Jubiläen, Gegenwärtiges und Zukünftiges

Feb 2025

Stastka, Kurt

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Jubiläen, Gegenwärtiges und Zukünftiges

Herausgeberbrief psychopraxis. neuropraxis 2025 · 28:2–3 https://doi.org/10.1007/s00739-025-01063-1 Angenommen: 3. Januar 2025 © Der/die Autor(en), exklusiv lizenziert an Springer-Verlag GmbH Austria, ein Teil von Springer Nature 2025 Jubiläen, Gegenwärtiges und Zukünftiges Kurt Stastka Psychiatrische Abteilung, Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Favoriten, Wien, Österreich Prim. Dr. Kurt Stastka Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Favoriten, Wien © Privat QR-Code scannen & Beitrag online lesen 2 psychopraxis. neuropraxis 1 · 2025 Das erste Vierteljahrhundert des 21. Jahrhunderts ist bald Geschichte. Gerade noch war gefühlt Jahrtausendwende und wir bewegen uns im Zeitstrom vorwärts mit immer neuen Herausforderungen in einer digital unüberschaubaren und undurchsichtigen Welt. Umso mehr ist es wesentlich, den Wissenserwerb einordnen zu können und in die klinische Praxis zu bringen, was mit dieser Zeitschrift gut gelingen kann. Im Beitrag „Stressbewältigung zwischen Mykotoxinen und Serotonin“ werden Umwelteinflüsse beschrieben, die im biopsychosozialen Entstehungsmodell von psychiatrischen Erkrankungen eine wesentliche Rolle spielen, wobei Prävention im Sinne stressreduzierender Lebensweise, gesunde Ernährung und saubere Wohnumgebung bedeutsam sind. Der Artikel „Spontane intrazerebrale Blutungen“ fasst Akutmanagement, Diagnostik und Sekundärprävention zusammen. Anhand eines Fallberichts wird im Beitrag „Adoleszentenpsychiatrie“ über wissenschaftliche Grundlagen einer optimierten Versorgung anhand der oftmals schwierig empfundenen Transition von einem zum anderen Behandlungssetting berichtet. In dem Artikel „Schlaganfallursachen: Neuroborreliose“ wird anhand eines Fallberichts über seltene Schlaganfallursachen und welche Hinweise im Alltag dazu dienen können, die Abklärung in bestimmte Bereiche auszuweiten, berichtet. Der Beitrag „Neurosonographie an der Stroke Unit – ein Update“ beschreibt den Einsatz der Neurosonographie als wesentlichen Bestandteil der Routineabklärung nach ischämischem Schlaganfall und einfach anzuwendende Bed-Side-Diagnostik an der Stroke Unit. In „Resilienzförderung durch Musik und Kunst“ wird das Zusammenwirken von Medizin, Krankheitswahrnehmung und Musik sowie die Musik im Krankenhaussetting beschrieben. Anhaltende Neugier und kontinuierliches Interesse eröffnen uns immer neues Bedenkbares. Äußerst erfolgreiche interdisziplinäre medizinische Wissenschaft schafft neues Wissen und legt den Grundstein in die translationalen und Netzwerkwissenschaften. Durch individuelle, beharrlich wissenschaftlich-qualitätsvolle fokussierte Detailarbeit, Grundlagenforschung mit allen neuen Mitteln, translationale Forschung und fallorientierte Präsentation können wir erfreulich – motiviert, integrativ – kontinuierlich, komplexe Zusammenhänge, Interaktionen und Bedingungsgefüge besser verstehen lernen und Evidenz in die tägliche Arbeit bringen. Als Leiter des PPP-Referats der Ärztekammer für Wien darf ich angesichts des neuen Psychotherapiegesetzes 2024 auf die jährliche Veranstaltung „PSY Ausund Weiterbildungsangebote in Wien“ am 9. April 2025 um 19:00 Uhr im Veranstaltungszentrum der ÄK aufmerksam machen, wo neben dem sehr breiten diversifizierten Angebot für Ärzt:innen auf die fünfunddreißigjährige Erfahrung mit Psy-Diplomen der ÖÄK und Konnexen und Entwicklungen in Bezug zum Psychothe- Buchbesprechung rapiegesetz detailliert eingegangen wird. Save the date! Mit freundlichen Grüßen, Prim. Dr. Kurt Stastka Korrespondenzadresse Alkomiet Hasan Praxishandbuch Somatik und Psyche Wissen über somatische Erkrankungen für alle, die in Psychiatrie und Psychotherapie tätig sind Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH 2024, 588 S., (ISBN: 978-3437214424), 52 EUR Prim. Dr. Kurt Stastka Psychiatrische Abteilung, Wiener Gesundheitsverbund, Klinik Favoriten Kundratstraße 3, 1100 Wien, Österreich hilfreich sind) – hier finden sich nur wenige, sehr einfache Tabellen, die für die Praxis nützlich sind (z.B. zu Notfallmedikamenten, Bedeutung der Rheuma-Antikörper oder wichtigen Merkmalen von Infekten). Interessenkonflikt. K. Stastka gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Hinweis des Verlags. Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral. Zum ersten Mal seit Jahren gibt es für mich ein psychiatrisches Fachbuch, welches mich begeistert, wie einst meine ersten Medizinbücher. Hiermit möchte ich nichts anderes als Ihnen dieses wunderbare neue Fachbuch von Alkomiet Hasan und 63 Kolleg:innen ans Herz legen. Der Schwerpunkt des Buches ist die systematische Beschreibung von körperlichen Erkrankungen in der Psychiatrie und Psychotherapie. Das Buch zielt darauf, eine umfassende praxisnahe Unterstützung für den Klinikalltag zu geben, daher gibt es auch „ungewöhnliche“ Kapitel wie beispielsweise zum richtigen Ausfüllen eines Totenscheins oder eine Übersicht über die wichtigsten EKG-Befunde in der Psychiatrie. Ich empfehle es mittlerweile allen Kolleg:innen, die bei uns in der Klinik neu anfangen oder sich auf die Facharztprüfung vorbereiten. Es würde mich nicht wundern, wenn es sich gleichermaßen in vielen anderen Facharztbereichen durchsetzt, da es wirklich ein gelungenes praxisnahes Handbuch ist. Stefan Gutwinski Das Buch ist in vier Abschnitte geteilt, die insgesamt 39 Kapitel umfassen. Manche Kapitel umfassen nur wenige Seiten, die meisten sind 10 bis 15 Seiten lang. Die Sprache ist klar und einfach, und durch die Vielzahl von Abbildungen lassen sich die Kapitel schnell runterlesen. Allen Kapiteln gemeinsam ist die primäre Ausrichtung auf die Praxisrelevanz und Anwendbarkeit. Ähnlich wie im Oxford Handbook of Clinical Medicine gelingt es den Autoren durch Illustrationen komplexe Zusammenhänge vereinfacht darzustellen, sodass man sich schnell darin einfindet. Besonders gut gefallen haben mir die Abbildungen zur Hirnnervenuntersuchung. Durch farblich hervorgehobene Merksätze, Praxistipps und Warnhinweise werden die wesentlichen Inhalte der Kapitel betont, sodass man am Ende eines Kapitels einerseits einen guten Überblick, aber gleichermaßen auch die wichtigsten Details im Kopf hat. Gut gefällt mir auch, dass die Autor:innen sparsam mit Tabellen umgehen (welche in Medizinbüchern oft überladen und wenig psychopraxis. neuropraxis 1 · 2025 3 (...truncated)


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Stastka, Kurt. Jubiläen, Gegenwärtiges und Zukünftiges, 2025, pp. 2-3, Volume 28, Issue 1, DOI: 10.1007/s00739-025-01063-1