Flexibles Therapieschema bei Asthma

Allergo Journal, Jun 2008

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Flexibles Therapieschema bei Asthma

Sommer mit Risiken I Wespen begonnen. Jetzt können wie- m Mai hat die Saison der Bienen und der gehäuft schwere allergische Reakti- onen auf Insektengift auftreten. Ärzte sollten Patienten mit Insektengiftallergie und bekanntem Risiko für anaphylak- tische Reaktionen in dieser Zeit darauf hinweisen 0 Insektenkontakte möglichst zu vermeiden und sich besonders um- sichtig zu verhalten. In vielen Fällen ist auch die Verordnung von Notfallmedi- kamenten ratsam 0 denn anaphylaktische Reaktionen infolge eines Bienen- oder Wespenstichs können einen sehr schnel- len und lebensbedrohlichen Verlauf nehmen. Ein optimal ausgestattetes Notfallset sollte einen Adrenalin-Auto- injektor (z. B. Fastjekt® oder Fastjekt® Junior für Kinder) 0 ein H 0 -Antihistami- 0 0 Einschränkung der Aktivitäten Nächtliche Symptome/ keine(s) Erwachen Bedarfs-/ Notfallmedikation Lungenfunktion (PEF oder FEV1) Exazerbationen keine eine in beliebiger Woche# * bei Exazerbationen Erhaltungstherapie prüfen; # Eine Exazerbation in einer beliebigen Woche definiert eine unkontrollierte Asthmawoche - injektors können Ärzte mit ihren Patienten gemeinsam einüben, beispielsweise mit einem speziellen Trainer, den Ärzte per Fax unter 0 40/72 76 52 68 direkt bei Allergopharma kostenlos bestellen können. Wichtig ist auch, die Patienten daran zu erinnern, bei einer anaphylaktischen Reaktion nach der Medikamentengabe immer den Notarzt zu alarmieren. Außerdem sollten Insektengiftallergiker noch vor dem ersten Flug der Insekten die Haltbarkeit ihrer Note fallmedikamente überprüfen und das rep Notfallset immer zur Hand haben. Gel dn rade wenn die akute Gefahr nur zu einer a rtS bestimmten Zeit im Jahr besteht, verges : to sen dies viele Patienten. Einen speziellen o F Erinnerungsservice bietet die Website www.fastjekt.de. Zum Glück hat er die Wespe bemerkt. nikum und ein Glukokortikoid enthal ten. Den Einsatz eines Adrenalin-Auto Flexibles Therapieschema bei Asthma D for Asthma)-Empfehlungen stellen ie neuen GINA (Global Initiative die Asthmakontrolle in den Mittelpunkt der Therapie und nicht mehr den Schweregrad der Erkrankung wie bisher, erläuterte Prof. Dr. Roland Buhl, Mainz, auf einem Symposium im Rahmen des DGIM-Kongresses in Wiesbaden. Die Asthmakontrolle kann dabei eine fortwährende Anpassung der Behandlung an die veränderten Gegebenheiten der Erkrankung bedeuten. Einfluss haben die Symptomatik, funktionelle Einschränkungen, Exazerbationen und eine modifizierte Bedarfs- und Notfallmedikation. Die Behandlung wird entsprechend dem aktuellen Status des Patienten eskaliert oder deeskaliert. Als Bedarfssubstanzen stehen weiterhin kurzwirksame Beta-2Sympathomimetika zur Verfügung. Als Basismedikation des Asthma werden nach wie vor inhalative Kortikosteroide Teilweise kontrolliert öfter als 2 ×/Woche öfter als 2 ×/Woche < 80% (Soll oder persönlicher Bestwert) eine oder mehrere/Jahr* Asthmakontrolle nach GINA Parameter Symptome am Tag (ICS) angesehen. Ist ein Asthma mit einer niedrigen ICS-Dosis allein nicht zu kontrollieren, ist die zusätzliche Gabe eines langwirksamen Beta-2-Mimetikums (LABA) in freier oder fester Kombination die am ehesten Erfolg versprechende Option, wie Buhl berichtete. „Wichtig ist, dass eine regelmäßige Therapie mit LABA in der Dauertherapie nur in freier oder fester Kombination mit einem ICS angewendet werden sollte.“ Die Beclometason-Formoterol-Fixkombination (Inuvair® Mikrosol) war in einer Studie [Bonnet Gonod et al. ERJ 2006; 28: 205s] der vom IQWIG vorgeschlagenen Einzelapplikation des Steroids und des LABA in vielen für die Asthmakontrolle relevanten Punkten – etwa den Tagen ohne Symptome – signifikant überlegen. Buhl wies dabei ausdrücklich darauf hin, dass aufgrund der Studienbedingungen die Vorteile der alltäglichen Compliance bei einer Fixkombination noch gar nicht in den Daten enthalten waren. rf


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Flexibles Therapieschema bei Asthma, Allergo Journal, 2008, 335, DOI: 10.1007/BF03361840