Arrhythmogenes Oktoberfest

MMW - Fortschritte der Medizin, Nov 2017

Prof. Dr. med. H. S. Füeßl

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Arrhythmogenes Oktoberfest

Sekunden hin- weg ein Einkanal-EKG ab. Dabei hielten die Forscher nach Sinustachykardien, Sinusarrhythmien, supraventriku- sckaSeog ttläoerrleennn,suoVnwodirehvenon”atcrihimkrumelsäeprrienrnatuEonxrditsrca-h•seyanst-- Ittym Arrhythmien Ausschau. Schwer eG betrunkene Personen mit einer n zeon AAK ab Arrhythmogenes Oktoberfest Prof. Dr. med. 0 Prof. Dr. med. 1 Prof. Dr. med. 2 Prof. Dr. med. 3 Dr. med. 4 assoziiert war. Die Odds Ratio pro An- 5 ■ Brunner S et al. Alcohol consumption, sinus tachycardia, 6 0 H. S. Füeßl , Privatpraxis für, Integrative, Innere Medizin, München 1 H. Holzgreve , Internist, Kardiologische, Praxis, München 2 H. J. Heppner, Geriatrische Klinik, und Tagesklinik , Helios Klinikum, Schwelm 3 A. Wirth , Bad Rothenfelde, Deutsche, Adipositas, Gesellschaft 4 M. Thöns , Anästhesiepraxis, Thöns-Müller-Berge, Witten 5 stieg um eine Einheit lag bei 1 , 75, für die, Sinustachykardie sogar bei 1,96., Unter dem Ein•uss von Alkohol war, auch die respiratorische Arrhythmie, verringert - ein Hinweis auf eine autonome Dysfunktion. 6 and cardiac arrhythmias at the Munich Octoberfest: results, from the Munich beer related electrocardiogram workup study , (MunichBREW). Eur Heart J. 2017;38:2100-6 Eine Untersuchung vom Münchner Oktoberfest zeigt, dass eine direkte Korrelation zwischen der Höhe des Atemalkohols und der Häufigkeit einer Sinustachykardie besteht. - _ In internationalen Kardiologenkreisen ist das Holiday-Heart-Syndrom sprichwörtlich, in Deutschland spricht man eher vom Wochenend-Flimmerer. Dabei ist nicht ganz klar, ob es sich um die Folge eines akuten toxischen E ekts des Alkohols auf das Herz, eine Volumenüberladung oder eine chronische Alkoholschädigung handelt. Sie bringen ihre Herzen aus dem Takt. KOMMENTAR Die Anfragen und Messungen bei über 3.000 Probanden in der Atmosphäre eines Bierzelts wurden von zwei Doktorandinnen im Dirndl durchgeführt. Unabhängig vom wissenschaftlichen Wert der Untersuchung gebührt den beiden allein für diese Leistung höchste Anerkennung. Alkohol ist zweifellos in der Lage, die Herzfrequenz zu beein–ussen und bei vulnerablen Personen möglicherweise Arrhythmien auszulösen. Insofern hat die Untersuchung zumindest Hypothesen generiert – wenngleich wir immer noch nicht wissen, auf welche Weise Alkohol arrhythmogen wirkt. ■ Prof. Dr. med. H. S. Füeßl


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Prof. Dr. med. H. S. Füeßl. Arrhythmogenes Oktoberfest, MMW - Fortschritte der Medizin, 2017, 38-38, DOI: 10.1007/s15006-017-0265-3