Im Focus Onkologie

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NSCLC: Kombination aus VEGF-Blockade und Immuntherapie vorteilhaft

Der PD-L1-Antikörper Atezolizumab hat sich in Kombination mit einer platinbasierten Chemotherapie bei NSCLC-Patienten als wirksam erwiesen. Nun wurde der Wirkstoff in Kombination mit Bevacizumab untersucht.

Mastektomie: Einschnitt ins Körperbild

Brustkrebs und dessen Behandlung können in besonderem Maß das Körperbild, die Paarbeziehung und die Sexualität beeinträchtigen. Brusterhaltende oder rekonstruktive Operationen sind hilfreich und eine kompetente psychoonkologische Begleitung gehört immer dazu.

Wenn Komplementärmedizin für Krebskranke tödlich wird

Krebspatienten, die zusätzlich zu einer etablierten Therapie komplementärmedizinische Verfahren nutzen, haben neuen Daten zufolge schlechtere Überlebenschancen — scheinbar aber nicht wegen der Komplementärmedizin selbst.

Rauchende CRC-Patienten haben eine schlechtere Prognose

Tabakkonsum fördert nicht nur Lungenkrebs, sondern auch die Entstehung eines kolorektalen Karzinoms. Aber wie wirkt sich früheres oder anhaltendes Rauchen auf die Prognose eines bereits diagnostizierten Kolonkarzinoms aus?

Krebsfrüherkennung: Falsch positive Befunde halten nicht vom Screening ab

Wie wirken falsch positive Befunde im Krebsscreening auf die künftige Teilnahme an der Krebsfrüherkennung? Abschreckend, könnte man meinen. Wie die Ergebnisse einer US-Studie zeigen, trifft eher das Gegenteil zu.

Magenkarzinom: Orales Paclitaxel auf dem Prüfstand

Bisher musste Paclitaxel intravenös appliziert werden. Nun gibt es die erste orale Formulierung des Wirkstoffs, die bei Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom mit intravenösem Paclitaxel mithalten kann.

Ist die Liquid Biopsy schon praxistauglich?

Mithilfe der „liquid biopsy“ lassen sich in Körperflüssigkeiten von Patienten unter anderem zirkulierende Tumorzellen (CTC) und zirkulierende tumorassoziierte DNA (ctDNA) detektieren. Dadurch können idealerweise Therapietargets und Resistenzen nachgewiesen und das Therapieansprechen überwacht werden.

Disstress durch Tumorerkrankung: Achtsamkeitstherapie online wirkt auch

Eine achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie reduziert Disstress bei Krebspatienten. Die Wirksamkeit einer Behandlung per Internet scheint vergleichbar mit der einer Face-to-Face-Therapie.

Kontrazeptiva und Krebsrisiko

Aktuelle Daten zum Einfluss oraler Kontrazeptiva auf die Krebsinzidenz zeigen: Einem vorübergehend leicht erhöhten Burstkrebsrisiko durch orale Kontrazeptiva steht eine langfristige Reduktion des Risikos für andere Krebserkrankungen gegenüber.

Freie DNA als Zeichen der Tumorlast bei Patienten mit metastasiertem Melanom

Verlässliche prognostische Biomarker für das metastasierte Melanom gibt es bisher nur wenige. Frei im Blut zirkulierende zellfreie DNA (cfDNA) könnte eine Bereicherung sein.

Lungenkarzinom: videoassistierte Operation im Stadium I nicht unterlegen

Minimalinvasive Operationen werden auch bei Lungenkarzinompatienten immer häufiger durchgeführt. Sind sie den offenen Verfahren ebenbürtig?

Reseziertes Stadium-III-Melanom: Länger rezidivfrei mit PD-1-Hemmer adjuvant

Die adjuvante Gabe des PD-1-Inhibitors Pembrolizumab verlängert bei Patienten mit komplett reseziertem Stadium-III-Melanom das rezidivfreie Überleben im Vergleich zu einer Placebotherapie. Das ist das Ergebnis einer neuen Phase-III-Studie.

Chemotherapiefreie Strategien gegen follikuläre Lymphome?

Rituximab hat die Prognose beim follikulären Lymphom (FL) deutlich verbessert. Weitere Fortschritte sind vor allem in der chemotherapiefreien CD-20-Antikörper-Kombinationstherapie zu erwarten.

CDK4/6-Inhibitoren bei Brustkrebs noch mehr im Therapiealltag angekommen

Die Daten von drei Hauptvorträgen auf der ASCO-Jahrestagung 2018 zur CDK4/6-Inhibition untermauern die Bedeutung dieser Option für Patientinnen mit Hormonrezeptor(HR)-positivem, metastasiertem Brustkrebs.

Therapieoptionen bei Lungentumoren: Gemeinsam sind sie stärker

Die Kombination von Checkpointinhibitoren miteinander oder mit der Chemotherapie bündelt die Stärken der einzelnen Substanzen — mit Erfolg, wie sich für die Erstlinie beim metastasierten nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) auf der ASCO-Jahrestagung 2018 gezeigt hat.

Nephrotoxizität von Cisplatin vorbeugen: Tut’s auch eine abgespeckte Hydrierung?

Fällt bei Krebspatienten mit Malignomen im Thoraxbereich die konventionelle Hydrierung geringer aus als bisher üblich, ist die Nephrotoxizität durch die Cisplatin-haltige Chemotherapie offenbar weniger stark ausgeprägt.

Chronische Erkrankungen als treibende Kraft für Krebs

Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Gichtarthritis und kardiovaskuläre Krankheiten erhöhen Krebsinzidenz sowie -mortalität, und das umso stärker, je mehr von ihnen gleichzeitig auftreten. Der Einfluss entspricht in etwa dem von 5 Lebensstilfaktoren, wie Rauchen und körperliche Inaktivität, zusammen.

Langzeitdaten bestätigten Standards bei Kolorektalkarzinomen

In diesem Jahr wurden im Hinblick auf Kolorektalkarzinome vor allem bereits bekannte Ergebnisse von Studien wie ADORE, PETACC und FIRE-3 mit finalen Nachbeobachtungsdaten bestätigt.

Prostatakrebs: Chemo- plus Hormontherapie nicht für jeden

In der CHAARTED-Studie zeigte sich beim metastasierten hormonsensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) ein längeres Überleben mit Docetaxel zusätzlich zur Hormontherapie. Bei weiterer Beobachtung ergibt sich jetzt ein differenzierteres Bild.

Offenheit zwischen Arzt und Patient hilft weiter

Das Internet macht die Beziehung zwischen Arzt und Patient kompliziert. Das Problem: Der Arzt weiß nicht, wie gut sein Patient über das Netz informiert ist. Und der Patient fürchtet oft, der Arzt könnte seine Recherchen missbilligen. Eine Studie hat versucht, Licht ins Dunkel zu bringen.

Dermatologische Vorteile des Ehelebens

Verheiratete gehen mit einem Melanom früher zum Arzt und sind eher bereit, notwendige Untersuchungen durchführen zu lassen, als Unverheiratete, Geschiedene oder Witwer. So werden bei verwitweten Patienten z. B. 3-mal häufiger T4-Läsionen festgestellt als bei verheirateten.