Wunder-Op. heilt bestimmte Kopfschmerzarten

MMW - Fortschritte der Medizin, May 2018

Springer Medizin

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Wunder-Op. heilt bestimmte Kopfschmerzarten

MMW Fortschritte der Medizin 0 Dr. med. Dirk Einecke Chefredakteur U-förmige Beziehung - Mehr Trinken bringt kranken Nieren nicht viel Patienten mit deutlich reduzierter Nierenfunktion trinken o§ zu wenig. Forscher gingen jetzt der Frage nach, ob ein gezieltes Motivationsprogramm dem abhelfen kann – und ob sich dadurch überhaupt die Niereninsu¨zienz bessert. Wie sich zeigte, klappt Ersteres ganz gut. Intensives Coaching führte zu einer um 700 ml k itc o S /se g a m Itt y e G / L irsa h G © höheren täglichen Trinkmenge. Leider schlug sich dies nicht in der eGFR nieder: Es gab keine signi›kanten Unterschiede. Die Autoren folgern daraus, dass selbst der er folgreiche Rat von Ärzten an ihre Patienten, mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen, keinen Ein‘uss auf die Nierenfunktion hat. ■ JAMA. 2018;319:1870–9 Auch niedrige Harnsäurewerte erhöhen Mortalität Um den Ein‘uss erhöhter sowie erniedrigter Harnsäurespiegel auf die Mortalität älterer Menschen zu untersuchen, werteten taiwanesische Forscher die Daten von 127.771 Personen aus, die von 2001–2010 eine Gesundheitsuntersuchung erhalten hatten. Senioren mit Harnsäurewerten zwischen 4 und 5 mg/dl de›nierten sie als Kontrollgruppe. Im Vergleich stieg die Gesamtmortalität bei Werten > 8 mg/dl um 13%. Das Risiko für kardiovaskulär bedingten Tod war bereits ab 7 mg/dl um 17% erhöht. Überraschender war, dass auch bei Personen mit niedrigen Harnsäurespiegeln < 4 mg/dl Gesamt- und kardiovaskulär bedingte Mortalität stiegen, nämlich um 16% bzw. 19%. ■ J Am Heart Assoc. 2018;7:e007523 Kleine Studie erfolgreich Wunder-Op. heilt bestimmte Kopfschmerzarten Die Idee der umstrittenen „Migränechirurgie“ ist einfach: Wenn der Kopfschmerz von einer Einengung sensorischer Nervenbahnen verursacht wird, sollte man diesen Engpass kurzerhand chirurgisch aufweiten. Nun it/sckSeo dläisestaue¯inoernchieedne,rilnänddeirsc2h0evSotnug IttyaeGm 2K2opPfsacthiemnteernzenmditanfkroenintaelren r/flo solchen Operation eine la© Schmerzreduktion von mindestens 50% erreichten. Bei 16 Patienten waren die Schmerzen sogar gänzlich verschwunden. Damit konnte diese sehr kleine Studie einen großen Erfolg verbuchen. Dafür ist es laut den Chirurgen allerdings unabdingbar, die Patienten sorgfältig zu selektieren. Alle Teil AK TUELLE MEDIZIN Immerhin: Prädiabetes eskaliert oft nicht zum Diabetes Zwei Drittel der Menschen, bei denen aufgrund eines erhöhten Nüchternblutzuckerwerts ein Prädiabetes diagnostiziert wird, werden nicht zu Diabetikern. Allerdings ist ihr kardiovaskuläres Risiko im Vergleich zu Gesunden erhöht: Sie haben ein zwei- bis zweieinhalbmal höheres Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen zu versterben, als Menschen mit unau‚älligen Zuckerwerten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Daten der zweiten Generation von Tei-l nehmern der Framingham Heart Study verwendete. Die Autoren merken zudem an, dass ein anhaltender Prädiabetes, der schon in jungen Jahren beginnt, mit einem höheren Risiko verbunden ist. Sie fordern deshalb zu untersuchen, ob durch Interventionen, die den Prädiabetes hinauszögern, auch die kardiovaskuläre Krankheitslast der Betro‚enen verringert werden kann. nehmer erfüllten die Kriterien der International Classi›cation of Headache Disorders für sekundäre Kopfschmerzen, z. B. chronische Migräne. Bei allen konnten die Schmerzen bei Druck auf die Region über den Nn. supratrochlearis und supraorbitalis verstärkt und durch Lokalanästhesie an deren Austrittsstellen gelindert werden. Der postoperative E‚ekt hielt bis zum Ende der Nachbeobachtung an. Auch Begleitsymptome wie Licht- und Lärm emp›ndlichkeit, Übelkeit und Erbrechen waren bei allen erfolgreich behandelten Patienten verschwunden.


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Springer Medizin. Wunder-Op. heilt bestimmte Kopfschmerzarten, MMW - Fortschritte der Medizin, 2018, 3-3, DOI: 10.1007/s15006-018-0544-7