„Scheintot“ in der Charité

Heilberufe, Apr 2018

Springer Medizin

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00058-018-3457-z.pdf

„Scheintot“ in der Charité

Das P„egemagazin Forscher untersuchen sexualisierte Gewalt Belästigung im P„egealltag - — Forscher wollen das Ausmaß von sexualisierter Gewalt gegenüber Beschäftigten in der P„ege untersuchen. Eine Vorstudie habe bereits Hinweise geliefert, dass Belästigungen oder sexualisierte Gewalt in einigen Branchen des Gesundheits- und Sozialwesens „virulent“ seien, sagte die Studienleiterin Mareike Adler von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtsp„ege (BGW). Die Hauptstudie soll Anfang 2019 starten. „Was sexualisierte Gewalt in unterschiedlichsten Formen anbelangt, fehlen uns einfach die Zahlen.“ Für die Vorstudie wurden 345 Beschäftigte dem Gesundheits- und Sozialwesen befragt, welche Formen sexualisierter Gewalt sie in einem bestimmten Zeitraum erlebt hätten. Dabei sei zwischen non-verbalen und verbalen Belästigungen sowie körperlicher sexualisierter Gewalt unterschieden worden. „Wir stellen (...) fest, dass die Gewalt mit Be£ndensbeeinträchtigungen wie emotionaler Erschöpfung, Irritation, Depressivität und Depressionen, aber auch Kündigungsabsichten, zusammenhängt“, sagte Adler. Nun gehe es darum, die Befragung bis zum Start der Hauptstudie zusammen mit Experten aus der Behindertenhilfe, der stationären und ambulanten Altenp„ege, aus der Jugendhilfe und aus der Psychiatrie zu optimieren. „Aus diesen Branchen hatten wir schon Hinweise, dass sexualisierte Gewalt ein großes Thema ist.“ Gegensteuern können Betriebe laut Adler mit Konzepten zur Gewaltprävention sowie mit Notfallplänen. www.bgw-online.de Ehrenamt Charity Award 2018: jetzt bewerben Neue Ausstellung „Scheintot“ in der Charité — Mit dem Charity Award zeichnet Springer Medizin das Engagement von Stiftungen, Organisationen und Institutionen aus, die sich in besonderer Weise der Gesundheitsversorgung in Deutschland verp„ichtet fühlen. Damit würdigt die Fachverlagsgruppe die Men schen, die Tag für Tag ehrenamtlich für Patienten, ihre Angehörigen sowie für andere bedürftige Gruppen unverzichtbare Dienste leisten. Dotiert ist der Preis mit 60.000 Euro, aufgeteilt auf insgesamt drei Gewinner. Bewertungskriterien sind soziales Engagement, Nachhaltigkeit, Vorbildwirkung sowie gesellschaftliche Relevanz. Eine unabhängige Experten-Jury wählt die Sieger aus. Sie werden bei der Springer Medizin-Gala am 18. Oktober 2018 in Berlin geehrt. Interessierte können sich bis zum 31. Mai 2018 bewerben. — Um 1800 beginnt die Wissenschaft, die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel zu ziehen. In ganz Europa haben Menschen Angst davor, lebendig begraben zu werden – es entsteht eine regelrechte Hysterie um den „Scheintod“. Die neue Ausstellung am Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité „Scheintot – Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden“ zeigt, wie Ärzte und Naturwissenschaftler die Grenze von Leben und Tod neu zu bestimmen suchten. Sie führten bizarre Experimente mit Elektrizität durch und bauten Rettungsapparate für Grab und Sarg. www.aerztezeitung.de www.bmm-charite.de e c n a ill a e irt u c p / a p d / e lt u h c s n e rtt a S n a il u J © Innerhalb des Bremer Modellprojekts sollen Postboten künftig möglichen Hilfebedarf bei Senioren erkennen. Modellprojekt in Bremen Postboten als Hilfsp„eger? — Seit Mitte April bietet die Deutsche Post in Bremen das Modellprojekt „Post persönlich 2.0“ an. Postboten sollen künftig zusätzliche Aufgaben übernehmen, um Senioren zu un terstützen. So sollen sie älteren Menschen die Post persönlich übergeben, dabei einen möglichen Hilfebedarf feststellen und diesen bei Bedarf an den Johanniter-Notdienst melden. „Die Idee, die gesundheitlichen und sozialen Bedarfe alter Menschen von kurzfristig geschulten Postboten einschätzen zu lassen, lehnen wir strikt ab“, erklärt Martin Dichter vom DBfK Nordwest. Die Mitarbeiter der Post seien fachlich überhaupt nicht dafür ausgebildet, solche Bewertungen adäquat abgeben zu können. „Zur Ersteinschätzung bedarf es Zeit und einer fachlichen Quali£kation als P„egefachperson.“ www.dbfk.de


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00058-018-3457-z.pdf

Springer Medizin. „Scheintot“ in der Charité, Heilberufe, 2018, 37-37, DOI: 10.1007/s00058-018-3457-z