Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO)

<p>Die Zeitschrift beleuchtet organisationspsychologische Fragestellungen an den Schnittstellen von Organisation, Team und Individuum. Ausgehend von ihrer grundlegenden Verortung in der Organisationspsychologie schlägt die GIO eine Brücke zwischen Theorie, Forschung und Praxis. Ihrem Gegenstand entsprechend ist sie transdisziplinären und interdisziplinären Zugängen gegenüber offen. Zentrale Themenbereiche sind: Organisationsgestaltung im Spannungsfeld von Partizipation und Hierarchie, Organisations- und Gruppendynamik, Kooperation und Teamarbeit, Führung, Veränderungsprozesse sowie Organisationsberatung. </p><p>Unsere Zeitschrift geht auf die seit 1970 erscheinende traditionsreiche Zeitschrift <i>Gruppendynamik</i> zurück und erscheint mit vier Heften pro Jahrgang. Sie <b><i>richtet sich an </i></b>Wissenschaftlich Tätige (Forscher/-innen, Lehrende, Studierende), Führungskräfte, Personaler/-innen, interne Berater/-innen sowie Praktiker/-innen in Organisationsberatung, Personal- und Teamentwicklung, Supervision und Coaching. </p><p>Die Zeitschrift veröffentlicht wissenschaftliche Originalbeiträge, dabei sowohl theoretische Beiträge, Forschungsbeiträge wie auch Praxisberichte. Nach dem Editorial gibt es einen allgemeinen Teil zu aktuellen Themen im Kontext von Gruppe, Interaktion und Organisation, es folgt ein Thementeil zu einem thematischen Schwerpunkt, im letzten Teil gibt es z.T. kürzere Beiträge zu aktuellen Trends. Die Beiträge sollen vorzugsweise in deutscher Sprache verfasst werden.</p><p>Jedes eingereichte Manuskript durchläuft ein peer review Begutachtungsverfahren. Es wird von zwei unabhängigen Reviewer/-innen begutachtet. Sind sich die Gutachter/-innen in ihrem Urteil nicht einig, wird ein/e Drittgutachter/-in hinzugezogen.</p>

List of Papers (Total 315)

Metareflexivität: Von der Veränderungs- zur Vernunftorganisation

Längst überlassen Unternehmen ihre Modernisierung nicht mehr dem Zufall. Verankert in der Organisationsarchitektur sollen Lernroutinen (hier konzipiert als institutionalisierte Reflexivität) die Veränderungs- und damit Überlebensfähigkeit, vor allem von größeren Unternehmen in dynamischen Settings, langfristig sichern. Diese reflexiven Qualitäten zum Zwecke der Verstetigung...

Bedürfnis, Einstellung, Verhalten und die Möglichkeiten ihrer Veränderung. Der MID-HaKo-Ansatz als Impuls und Korrektiv für Change-Management-Modelle

Dieser Beitrag in der Zeitschrift „Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO)“ präsentiert mit dem MID-HaKo-Ansatz ein Konzept zur wissenschaftlichen Modellierung von Verhaltensfindungsprozessen, das sich produktiv zeigt für die Anwendung im Change-Management-Kontext. Der MID-HaKo-Ansatz knüpft an Konzepte der Sozial-, speziell der Verhaltenspsychologie an und liefert ein...

Change-Management als Sisyphosarbeit

Change-Manager:innen haben eine 70 %ige Chance, dass die von ihnen geplanten und umzusetzenden Veränderungsvorhaben scheitern. Das damit einhergehende Frustrations- und Resignationspotenzial ist Ausgangspunkt dieses Beitrages der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO). Dem entgegen wirkend wird, in Anlehnung an die Philosophie von Albert Camus, eine neue Haltung für...

Organization not found: Ein organisationssoziologischer Blick auf die Digitalisierung als Verwaltungsreform

Der Beitrag in der Zeitschrift GIO beschäftigt sich mit der Frage nach den Schwierigkeiten von Digitalisierungsreformen in öffentlichen Verwaltungen. Der Blick wird dafür auf Verwaltungen als Organisationen gerichtet, deren formale Strukturen die Digitalisierungsreform erschweren, da steile Hierarchien und Dienstwegeregelungen mit netzwerkartigen Projektstrukturen konfligieren...

Erfahrungswissen in der Pflege – Chancen partizipativer Aktionsforschung und diskriminierungssensibler Technikentwicklung

Im Umgang mit den Herausforderungen durch fortschreitende Digitalisierung in der Pflege stellt das Erfahrungswissen von Pflegenden und Pflegebedürftigen eine bedeutsame immaterielle Ressource dar. Sie müssen in ihrem Alltag mit der Beherrschung von Komplexität und Handhabung von Unwägbarkeiten umgehen und können als Praxis‑, Nutzungs- und Bedarfsspezialist*innen die Anforderungen...

Digitale Führungskommunikation und organisationale Bindung von Beschäftigten im Homeoffice

Der vorliegende Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) untersucht, welche Barrieren die Kommunikation zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitenden im Homeoffice behindern und wie die digitale Führungskommunikation gestaltet werden kann, um das Zugehörigkeitsgefühl von Beschäftigten zum Arbeitgeber zu stärken. Es werden Barrieren und sozial...

A theoretical essay on socio-technical systems design thinking in the era of digital transformation

Digital technology is here to stay. Currently, digital technologies are unleashing the fourth industrial revolution. This so-called digital transformation is about the integration of digital technology into all areas of society. Within organisations, work is fundamentally changing which impacts how organisations will operate and deliver value to customers. Furthermore, but often...

Digitale Souveränität in soziotechnischen Systemen – KI-Nutzung und Krisenbewältigung

Dieser Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation, diskutiert das Zusammenspiel der Konzepte soziotechnische Systeme und digitale Souveränität. Die jeweiligen theoretischen Hintergründe werden betrachtet und funktionale Beziehungen zwischen den beiden Gegenstandsbereichen hergeleitet. Es wird ein soziotechnischer Ansatz vorgeschlagen, mit dem Bewertungs- und...

Weiter so mit MTO? Konzeptionelle Entwicklungsbedarfe soziotechnischer Arbeits- und Systemgestaltung

Dieser konzeptionelle Beitrag nimmt auf Grundlage ausgewählter Publikationen zu soziotechnischer Arbeits- und Systemgestaltung (STS) den Stand der Diskussion auf und stellt aktuelle Suchprozesse und Lösungsansätze vor, mit denen soziotechnische Ansätze aktuelle Herausforderungen der Arbeits- bzw. Systemgestaltung in industriellen Kontexten bearbeiten. Darauf aufbauend werden...

Gestaltungsansätze für die Einführung und Nutzung von Kollaborationsplattformen – zwei KMU-Fallstudien aus der IT-Branche

Die Einführung und Nutzung von Kollaborationsplattformen zur Unterstützung der Zusammenarbeit in Teams und in der Organisation ist eine komplexe soziotechnische Gestaltungsaufgabe für Unternehmen. Im CollaboTeam-Projekt wurden zwei mittelständische Unternehmen der IT-Branche bei der Einführung von Kollaborationsplattformen für die Verbesserung der Team- und Projektarbeit...

Soziotechnisches Assistenzsystem zur lernförderlichen Arbeitsgestaltung in der robotergestützten Montage

Dieser Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) widmet sich der lernförderlichen Gestaltung eines roboterbasierten Assistenzsystems für industrielle Montagetätigkeiten. Individualisierte Produkte, kleinere Losgrößen und beschleunigte Prozesse sind Aspekte des digitalen Wandels in der industriellen Fertigung und Teil des Leitbilds einer flexiblen Produktion...

Der Kompass Digitalisierung

Dieser Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) stellt den Kompass Digitalisierung als soziotechnische Gestaltungshilfe für Führungskräfte im Kontext von Digitalisierungsvorhaben vor. Obwohl soziotechnische Forschung in den letzten Jahren im Zuge der Auseinandersetzung um Industrie 4.0 und KI eine kleine Renaissance erfahren hat, wurden bisher kaum...

Einführung digitaler Technik in Schulen als Anwendungsfall für die sozio-technische Systemgestaltung

Der pandemiebedingte Digitalisierungsschub hat gezeigt, dass Schulen unterschiedlich erfolgreich sind, digitale Medien zur Verbesserung des Lehrens und Lernens einzusetzen. Beherrschen viele Schulen die Implementierungsprozesse digitaler Medien nicht und benötigen Nachhilfe von der sozio-technischen Systemgestaltung? Diese verfügt über Konzepte zur erfolgreichen Implementierung...

Negative effects of time autonomy in digital collaboration

This article in the journal Group. Interaction. Organization (GIO) focuses on the effects of time autonomy on job-to-home spillover and emotional exhaustion when employees face high time pressure in digital collaboration. We assume time autonomy to strengthen rather than to buffer the detrimental indirect effects of high time pressure on emotional exhaustion via job-to-home...

Data-driven information for action

Because of the increase in data and the possibilities created by machine learning, organizations are now looking to become more data-driven. In sociotechnical systems design there has been a focus on designing information for action to support decentralized organizations. The purpose of this article, published in Gruppe. Interaktion. Organisation. is to discuss how data may be...

(Wie) Können Weiterbildungsorganisationen die Professionalität ihrer Lehrenden durch professionelle Lerngemeinschaften unterstützen?

Dieser Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) rückt das arbeitsplatznahe, auf kollegial-kooperativem Lernen basierende Personalentwicklungskonzept der professionellen Lerngemeinschaften (PLGen) in den Mittelpunkt, das bislang vor allem für die Professionalitätsentwicklung von Lehrkräften in Schulen erprobt und in seiner Wirksamkeit erforscht worden ist...

Einsatz von agilen Methoden in der Hochschulorganisation

Dieser Artikel der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. möchte mittels einer systematischen Literaturrecherche das Thema der agilen Methoden aus einer mikro-organisatorischen Perspektive für den Hochschulbereich betrachten. Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass agile Methoden bereits den Zugang in die (internationale) Hochschullehre erhalten haben, um einige aktuellen...

Können Kommunen Bildung managen? Gelingensbedingungen und Herausforderungen einer neuen kooperativen Steuerung kommunaler Bildungslandschaften

Dieser Artikel der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. fasst aktuelle Forschung zum Thema Neue Steuerung in Kommunen am Beispiel des Datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements zusammen. Die Autoren analysieren mit Hilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring 11 Expert:inneninterviews aus dem kommunalen Bildungsmanagement. Aus der Interpretationsarbeit wird...

Organisation und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Im Rahmen dieses Beitrags der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) wird eine organisationsforscherische Perspektive auf Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) – insbesondere unter Rückgriff auf Konzepte organisationalen Lernens – als analytisch potenzialreich vorgeschlagen. Dazu werden zunächst anhand der Ergebnisse eines (quantifizierenden) systematischen...

Welche Rahmenbedingungen braucht die Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten?

Dieser Artikel der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. beschreibt einen organisationssoziologisch fundierten Analyserahmen für die Untersuchung und den Vergleich von Fördersystemen für Lernende mit einer Lese-Rechtschreib-Störung/Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS). Es wird ein Vorgehen beschrieben, mit dem eine wissenschaftlich, bildungspolitisch und schulpraktisch...