Auch Patienten mit geringem Risiko profitieren von Tiotropium

MMW - Fortschritte der Medizin, Nov 2012

Dagmar Jäger-Becker

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Auch Patienten mit geringem Risiko profitieren von Tiotropium

Auch Patienten mit geringem Risiko profitieren von Tiotropium _ 0 Dr. Katrin Wolf Quelle: Pressekonferenz„Sommergespräch: Moderne Wundversorgung - quo vadis?“ , Kassel, Juni 2012 (Veranstalter: Dr. Ausbüttel & Co. GmbH) ■ Dagmar Jäger-Becker Quelle: Pressekonferenz„Spiriva® - This is Your Life“, ERS-Kongress, Wien, September 2012 (Veranstalter: Boehringer Ingelheim) Nach dem neuen GOLD-Update 2011 wird COPD heute nicht mehr nur anhand der Einschränkung der Lungenfunktion, sondern nach der Schwere der Symptome und dem Exazerbationsrisiko klassifiziert und therapiert. Lang wirksame Anticholinergika (LAMA) gelten für eine Dauertherapie als Medikamente der ersten Wahl. Im neuen GOLD-Report wird die Behandlung mit LAMAs für die Patientengruppen B-D empfohlen, d. h. für Patienten, die aufgrund starker Symptome und/oder eines hohen Exazerbationsrisikos (abgeleitet aus der Häufigkeit vorangegangener Exazerbationen) eine Dauertherapie benötigen. Für Gruppe A, Patienten mit wenig Symptomen und geringem Exazerbationsrisiko, gelten LAMAs als zweite Option. Diese Empfehlung basiert ausschließlich auf Daten für Tiotropium (Spiriva®), erläuterte Prof. Antonio Anzueto, Ulcus cruris; Dekubitalulzera; diabetische Fußulzera - Management von Exazerbationen von zentraler Bedeutung Wie Prof. Claus Vogelmeier, Marburg, betonte, legt der aktualisierte GOLD-Bericht einen neuen Schwerpunkt auf das Management von Exazerbationen. Tiotropium ist in der Lage, bei Patienten aller GOLDKlassifikationen das Exazerbationsrisiko zu senken. Dies sei neben der Symptomkontrolle das wichtigste Therapieziel in der Behandlung der COPD, da Exazerbationen als Motor für das Fortschreiten der Erkrankung gelten, die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und häufig zu Krankenhauseinweisungen führen. Der positive Effekt von Tiotropium auf das Exazerbationsrisiko wurde in den Studien UPLIFT und POET-COPD bestätigt. Dass das LAMA auch bei niedrigem Risiko (Gruppen A und B) die Exazerbationsrate reduziert und die Lungenfunktion verbessert, konnte jetzt in einer neuen Auswertung der UPLIFT-Daten demonstriert werden (Halpin D et al., ERS 2012, Wien, Poster P2190): die Hazard Ratio wurde für die Zeit bis zur ersten Exazerbation im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant verbessert (0,76 vs. 0,86, p < 0,0001) und die durchschnittlichen jährlichen Exazerbationsraten signifikant vermindert (0,43 vs. 0,61, p < 0,0001). Eine Orientierungshilfe bieten Leitlinien wie die S3-Leitlinie „Lokaltherapie chronischer Wunden bei den Risiken CVI, PAVK und Diabetes mellitus“ von der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. (DGfW). „Die lokale Wundtherapie soll eine ungestörte Wundheilung ermöglichen …“, zitierte Prof. Joachim Dissemond, Essen, und „… ein genereller Vorteil von Wundauflagen, die ein so genanntes „feuchtes Wundmilieu“ ermöglichen, ist belegt.“ Allerdings ist für die Zulassung von Wundverbänden kein Nachweis der klinischen Wirksamkeit und Sicherheit durch kontrollierte Studien notwendig. Daher stehen nur wenige Studien zur Verfügung, die eine evidenzbasierte Handlungsentscheidung erlauben. Eine Überlegenheit einzelner Wundprodukte konnte bislang nicht ausreichend belegt werden. Auch die S3-Leitlinie kommt zu dem Schluss, dass Da DracoHydro ultra transparent ist, kann die Wunde trotz Auflage beobachtet werden. sich die Auswahl der Materialien insbesondere an Patientenkomfort, Exsudatmanagement, Kosten und individuellen Erfahrungen orientieren sollte. Eine hydrokolloide Wundauflage, die diesen Anforderungen entspricht und sich durch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnet, ist z. B. DracoHydro Ultra (mit Hydrogeltechnologie). Sie kann bis zu sieben Tagen getragen werden, ist für einen phasenübergreifenden Einsatz geeignet, insbesondere bei mittelstark exsu.oC dierenden Wunden, ohne dass die Wunde &H verklebt und auch bei trockenen Wunden, b lGm da sie diese langanhaltend befeuchtet und tteü so ein idealfeuchtes und wundheilungsb .suA förderndes Wundmilieu herstellt. rD© Eine weitere Wundauflage, die durch ihre Wirtschaftlichkeit überzeugt, ist die antimikrobiell wirksame Schaumstoffwundauflage DracoFoam PHMB. Die Alternative zu Silberwundauflagen kann problemlos bei EEG-, EKG-, Röntgen-, Ultraschall- und MRT-Untersuchungen getragen werden.


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Dagmar Jäger-Becker. Auch Patienten mit geringem Risiko profitieren von Tiotropium, MMW - Fortschritte der Medizin, 2012, 68-68, DOI: 10.1007/s15006-012-1353-z