Dick mit 7, schlank mit 13: dann droht kein Diabetes

MMW - Fortschritte der Medizin, May 2018

Springer Medizin

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Dick mit 7, schlank mit 13: dann droht kein Diabetes

MMW Fortschritte der Medizin Erh?htes Demenzrisiko durch Anticholinergika? 0 Antidepressiva , Urologika, Parkinsonmittel 1 Dr. med. Brigitte Moreano Stellvertretende Chefredakteurin Laut einer Fall-Kontroll-Studie sind be stimmte Klassen anticholinerg wirkender Medikamente mit einem erh?hten Risiko von Demenzerkrankungen verbunden. Knapp 41.000 Demenzpatienten wurden 280.000 Kontrollen ohne Demenz gegen?bergestellt. Die Forscher analysierten die Medikamente, die die Teilnehmer vier bis 20 Jahre vor einer Demenzdiagnose eingenommen hatten. Die Einnahme von stark anticholinergen Antidepressiva, Urologika und Antiparkinsonmitteln ging mit einem um 11?29% gesteigerten Demenzrisiko einher, selbst dann, wenn die Exposition 15 bis 20 Jahre vor der Diagnose lag. ? BMJ 2018;360: k1315 Dick mit 7, schlank mit 13: dann droht kein Diabetes Wer mit sieben Jahren ?bergewichtig ist, hat ein erh?htes Risiko, als Erwachsener an Typ-2-Diabetes zu erkranken ? aber nur, wenn die Pfunde auch noch in der Pubert?t oder sp?ter wuchern. D?nische Forscher setzten den Gewichtsverlauf von mehr als 60.000 M?nnern im Alter zwischen sieben und 26 Jahren mit sp?teren Diabetesdiagnosen in Beziehung. Wer nur im Alter von sieben Jahren ?bergewichtig war, lief kein h?heres Risiko, zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr an Diabetes zu erkranken. Wer hingegen mit 13 oder als junger Erwachsener zu viele Pfunde auf die Waage brachte, dessen Diabetesrisiko war 1,7- bis gut dreimal so hoch wie jenes von Personen, die niemals ?bergewichtig gewesen waren. Wer sein ?bergewicht von der Kindheit nahtlos bis ins fr?he Erwachsenenalter schleppte, hatte ein viermal so hohes Risiko. ? N Engl J Med 2018;378:1302?12 Dermatologische Vorteile des Ehelebens ?Der Leberfleck an Deinem R?cken sieht aber komisch aus!? AK TUELLE MEDIZIN Oft vermutet, selten best?tigt Verdacht auf Histaminintoleranz abkl?ren Eine Histaminintoleranz als Ursache unspezi?scher Be- of? ssoce?hltwevneerrmdbeeunsttew?ttiir?gdelnv?.ossnVtPesiraclt?hiesnsaltbiecenhre tohansel/stock.adobe.com Laborparameter gibt es nicht. Prof. Christiane Bayerl, Wiesbaden, r?t, zun?chst schwere Darmerkrankungen oder eine Allergie auszuschlie?en. Zur Sicherung der Verdachtsdiagnose emp?ehlt sie eine dreistu?ge Ern?hrungsumstellung: Auf der ersten Stufe soll der Patient zwei Wochen lang auf histaminreiche Nahrungsmittel wie Makrele, Hering oder ?un?sch, K?se, ger?ucherten Schinken, Sauerkraut, Spinat und Rotwein verzichten. Die zweite Stufe sieht die ReExposition mit den entsprechenden Speisen ?ber maximal sechs Wochen vor. Erh?rtet sich der Verdacht, kann ein ?erapieversuch mit H1/H2-Blockern unternommen werden. Der dritte Baustein ist dann der individuelle Ern?hrungsplan. ? Praxis Update, 27./28. April 2018 in M?nchen Unvertr?glich? Vier Augen sehen mehr als zwei ? das tri? auch bei der Fr?herkennung von Melanomen zu. Verheiratete Melanompatienten kommen in fr?heren Stadien zum Arzt und haben daher eine bessere Prognose. In einer retrospektiven populationsbasierten Studie haben Forscher von der University of Pennsylvania die Daten von 52.063 Patienten analysiert, bei denen zwischen 2010 und 2014 ein Melanom diagnostiziert worden war. Bei 45,7% der verheirateten Patienten wurde das Melanom in Stadium T1a diagnostiziert. In einem so fr?hen Stadium suchten Patienten mit anderem Familienstand signi?kant seltener einen Arzt auf (43% der Unverheirateten, 39% der Geschiedenen und 32,2% der Verwitweten). ?berdies waren verheiratete Patienten eher bereit, sich bei einer Breslow-Dicke > 1 mm der empfohlenen Biopsie des Sentinellymphknotens zu unterziehen. ? JAMA Dermatol. 2018; online 18. April 2018; doi:10.1001/jamadermatol.2018.0233


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Springer Medizin. Dick mit 7, schlank mit 13: dann droht kein Diabetes, MMW - Fortschritte der Medizin, 2018, 3-3, DOI: 10.1007/s15006-018-0495-z