Nachtrag bei der Korrektur
Zur Wirkungsweise des Prolans.
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achtet, nicht vielleicht doch Reaktionen quantitativer Natur, hervorgerufen durch einen einzigen Stoff, darstellen.
Nach dem Ergebnis der hier mitgeteiltcn Vcrsuche vermag das au8
clem H a m der schwangeren Frau dargestellte Prolan das Keimgewebe der
m~innlichen Maus nicht zur vorzeitigen Samenbildung zu bringen und die
Tiere vor der normalen Zeit /ortp]lanzungsfdhig zu machen, w~hrend die
fSrdernde Wirkung auf die geschlechtlichen Hilfsorgane, Samenblasen,
Prostate, Glandulae ampullarum, die Cowperschen Drfisen und die
Vorhautdrfisen sowie die Zwischenzellen des Hodens unverkennbar ist.
- - Das gleiche gilt hinsichtlich der morphologischen Ver~nderungcn
auch ffir die m~nnliche l~atte, wiihrcnd fiber das biologische Verhalten
dieser Art bei Pro]anzufuhr, vor ahem fiber vorzeitige Zeugungsf~higkeit
mangels entsprechender, eigener Versuche~ nichts ausgesagt werden soll.
~achtrag bei der Korrektur.
Von Prolanversuchen bei jungen KaninchenbSehen, die nach Abschlul~
vorliegender Arbeit begonnen wurden, sei nur der folgende mitgeteilt:
Ein infantiler Kaninchenbock erh~lt im Verlauf yon 29 Tagen 31 ccm
aus Schwangerenharn yon uns selbst hergestelltes Prol~n intravenSs.
Sein Gewicht betri~gt bei der Sektion 1650 g gegen 1500 g beim Kontrolltier yore gleichen Wurf. Die ttoden, die 26 zu 10 mm (gegen 20 zu
10 mm beim Kontrolltier) im Durchmesser halten, zeigen eine m~chtige
Hypertrophie und tIyperplasie der Zwischenze]len, wi~hrend das Keimgewebe keinen Unterschied gegenfiber dem Kontrolltier aufweist.
Somi~ ist auch beim Kaninchen die gleiche Wirkung des aus Schwangerenharn erzeugten Prolans auf die infantile m~nnliche Keimdrfise
festzustellen wie bei der M~us und Ratte.
(...truncated)