Im Focus Onkologie

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Checkpointinhibition beim NSCLC auch längerfristig effektiv

Der PD-1-Hemmer Nivolumab hat im Vergleich zur Chemotherapie mit Docetaxel deutliche Vorteile für Patienten mit vorbehandeltem nichtkleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) gebracht. Auch nach 2 Jahren zeigt sich dieser Vorteil noch, wie Daten von 2 Studien ergaben.

Oftmals von Dauer: Schluckbeschwerden nach Thyreoidektomie

Anders als bislang angenommen, beschränken sich Schluckbeschwerden nach einer Thyreoidektomie nicht auf die unmittelbar postoperative Phase. Selbst ein halbes Jahr später fühlt sich ein Teil der Patienten beim Schlucken noch beeinträchtigt, wobei ein objektivierbares Korrelat meist fehlt.

E-Services von Ärzten erwartet

Das Thema Fernbehandlung spaltet die Ärzteschaft. Die Mehrheit der Patienten hingegen scheint sich Onlinekontakt zu Ärzten zu wünschen. Das geht aus einer Patientenbefragung der apoBank hervor.

Welche Haltung haben Krebspatienten zu körperlicher Betätigung?

Daten verschiedener Studien haben eine positive Wirkung von körperlicher Aktivität bei Tumorpatienten belegt. Aber wie ist die Haltung der Betroffenen zu diesem Thema und welche Erfahrungen haben sie gemacht? Eine Umfrage unter Krebspatienten liefert Antworten.

Gute Langzeitergebnisse bei FL mit Immunchemotherapie

Kombinationschemotherapien haben zusammen mit immunologischen Agenzien beim follikulären Lymphom (FL) sehr gute Ergebnisse erzielt. Studiendaten zeigen nun, dass die Effekte auch langfristig bestehen.

Hochrisiko-Melanom: Rezidivprädiktion durch postoperative ctDNA

Nach Resektion eines Hochrisiko-Melanoms mit BRAF- oder NRAS-Mutation nachgewiesene zirkulierende Tumor-DNA ist ein präziser Rezidivprädiktor und damit für die Patientenauswahl für eine adjuvante Therapie geeignet.

Krebsdiagnose bei engen Verwandten motiviert zu Lebensstiländerungen

Erstgradige Verwandte von Krebspatienten sind eine besonders lohnende Zielgruppe für die Prävention durch Lebensstiländerungen. Darauf deuten die Ergebnisse einer Umfrage in Deutschland hin.

Erfolg mit Immuntherapiekombination bei Nierenkrebs

Patienten mit klarzelligem Nierenzellkarzinom (RCC) profitieren mehr von einer Kombinationstherapie mit Checkpointhemmern als von einer Tyrosinkinasehemmertherapie.

NSCLC: Länger krankheitsfrei durch Tyrosinkinaseinhibitor adjuvant

Adjuvant führte Gefitinib bei NSCLC-Patienten zu einem längeren krankheitsfreien Überleben (DFS) als Vinorelbin plus Cisplatin.

Screening auf Ovarialkarzinom weiterhin nicht empfohlen

Mehr Schaden als Nutzen: In den USA gibt es weiterhin keine Empfehlung für das Screening auf Ovarialtumoren. Die Mortalität lässt sich damit nicht senken, die Tests führen jedoch zu unnötigen Operationen.

Mundmikrobiom kann Risiko für Kopf-Hals-Tumoren beeinflussen

Das Risiko, an einem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich zu erkranken, scheint auch von der bakteriellen Besiedlung der Mundhöhle abzuhängen. Bestimmte Bakteriengattungen könnten protektiv wirken.

CML in der Blastenkrise: Auch in der TKI-Ära noch schlechte Prognose

Tyrosinkinaseinhibitoren haben die Prognose von CML-Patienten insgesamt verbessert. Doch was ist mit den Patienten, bei denen die Erkrankung trotz TKI-Therapie in eine Blastenkrise mündet?

Spezialisierte palliative Versorgung bei tumorkranken Kindern

Erhalten Kinder mit bösartigen Erkrankungen zusätzlich zur onkologischen Therapie auch eine spezialisierte pädiatrische palliative Versorgung, sinkt die Wahrscheinlichkeit einer stationären Intensivtherapie am Lebensende deutlich.

RCC: Lebensqualität unter Cabozantinib und Everolimus second line vergleichbar

Bei Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Nierenzellkarzinom (RCC) kann die Zweitlinientherapie mit Cabozantinib das Überleben gegenüber Everolimus deutlich verbessern. Die Lebensqualität ist vergleichbar.

Risikofaktoren für CIPN bei Frauen mit Ovarialkarzinom

Risikofaktoren für chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie (CIPN) lassen sich einer Studie zufolge kaum eindeutig identifizieren, weil das Krankheitsbild als solches nur schwer zu fassen ist. Die Berichte von Patientinnen und ihren Ärzte bezüglich des Ausmaßes von CIPN gehen weit auseinander.

Antikörper-Wirkstoff-Konjugat first-line beim Hodgkin-Lymphom

Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat Brentuximab Vedotin ist bislang zur Therapie des rezidivierten oder refraktären Hodgkin-Lymphoms zugelassen. Das könnte sich nach aktuellen Studienergebnissen bald ändern.

So gehen europäische Dermatologen vor bei Verdacht auf Lentigo maligna

Ein standardisiertes Vorgehen in der Diagnostik der Lentigo maligna existiert bislang nicht, auch Vergleichsstudien zur Therapie fehlen. Europäische Dermatologen entfernen einer Umfrage zufolge die Läsionen in der Regel chirurgisch. Älteren Patienten wird auch zu nichtchirurgischen Verfahren geraten.

Mortalitätsrisiko bei Schilddrüsenkrebs nicht immer altersabhängig

Schon lange ist bekannt, dass das Mortalitätsrisiko beim papillären Schilddrüsenkarzinom (PTC) altersabhängig ist. Jetzt zeigt sich: Das stimmt nur für Patienten mit einer BRAF-V600E-Mutation.

Herzgesundheit bei Langzeitüberlebenden nach Brustkrebs

Trastuzumab zusätzlich zu einer anthrazyklinbasierten Chemotherapie trägt bei herzgesunden Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs über lange Sicht nicht zusätzlich zu einer Verschlechterung der Herzfunktion oder der Lebensqualität bei.

MRT-basierte Prostatabiopsie schlägt Standardbiopsie

Eine MRT-basierte Biopsie erhöht die Treffsicherheit bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom. Zugleich lassen sich mit dem Verfahren überflüssige Biopsien vermeiden.

Phase-III-Langzeitdaten zu Cabozantinib beim medullären Schilddrüsenkrebs

Der Kinasehemmer XL184 (Cabozantinib) hat in der Phase-III-Studie EXAM im Vergleich zu Placebo beim fortgeschrittenen medullären Schilddrüsenkrebs (MTC) überzeugt — zumindest beim progressionsfreien Überleben. Jetzt liegen die Langzeitdaten zum Gesamtüberleben vor.

Myelom: Daratumumab-Kombination in der Erstlinie zögert Progress hinaus

Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom profitieren möglicherweise von Daratumumab zusätzlich zu einer Standardbehandlung mit Bortezomib, Melphalan und Prednison. Das zeigt die Interimsanalyse einer Phase-III-Studie.

Malignes Melanom: Ein Drittel lebt nach zwei Jahren noch

Die neuen Melanomtherapeutika ermöglichen vielen Betroffenen eine relativ lange Überlebenszeit. Ein Team aus Deutschland hat die Überlebenszeiten unter klinischen Alltagsbedingungen untersucht.