Der Frühinfekt nach operativer Frakturversorgung ist weiterhin eine gefürchtete Komplikation. Er bedeutet für den betroffenen Patienten eine gravierende Belastung und stellt für den behandelnden Chirurgen eine große Herausforderung dar.Um den Übergang eines Frühinfekts in eine chronische Osteitis zu verhindern, muss die adäquate Diagnostik rasch durchgeführt und die operative...
Reconstruction of the face in patients who have suffered major burns is a complex undertaking, both the primary treatment and the transplantation technique being of considerable importance for the final result. As well as the functional reconstruction of scar contracture, ectropion and incomplete lid closure, cicatricial stenostomia and cicatricial obstruction of the nostrils...
Basis der Bild gebenden Diagnostik posttraumatischer Veränderungen am Kniegelenk sind die Anamnese sowie die eingehende klinische Untersuchung.Eine nach der Fragestellung ausgerichtete, effiziente,Bild gebende Technik geht auch heute meist von der Standardröntgendiagnostik aus.Es empfehlen sich dann unterschiedliche diagnostische Verfahren,wobei heute zur Beurteilung von...
Die Umstellungsosteotomie bei unikondylärer Gonarthrose dient einerseits der Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen, indem sie Schmerzen nimmt und die Gelenkfunktion verbessert, andererseits ist ihr ein präventiver Effekt zuzuschreiben, da sie durch die Verlagerung der Lastübertragung weg vom gonarthrotisch veränderten Kompartment hin zum gesunden die Progression der...
Die Inzidenz der Spondylitis/Spondylodiszitis nimmt aufgrund multifaktorieller Ursachen, jedoch wesentlich aufgrund der Aids-Epidemie, der großen Anzahl der i. v.Drogenabhängigen, dem Wiederauftreten der Tuberkulose in den Industriestaaten und der zunehmende Anzahl an immunsupprimierten Patienten zu.Frühstadien ohne Lähmungssymptomatik und ohne wesentliche Instabilität können...
Fußinfektionen nach Trauma können nur selten konservativ behandelt werden.Das Infektionsausmaß ist durch Ultraschall, Nativröntgen, CT,MRT und Szintigramm einzugrenzen. Die operative Revision muss die Ursachen der Infektion erkennen und beseitigen, eine evtl.Gelenkbeteiligung therapieren, Sequester und Nekrosen radikal entfernen sowie die Instabilität beheben.Hautweichteildefekte...
Early postoperative infection following trauma surgery and endoprosthetic joint replacement is still one of the most serious complications encountered in traumatology. Despite various innovations in the fields of pharmacology and medical technology, the problem of infection remains completely topical in orthopaedic surgery. Surgical revisions and strategies still have the main...
Fractures of the distal humerus are caused through direct or indirect injury mechanisms. The types of fractures and soft tissue lesions vary widely, depending on the mechanism of injury. The aims of therapy are painless joint function and stability. Conservative treatment is only indicated in stable fracture types in childhood. In all other cases operative therapy is mandatory...
Complex acetabular fractures are defined as fractures involving more than one column of the acetabulum. These fracture types can be categorized with reference to either the Judet and Letournel classification or the AO classification system. For internal fixation of most complex acetabular fractures two different approaches are available: the Kocher-Langenbeck-approach and the...
Bei der Therapie von Infekt-/Defekt-Pseudarthrosen sind neben Knocheninfektion, Instabilität und Knochendefekt häufig auch Weichteildefekte,Durchblutungs- und/oder Nervenschäden,Begleiterkrankungen und insbesondere Inaktivitätsschäden gleichzeitig zu behandeln. Die komplexe Problematik ist präoperativ individuell genau abzuklären, dann ein individueller Therapiestufenplan zu...
Between October 1993 and September 1999 a total of 62 pilon-tibiale fractures in 59 patients were treated at the Clinic for Trauma and Reconstructive Surgery, University Hospital Carl-Gustav-Carus,Technical University Dresden. In a retrospective study 49 patients with 50 pilon-tibiale fractures (81%) could be examined clinically and radiographically an average after 28 months...
Zusammenfassung Ursache von Kniegelenkinfekten sind offene und arthroskopische Eingriffe, intraartikuläre Injektionen sowie hämatogene Infekte. Bei der Behandlung von Kniegelenkinfekten kommen offene Methoden wie die Wundrevision mit oder ohne Synovektomie, Spül-Saug-Drainage-Verfahren in offenen und geschlossenen Systemen sowie die Applikation von Antibiotikaketten zum Einsatz...
Durch den hohen Funktionsanspruch kommt der Rekonstruktion von Rotatorenmanschettenrupturen eine große Bedeutung zu.Basis für eine optimale Therapie sind neben der klinischen und radiologischen Untersuchung der Funktionsanspruch und die Motivation des Patienten. Ziele sind die Wiederherstellung der Schmerzfreiheit und die Wiedererlangung der Funktion.Bei traumatischen Rupturen...
Grundlage der Schulterdiagnostik sind eine suffiziente Anamnese und klinische Untersuchung. Die sich ergebende Verdachtsdiagnose kann durch Bild gebende Verfahren objektiviert werden.Die konventionelle Röntgendiagnostik der Schulter in 3 Ebenen ist als Standarddiagnose zu fordern und lässt die wesentlichen knöchernen Veränderungen erkennen.Schwerpunkt der Ultraschalluntersuchung...
Die Therapie der akuten, kompletten Akromioklavikulargelenksprengung (Typ III) wird nach wie vor kontrovers diskutiert. In der Literatur wird neben zahlreichen operativen Behandlungsmethoden auch die konservative Therapie mit guten Ergebnissen beschrieben. Das funktionelle Ergebnis nach operativer Therapie oder konservativer Behandlung ist vergleichbar.Die Rate an Komplikationen...
Die erfolgreiche Behandlung fehlverheilender Frakturen setzt eine konsequente Analyse der Heilungskomplikation voraus, um die geeignete weitere Therapie und das optimale operative Verfahren wählen zu können. Hypertrophe Pseudarthrosen des Femurschafts sind meist durch eine Verriegelungsmarknagelung nach Aufbohrung zu beseitigen. Torsionsdifferenzen werden bei funktionell...
Die posttraumatische Kontraktur des Ellbogengelenks ist Symptom verschiedener lokaler Veränderungen und systemischer Störungen. Systematisch werden intrinsische Kontrakturen, die von der Synovialis und intraartikulären Strukturen ausgehen, von extrinsischen Kontrakturen, die die Gelenkkapsel und extraartikuläre Weichteile betreffen, unterschieden. Ätiologisch ungeklärt nehmen die...
Die Marknagelung von Tibiafrakturen gilt als eine weithin anerkannte Methode der Osteosynthese. Bislang konnten Marknägel für Frakturen und Osteotomien im kranialen Fünftel der Tibia aber nicht oder nur unter schwierigen Umständen zum Einsatz kommen, weil keine retrograde Marknagelungsimplantationstechnik zur Verfügung stand. Dagegen ist die retrograde Marknagelungstechnik bei...
In der heutigen Therapie von Frakturen spielt die Weichteilbehandlung eine herausragende Rolle, insbesondere auch – aufgrund der anatomischen Gegebenheiten – bei der Pilon-tibiale-Fraktur.Osteoartikulär gesehen ist für ein gutes langfristiges Resultat eine strikt anatomische Rekonstruktion der Gelenkfläche zu fordern. Bisherige operative Behandlungstechniken sind mit einer...
Das Auftreten einer chronischen Knocheninfektion nach osteosynthetischer Bruchbehandlung ist nicht nur für den Patienten ein schwer wiegendes Problem, sondern verursacht auch Kosten in Milliardenhöhe.Als diagnostische Hilfsmittel zum Erkennen des chronischen Infekts stehen klinische und Laborparameter sowie Bild gebende Verfahren zur Verfügung.Insbesondere die...
Ziel der Knorpel-Knochen-Transplantation ist die Überführung von intaktem Knorpel aus wenig belasteten Gelenkarealen in Defektzonen der Hauptbelastungsregion. Trotz der fehlenden Integration des transplantierten Knorpels in das ortsständige Gewebe zeigen sich bei Probebiopsien und im Tierversuch histologisch hyaline Strukturen. Die mittelfristigen und wenigen Langzeitergebnisse...
Die Schulterinstabilität wird unter Berücksichtigung der pathologischen Veränderungen, der Reluxationsrate und dem Funktionsanspruch des Patienten therapiert. Die arthroskopische Stabilisierungsoperation ist bei der traumatischen Erstluxation und der rezidivierenden traumatischen Schulterinstabilität ohne Hyperlaxität indiziert, wenn in der Anamnese weniger als 5 Rezidive zu...
Internal fixation with the proximal femoral nail (PFN) for the treatment of trochanteric fractures allows primary full weight-bearing after osteosynthesis.This alone means that the PFN is advantageous in patients suffering this type of injury, most of whom are elderly and need to be encouraged to walk very soon after surgery. A further advantage, which also benefits younger...
Die abdominelle posttraumatische Infektion liegt in der Häufigkeitsskala der posttraumatischen Infektionen an 5. Stelle. Hinsichtlich der Sterblichkeit der Verletzten steht sie mit 25% aber schon an Platz 2 nach der posttraumatischen Pneumonie (29%).Die posttraumatische abdominelle Sepsis hat sogar eine Letalität von bis zu 50%. Diese Sterblichkeit kann nur reduziert werden,wenn...
Bei der Versorgung pertrochanterer Femurfrakturen nehmen intramedulläre Implantate inzwischen den führenden Rang ein. Gründe dafür sind die hohe Belastungsstabilität und die minimalinvasive Operationstechnik, die den überwiegend geriatrischen und oft multimorbiden Patienten zugute kommen.Erster Vertreter dieser Implantatgruppe ist der von Grosse und Kempf entwickelte γ-Nagel. Er...