RCC mit Knochenmetastasen: Cabozantinib in Zweitlinie vorteilhaft

Uro-News, Oct 2018

Bezüglich Überleben und Ansprechen zeigt der Thyrosinkinaseinhibitor Cabozantinib in der Zweitlinie auch bei Nierenzellkarzinomen mit Knochenmetastasen Vorteile im Vergleich zu Everolimus.

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RCC mit Knochenmetastasen: Cabozantinib in Zweitlinie vorteilhaft

Uro-News October 2018, Volume 22, Issue 10, pp 51–51 | Cite as RCC mit Knochenmetastasen: Cabozantinib in Zweitlinie vorteilhaft AuthorsAuthors and affiliations Barbara Kreutzkamp Literatur kompakt First Online: 03 October 2018 24 Downloads Bezüglich Überleben und Ansprechen zeigt der Thyrosinkinaseinhibitor Cabozantinib in der Zweitlinie auch bei Nierenzellkarzinomen mit Knochenmetastasen Vorteile im Vergleich zu Everolimus. Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC) und Knochenmetastasen haben im Vergleich zu RCC-Patienten ohne Skelettbeteiligung unter einer zielgerichteten Behandlung ein schlechteres medianes Überleben (14,9 vs. 25,1 Monate). In der Auswertung der METEOR-Studie hatten sich signifikante Vorteile von Cabozantinib gegenüber Everolimus bei mit VEGFR („vascular endothelial growth factor receptor“)-Inhibitoren vorbehandelten Patienten mit fortgeschrittenem RCC gezeigt. Nun konnte dies in einer präspezifizierten METEOR-Subgruppenanalyse insbesondere für RCC-Patienten mit Knochenmetastasen bestätigt werden. An der randomisierten Phase-III-Studie nahmen 658 Patienten teil, die einmal täglich 60 mg Cabozantinib oder 10 mg Everolimus erhielten. 142 Patienten (22 %) hatten zu Therapiebeginn Knochenmetastasen und wurden in die vorliegende Subgruppenanalyse einbezogen. Das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) lag unter Cabozantinib bei 7,4 Monaten und unter Everolimus bei 2,7 Monaten. Das mediane Gesamtüberleben (OS) lag bei 20,1 Monaten gegenüber 12,1 Monaten und die Raten für die objektive Ansprechrate bei 17 % versus 0 %. Skelettbezogene Ereignisse traten bei 23 % der Patienten in der Cabozantinib-Gruppe und bei 29 % in der Everolimus-Gruppe auf, die Ansprechrate im Technetium-Knochenscan betrug 20 % gegenüber 10 %. Auch Veränderungen von Knochen-Biomarkern wie beispielsweise der alkalischen Phosphatase waren bei den Cabozantinib-Patienten ausgeprägter. Im Sicherheitsprofil zeigten sich dagegen keine statistisch relevanten Unterschiede zwischen beiden Medikamenten. Fazit: Cabozantinib in der Zweitlinie verlängert im Vergleich zu Everolimus das PFS sowie OS bei erhöhten Ansprechraten — speziell auch bei Nierenzellkarzinompatienten mit Knochenmetastasen. Literatur Escudier B et al. Cabozantinib, a new standard of care for patients with advanced renal cell carcinoma and bone metastases? Subgroup analysis of the METEOR trial. J Clin Oncol. 2018; 36: 765–72CrossRefGoogle Scholar Copyright information © Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018 Authors and Affiliations Barbara Kreutzkamp11.http://www.springermedizin.de


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Barbara Kreutzkamp. RCC mit Knochenmetastasen: Cabozantinib in Zweitlinie vorteilhaft, Uro-News, 2018, 51-51, DOI: 10.1007/s00092-018-1999-7