Suchtforschungszentrum „AddRess“

psychopraxis. neuropraxis, Sep 2014

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Suchtforschungszentrum „AddRess“

Neue psychoaktive Substanzen kommen als sogenannte Desig nerdrogen auf den Markt und sind nur selten erforscht. Ihre Wirkungen sind hnlich wie auch klassische Suchtmittel wie Nikotin Alkohol Cannabis Ko kain und Opioide ein Gesund heitsrisiko fr die Betroffenen insbesondere Minderjhrige. Um die Erforschung und die Aufklrung zu diesen Sucht mitteln und Suchtkrankheiten zu optimieren hat die MedUni 0 psychopraxis. neuropraxis 4 2014 Ausbau bei Kinder-Reha laut rztekammer begrenswert - Kinderpsychiatrie muss folgen. - reduzieren, erklrt Harald Sit te vom Institut fr Pharmakolo gie am Zentrum fr Physiologie und Pharmakologie der Med Uni Wien. Das Zentrum wird zuknf tig als unabhngige Referenz plattform fr faktenbasierte In formationen rund um die Sucht problematik dienen. Sein Wir kungsbereich umfasst die inter disziplinre Frderung, Unter sttzung und Stimulation der diagnostischen, therapeuti schen und psychosozialen For schung zu tiologie, Pathophy siologie und Epidemiologie von Suchterkrankungen. Dabei geht es sowohl um klinische als auch um experimentelle Forschung. Neben substanzgebundenen ste hen auch nichtsubstanzgebun dene Suchtformen im Fokus. Die sterreichische rztekam mer (K) begrt den krz lich beschlossenen Ausbau der Rehabilitation fr schwerkran ke Kinder und die entsprechen de Einigung von Sozialversiche rung und Lndern, sieht aber in anderen Bereichen wie der Kinder und Jugendpsychiatrie durchaus noch Handlungsbe darf. Der niederschwellige Zu gang und die Errichtung von auf die Bedrfnisse der Kinder ab gestimmten RehaZentren sind ein groer Schritt nach vorne, die jahrzehntelange Unterver sorgung drfte damit der Ver gangenheit angehren, erklrte K Prsident Artur Wechsel berger in einer Aussendung. Er freulich sei auch der Umstand, dass jedes Kind Anspruch auf Rehabilitation habe. Mit dem Ausbau der KinderReha sei so mit ein erster Schritt in die rich tige Richtung erfolgt, es gebe aber noch viel zu tun, ergnz te Charlotte Hartl, Obfrau der Fachgruppe Kinder und Ju gendpsychiatrie in der K. Die kinder und jugendpsychi atrische Versorgung fhre nach wie vor ein Schattendasein, kri tisierte Hartl, und das trotz gra dueller Verbesserungen. Mitt lerweile gibt es bundesweit 13 Fachrztinnen und rzte fr Kinder und Jugendpsychiat rie mit einer Kassenordination, in Niedersterreich wurde eine sechste Stelle ausgeschrieben. In Wien werden heuer weite re sechs Kassenrztinnen und rzte ihre Versorgungsarbeit aufnehmen. Leider gibt es in Salzburg, der Steiermark und dem Burgenland noch keine einzige Kassenplanstelle, be klagte Hartl. Die Unterversor gung betreffe aber nicht nur den kassenrztlichen Bereich, auch die Spitler seien betroffen. Fr die stationre kinderpsychiatri sche Betreuung gebe es derzeit nur 377 Betten, bentigt wrden nach internationalen Standards jedoch doppelt so viele. Zustzlich kmpfe das noch junge Fach mit Ausbildungs problemen, die in der Folge in einem Fachrztemangel ge mndet haben. Hartl: Pro Jahr schlieen nur zehn rztinnen und rzte ihre fachrztliche Ausbildung ab, die Mangelfach regelung hat diesbezglich lei der keine nennenswerte Verbes serung bewirkt. So knne eine flchendeckende Versorgung nicht erreicht werden, sagte die Expertin abschlieend. (...truncated)


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Suchtforschungszentrum „AddRess“, psychopraxis. neuropraxis, 2014, pp. 2, Volume 17, Issue 4, DOI: 10.1007/s00739-014-0202-5