Alle Patientengruppen profitieren von Add-on mit Leukotrienantagonist

Pneumo News, Apr 2011

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Alle Patientengruppen profitieren von Add-on mit Leukotrienantagonist

1865-5467 Herausgeber Praxis: Herausgeber Klinik: Dr. A. Gillissen 0 1 2 3 Kassel Dr. M. J. Kohlhäufl 0 1 2 3 Stuttgart- Gerlingen 0 1 2 3 Dr. P. Kardos 0 1 2 3 Frankfurt a. M. 0 1 2 3 0 Schriftleiter: Priv.-Doz. Dr. S. Budweiser , Rosenheim (Beatmungsmedizin) Prof. Dr. G. Friedel, Stuttgart-Gerlingen (Thoraxchirurgie) Prof. Dr. A. Ghofrani, Gießen, Dr. K. Gutjahr, Leipzig (Erkrankungen des Lungenkreislaufs) Prof. Dr. A. Gillissen, Kassel (Asthma bronchiale) Prof. Dr. M. Griese, München (Pädiatrische Pneumologie) Prof. Dr. A. Günther, Prof. Dr. Ph. Markart, Gießen (Interstitielle Lungenerkrankungen) Prof. Dr. M. J. Kohlhäufl, Stuttgart-Gerlingen (Tumoren) Dr. S. R. Ott, Bern (Infektiologie) Prof. Dr. K. Rasche, Wuppertal, Prof. Dr. K.-H. Rühle, Hagen, Prof. Dr. H. Schäfer, Völklingen (Schlafmedizin) Prof. Dr. G. Rohde, Maastricht/Niederlande (COPD , Emphysem) Dr. K. Schultz , Bad Reichenhall (Rehabilitation) Prof. Dr. M. Schwab, Prof. Dr. K. Mörike, Tübingen (Pharmakologische Therapie) 1 Herstellung: Christian Staral (Leitung); Schmidt Media Design , München (Layout); Dieter L. Adam, München (Titelbild) 2 Geschäftsführer: Harm van Maanen , Ulrich Huber, Stephan Kröck, Dr. med. Esther Wieland, Matthias Wissel 3 Schriftleiter: Priv.-Doz. Dr. S. Budweiser , Rosenheim (Beatmungsmedizin) Prof. Dr. G. Friedel, Stuttgart-Gerlingen (Thoraxchirurgie) Prof. Dr. A. Ghofrani, Gießen, Dr. K. Gutjahr, Leipzig (Erkrankungen des Lungenkreislaufs) Prof. Dr. A. Gillissen, Kassel (Asthma bronchiale) Prof. Dr. M. Griese, München (Pädiatrische Pneumologie) Prof. Dr. A. Günther, Prof. Dr. Ph. Markart, Gießen (Interstitielle Lungenerkrankungen) Prof. Dr. M. J. Kohlhäufl, Stuttgart-Gerlingen (Tumoren) Dr. S. R. Ott, Bern (Infektiologie) Prof. Dr. K. Rasche, Wuppertal, Prof. Dr. K.-H. Rühle, Hagen, Prof. Dr. H. Schäfer, Völklingen (Schlafmedizin) Prof. Dr. G. Rohde, Maastricht/Niederlande (COPD , Emphysem) Dr. K. Schultz , Bad Reichenhall (Rehabilitation) Prof. Dr. M. Schwab, Prof. Dr. K. Mörike, Tübingen (Pharmakologische Therapie) Anti-IgE-Fertigspritze zur Asthmatherapie zugelassen Zur Behandlung von schwerem allergischem Asthma steht der IgE-Antikörper Omalizumab (Xolair©) nicht mehr nur als lyophilisiertes Pulver, sondern auch als gebrauchsfertige Injektionslösung zur Verfügung. Die Vorteile erklärte Prof. Roland Buhl, Pneumologe, Mainz: „Bislang waren für die Behandlung mit Omalizumab 15- bis 20-minütige Aufbereitungszeiten nötig. Dank der Zulassung der gebrauchsfertigen Injektionslösung wird sowohl Patienten als auch uns Ärzten die Injektion deutlich vereinfacht.“ Studiendaten belegen, dass die Wirksamkeit der beiden Darreichungsformen vergleichbar und die pharmakologischen Parameter der gebrauchsfertigen Liquidformulierung der lyophilisierten Formulierung äquivalent sind. Die neue Fertigspritze ist in den Dosierungen 75 und 150 mg Omalizumab verfügbar. Dabei kann die invididuell benötigte Dosis durch Kombination der beiden Wirkstärken erzielt werden. Die neue Fertigspritze ermöglicht somit eine exaktere Dosierung. red Corporate Publishing: Ulrike Hafner (06221/4878104). - Alle Patientengruppen profitieren von Add-on mit Leukotrienantagonist In einer Subgruppenanlayse der zwölfmonatigen MONICA-Studie zum Langzeitnutzen der Zusatztherapie von Asthmapatienten mit Montelukast (Singulair©) konnte jetzt gezeigt werden, dass die Add-onTherapie mit dem Leukotrienrezeptorantagonisten die Asthmakontrolle und Lebensqualität in allen Patientengruppen verbessert (Virchow JC et al. Journal of Asthma 2010). Das Therapieergebnis, beurteilt mit dem fünf Fragen umfassenden ACT(asthma control test-)Score, verbessserte sich von 14,6 (Behandlungsbeginn) über 19,4 (nach 6 Monaten) auf 20,3 Punkte nach einem Jahr. Allerdings profitieren Asthmapatienten mit einer gleichzeitigen allergischen Rhinitis (AR) mehr von der Montelukast-therapie. Bei ihnen steig der ACT-Score, von 14,7 (Behandlungsbeginn) auf 21,0 Punkte nach 12 Monaten, bei Patienten ohne AR von 14,5 nur auf 19,3 Punkte. Dass unter 30-Jährige bessere Resultate der Asthmakontrolle zeigten als ältere Patienten, ist für Virchow und Kollegen ein möglicher Hinweis, dass Montelukast bereits im frühen Krankeitsstadium eingesetzt werden sollte. tr Redaktion: Dr. Beate Schumacher (Chefredaktion, verantwortlich, Anschrift wie Verlag, ) Ute Kempf (), Dr. Judith Neumaier (), Dr. Thomas Riedel, Angelika Holzgreve (Assistenz Chefredaktion, angelika.holzgreve@ springer.com) Verlag: Springer Medizin, © Urban & Vogel GmbH, Aschauer Str. 30, D-81549 München, Tel.: 0 89/20 30 43-13 00, Fax: -13 99, http://www.springerfachmedien-medizin.de. Springer Medizin ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media. Anzeigenverkauf: Ines Spankau (Anzeigenleitung, -1339, verantwortlich, Anschrift wie Verlag), Anzeigenpreisliste Nr. 4 vom 1. Oktober 2010. Vertrieb/Marketing Services: Frank Niemann (Leitung, -14 11) Abonnement: Die Zeitschrift erscheint 6 x jährlich. Bezugspreise ab 2011: Einzelheft 12 € inkl. der deutschen MwSt. zuzügl. 2,50 € Versandkosten; Jahresabo 75 €; Studenten/Ärzte in Aus- und Weiterbildung 60 €, jeweils zuzügl. Versand (Inland 21 €, Ausland 36 €). Bestellungen nimmt der Verlag und jede Buchhandlung entgegen. Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn es nicht zwei Monate vor Ende des Bezugszeitraums abbestellt wurde. Abonnentenservice: Tel.: 0 62 21/3 45-43 04; Fax: 0 62 21/3 45-42 29 Originalien: Zur Veröffentlichung kommen nur Arbeiten, die an anderer Stelle weder angeboten noch erschienen sind. Die Autoren sind verpflichtet zu prüfen, ob Urheberrechte Dritter berührt werden. Alle CME-Manuskripte werden von unabhängigen Experten begutachtet. Eine redaktionelle Bearbeitung bleibt vorbehalten. Autoren, die mit vollem Namen genannt sind, veröffentlichen ihre Beiträge in alleiniger Verantwortung. 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Hinweis: Die in dieser Zeitschrift angegebe-nen Dosierungen – vor allem von Neuzulassungen – sollten in jedem Fall mit dem Beipackzettel der verwendeten Medikamente verglichen werden. Anti-IgE-Fertigspritze zur Asthmatherapie zugelassen Zur Behandlung von schwerem allergischem Asthma steht der IgE-Antikörper Omalizumab (Xolair©) nicht mehr nur als lyophilisiertes Pulver, sondern auch als gebrauchsfertige Injektionslösung zur Verfügung. Die Vorteile erklärte Prof. Roland Buhl, Pneumologe, Mainz: „Bislang waren für die Behandlung mit Omalizumab 15- bis 20-minütige Aufbereitungszeiten nötig. Dank der Zulassung der gebrauchsfertigen Injektionslösung wird sowohl Patienten als auch uns Ärzten die Injektion deutlich vereinfacht.“ Studiendaten belegen, dass die Wirksamkeit der beiden Darreichungsformen vergleichbar und die pharmakologischen Parameter der gebrauchsfertigen Liquidformulierung der lyophilisierten Formulierung äquivalent sind. Die neue Fertigspritze ist in den Dosierungen 75 und 150 mg Omalizumab verfügbar. Dabei kann die invididuell benötigte Dosis durch Kombination der beiden Wirkstärken erzielt werden. Die neue Fertigspritze ermöglicht somit eine exaktere Dosierung. red Alle Patientengruppen profitieren von Add-on mit Leukotrienantagonist In einer Subgruppenanlayse der zwölfmonatigen MONICA-Studie zum Langzeitnutzen der Zusatztherapie von Asthmapatienten mit Montelukast (Singulair©) konnte jetzt gezeigt werden, dass die Add-onTherapie mit dem Leukotrienrezeptorantagonisten die Asthmakontrolle und Lebensqualität in allen Patientengruppen verbessert (Virchow JC et al. Journal of Asthma 2010). Das Therapieergebnis, beurteilt mit dem fünf Fragen umfassenden ACT(asthma control test-)Score, verbessserte sich von 14,6 (Behandlungsbeginn) über 19,4 (nach 6 Monaten) auf 20,3 Punkte nach einem Jahr. Allerdings profitieren Asthmapatienten mit einer gleichzeitigen allergischen Rhinitis (AR) mehr von der Montelukast-therapie. Bei ihnen steig der ACT-Score, von 14,7 (Behandlungsbeginn) auf 21,0 Punkte nach 12 Monaten, bei Patienten ohne AR von 14,5 nur auf 19,3 Punkte. Dass unter 30-Jährige bessere Resultate der Asthmakontrolle zeigten als ältere Patienten, ist für Virchow und Kollegen ein möglicher Hinweis, dass Montelukast bereits im frühen Krankeitsstadium eingesetzt werden sollte. tr


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Alle Patientengruppen profitieren von Add-on mit Leukotrienantagonist, Pneumo News, 2011, 49, DOI: 10.1007/BF03364439