Nachtrag bei der Korrektur

Archives of Gynecology and Obstetrics, Jun 1931

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Nachtrag bei der Korrektur

Zur Wirkungsweise des Prolans. 547 achtet, nicht vielleicht doch Reaktionen quantitativer Natur, hervorgerufen durch einen einzigen Stoff, darstellen. Nach dem Ergebnis der hier mitgeteiltcn Vcrsuche vermag das au8 clem H a m der schwangeren Frau dargestellte Prolan das Keimgewebe der m~innlichen Maus nicht zur vorzeitigen Samenbildung zu bringen und die Tiere vor der normalen Zeit /ortp]lanzungsfdhig zu machen, w~hrend die fSrdernde Wirkung auf die geschlechtlichen Hilfsorgane, Samenblasen, Prostate, Glandulae ampullarum, die Cowperschen Drfisen und die Vorhautdrfisen sowie die Zwischenzellen des Hodens unverkennbar ist. - - Das gleiche gilt hinsichtlich der morphologischen Ver~nderungcn auch ffir die m~nnliche l~atte, wiihrcnd fiber das biologische Verhalten dieser Art bei Pro]anzufuhr, vor ahem fiber vorzeitige Zeugungsf~higkeit mangels entsprechender, eigener Versuche~ nichts ausgesagt werden soll. ~achtrag bei der Korrektur. Von Prolanversuchen bei jungen KaninchenbSehen, die nach Abschlul~ vorliegender Arbeit begonnen wurden, sei nur der folgende mitgeteilt: Ein infantiler Kaninchenbock erh~lt im Verlauf yon 29 Tagen 31 ccm aus Schwangerenharn yon uns selbst hergestelltes Prol~n intravenSs. Sein Gewicht betri~gt bei der Sektion 1650 g gegen 1500 g beim Kontrolltier yore gleichen Wurf. Die ttoden, die 26 zu 10 mm (gegen 20 zu 10 mm beim Kontrolltier) im Durchmesser halten, zeigen eine m~chtige Hypertrophie und tIyperplasie der Zwischenze]len, wi~hrend das Keimgewebe keinen Unterschied gegenfiber dem Kontrolltier aufweist. Somi~ ist auch beim Kaninchen die gleiche Wirkung des aus Schwangerenharn erzeugten Prolans auf die infantile m~nnliche Keimdrfise festzustellen wie bei der M~us und Ratte. (...truncated)


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Nachtrag bei der Korrektur, Archives of Gynecology and Obstetrics, 1931, pp. 547-547, Volume 145, Issue 2, DOI: 10.1007/BF01810417