Insbesondere in der Wirbelsäulenchirurgie hat die Navigation in den letzten 2 Jahren eine erhebliche Verbreitung gefunden. Es kann entweder fluoroskopisch oder CT-unterstützt navigiert werden. Bei letzterem Verfahren sind Oberflächenmatching sowie CT-Fluoromatching möglich. Die Instrumente werden mit Hilfe von passiven optischen Markern anhand der Patientendaten kalibriert. Die...
Ein kurzer, antegrad eingebrachter Nagel und Verriegelungsschrauben, die den Humeruskopf von den Hauptinsertionsbereichen der Rotatorenmanschette aus penetrieren und die Fragmente nach dem Stellschraubenprinzip dreidimensional winkel- und gleitstabil fixieren, stellen zusammen das Implantatsystem (Targon PH®) dar. Seit Februar 2000 ist es in unserer Klinik für die Fixation aller...
Hintergrund Alle Navigationssysteme treten mit der Behauptung an, dass mit ihrer Hilfe präzise Implantatpositionen möglich sind. Dieser Präzisionsgewinn bringt im Bereich der Wirbelsäule eine zentrale Lage der Implantate im Pedikel, im Bereich des Beckens sind exakte Schraubenplazierungen im Bereich des Azetabulums oder ISG möglich. Es wird behauptet, dass die Systeme in ihrer...
Kyphoplasty and vertebroplasty are now recognized procedures for the treatment of vertebral fractures, especially in patients with osteoporosis. In most cases of osteoporotic spinal vertebral fracture in elderly patients PMMA–cement is used to fill the defect and stabilise the vertebral body. Long-term results in terms of integration of the cement and bioreactivity of the...
Der XS-Nagel ist ein gerader Vollprofilnagel, der eine Fixation multipler Fragmente durch die Verriegelungslöcher in 9 mm Abständen ermöglicht. Die beiden proximalen Verriegelungslöcher sind längs oval. Eine in den Nagel einzubringende Madenschraube ermöglicht eine Kompression der Fraktur unabhängig von den Weichteilen. Durch die zentrale Implantation bei zugbelasteten Frakturen...
Es werden kurz die aktuellen Ergebnisse der intramedullären Osteosynthese am Unterarm zusammenfassend dargestellt und diskutiert. Die Operationstechnik ist zwar anspruchsvoll, bei entsprechender Erfahrung werden jedoch durchaus der Plattenosteosynthese ebenbürtige Ergebnisse erreicht. Refrakturen nach Implantatentfernung wurden im Gegensatz zur Plattenosteosynthese bisher nicht...
Mit Einführung einer pauschalierten Vergütung kommt einerseits dem Akt der „stationären Aufnahme ins Krankenhaus“ und andererseits der Kodierung von Diagnosen, Nebendiagnosen und Prozeduren eine weit höhere Bedeutung zu als bisher. Der Gesetzgeber hat dementsprechend den Krankenkassen die Möglichkeit gegeben, auf 2 Wegen (Einzelfallprüfung und Stichprobenprüfung) die Richtigkeit...
Der realistische Vergleich der Ergebnisse nach konservativer bzw. operativer Behandlung von Wirbelfrakturen ist kaum möglich, da in den Literaturdaten nicht einheitlich klassifiziert wurde, keine prospektiv vergleichenden Studien vorliegen, viele verschiedene Behandlungsverfahren existieren, geeignete Messinstrumente fehlen und Spätergebnisse nur vereinzelt vorliegen. Unter...
Die konservative Frakturbehandlung erfordert oft eine längere Ruhigstellung, die Operative ermöglicht bei sofortiger Stabilität in vielen Fällen die frei funktionelle Nachbehandlung. An vielen Regionen des Körpers in den Hintergrund getreten, ist die konservative Frakturbehandlung v. a. an der Schulter bei Verletzungen der Klavikula und der Skapula weiterhin sehr erfolgreich. Die...
Once the acute treatment of a trauma patient is completed further treatment is provided by the accident insurance institutes, which is made up of several components directed at complete recovery in the shortest possible time. This include normal physiotherapy, extended out-patient physiotherapy (EAP), complex rehabilitation for in-patients (BGSW) and complex rehabilitation in...
Bereits jetzt existiert in der gesetzlichen Unfallversicherung ein abgestuftes Modell für die ambulante bzw. stationäre Weiterbehandlung von Unfallverletzten. Abhängig von den funktionellen Problemen des Patienten ist es möglich, die Intensität der Behandlung (Intensitätssteigerung bzw. -abbau) anzupassen. Aufgrund der hohen fachlichen Qualifikation der Physiotherapeuten...
Von einer laufenden, prospektiv angelegten Multicenterstudie mit 9 teilnehmenden Einrichtungen werden die Zwischenergebnisse bei der Behandlung distaler Radiusfrakturen mit einem winkelstabilen Implantat (LCP 3,5 mm) dargestellt. Bis zum Erfassungsdatum 5.9.2003 konnten die Daten von 197 distalen Radiusfrakturen, davon 165 mit einer 3,5-mm-LCP versorgt, in die Auswertung...
Subkapitale Humerusfrakturen können meist—unter Berücksichtigung von Frakturtyp (geeignet: extrakapsulare Frakturen der Gruppe A nach Habermeyer-Klassifikation; nicht dislozierte Frakturen nach Neer), Ausmaß der Frakturdislokation, Frakturstabilität, Alter des Patienten bzw. seinem Aktivitätsniveau—konservativ therapiert werden. Die Behandlung erfolgt durch Gilchrist- oder...
Zusammen mit Prof. Andreas Wentzensen darf ich Sie namens der wissenschaftlichen Leiter zu unserer traditionsreichen Unfallmedizinischen Tagung hier in Baden-Baden begrüßen, was ich umso lieber tue, als es sich mit der 30. Veranstaltung dieser Art um ein durchaus bemerkenswertes Jubiläum handelt. Wenn man über die Jahre zurückblickt und in früheren Tagungsberichten blättert...
Etwa 45% der Unfallverletzungen betreffen die Hand.Diese werden in der Regel von Ärzten versorgt, die nicht über die Bezeichnung “Handchirurg” als Zusatzbezeichnung gemäß der Weiterbildungsordnung verfügen. Das vorgestellte Modellprojekt “Handchirurgische Versorgung” soll unter Nutzung vorhandener vertraglicher Möglichkeiten die adäquate Versorgung sicher stellen.Damit können...
Healing problems after lower leg injuries can be due to· infection (superficial/deep),· nonunion,· a defect,· a deformity.The different pathologies and pathways are presented, as are appropriate therapeutic approaches.The results of a prospective study in 50 nonselected patients who underwent corrective osteotomies after post-traumatic deformities revealed good results in terms...
Ziel der therapeutischen Bemühungen sollte die Vermeidung einer posttraumatischen Gonarthrose durch Wiederherstellung der verletzten anatomischen Strukturen sein. Die Indikation zur Knieendoprothese ist kritisch zu stellen, insbesondere vor dem 50. Lebensjahr. Alternative Behandlungsmethoden und Operationsverfahren sind abzuwägen. Die Implantation einer Knieendoprothese erfordert...