Info Diabetologie

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Moderne Therapie gibt es nicht für jeden

Gibt es einen Zusammenhang zwischen regionaler Deprivation, Diabetesversorgung und Therapieerfolg? Diese Frage untersuchte Marie Auzanneau aus Ulm gemeinsam mit DZD-Kollegen.

Regionale Unterschiede in der Behandlung bei Typ-1-Diabetes in Deutschland

Wie Menschen mit Typ-1-Diabetes behandelt werden, hängt auch davon ab, wo sie in Deutschland wohnen. So werden zum Beispiel in sozioökonomisch schwächeren Regionen seltener Insulinpumpen und lang wirkende Insulinanaloga eingesetzt.

Ernährung und Sport wirken auf die DNA

Die Entstehung von Diabetes ist ein komplexer Prozess. Aktuelle Arbeiten von Frau Prof. Annette Schürmann deuten darauf hin, dass epigenetische Faktoren bei der Diabetesentstehung von Bedeutung sein können.

Ist Adipositas bei manchen eine Sucht?

Bei einem Teil der adipösen Patienten könnte ein Suchtverhalten die Entwicklung der Erkrankung erklären. Therapieansätze sollten darauf abzielen, diese Patienten herauszufiltern und individueller zu behandeln.

Kombi-Agonisten senken Gewicht und Zucker bei Typ-2-Diabetes

Unimolekulare Polypharmakologien setzen auf die Kombination verschiedener Rezeptoragonisten in einem Peptid. Neu und besonders vielversprechend ist dabei ein Triagonist, der die Wirkung der Hormone GLP-1, GIP und Glukagon imitiert

Niedriger IGFBP-2-Spiegel deutet auf erhöhtes Diabetesrisiko hin

Niedrige Konzentrationen des IGF-bindenden Proteins 2 (IGFBP2) im Blut könnten ein Hinweis auf ein erhöhtes Typ-2-Diabetes-Risiko sein. In aktuelle Untersuchungen wurde klar, dass kleine epigenetische Änderungen dazu beitragen, dass das IGFBP2-Gen in der DNA von Leberzellen weniger abgelesen und somit weniger des Proteins gebildet wird.

Das Problem mit der Wortwahl...

Mit einer bundesweiten Kampagne soll Typ-1-Diabetes in Deutschland bekannter werden. Bei dieser guten Idee wird allerdings die Wortwahl, die derzeit oft an Plakatwänden zu sehen ist, von vielen kritisiert. Dazu zählen die Diabetologin Dr. Veronika Hollenrieder und Sylvia Wurm-Werner, die als junge Frau und Bloggerin täglich ihren Typ-1-Diabetes managen muss.

Kardiovaskuläres Management im neuen Therapiealgorithmus bei Typ-2-Diabetes

In den ADA*-EASD**-Consensus-Report [1] fließen als wesentliche Neuerungen die kardiovaskulären Sicherheitsstudien (CVOT-Studien) mit ihren erfreulichen Ergebnissen im Vergleich zu den Kontrollgruppen ein. Insbesondere rückt dadurch der Einsatz von SGLT-2-Inhibitoren und GLP-1- Rezeptor-Agonisten als Zweitlinientherapie nach Metformin in den Fokus. Substanzvertreter mit...

Weniger Appetit durch Gehirnstimulation ist möglich

Neurostimulation kann Essanfälle von adipösen Menschen und von Patienten mit Binge-Eating-Störung (BES) verringern. Zwar ist die Evidenz noch dünn, erste Studiendaten sind aber vielversprechend.

Leptinresistenz verursacht Übergewicht

Viele übergewichtige Menschen vermissen das Gefühl, satt zu werden. Bisher nahm man an, das läge an einem gestörten Transport des Sättigungshormons Leptin ins Gehirn. Das ist so aber nicht richtig, wie eine Gruppe von Wissenschaftlern mithilfe eines neuen 3D-Bildgebungsverfahren zeigen konnte. Die Ursache scheint in den Nervenzellen zu liegen.

Appetitzügler verringert Diabetesinzidenz

In den USA ist der selektive Serotonin-2c-Rezeptoragonist Lorcaserin zur Gewichtsreduktion zugelassen. Die Zulassungsbehörde FDA hatte für Appetitzügler allgemein aus Sicherheitsgründen Studiendaten zur kardiovaskulären Sicherheit gefordert. In einer solchen Studie wurde auch die metabolische Effektivität der Substanz untersucht.

Apps helfen bei der Krankheitsbewältigung

Coping-Training und Psychotherapie ist auch speziell für Diabetespatienten im Internet und über Smartphone und Tablett niedrigschwellig möglich, aber noch in den Anfängen.