Hindfoot injuries are often a combination of talus and calcaneal fractures as well as a combination with lesions of the ankle joint and foot. The lesions are often severe and combined with soft tissue injury, which is predictive for the prognosis. The accurate diagnosis of fractures and assessment of soft tissue damage are necessary for adequate and sufficient therapy. The degree...
Supracondylar humerus fracture accounts for approximately 4–7% of all fractures during childhood. It is the most frequent osseous injury of the elbow during adolescence. At the same time this joint represents the region fraught with the most complications in the growing skeleton. The most prevalent causes are ordinary falls during school or recreational sports. A distinction is...
The operative treatment of acetabular fractures has meanwhile developed into a subspeciality in trauma surgery. The primary evaluation, classification, indication, and the approaches are still based on the gold standard inaugurated by Letournel and Judet and further developed by Matta and colleagues. Because exact anatomical reconstruction of the joint’s geometry is essential for...
Die Rehabilitation nach Becken- und Azetabulumverletzungen muss v. a. auch statische Parameter berücksichtigen. Diese hängen primär vom Frakturtyp und der primären Versorgung ab, sodass die Rehabilitation individuell, schrittweise und angepasst an die Gesamtsituation erfolgen sollte. Das Behandlungskonzept ist interdisziplinär und folgt den Therapiezielen frühe Mobilisation...
Infektiös destruierende Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule sind seit alters bekannt. In der Vergangenheit handelte es sich v. a. um einen Befall mit Mykobakterien. Bis zu Beginn des vorigen Jahrhunderts ging die Wirbelsäulentuberkulose mit einer hohen Letalität von etwa 70% der relativ jungen Patienten einher. Ihre Häufigkeit nahm mit der erfolgreichen Behandlung der...
Das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG) zwingt die Unfallversicherung zu umfangreichen Umstrukturierungen. Änderungen im Leistungsrecht sind bisher nicht vorgesehen. Um Kosten zu senken, wurden Fusionen angeordnet und die Zahl der gewerblichen Berufsgenossenschaften auf 9 begrenzt. Letzteres wurde durch Zusammenschlüsse der vor kurzem noch 35 Berufsgenossenschaften...
Minimalinvasive Operationen bei Wirbelfrakturen bedeuten weniger Zugangsmorbidität, geringere postoperative Schmerzen und raschere Mobilisierung der Patienten, sind aber technisch anspruchsvoller, bedürfen eines ausgefeilten Instrumentariums und einer Lernkurve des Operateurs. Die intraoperative Visualisierung ist oft nur radiologisch möglich, die Implantate sind meist deutlich...
Sprunggelenknahe Frakturen gehören zu den häufigsten Verletzungen nach Berufsunfällen und führen nicht selten zu hohen Behandlungskosten und länger dauernder Arbeitsunfähigkeit. In unserer prospektiven Studie wurden die Effekte eines 3- bis 4-wöchigen, stationär durchgeführten Behandlungsprogramms an 76 Patienten mit sprunggelenknahen Frakturen und verzögertem Heilungsverlauf...
Für den Begriff Rehabilitationsmanagement existiert derzeit keine allgemeingültige gesetzliche oder untergesetzliche Definition – weder für die Träger von Rehabilitationsleistungen noch im allgemein anerkannten Sprachgebrauch. Im vorliegenden Beitrag wird dieser Begriff aus der Perspektive der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) näher betrachtet, und es wird dargestellt...
Luxationen und Luxationsfrakturen des Ellenbogengelenks stellen nach denjenigen des Schultergelenks die zweithäufigste Verrenkung großer Gelenke dar. Im klinischen Erscheinungsbild finden sich typische wiederkehrende Verletzungsmuster, welche die therapeutischen Konsequenzen bestimmen. Knöcherne Begleitverletzungen bedeuten im Rahmen von osteoligamentären Kombinationsverletzungen...
Patienten mit einer Verletzung des N. radialis, die zum Symptomenkomplex der sog. Fallhand führen kann, leiden meist sehr und drängen oft auf eine rasche Operation. Der Zeitpunkt und die Technik der Versorgung hängen von verschiedensten Faktoren ab und sollten individuell mit jedem Patienten besprochen und ein Therapieplan festgelegt werden. Dabei ist die Ursache der Verletzung...
Stürze sind vermeidbar. Mit einer gut gestalteten Sturzprävention im Krankenhaus und Pflegeheim lassen sie sich nachweislich verringern. Dabei werden die Maßnahmen so konzipiert, dass die Faktoren für ein Sturzrisiko minimiert werden können. Ein wesentliches Instrument auf der Grundlage der aktuellen Pflegeforschung ist der nationale Expertenstandard Sturzprophylaxe in der Pflege...
Komplexe Verletzungen der Fußwurzel setzen sich aus ossären oder/und ligamentären Läsionen unterschiedlicher Lokalisationen (funktionell-anatomisch) des Fußes und dem dazugehörigen geschlossenen oder offenen Weichteilschaden zusammen. Aufgrund eines hohen Anteils an polytraumatisierten Patienten bestehen unter Berücksichtigung der Begleitverletzungen große Anforderungen an Timing...
Verletzungen von Becken und Azetabulum sind insgesamt selten, nur etwa 2–8% aller Frakturen von unfallchirurgischen Patienten betreffen den Beckenring. Dort lokalisierte knöcherne und ligamentäre Verletzungen treten allerdings selten isoliert auf, und die Begleitverletzungen bestimmen die Morbidität und Mortalität, die bis zu 29% betragen kann. Der Anteil der Schwerverletzten und...
Knöcherne und ligamentäre Verletzungen des Handgelenks treten häufig im Rahmen einer schweren kombinierten Handverletzung auf. Die adäquate chirurgische Erstversorgung ist von hoher prognostischer Bedeutung. Es sollte daher nach Möglichkeit bereits initial eine Rekonstruktion aller verletzten funktionell relevanten Strukturen angestrebt werden. Dabei muss u. U. bereits im Rahmen...
Chronische Wunden, z. B. das vaskuläre diabetische Fußsyndrom des Diabetes- oder das Ulcus cruris des Varikosepatienten, können prinzipiell ambulant versorgt werden, was die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend verbessert. Sie können aber nicht ohne vorangegangene Klärung und Therapie der Ursache abheilen. Oft sind vor der Sanierung der Wunde revaskularisierende Maßnahmen...
Aufgrund der gesetzlichen Begriffskriterien ist die Bemessung der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) mit den Entwicklungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und im gesamten Erwerbsleben prinzipiell einem steten Wandel unterworfen. Somit stellt sich die Frage, ob die bisherigen MdE-Werte (noch) als allgemein gültig angesehen werden können. Insbesondere wird bezüglich der...
Knöcherne Verletzungen im Ellenbogengelenkbereich im Kindesalter sind selten, aber gefürchtet, da sie häufig mit Komplikationen einhergehen und eine schlechte Spontankorrektur aufweisen. Gegenüber Erwachsenen bestehen erhebliche Unterschiede in Verletzungsmuster, Therapie und Prognose. Vergleichsaufnahmen der nicht verletzen Gegenseite sind grundsätzlich abzulehnen. Die...
Die perkutane Verschraubung von nichtdislozierten Kahnbeinfrakturen bleibt trotz allgemeiner Verbreitung eine technische Herausforderung. Die operative Versorgung frischer nichtdislozierter Kahnbeinfrakturen wird bei jungen aktiven Patienten empfohlen, um die Heilung zu beschleunigen, eine frühe Mobilisation zu gewährleisten und die Nachteile der langen Gipsruhigstellung zu...
Das zurzeit gültige Modellverfahren der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zum Thema Trauma und Psyche stammt aus dem Jahr 2004 und bedarf der Überarbeitung, sowohl hinsichtlich seiner äußeren Form, die an die aktuellen Durchgangsarztanforderungen angeglichen werden soll, als auch hinsichtlich des Verfahrensablaufs, was sich deutlich problematischer gestaltet...
Einrichtungen zum ambulanten Operieren unterliegen laut Infektionsschutzgesetz (IfSG) der infektionshygienischen Überwachung durch das Gesundheitsamt. Dieses kommt der Aufgabe durch Praxisbegehungen, Kontrolle der Hygienepläne und Aufzeichnungen sowie Beratung des Praxisinhabers zu hygienerelevanten Fragestellungen nach. Wichtig ist, stets zu berücksichtigen, dass es in der...
Ziel dieser Studie war die Erstellung einer integrierenden, evaluierten Befundaufnahme von medizinischen, psychologischen und sozialen Faktoren, die als Grundlage für Prognosen über Erfolg oder Misslingen von unfallchirurgischen Rehabilitationsmaßnahmen in berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren dienen konnte. Die untersuchte Stichprobe umfasste 108 Patienten, die zur...
Zur Osteosynthese auch im Bereich der Hand stehen heute verschiedene Materialien zur Verfügung. Wie die Wertigkeit der winkelstabilen Implantate in dieser Lokalisation einzuschätzen ist, wird in der Literatur kontrovers diskutiert. Frakturen v. a. der Basen der Mittelhandknochen und besonders des ersten Metakarpalknochens stellen bei Trümmerung sicher gute Indikationen zur...
Es werden die bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse der seit nahezu 2 Jahren vertraglich geregelten Kooperation zwischen der BG-Unfallklinik (BG: Berufsgenossenschaft) Tübingen und der Oberschwabenklinik Ravensburg (KH St. Elisabeth) berichtet. Diese erhöht die Möglichkeiten der optimalen Versorgung von bg-lich Versicherten und Schwerstverletzten in dem zwar weniger dicht...