gynäkologie + geburtshilfe

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Endometritits nach Krebsfrüherkennung — Zufall oder Fehler?

Nicht nur akute Behandlungen können Anlass für Streit sein. Oft sind es gerade routinemäßige Abläufe, die bei Eintritt einer Erkrankung oder Komplikation plötzlich unter Verdacht geraten.

Praxisnahe Fortbildung auf hohem Niveau

Der diesjährige Fortbildungskongress der Frauenärztlichen BundesAkademie bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an vier Tagen wie gewohnt ein abwechslungsreiches Programm in angenehmer Atmosphäre. Das Spektrum reichte von Laientrends in der Gynäkologie bis hin zu onkologischen Themen wie der erweiterten adjuvanten endokrinen Therapie des Mammakarzinoms.

Erhöhte Infektionsrate sowie Frühgeburtlichkeit bei Schwangeren mit multipler Sklerose

Frauen mit multipler Sklerose bedürfen in der Schwangerschaft einer besonderen ärztlichen Betreuung. Eine große Studie belegt jetzt, dass es bei ihnen häufiger zu Infektionen kommt. Auch ist ihr Risiko für eine Frühgeburt deutlich erhöht. Ein kongenitales Schädigungsrisiko besteht aber nicht.

Mammografiescreening: langfristig erhöhtes Brustkrebsrisiko nach falsch positivem Befund

Auch wenn sich ein auffälliger Befund beim Mammografiescreening als Fehlalarm erweist, ist das Brustkrebsrisiko dauerhaft höher als nach einem Normalbefund. Das gilt besonders bei wiederholt falsch positivem Ergebnis.

Zum Schutz vor Frühgeburten ist Progesteron fast konkurrenzlos

Verschiedene Methoden zur Prävention von Frühgeburten bei Risikoschwangeren sind im Zuge einer Metaanalyse untersucht worden. Aus dem Vergleich ging ein eindeutiger Sieger hervor.

Screening auf Zervixkrebs: Nach Konisation leidet die Präventionsbereitschaft

Die Diagnose einer Zervixdysplasie kann Frauen offenbar von der weiteren Teilnahme an Präventionsmaßnahmen abschrecken. Das gilt besonders, wenn eine Konisation nötig gewesen ist.

Die Femme fatale als Fetisch

Über Doppelnamen soll man keine Witze mehr machen. Bei Alma Mahler-Werfel darf man aber zumindest darauf hinweisen, dass es mit ihrem Doppelnamen eine besondere Bewandtnis hat. Er ist nämlich nicht entstanden durch die Verknüpfung ihres eigenen Familiennamens mit dem ihres Ehemanns. Vielmehr hat sie ihren ersten (der Komponist Gustav Mahler) und letzten (der Schriftsteller Franz...

Leitlinien in der Rechtspraxis

In Arzthaftungsprozessen stellt sich immer wieder die Frage, welche Bedeutung die Leitlinien einnehmen, die von Fachverbänden herausgegeben werden. So auch in dem beschriebenen Rechtsfall.

Mammakarzinom: neue Daten zu Ribociclib

In der Erstlinientherapie von Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs scheint die Kombination aus Ribociclib und Letrozol besser wirksam als Letrozol allein. Dass dieser Effekt über längere Zeit anhält, zeigt eine aktuelle Auswertung der Studie MONALEESA-2.

Fleischeslust

Die wissenschaftliche Attraktivitätsforschung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Für sie ist Schönheit vor allem ein biologisches Zeichensystem. Schön ist, was eine gute Gesundheit und eine optimale Fortpflanzungsfähigkeit signalisiert. Und diese Merkmale sind weltweit ziemlich gleich. So überzeugend diese These auch ist, Schönheit ist eben nicht nur ein...

Bis zur nächsten Schwangerschaft mindestens zwölf Monate warten

Wünscht sich ein Paar mehr als ein Kind, stellt sich die Frage, wie lange man bis zur nächsten Schwangerschaft warten sollte. An Bedeutung gewinnt dieser Punkt vor allem, wenn spät mit der Familienplanung begonnen wurde.

Jede achte Frau nimmt nach der Geburt Antidepressiva

Etwa 11 % aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen ist der Anteil fast doppelt so hoch.

Antikonzeption: umfassende Aufklärung gefordert

Verhütungsmethoden abseits der Pille werden von jungen Frauen und Mädchen eher selten genutzt. Dabei würden sich bei einer entsprechenden Aufklärung deutlich mehr für eine andere Methode als die Pille entscheiden, wie eine aktuelle Erhebung aus Deutschland zeigt.

Up to date bei der Brustkrebstherapie

Auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium 2018 wurden wegweisende Erkenntnisse und Studienergebnisse vorgestellt. Etwa erste Daten der Phase-III-Studie KATHERINE zum post-neoadjuvanten Einsatz von T-DM1 bei Patientinnen mit frühem HER2-positivem (HER2+) Mammakarzinom, die unter neoadjuvanter Systemtherapie keine pathologische Komplettremission (pCR) erreicht haben.

TNBC: Checkpointhemmer zur Chemotherapie verbessert Prognose

Erhalten PD-L1-positive Frauen mit dreifach negativem Brustkrebs zur Taxanbehandlung den Checkpointhemmer Atezolizumab, verlängert dies sowohl das progressionsfreie als auch das Gesamtüberleben.

Immer wieder Harnwegsinfekte — gemischte Bilanz für dauerhafte Antibiotikaprophylaxe

Antibiotische Dauerprophylaxe für Patienten mit intermittierendem Selbstkatheterismus und wiederkehrenden Harnwegsinfekten? Eine randomisierte Studie belegt den Nutzen — die Bedenken ausräumen kann sie jedoch nicht.

HPV-Auffrischimpfung auch nach zwei Dosen nicht erforderlich

Für neun- bis 14-jährige Mädchen und Jungen wird die HPV-Impfung in einem 2-Dosen-Schema empfohlen. Nach fünf Jahren erwies sich die Immunantwort gegen HPV-16 und -18 gegenüber drei Dosen als nicht unterlegen. Für eine Auffrischimpfung kann jeder verfügbare HPV-Impfstoff verwendet werden.

PCOS-Patientinnen erkranken häufiger an Krebs

Frauen mit polyzystischem Ovarsyndrom haben offenbar zumindest bis zum Eintritt der Menopause ein erhöhtes Krebsrisiko. Wie eine schwedische Registerstudie zeigt, betrifft dies nicht nur gynäkologische Tumoren.

Gynefix auf Abwegen

Moderne Verhütungsmethoden sind gemeinhin verlässlich und weit verbreitet. Trotzdem kann es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen.