Mit neuen Generika gegen die primäre Hypercholesterinämie

MMW - Fortschritte der Medizin, May 2018

Red

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Mit neuen Generika gegen die primäre Hypercholesterinämie

MMW Fortschritte der Medizin NOAK sind auch besser als Phenprocoumon 0 Nach Informationen von 1 A Pharma ■ Pressekonferenz „Apixaban im Fokus: Aktuelle Daten aus dem Vorsorgungsalltag zur Schlaganfallprophylaxe bei nichtvalvulärem Vorho immern“, Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; Mannheim, April 2018 (Veranstalter: BMS, P‹zer) - Hier ist eine e ektive Sekundärprophylaxe gefragt. dellen berechnet. Die Firmen BMS und P¤zer ¤nanzierten die Studie. Weniger Schlaganfälle und systemische Embolien Wie der Kardiologe Prof. Stefan Hohnloser, Universitätsklinikum Frankfurt a. Main, berichtete, traten unter allen drei neuen Antikogulanzien weniger Schlaganfälle und systemische Embolien auf als unter Phenprocoumon. Die Risikoreduktion belief sich auf 23% für Apixaban (1,7% vs. 2,2%), 26% für Dabigatran (1,5% vs. 2,2%) und 14% für Rivaroxaban (1,8% vs. 2,2%). Eine signi¤kante Risikoreduktion für schwere Blutungen verzeichneten Apixaban (1,4% vs. 2,3%) und Dabigatran (1,5% vs. 2,3%), nicht jedoch Rivaroxaban. Alle drei neuen Antikoagulanzien halbierten in etwa das Risiko für intrakranielle Blutungen gegenüber Phenprocoumon (0,3% bzw. 0,4% für Rivaroxaban vs. 0,6% unter Phenprocoumon). Bei vielen Patienten wurden NOAK initial in reduzierter Dosis verschrieben: Apixaban: 37% der Patienten, Dabigatran 51%, Rivaroxaban 28%. Diese Patienten waren deutlich älter und multimorbider, und sie wiesen höhere CHA2DS2-VASc-Scores auf. Apixaban (Eliquis®) zeigte in beiden Dosierungen Vorteile bei Sicherheit und Wirksamkeit gegenüber Phenprocoumon. Bei Dabigatran erwies sich v. a. die Dosis 2 × 150 mg/d als wirksamer und sicherer gegenüber dem Vitamin-K-Antagonisten. Rivaroxaban war in beiden Dosierungen etwas wirksamer als Phenprocoumon, aber bezüglich der Blutungssicherheit nicht überlegen. ■ Dr. Dirk Einecke Mit neuen Generika gegen die primäre Hypercholesterinämie Mit Ezetimib/Simvastatin–1 A Pharma® Tabletten und Ezetimib–1 A Pharma® Tabletten baut der Generikahersteller sein Herz-Kreislauf-Portfolio weiter aus. Die beiden Neueinführungen stehen in den Packungsgrößen 30, 50 und 100 Tabletten zur Verfügung. Mit der Packung von 50 Tabletten bietet 1 A Pharma im Vergleich zu den Erstanbieterprodukten Inegy® (Simvastatin/Ezetimib) und Eztrol® (Ezetimib) eine zusätzliche Größe an. Die Wirkstärken der Neueinführungen gleichen denen der Erstanbieterprodukte. Das Kombinationsprodukt Ezetimib/ Simvastatin–1 A Pharma® Tabletten wird in den Wirkstärken 10 mg/10 mg, 10 mg/20 mg, 10 mg/40 mg und 10 mg/80 mg angeboten. Ezetimib–1 A Pharma® Tabletten gibt es als 10-mg-Tablette. Die beiden Medikamente sind indiziert, wenn eine Therapie mit einem Statin alleine nicht ausreicht. ■ Red.


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Red. Mit neuen Generika gegen die primäre Hypercholesterinämie, MMW - Fortschritte der Medizin, 2018, 57-57, DOI: 10.1007/s15006-018-0537-6