Viagra© von Geburt an

pädiatrie: Kinder- und Jugendmedizin hautnah, Jun 2018

Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature

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Viagra© von Geburt an

Pädiatrie Schwermetallbelastung durch Passivrauchen 0 Gesundheitliche Schäden für Kinder 1 Dr. Thomas Hoppen , Chefredakteur - S U L P m o c . ts o o h p © a ilt o o F / k o t o p E u r o S © — Die Kampagne „rauchfrei unterwegs – du und dein Kind“ der Drogenbeauftragten der Bundesregierung dürfte allen Kinderärzten wohlbekannt sein. Lesenswerte Aktualisierungen gibt es auf www.rauchfreiunterwegs.de. Interessant ist auch eine Publikation aus China, in der die Schwermetallbelastung „mitrauchender“ Kinder Gegenstand ist [Li L et al. Eur J Pediatr. 2018;177: 257–64]. Durch eine „secondhand smoke“Belastung konnte ein Anstieg von Blei und Cadmium in Kinderhaaren nachgewiesen werden. Zudem waren die Spiegel von Chrom, Nickel, Arsen und Blei bei Mädchen signi—kant höher als bei Jungen. Also ein weiteres Argument: Nicht nur die Zigarettenreststummel sind schwermetallbelasteter Sondermüll, sondern bereits Passivrauchen hat negative gesundheitsschädliche Auswirkungen – insbesondere für Kinder. Bei kritisch kranken Patienten Lungensonogra—e ist im Kommen — Die Point-of-care-Sonogra—e schließt alle bettseitigen Ultraschallverfahren ein. Als jüngstes Mitglied im Team entwickelt sich gegenwärtig die Thoraxsonogra—e mit großem Tempo. In einer umfassenden Übersicht wurden ihre Perspektiven und Grenzen analysiert [Shrestha GS et al. Rev Recent Clin Trials 2018;13:15–26]. Erkrankungen wie Pneumothorax, Pneumonie oder Atelektase lassen sich inzwischen bei entBei pulmonaler Hypertonie Viagra© von Geburt an — Bei der Zwerchfellhernie entwickelt sich oft früh eine pulmonale Hypertonie. Vor operativer Korrektur kann es deswegen zu erheblichen Beatmungsproblemen kommen. Eine Arbeitsgruppe aus Bonn konnte nun mit einer großen Kohorte nachweisen, dass auf Sildena—l fast die Hälfte der behandelten Patienten positiv ansprach [Kipfmüller F et al. Pediatr Pulmonol 2018;53:452–60]. Verabreicht wurde es durchschnittlich bereits 3 Stunden nach Geburt als kontinuierliche Dauerinfusion mit einem Bolus von 0,4 sprechender Übung sicher erkennen und Sensitivität und Spezi—tät dieser Methode übertre¤en sogar die konventionelle Röntgendiagnostik. Insbesondere bei kritisch kranken Patienten ist die sonogra—sche Beurteilung der Lunge im Paket mit der Echokardiogra—e von hohem Stellenwert. Gleiches gilt für die sonogra—sche Überwachung einer Beatmungstherapie und für Eingri¤e wie Punktionen oder Drainageanlagen. mg/kg, gefolgt von 1,6 mg/kg/Tag. Neben der Hochfrequenz- und Sticksto¤monoxidbeatmung könnte somit die frühe Sildena—linfusion als neue Additivtherapie auch an weniger spezialisierten Kliniken mit Level-INeonatologie zur Stabilisierung des Patienten bis zur Verlegung an ein Zentrum mit entsprechender kinderchirurgischer Expertise eingesetzt werden. Insbesondere Neugeborene, bei denen pränatal ein Enterothorax nicht erkannt worden ist, könnten hiervon pro—tieren. Neues von den Notfalltagen — Bei den diesjährigen Kindernotfalltagen war „Humorvoll arbeiten und leben“ Thema der „keynote lecture“ von Matthias Prehm, Gründer der HumorPille© aus Lauenburg [5. Kindernotfalltage, GarmischPartenkirchen]. Humor im Behandlungsteam überträgt sich auf unsere Patienten. Wir müssen als Behandler nur die richtigen Quellen für uns selbst —nden. Nicht immer eine leichte Aufgabe, aber sicher eine lohnende: Achtsamkeit, Umgang mit Emotionen, Gelassenheit, Kreativität und Selbstsicherheit gehören zu „Stärke durch Humor“ und sind erlernbar. Auch wichtige Inhalte für mehr Sicherheit bei oft angstbesetzten Situationen mit dieser besonders vulnerablen Patientengruppe wurden bei den Kindernotfalltagen besprochen. Deutlich wurde dabei einmal mehr, dass das bloße Vermitteln von Wissen und Rekapitulieren von Algorithmen alleine eben nicht reicht. Die Qualität des Miteinanders – also der Kommunikation im Behandlungsteam – besitzt mindestens den gleichen Stellenwert und ist sowohl im Hinblick auf das Erlernen wie auch das Lehren als Trainer oftmals ungleich schwieriger. Sie ist generell das Anliegen des expandierenden europaweiten Netzwerks Kindersimulation (www.netzwerk-kindersimulation.org). Das Erfolgsrezept Humor ist unverzichtbar und bewirkt, dass es eben deutlich e¤ektiver läuft, alle sich wohler fühlen und die Botschaft somit von den Beteiligten besser verinnerlicht wird. Versprochen! Auch Frau Prof. Barbara Wild aus der Fliedner Klinik in Stuttgart beschäftigt sich schon lange mit diesem Thema. Sie de—niert Humor als einen persönlichkeitsbedingten kognitivemotionalen Verarbeitungsstil, der auch negativen Situationen positive Seiten abgewinnt. Humor verbessert so nachweislich die Beziehung zwischen Patient und Behandler.


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Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature. Viagra© von Geburt an, pädiatrie: Kinder- und Jugendmedizin hautnah, 2018, 3-3, DOI: 10.1007/s15014-018-1326-5