Im Focus Onkologie

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List of Papers (Total 1,826)

Cetuximab plus FOLFOX erweist sich als effektive Kombination bei mCRC

Erstmals zeigte eine randomisierte Studie, dass sich der EGFR-Antikörper Cetuximab auch in Kombination mit FOLFOX als Erstlinientherapie bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom mit RAS-Wildtyp eignet.

Intensive Therapie verbessert Prognose bei isoliertem infradiaphragmalem HL

Ein isolierter infradiaphragmaler Befall beim Hodgkin-Lymphom (HL) geht mit einer schlechten Prognose einher. Aktuelle Studien fehlen allerdings. Eine prospektive Risikoanalyse füllt die Lücke.

Interims-PET beim NHL: Vorhersage ohne Relevanz für Therapie

Eignet sich die Positronenemissionstomografie (PET) mit dem Tracer 18F-Fluordeoxyglukose als Entscheidungshilfe für die weitere Therapie beim Non-Hodgkin-Lymphom (NHL)? Diese Idee ist Kern der deutschen Studie PETAL.

Checkpointhemmerkombination zeigt intrakranielle Aktivität beim Melanom

Nivolumab plus Ipilimumab ist bei Melanom-Patienten mit asymptomatischen, bisher unbehandelten Hirnmetastasen effektiv. In einer Phase-II-Studie zeigte sich bei über der Hälfte der Studienteilnehmer ein meist länger anhaltendes intrakranielles Ansprechen.

Neoadjuvante Chemoradiotherapie beim Ösophaguskarzinom

Die Effizienz einer präoperativen neoadjuvanten Chemoradiotherapie wird beim lokal fortgeschrittenen Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre kontrovers diskutiert. Neue Studiendaten unterstützen den Einsatz der Therapie.

NSCLC: Tyrosinkinasehemmer mit hoher ZNS-Wirksamkeit

Nach Versagen von Crizotinib profitieren Patienten mit ALK-positivem nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) von einer Therapie mit dem Tyrosinkinasehemmer Alectinib.

Lokaler Prostatakrebs: Brachytherapie langfristig sinnvoll für alle Risikogruppen

Patienten mit lokalem Prostatakarzinom aller Progress-Risikogruppen profitieren von einer Niedrigdosis-Brachytherapie auch langfristig bei biochemischer Kontrolle und periprostatischem Tumorprogress. Das hat sich in einer retrospektiven 5-Jahres-Kohortenstudie gezeigt.

Hoher Preis für Jodtherapie

Bei Patienten mit papillären und follikulären Schilddrüsentumoren kann die an sich effektive Radiojodtherapie die Entwicklung sekundärer hämatologischer Malignitäten bedeuten. Aber welche eigentlich genau? Und wie hoch ist das Risiko? Eine populationsbasierte Studie gibt Antworten.

L-Thyroxin-Einnahme könnte Fatigue unter Chemotherapie fördern

Daten einer aktuellen Studie deuten darauf hin, dass mit L-Thyroxin substituierte Krebspatienten während der Chemotherapie vermehrt unter Fatigue leiden. Aufgrund der Häufigkeit dieser Medikation könnte dieser Zusammenhang klinisch hoch relevant sein.

Fortgeschrittene Adenome — erhöhte Darmkrebsinzidenz

Werden bei einer diagnostischen Koloskopie Adenome im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, ist dies im Vergleich zu Patienten ohne Adenome mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert.

Neue infektiöse Agenzien indirekt krebsauslösend?

Forscher sind einer Gruppe von evtl. indirekt krebsauslösenden Agenzien auf der Spur, die in Milch und Fleisch von Rindern nachweisbar sind.

Kardiotoxizität — nicht nur bei zytostatischer Chemotherapie

Kardiologische Nebenwirkungen treten nicht nur unter Zytostatika, Bestrahlung und zielgerichteten Substanzen auf, sondern können auch durch Checkpointhemmer verursacht sein — zwar selten, aber potenziell lebensbedrohlich.

NSCLC: Nutzen von Nivolumab auch bei hoher Mutationslast bestätigt

Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom und hoher Tumormutationslast bleibt eine Progression des Tumors signifikant länger erspart, wenn sie als Erstlinientherapie Nivolumab plus Ipilimumab statt einer Chemotherapie erhalten. Das zeigen die Ergebnisse der Studie CheckMate 227.

Hautkrebsscreening: Wohin geht die Reise?

Wie effektiv ist das Hautkrebsscreening und an welchen Stellschrauben müsste gedreht werden, um seinen Nutzen zu verbessern? Hierzu hatten die Experten ziemlich konkrete Vorschläge.

Große Unterschiede beim Management von Hirnmetastasen bei NSCLC in Europa

Hirnmetastasen kommen bei Patienten mit nichtkleinzelligem Lungenkarzinom häufig vor, dennoch gibt es kein evidenzbasiertes Vorgehen. Das Routinemanagement sieht in Europa ganz unterschiedlich aus, wie eine Umfrage zeigt.

Klinisch relevanter Vorteil durch EGFR-Inhibition beim Ösophaguskarzinom

Bei Patienten mit resezierbarem Ösophaguskarzinom verbesserte die zusätzliche Gabe von Cetuximab die Tumorkontrolle und führte zu einer klinisch relevanten, jedoch nicht signifikanten Verbesserungen des progressionsfreien und Gesamtüberlebens.

Aggressive Lymphome: Routinelabor taugt nicht zur Rezidivfrüherkennung

Regelmäßige Blutbildkontrollen nach erfolgreicher Therapie eines aggressiven Lymphoms fördern nicht selten Auffälligkeiten zutage — für die Diagnose von Rezidiven sind sie trotzdem ungeeignet.

Mikrobiom kann Immuntherapie beeinflussen

Die Bedeutung des Darmmikrobioms rückt immer mehr in den Fokus von Forschern, auch in der Onkologie. Erste Erkenntnisse, wie sich die Zusammensetzung der Darmflora auf Immuntherapien auswirkt, gibt es bereits.