Schlafmangel an freien Tagen kompensieren!

MMW - Fortschritte der Medizin, Jun 2018

Springer Medizin

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Schlafmangel an freien Tagen kompensieren!

MMW Fortschritte der Medizin Multimodale Therapie Bei Kreuzschmerz hilft Chirotherapie - Wenn der Wecker zu früh läutet Schlafmangel an freien Tagen kompensieren! Weniger als 5 Stunden pro Nacht zu schlafen, kann kostbare Lebensjahre kosten. Wer aber sein Schlafde zit am Wochenende ausgleicht, kann sich diese verlorene Lebenszeit zurückholen. itckSo Basis für diese Er/se kenntnis ist eine schwedig Iam sche Kohortenstudie mit y tte fast 44.000 Erwachsenen, G /ck die ausführlich über Lebensgewohnheiiiom ten und medizinische Anamnese Ausn d s© kun gegeben hatten und 13 Jahre lang nachbeobachtet worden waren. Wer unter der Woche nur bis zu 5 Stunden Schlaf pro Nacht abbekam, dafür aber am Wochenende 7 oder mehr Stunden schlummerte, hatte kein höheres Sterberisiko als diejenigen, die im Schnitt 6–7 Stunden Schlaf fanden. Wochenends mehr als 9 Stunden zu schlafen, hatte keinen weiteren Ein uss auf die Sterblichkeit. ■ J Sleep Res 2018, online 22. Mai; doi: 10.1111/jsr.12712 Gefahren der Hypertoniebehandlung Hydrochlorothiazid triggert Hauttumoren Den Nachweis eines Zusammenhangs zwischen der Einnahme von Hydrochlorothiazid (HCT) und der Entstehung von Hauttumoren hatten dänische Wissenscha ler bereits erbracht. Um zu klären, ob HCT speziell die Entstehung von malignen Melanomen (MM) begünstigt, nutzten sie die Registerdaten ihres Landes. Die eindeutige Antwort: Wer kumulativ 50 g des Diuretikums schluckte, hatte ein um 22% erhöhtes Risiko, ein MM zu entwickeln. ■ JAMA Intern Med, online 29. Mai 2018 In der Nationale Versorgungsleitlinie „Nicht-spezi scher Kreuz schmerz“ gibt es eine Kann-Empfehlung für Chirotherapie. Eine aktuelle Studie mit 750 Mitarbeitern des US-Militärs liefert hierfür neue Evidenz. Das manuelle Lösen von Blockaden als zusätzliche Maßnahme neben Beratung, Medikamenten und Physiotherapie führte innerhalb von sechs Wochen zu einem signi kant besseren Ergebnis als die Standardbehandlung ohne Chirotherapie. Die Schmerzintensität hatte sich verringert, ebenso die Einschänkungen hinsichtlich Körperfunktionen und Aktivitäten. Zudem nahmen die Patienten in der Chirotherapie-Gruppe am Ende weniger Analgetika ein. ■ JAMA Network Open 2018;1:e180105 Volksweisheit bestätigt Bums auf den Kopf macht dement Der Wahrheitsgehalt des ge ügelten Wortes „Der ist nicht auf den Kopf gefallen“, mit dem geistig rege Menschen beschrieben werden, ist nun wissenscha lich belegt. Um die Wahrscheinlichkeit quanti zieren zu können, auch nach einem nur leichten Schädel-Hirn-Trauma (SHT) eine Demenz zu entwickeln, entnahmen Neurologen und Psychiater aus den USA zwei Registern die Daten von 178.779 Veteranen mit mindestens einem SHT sowie von gleich vielen Veteranen ohne SHT. Wie sich zeigte, führten auch leichte SHT ohne Bewusstseinsverlust nach zwei Jahren zu einem 2,4-fach erhöhten Risiko, eine Alzheimer-Demenz zu entwickeln – und dies auch nach Berücksichtigung von Alter, Komorbiditäten und psychiatrischen Erkrankungen wie Angststörungen und posttraumatischem Stresssyndrom. Dieses Ergebnis unterstreicht eindrucksvoll die Notwendigkeit einer ešektiven Sturzprophylaxe. © Dean Mitchell / Getty Images / iStock


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