Dank an Prof. Peter Pietschmann

Wiener Medizinische Wochenschrift, Oct 2024

Kurz, Herbert, Schmidle-Loss, Birgit, Indra, Lukas

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Dank an Prof. Peter Pietschmann

editorial Wien Med Wochenschr (2024) 174:313–314 https://doi.org/10.1007/s10354-024-01064-6 Dank an Prof. Peter Pietschmann Impact Factor 1.1, Geburtstagswünsche Prof. Gerhard Hitzenberger Herbert Kurz · Birgit Schmidle-Loss · Lukas Indra Angenommen: 15. Oktober 2024 / Online publiziert: 29. Oktober 2024 © Der/die Autor(en), exklusiv lizenziert an Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2024 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Leserinnen und Leser der Wiener Medizinischen Wochenschrift! Alle drei Anlässe für dieses Editorial haben ihre Gemeinsamkeit und ihren Aufhänger in unserer nun 2025 ins 174igste Jahr gehenden Wiener Medizinischen Wochenschrift (WMW): Prof. Peter Pietschmann wird nicht nur als außerordentlicher Professor der MUW mit Ende dieses Studienjahres in den Ruhestand treten, sondern auch nach 25 Jahren emsiger Arbeit als Handling Editor der WMW. Er wird als „Honorary Editor“ weiter mit der WMW verbunden bleiben. Prof. Dr. Peter Pietschmann hat gemeinsam mit Prof. Dr. Johannes Meran und mir die Leitung der Wiener Medizinischen Wochenschrift im Jahre 2000 von Prof. Dr. Hitzenberger übernommen, 2011 kam Prof. Dr. Peter Mikosch dazu. Impact Factor 1.1 Unser Ziel war und ist es, das altehrwürdige Journal nicht nur in der modernen Publikationslandschaft weiterzuführen, sondern dieses mit einem gewissen Lokalstolz als österreichisches und Wiener wissenschaftliches Medium in seiner internationalen Bedeutung zu heben. Für Prof. Pietschmann war neben der immer schon etablierten Zitierung in PubMed und anderen Registern das Erreichen und Überschreiten eines Impact Factors von 1.1 höchstes Ziel. Es hat Prim. Dr. H. Kurz () Wien, Österreich Mag. B. Schmidle-Loss · L. Indra, B.Sc. Springer-Verlag GmbH, Wien, Österreich K länger gedauert als erhofft, aber 2023 haben wir es geschafft, wobei Prof. Pietschmann sicherlich den größten Verdienst daran hat. Als langjähriger Freund – wir kennen uns seit dem Besuch der evangelischen Volksschule am Karlsplatz in Wien – erlaube ich mir als Chefredakteur ein paar persönliche Dankesworte anzuführen: Peter Pietschmann hat, seit ich ihn kenne, immer alles mit 100 % gemacht. Nicht mit 105 % – da haben wir schon als 18-Jährige auf Interrail leidvolle Erfahrungen gemacht, dass „Überkompetenz“ von Menschen, die uns aus Motiven von Wichtigtuerei oder Höflichkeit falsche Wegbeschreibungen gaben, gar nicht gut ist, aber sein „Signifikanzniveau“ muss auf jeden Fall > 95 % liegen. Womit wir bei der Wissenschaft wären: Prof. Pietschmann hat sich in 2 Fächern, der Inneren Medizin und der Pathophysiologie habilitiert, hat einen H-Index von 50 und mit insgesamt bis heute 317 Publikationen einen GesamtImpact Factor von über 1300!!! Er gehört international zu den renommiertesten Spezialisten auf dem Gebiet der Osteologie. Ich erinnere mich gut an unsere chemischen Versuchsreihen im Labor seines Vaters, Prof. Dr. Helmut Pietschmann, wo wir als 14-jährige Schüler mit viel Spaß und Ernst Reaktionsprotokolle führten und mehr oder weniger stinkende oder rauchende Experimente durchführten oder Pflanzenteile im Hämatologie-Mikroskop des Vaters betrachteten. Ich kenne niemanden, der ein besseres Gedächtnis hat, dessen Inhalte immer sogleich abgerufen und eingeordnet werden; beim monatelangen gemeinsam Pathologie lernen im Studium war er immer der Bessere, und wenn er heute nach Details unserer gemeinsamen Europareisen gefragt wird, kann er jederzeit die Namen der kleinsten Kapellen oder Plätze nennen, die wir auf dem Besichtigungsplan hatten und sahen. Zu den Objekten seiner wissenschaftlichen Interessen hatte und hat er stets ein sehr Dank an Prof. Peter Pietschmann 313 editorial Geburtstagswünsche Prof. Gerhard Hitzenberger Prof. Gerhard Hitzenberger, langjähriger Chefredakteur der WMW, begeht im Dezember seinen 95. Geburtstag, zu dem ich ihm alles erdenklich Gute wünsche. In einem sehr klaren Telefonagespräch nannte er auf meine Frage nach seinem gegenwärtig liebsten Zeitvertreib die Tätigkeit des „Rätsel lösens“. Dies erscheint bei allen Einschränkungen des Alters würdig passend zu einem Leben voller Lösungsbemühungen für klinische, wissenschaftliche, herausgeberische und sonstige Rätsel eines langen Lebens. Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser wünschen wir viel Spaß mit der WMW. Wir freuen uns auf das gemeinsame Arbeiten, Publizieren und Kommunizieren. Univ.-Prof. Dr. Peter Pietschmann Ihr Herbert Kurz liebevolles Verhältnis – sein derzeitiger Favorit ist, soweit ich weiß, der Osteoklast, ohne aber natürlich die Osteoblasten, die Osteozyten und die Immunzellen zu vernachlässigen . . . Dieses objektiv-liebevolle Verhältnis zeichnet ihn auch als Lehrer aus. In seinen Vorlesungen, Forschungszirkeln und allen Lehraktivitäten ist seine volle Begeisterung für die physiologischen und pathophysiologischen Vorgänge und deren Erforschung so stark zu spüren, dass jede/r Zuhörer:in bereits die nächstfolgenden Forschungsfragen „auf der Zunge“ hat. Im Jahr 2008 war er „Teacher of the Month“ der Medizinischen Universität Wien. Für die Wiener Medizinische Wochenschrift hat Peter Pietschmann das Handling der Manuskripte und das Gestalten von Themenschwerpunkten 25 Jahre lang sehr erfolgreich gemacht, wobei „Handling“ eben nicht nur das korrekte Abwickeln des Reviewprozesses bedeutet, sondern es war und ist ihm ein großes Anliegen, die eingereichten Manuskripte im Laufe des Reviewprozesses tatsächlich besser zu machen und die Autor:innen zu ermuntigen und zu fördern. Die Konsequenz, mit der dies praktiziert wurde, hat dazu geführt, dass Autor:innen und Autor:innengruppen aus allen Teilen der Welt Manuskripte bei uns einreichen und viele Übersichtsarbeiten zu Zitierungs-Hits wurden, darunter naturgemäß auch einige aus dem Gebiet der Osteoporoseforschung. Vielen Dank für die gemeinsame Arbeit und ich wünsche Dir, lieber Peter, alles Gute und Gesundheit für die Aktivitäten in Deiner „Pension“! Sehr geehrte Leserinnen! Sehr geehrte Leser! Im Namen des gesamten Springer-Verlages möchten wir an dieser Stelle Prof. Peter Pietschmann unsere tiefe Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Hervorzuheben sind nicht nur seine herausragende Expertise und seine konziliante Arbeitsweise, für die wir ihm zu großem Dank verpflichtet sind, sondern auch seine souveräne Handhabung des Peer-Review-Systems (PRS), das in der Wiener Medizinischen Wochenschrift seit 2009 zur Anwendung kommt. Im Laufe seiner langjährigen Tätigkeit als Handling Editor hat Prof. Peter Pietschmann eine beeindruckende Anzahl von Manuskripten betreut. Zur Veranschaulichung seines Engagements seien hier einige Kennzahlen genannt, die seine Verdienste – wenn auch nur ansatzweise – verdeutlichen sollen: Final Dispositions: 2088 Eingeladene Gutcher:innen: 7764  Versendete E-Mails über das PRS: 19.328  Realisierte Issues (seit 2000): 254   Wir danken Herrn Prof. Dr. Peter Pietschmann herzlich für seine langjährige Treue und wünschen ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute! (...truncated)


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Kurz, Herbert, Schmidle-Loss, Birgit, Indra, Lukas. Dank an Prof. Peter Pietschmann, Wiener Medizinische Wochenschrift, 2024, pp. 313-314, Volume 174, Issue 15, DOI: 10.1007/s10354-024-01064-6