Mehr Männer zur Früherkennung!

MMW - Fortschritte der Medizin, May 2018

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Mehr Männer zur Früherkennung!

MMW Fortschritte der Medizin Mehr Zusammenarbeit, bitte! 0 Mehr Männer zur Früherkennung! - _ In der Versorgung tätige Ärzte geben an, zur besseren Betreuung von werktätigen Patienten gerne mehr Informationen zur Arbeit und zum Arbeitsplatz erhalten zu wollen. Insbesondere bei der Betreuung suchtkranker Beschä igter sei eine engere Zusammenarbeit mit Betriebsärzten sinnvoll. Das zeigt eine Interimsanalyse einer noch nicht abgeschlossenen Befragung von Ärzten in ­üringen und im gesamten Bundesgebiet im Rahmen des Projekts „Gesund arbeiten in ­üringen“. Das Modellvorhaben zur betrieblichen Gesundheitsförderung im Rahmen des Präventionsgesetztes wird in Kooperation zwischen der Deutschen Gesellscha für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) und der Krankenkasse BARMER durchgeführt und hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit zwischen der kurativen Medizin und der betriebsärztlichen Betreuung zu verbessern. 35 30 25 20 15 10 5 0 35 30 25 20 15 10 5 0 35 30 25 20 15 10 5 0 … erlaubt eine frühzeitige Abklärung und Therapieeinleitung (n=58) … ist eine sinnvolle Ergänzung der kurativen Therapie (n=58) … führt zu unnötiger Diagnostik (n=57) trifft voll und ganz zu 1 2 3 4 5 6 trifft überhaupt nicht zu Wichtig ist den versorgenden Hausund Fachärzten nach der Befragung auch eine Unterstützung von Betriebsärzten, wenn eine Wiedereingliederung im Sinne des Hamburger Stufenmodells oder eine betriebliche Wiedereingliederungsmaßnahme geplant ist. Damit rennen sie bei den Betriebsärzten o–ene Türen ein: Auch diese wünschen sich stärker eine Beteiligung an Maßnahmen zur beru™ichen Wiedereingliederung. Die Befundübermittlung oder Überweisung des Patienten durch den Betriebsarztes an Ärzte anderer Fachrichtungen wird positiv beurteilt: Haus- und Fachärzte in ­üringen sehen darin eine frühzeitige Unterstützung für die Abklärung und ­erapieeinleitung und ›nden, dass die betriebsärztlichen Aktivität die kurative ­erapie sinnvoll ergänzen kann. Dass der Betriebsarzt damit unnötige Diagnostik initiiert, fanden die meisten Ärzte nicht (Abb. 1) ■ FK ■ Quelle: Symposium „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ am 8. März 2018 anlässlich der 58. Wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin vom 7.–9. März 2018 in München. Abb. 1 Versorgende Haus- und Fachärzte beurteilen Befundübermittlung durch den Betriebsarzt positiv Wie empfinden Sie generell die Übermittlung von auffälligen Befunden bzw. die Weiterleitung von Patienten mit pathologischen Befunden an Sie durch den Betriebsarzt? ffrt ü a h c ssee ll G n e h c s rteuD )UM e G d A ung i(D n ig iz hm ed m een lte G w reh Um ilfrtceud itseundb n iM rA Der immunologische Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung wurde von Mitarbeitern bei AUDI gut angenommen (Finnell M et al. DGAUM 2018, Poster P165). Mit 32% nahm etwa ein Drittel der Beschäftigten an dem ab Juli 2014 betrieblich angebotenen Screening mit dem immunologischen Test teil. Beim biochemischen Stuhltest waren es zuvor nur 10% gewesen. 91% der aktuellen Screeningteilnehmer waren Männer – sonst als Vorsorgemuffel bekannt. ■ FK Polleninfo 2.0 Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst hat Nachwuchsmangel. In Bayern konnten 2017 nur noch drei Pollenfallen von den größtenteils ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut werden. Vier Standorte mit manuellen Pollenfallen sollen im Rahmen eines neuen Pollennetzwerks erhalten werden, um bestehende längere Zeitreihen mit derselben Methode weiterzuführen. Dazu kommen acht automatisierte elektrische Pollenmonitore. Alle Messergebnisse dieses Netzwerks „ePIN“ sollen künftig auf der Seite des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (www.lgl.bayern.de, Stichwort epin) für alle Interessierten frei zugänglich sein. ■ FK


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FK. Mehr Männer zur Früherkennung!, MMW - Fortschritte der Medizin, 2018, 12-12, DOI: 10.1007/s15006-018-0506-0