Analoga effektiv und flexibel

MMW - Fortschritte der Medizin, Mar 2012

Dr. med. Peter Stiefelhagen

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Analoga effektiv und flexibel

Analoga effektiv und flexibel _ Akuter Husten 0 1 0 Red. Quelle: Nach Informationen von Bionorica SE 1 Dr. med. Peter Stiefelhagen Quelle: Pressekonferenz„Moderne Diabetes­ Therapie: Highlights 2011“, 11. Jahrestagung „Der herzkranke Diabetiker“ , Berlin, Dezember 2011, Veranstalter: Sanofi Stimmt die Einstellung? Die Diabetestherapie sollte kontinuierlich überprüft werden. einem geringeren Hypoglykämierisko erreicht werden als mit der zweitgenannten. Im Rahmen einer 60­ wöchigen OpenLabel­ Studie wurden drei intensivierte Insulin­ Therapieregime zusätzlich zu oralen Antidiabetika bei nicht ausreichend eingestellten Typ­2­Diabetikern verglichen. Ein Drittel der Patienten erhielt Insulin glargin plus maximal eine Injektion des kurz wirksamen Insulinanalogons Insulin glulisin (Apidra®) als Mahlzeiten­ Insulin, ein Drittel Insulin glargin plus bis zu drei Injektionen Insulin glulisin und ein Drittel ein Mischinsulin zweimal täglich. „Die Gabe von Lantus® plus eine Injektion Apidra® war der Therapie mit dem Mischinsulin überlegen“, erklärte Bretzel. Aber nicht nur die Effektivität, sondern auch die Flexibilität spreche ila für die Gabe des kurz wirksamen Insulintoo analogons. ft/skcao Neuere Daten zeigen darüber hinaus, tee dass der Therapieeinstieg mit Insulin c i© glargin bei vergleichbar geringer Gewichtszunahme zu einer besseren Blutzuckereinstellung führt als eine Therapie mit anderen Insulinen, oralen Antidiabetika oder Ernährungsumstellungen. „Die geringste Gewichtszunahme wurde bei Patienten mit einem Ausgangs­ HbA1c­Wert von < 8% sowie bei über 65­ jährigen Patienten beobachtet“, berichtete Bretzel. - „Die mit einem Basal­ Insulin unter­ stützte orale Therapie hat sich als einfaches und effektives Einstiegsregime in die Insu­ lin­ Therapie etabliert“, sagte Prof. Reinhard G. Bretzel, Gießen. Die Wirksamkeit einer solchen Kombination mit dem modernen Basal­ Insulinanalogon Insulin glargin (Lantus®) im Hinblick darauf, optimale Wer­ te für Blutzucker und HbA1c zu erreichen, sei hinlänglich dokumentiert. Wenn mit dieser Kombination keine optimale Einstel­ lung des postprandialen Blutzuckers er­ reicht werden könne, sei die zusätzliche ein­ bis mehrfache tägliche Injektion eines kurz wirksamen Insulins erforderlich. Aktuelle Daten aus einer Metaanalyse von zwölf Studien konnten zeigen, dass die frühe Gabe von Insulin glargin zusätz­ lich zu Metformin vorteilhafter ist als die Kombination mit einem Sulfonylharnstoff. „Dies gilt insbesondere für Patienten in einem frühen Stadium der Diabeteserkran­ kung“, so Bretzel. Bei diesen Patienten kön­ ne mit der erstgenannten Kombination ei­ ne ausgeprägtere HbA1c­ Reduktion bei Obwohl Atemwegsinfekte meist viral bedingt sind, werden in Deutschland Anti­ biotika nach wie vor häufig verschrieben: in 18% der Fälle. Dies ergab eine Studie von Robert Koch­ Institut und Charité (Faber M. S. et al. Eurosurveill. 2010; 15 (35): 1–7). Viel­ fach setzen Ärzte eine gewisse Erwartungs­ haltung gegenüber einer Antibiotikaver­ ordnung bei ihren Patienten voraus. Doch über 90% von 1076 befragten Patienten ga­ ben an, Antibiotika nur zu nehmen, wenn es ihnen absolut notwendig erscheint. Von den 10% der Patienten, die die Verschrei­ bung eines Antibiotikums wünschen, wür­ den drei Viertel darauf verzichten, wenn ihr Arzt die Verschreibung für unnötig hält. Weniger als 3% der Befragten würden den Arzt wechseln, wenn sie kein Antibiotikum verschrieben bekämen. Im Vergleich zu Placebo reduziert das Kombinationspräparat (Thymian und Efeu bzw. Thymian und Primel) die Hustenfre­ quenz signifikant, halbiert die Zahl der Hustenanfälle um zwei Tage schneller und ist auch in weiteren Parametern wie z. B. hustenbedingten Schlafstörungen Placebo überlegen. Eine Übertragbarkeit der Studienergeb­ nisse auf andere Phytotherapeutika ist laut Husten­ Leitlinie nicht möglich. Sie gelten grundsätzlich nur für das getestete Präpa­ rat, denn die Wirksamkeit pflanzlicher Medikamente hängt wesentlich von der Qualität der Pflanzen, der Methodik und Standardisierung der Extraktion sowie dem Herstellungsverfahren ab.


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Dr. med. Peter Stiefelhagen. Analoga effektiv und flexibel, MMW - Fortschritte der Medizin, 2012, 78-78, DOI: 10.1007/s15006-012-0260-7