„Atrophodermia vermiculata“

hautnah dermatologie, Jan 2017

PD Dr. med. habil. Thomas Jansen

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„Atrophodermia vermiculata“

Blickdiagnose Auflösung © T. Jansen „Atrophodermia vermiculata“ D ie Diagnose lautete Atrophodermia vermiculata. Ätiologie und Diagnose Dieses Krankheitsbild gehört zu einer Gruppe erblicher follikulärer Fehlbildungen und Verhornungsstörungen (OMIM-Code: 209700). Es wird bei beiden Geschlechtern in familiärer Häufung gefunden und scheint autosomaldominant vererbt zu werden. Es handelt sich wahrscheinlich um ein Mosaik bei postzygotischer Mutation. Die Diagnose lässt sich aus Anamnese und klinischem Befund ableiten, die Entnahme einer Hautprobe kann die Diagnose bestätigen. 8 Die Erkrankung beginnt meist in der Pubertät. Der durch eine genetische Fehlbildung der Haarfollikelanlage bedingte Befall ist symmetrisch mit honigwabenartigen, flachen oder wurmstichartigen Narben an Wangen, Stirn, Lippen und Ohren. Auffällig ist das Fehlen von Vorläuferstadien einer Entzündung. Therapie Die Therapie ist bei ausgeprägtem Befund schwierig. In erster Linie ist an den Einsatz von Lasertherapien zu denken. PD Dr. med. habil. Thomas Jansen Höntroper Str. 102 44869 Bochum hautnah dermatologie 2017; 33 (1) (...truncated)


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PD Dr. med. habil. Thomas Jansen. „Atrophodermia vermiculata“, hautnah dermatologie, 2017, pp. 8, Volume 33, Issue 1, DOI: 10.1007/s15012-017-2311-3