Im Focus Onkologie

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Neues zur oralen Mukositis

Zwei der am besten bewerteten Beiträge des Kongresses brachten neue Erkenntnisse zur oralen Mukositis.

Cannabinoide in der Onkologie noch nicht ausreichend erforscht

Cannabinoide sind nicht nur in der Onkologie eine viel diskutierte Substanzgruppe. Unter anderem aufgrund ihrer antiemetischen und analgetischen Eigenschaften eignen sie sich zum Symptommanagement. Insgesamt bedarf es aber noch mehr Studien zu dem Thema.

ALK-positives NSCLC: Erstlinientherapie mit Crizotinib lohnt sich

Unter Crizotinib blieben Patienten mit fortgeschrittenem ALK-positivem nichtkleinzelligem Lungenkarzinom länger progressionsfrei als unter einer Chemotherapie. Nun liegen auch die Endergebnisse der Studie PROFILE 1014 für das Gesamtüberleben vor.

Nebenwirkungen unter Checkpointinhibition managen

Dermatoonkologen haben mit Checkpointinhibitoren mit die meisten Erfahrungen gesammelt. Sie konnten daher auch einige Erfahrung mit Nebenwirkungen und deren Management sammeln.

Wissen von Chirurgen zur Palliativmedizin von Krebspatienten unzureichend?

US-Forscher haben die palliativmedizinischen Kenntnisse von Chirurgen mit dem anderer Disziplinen verglichen und teilweise deutliche Defizite gefunden.

Vorteile durch intraperitoneale Chemotherapie beim Ovarialkarzinom

In einer randomisierten Phase-II-Studie profitierten Patientinnen mit epithelialem Ovarialkarzinom, die sich einer neoadjuvanten Chemotherapie gefolgt von optimaler Debulking-Operation unterziehen, davon, wenn die Chemotherapie intraperitoneal verabreicht wird

Kolonkarzinom: Kürzere Chemotherapie besser verträglich, aber weniger wirksam

Bei Patienten mit einem Kolonkarzinom im Stadium III konnten die Toxizitäten durch eine Verkürzung der adjuvanten Chemotherapie reduziert werden, allerdings kam es dabei zu Einbußen bei der Wirksamkeit.

HCC: Nach Sorafenib-Versagen verlängert Cabozantinib das Überleben

Für Patienten mit fortgeschrittenem Leberzellkarzinom und Sorafenib-Resistenz zeichnet sich mit Cabozantinib eine weitere Therapieoption ab: In einer Phase-III-Studie konnte der Tyrosinkinasehemmer das Gesamtüberleben signifikant verlängern.

PET-Steuerung der Therapie beim Hodgkin-Lymphom (HL)

Im fortgeschrittenen Stadium beim HL ist eine risikoadaptierte Therapie zu empfehlen. Was bringt eine PET-geleitete Intensivierung bei Patienten mit hohem Risiko?

Während der Krebstherapie mit aerobem Training die kardiorespiratorische Leistungsfähigkeit erhalten

Körperliches Training verbessert die kardiorespiratorische Leistungsfähigkeit bzw. die maximale Sauerstoffaufnahme bei Krebspatienten deutlich. Das zeigt jetzt auch eine Metaanalyse mit 87 Studien.

EGFR-Tyrokinaseinhibitoren im Vergleich: Osimertinib bei NSCLC klar im Vorteil

EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) haben die Behandlung des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) mit entsprechender Mutation erheblich verbessert. TKI der dritten Generation scheinen wirksamer als ältere Substanzen.

Hirnmetastasen richtig behandeln

Die stereotaktische Radiochirurgie (SRS) sowie systemische Therapien bieten neue Möglichkeiten zur Therapie von Hirnmetastasen bei Melanompatienten. Besonders Kombinationstherapien stehen derzeit im Fokus der Forscher.

CINV-Prophylaxe: NEPA i. v. plus Dexamethason ist sicher

Auch eine intravenöse Formulierung der fixen Kombination aus Netupitant und Palonosetron (NEPA) ist Daten einer aktuellen Studie zufolge sicher.

Mammadiagnostik: Wann ist die Elastografie sinnvoll?

In Deutschland ist die Sonografie kein Bestandteil des Brustkrebsscreenings. In Zweifelsfällen aber könnte eine Elastografie mancher Patientin eine Stanzbiopsie ersparen.

Metastasiertes Melanom: Erneuter Versuch mit BRAF-Inhibitor sinnvoll

Bei den meisten Patienten mit metastasiertem Melanom schreitet die Krankheit trotz Behandlung mit BRAF-Inhibitoren (BRAFi) fort. Dennoch können diese Patienten von einer erneuten BRAFi-Therapie profitieren.

Doppelt immunmodulatorischer Ansatz bei follikulärem Lymphom

Bei Patienten mit fortgeschrittenem follikulärem Lymphom (FL) könnte die Kombination von Lenalidomid und Rituximab (R2) einer Standardchemoimmuntherapie zur Induktion Konkurrenz machen.

Rezidiviertes Harnblasenkarzinom: Stabile Lebensqualität unter Pembrolizumab

Pembrolizumab in der Zweitlinie verlängert das Gesamtüberleben von Patienten mit fortgeschrittenem Urothelkarzinom. Auch die Lebensqualität ist im Vergleich zu einer Chemotherapie besser, so das Ergebnis einer neuen Auswertung der KEYNOTE-045-Studie.

Neue molekulare Klassifikation für Endometriumkarzinome validiert

Die ProMisE-Klassifikation soll anhand von 4 molekularen Subtypen die Einordnung von Endometriumkarzinomen erleichtern. Wissenschaftler aus Tübingen haben die molekulare Klassifikation retrospektiv validiert.

Ösophaguskarzinom: Kein Nachteil für QOL durch neoadjuvante Chemotherapie

Die neoadjuvante Radiochemotherapie verbessert die Prognose von Ösophaguskarzinompatienten gegenüber einer alleinigen Operation; und dies ohne Nachteile bezüglich der kurz- und langfristigen Lebensqualität.