Evidenzgestützte Babypflege
Pharma News
Kompressionsverband kombiniert Vorteile von
Kurz- und Langzugbinde
Der Zweilagen-Kompressionsverband
UrgoK2® gewährleistet einen anhaltend
hohen Anpressdruck von über 40 mmHg
über sieben Tage und reduziert bei gutem
Tragekomfort das Beinvolumen stärker als
vergleichbare Mehrlagen-Verbände. Das
zeigt eine Studie von Jünger und Mitarbeitern, die den Zweilagen- mit einem Vierlagen-Verband und einer kohäsiven Kurzzugbinde an 24 gesunden Freiwilligen verglichen
(sieben Männer, 17 Frauen). Untersucht wurden jeweils zwölf Beine pro Verbandsgruppe.
Eine spezielle Sonde maß den Anpressdruck
im Liegen, Sitzen, Stehen und in Bewegung
(Arbeitsdruck).
Bei allen drei Verbänden hielt sich der therapeutisch notwendige Druck über sieben Tage
über 40 mmHg, der Druckabfall war in allen
Gruppen akzeptabel und lag für den Zweilagen-Verband bei etwa 20%. Auch sorgten
alle drei Verbände für eine Volumenreduktion des Unterschenkels, wie Studienleiter
Prof. Dr. med. Michael Jünger aus Greifswald
erklärte: „Mit UrgoK2® wurde das Volumen
jedoch am ausgeprägtesten vermindert.“
Günstiger schnitt der Zweilagen-Verband
auch hinsichtlich unerwünschter Nebenwirkungen und Tragekomfort ab: Schmerzen,
Brennen, Schwitzen und Juckreiz traten seltener auf; die Passgenauigkeit war besser;
Behandlung der schweren Psoriasis
Kürzlich wurden die Zweijahresdaten der
REVEAL-Studie vorgestellt: Hier zeigte sich.
Auch langfristig ist die Therapie mit Adalimumab (Humira®) sicher und effektiv.
Die Studie „Randomized Controlled Evaluation of Adalimumab Every Other Week
Dosing in Moderate to Severe Psoriasis
TriAL (REVEAL)“ untersuchte die kurz- und
langfristige Wirksamkeit und Sicherheit
von Adalimumab sowie das Risiko eines
Remissionsverlusts nach Absetzen des Medikaments an über 1200 Patienten. Nach
der eigentlichen einjährigen Studienphase
wurde die Untersuchung ein Jahr lang offen
fortgesetzt. Die jetzt vorgestellten Ergebnisse dieser Verlängerung zeigen: 86% der
ursprünglichen PASI-75-Responder wiesen
auch nach zweijähriger Therapie mit dem
Antikörper noch ein PASI-75-Ansprechen
oder höher auf. Zu Beginn der Verlängerungsphase traf dies für 87% der Patienten
zu, d.h. im zweiten Behandlungsjahr verringerte sich das PASI-75-Ansprechen um
lediglich ein Prozent.
Bereits am Ende der eigentlichen Studienphase erlebten 28,4% der Patienten, bei denen die Behandlung mit Adalimumab nach
acht Monaten abgesetzt worden war, einen
Verlust der Remission, bei den Patienten unter fortgesetzter Therapie mit Adalimumab
waren es nur 4,9% . Dies spricht dafür, die
Therapie ausreichend lang durchzuführen.
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Die Therapie mit dem Antikörper wird jetzt
mit dem Pen bequemer und einfacher für
die Patienten. Dies zeigte eine Studie, in der
die Anwendung eines Humira-Pens im Vergleich zu Fertigspritzen untersucht wurde.
Neun von zehn Patienten gaben an, dass die
Handhabung des Pens einfacher sei und
Austrocknung der Haut, Verrutschen sowie
Beschwerden im Sitzen und Gehen waren
geringer ausgeprägt.
Erreicht werden diese Effekte durch die
Kombination von Kurz- und Langzugbinde.
Die innere Kurzzugbinde verteilt den Druck
gleichmäßig, und absorbiert Wundexsudat.
Die äußere elastische kohäsive Langzugbinde baut weiteren Druck auf und sorgt für
die nötige Formstabilität. Spezielle Markierungen auf den Binden zeigen die korrekte
Zugstärke an.
koc
Symposium „Kompression und Wundversorgung bei Ulcus cruris venosum: Neue
Behandlungsoption mit UrgoK2® und UrgoCell® Contact“, im Rahmen der 12. Tagung der DGfW. Kassel, 26.6.2009 (Veranstalter: Urgo GmbH).
zudem weniger Schmerzen verursache. Daten der Abbott-Qualitätskontrolle zeigen,
dass diese Anwendung in 99,8 % der Fälle
erfolgreich ist.
kam
Pressegespräch „Management der Psoriasis
2009 – Herausforderungen in der Praxis“,
im Rahmen der 18. EADV-Tagung. Berlin,
9.10.2009 (Veranstalter: Abbott).
Evidenzgestützte Babypflege
Erste evidenzbasierte Pflegeempfehlungen bieten ab sofort Orientierung bei
der Hautpflege von Neugeborenen und
Säuglingen. Als Basis dienen unter anderem neueste Studien der Hautklinik der
Charité, Berlin. und Empfehlungen eines
europäischen Experten-Roundtables. Die
Wichtigsten Empfehlungen lauten:
¦ Babys sollten zwei- bis dreimal pro
Woche gebadet werden.
¦ Die Raumtemperatur sollte über 22
Grad Celsius betragen, die Wassertemperatur 37 bis 38 Grad Celsius.
¦ Das Bad sollte nicht länger als fünf
bis zehn Minuten dauern, das Kind
anschließend sanft, aber rasch abgetrocknet werden.
¦ Ein milder Babybadezusatz eignet
sich für die schonende Reinigung
besser als klares Wasser.
¦ Der Badezusatz sollte speziell für
Babyhaut entwickelt und flüssig
sein (keine Seife).
¦ Es wird empfohlen, Säuglinge nach
dem Baden mit einer Babypflegecreme einzucremen.
In einem Jahr soll an der Charité eine
Evaluation stattfinden, wie sich das Konzept in der Praxis bewährt.
Nach Presseinformationen von Johnson
& Johnson
hautnah dermatologie
6 · 2009
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