an die beru iche P egeausbildung einschließlich der nach zwei Jahren zu absolvierenden Zwischenprüfung — Inhalte und Verfahren der staatlichen Prüfungen einschließlich erstmalig bundesweit einheitlicher Vorgaben für die staatlichen Bestandteile der Prüfung für die hochschulische P egeausbildung — Bestimmungen zu Kooperationsvereinbarungen zwischen P egeschule, dem Träger der praktischen Ausbildung und den weiteren an der praktischen Ausbildung beteiligten Einrichtungen Unterdessen pocht der Bundesrat darauf, Verbesserungen beim P egepersonal in Krankenhäusern nicht auszuhöhlen. Die bereits zum 1. Januar 2019 geplanten Personaluntergrenzen müssten für alle Stationen und Notaufnahmen sowie tagsüber und auch nachts gelten. Die Personalschlüssel dürften nur mit Fachpersonal erfüllt werden, nicht mit Auszubildenden oder Hilfskräften. Zusätzliche Personalkosten sollten voll aus Mitteln der GKV bezahlt werden und dürften nicht die Krankenhäuser belasten. Zum 1. Januar 2019 sollen die Spitzenverbände von Krankenkassen und Krankenhäusern Personaluntergrenzen für p egeintensive Bereiche einführen – und auch festlegen, was genau darunter fällt. Sollte eine Vereinbarung nicht zustande kommen, wäre nach Angaben des Bundesrats das Bundesgesundheitsministerium am Zug, dies per Verordnung zu regeln. (af/run) E-Health AOK-Chef sieht E-Card als gescheitert — Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, erklärt die elektronische Gesundheitskarte für gescheitert. Es handle sich um veraltete Technik, sagte er in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ (5.4.18). Litsch ho t, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) „die Digitalisierung im Gesundheitswesen auf neue Füße stellt“. Bis Ende diesen Jahres übertrete das Projekt die Kostenschwelle von zwei Milliarden Euro, sagte Litsch. Dabei sei die E-Card bereits überholt. So sehe das System der Gesundheitskarte vor, dass Patienten ihre Daten nur in der Arztpraxis einsehen können. „Sie müssen jederzeit Zugri ha ben“, fordert der AOK-Chef. „Auch über ihre Smartphones.“ Die Barmer sieht auch einige Kritikpunkte, wenn es um die E-Card geht. Aber: „Das komplette System in Frage zu stellen, halten wir nicht für zweckmäßig“, erklärte ein Sprecher der Kasse auf Anfrage der „Ärzte Zeitung“. Derweil erprobt die AOK ihr eigenes Modell, um Ärzte und Patienten über das Internet miteinander zu vernetzen. (mh) a p d _ n e s s i h T d n r e B ©


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00058-018-3429-3.pdf

Springer Medizin. Zehn Jahre „MiMi“, Heilberufe, 2018, 7-7, DOI: 10.1007/s00058-018-3429-3