Bei Hormontherapie Auswahl des Gestagens beachten

gynäkologie + geburtshilfe, Feb 2012

A PDF file should load here. If you do not see its contents the file may be temporarily unavailable at the journal website or you do not have a PDF plug-in installed and enabled in your browser.

Alternatively, you can download the file locally and open with any standalone PDF reader:

https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs15013-012-0040-6.pdf

Bei Hormontherapie Auswahl des Gestagens beachten

Brustbeschwerden bei PMS effektiv lindern Seine Arbeitsgruppe hat im Zell- und Tier- modell gezeigt dass die Kombination Es- trogen/Norethisteron die Proliferation von Tumorzellen über membranständige Pro- gesteron-Rezeptor-Komponenten erhöht. Dagegen konnten Mueck und Kollegen unter mikronisiertem Progesteron (z.B. Utrogest®) keinen Einfluss auf die Tumor- zellproliferation nachweisen. Nach Informationen von Dr. Kade Nach Informationen von Pfizer Eine Adipositas beeinflusst vermutlich über die Insulinwirkung und Zytokine aus dem viszeralen Fett das Brustkrebsrisiko postmenopausaler Frauen unter einer Hormontherapie. Wie Prof. Alfred O. Mueck, Tübingen, auf der Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft 2011 in Frankfurt sagte, sind widersprüchliche Studienergebnisse zum Brustkrebsrisiko unter Estrogen wahrscheinlich durch die individuell unterschiedliche Ausstattung mit Schutzmechanismen gegen potenziell toxische Estrogenmetabolite zu erklären. Bestimmte Gestagene aber könnten laut Mueck die Proliferation maligner Zellen beschleunigen. Bei Hormontherapie Auswahl des; Gestagens beachten - Wissensquiz zum unkontrollierten Harndrang In der interaktiven Fortbildung „Toviaz® Wissensquiz“ von Pfizer wird Ihnen das Arzneimittel Toviaz® zur Behandlung des unkontrollierten Harndrangs vorgestellt. Im Frage- und Antwortspiel können Sie Ihr Wissen zum unkontrollierten Harndrang testen. Gleichzeitig erfahren Sie, welche Vorteile Toviaz® bei der Behandlung dieser Krankheit bereit hält. Haben Sie Lust bekommen, sich den Fragen zu stellen? Dann werden Sie Kandidat: www.toviazinteraktiv.de. — Im Rahmen eines prämenstruellen Syndroms (PMS) treten häufig schmerzhafte Brustbeschwerden (Mastodynie) auf. Die Mastodynie wird ursächlich in Zusammenhang gebracht mit einem erhöhten Prolaktinspiegel (Hyperprolaktinämie) und einer daraus entstehenden Dysbalance zwischen Östrogenen und Progesteron in der zweiten Zyklushälfte. Jede dritte Frau im reproduktiven Alter, meist ab dem 30. Lebensjahr, ist von Mastodynie betroffen. Befragungen der betroffenen Patientinnen haben ergeben, dass die zuverlässige und effektive Linderung der Schmerzen die zentrale Anforderung an eine Therapie ist. Das Phytotherapeutikum Mastodynon® senkt durch seine dopaminerge Wirkung nachweislich die Prolaktinsekretion und setzt damit an der Ursache der Beschwerden an. Durch die Reduktion der erhöhten Prolaktinsekretion wird das hormonelle Ungleichgewicht schonend reguliert und die Symptome wie Brustschmerz und Spannungsgefühl lassen nach. Mastodynon® ist eine Kombination aus der Urtinktur von Mönchspfeffer (Vitex agnus castus) sowie Blauem Hahnenfuß, Alpenveilchen, Ignatiusbohne, Schwertlilie und Tigerlilie. Die positive Wirkung des Phytotherapeutikums auf zyklusbedingte Brustbeschwerden bei hoher Ansprechrate konnte in verschiedenen Untersuchungen belegt werden. Auf natürliche Weise lindert das pflanzliche Kombinationsmittel Mastodynon® effektiv die Stärke der Beschwerden und ist somit eine schonende pflanzliche Alternative zu vielen chemisch-synthetischen Mitteln. Nach Informationen von Bionorica — Nach Worten von Prof. Dr. Klaus Pietrzik, Bonn, erreichen über 80% der deutschen Frauen nicht die empfohlene tägliche Aufnahme von 400 μg Folat. Eine ausreichende Folatversorgung ist jedoch wesentlich für den optimalen Verlauf einer Schwangerschaft und der frühkindlichen Entwicklung. Ein Mangel an Folat birgt einige Risiken wie die erhöhte Gefahr für Neuralrohrdefekte, „unter denen Spina bifida mit 95% am häufigsten ist“, erläuterte Prof. Dr. Wolfgang Henrich, Berlin. Auch angeborene Herzfehler treten häufiger auf. Eine rechtzeitige Substitution kann das Risiko für einen angeborenen Herzfehler jedoch um 26% und für einen Defekt der Herzscheidewand um 40% senken [Van Beynum I. et al. Eur Heart J. 2010]. Auch unter diesem Aspekt ist Pietrzik zufolge der Folatversorgung mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Das Risiko für ein niedriges Geburtsgewicht und eine Frühgeburt lasse sich durch Folsäuresupplementierung ebenfalls signifikant verringern. Laut Pietrzik ist allen Frauen mit Kinderwunsch dringend zu raten, mit der Supplementation von Folat frühzeitig zu beginnen, das heißt, acht bis vier Wochen vor der Empfängnis. Nur so sind bis zu den ersten Schwangerschaftswochen – in denen der Schluss des Neuralrohrs und die Anlage weiterer Organe erfolgt – präventiv wirksame Konzentrationen von >906 nmol/L in den Erythrozyten vorhanden. Wegen eines weit verbreiteten Enzympolymorphismus kann allerdings nahezu jede zweite Frau Folat nicht vollständig in den bioaktiv wirksamen Folatmetaboliten 5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF) umwandeln. Aus diesen Grund sollte ergänzend zu Folsäure zugleich 5-MTHF eingenommen werden. Die bioaktive Form, verfügbar als Calcium-L-Methylfolat (Metafolin®), habe im Vergleich zu Folsäure eine signifikant höhere Bioverfügbarkeit und führe damit zu signifikant höheren Erythrozyten-Folatspiegeln, so Pietrzik. Birgit Frohn Symposium »Primäre Prävention mit Folat und Fortschritte in der embryonalen Diagnostik – immer früher, immer besser?«, Berlin, 1. Dezember 2011, Veranstalter: Merck Selbstmedikation


This is a preview of a remote PDF: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs15013-012-0040-6.pdf

Bei Hormontherapie Auswahl des Gestagens beachten, gynäkologie + geburtshilfe, 2012, 66-66, DOI: 10.1007/s15013-012-0040-6