Die 5 Knochen des Mittfußes entsprechen dem Os naviculare, dem Os cuboideum und den 3 Ossa cuneiformia, die gemeinsam nach proximal Teil des Chopart-Gelenks, nach distal Teil des Lisfranc-Gelenks sind. Die Beweglichkeit der medialen Fußsäule ist primär im Talonavikulargelenk lokalisiert, welches als die sog. Coxa pedis einem essenziellen Gelenk entspricht. Die Länge der lateralen...
Frakturen des distalen Radius sind im Wachstumsalter die häufigsten Bruchverletzungen der langen Röhrenknochen. Unfallursache sind oft Sport und Spiel. Einen eigentlichen Altersgipfel gibt es nicht. Es handelt sich fast ausschließlich um metaphysäre Verletzungen (einschließlich der Wachstumsfugenlösungen), Gelenk beteiligende, epiphysäre Frakturen sind die Ausnahme. Alle...
Inzidenz Klavikulaschaftfrakturen gehören mit einer Inzidenz von 64/100.000 zu den häufigen Frakturen. Therapieoptionen Ende der 1990er Jahre wurde die elastisch-stabile intramedulläre Schienung mit Prevot-Nägeln beschrieben, die eine minimalinvasive Stabilisierung der Fraktur und damit eine sofortige Übungsstabilität und schnelle Belastbarkeit ermöglicht. Heute erfreut sich...
BackgroundFoot injuries often lead to residual functional disabilities due to malalignment, painful pseudoarthrosis and instability. The reasons for foot malpositioning which need correction are overlooked or inadequately treated injuries. Complicated postoperative courses with posttraumatic arthrosis, infections, osteonecrosis, delayed bone healing or muscular imbalance can also...
BackgroundBalloon kyphoplasty is a minimally invasive surgical technique to treat spinal fractures. So far, polymethylmethacrylate (PMMA) is applied as the first choice augmentation material. However, it is characterized by limited biocompatibility and a lack of osseous integration. Therefore, intensive research was performed to identify other cements based on biomaterials. Study...
BackgroundFractures of the scapula are rare in musculoskeletal trauma. These fractures are differentiated into extraarticular and intraarticular fractures. Extraarticular fractures Good clinical results can be achieved in extraarticular fractures, even if fractures are displaced. However, because of ligamentotaxis and the surrounding musculature,,scapula body fractures often have...
Zweck der ABMR (arbeitsplatzbezogene muskuloskelettale Rehabilitation) Die ABMR ist ein neues Modul im Heilverfahren der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie soll zu dessen Abschluss insbesondere bei schwer körperlich Tätigen die Rückkehr an den Arbeitsplatz und den Abschluss des Heilverfahrens sicherstellen. Charakteristika der ABMR Die ABMR bedient sich Elementen aus...
Hintergrund Die distale Unterarmfraktur ist die häufigste Fraktur im Wachstumsalter. Die konservative Therapie mit Reposition und Ruhigstellung im Gips ist im Kindesalter die Standardtherapie. Methode Die Behandlungsergebnisse distaler dislozierter Unterarmfrakturen im Kindesalter, die in der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie, Universitätsmedizin Greifswald, im Zeitraum...
Causes of injury and mechanismAcute soft tissue injuries of the elbow predominantly occur after joint dislocation or subluxation. It is essential to know the elbow dislocation pattern as well as the primary and secondary elbow constraints in order to correctly estimate the injury severity and joint stability. Diagnosis and therapyAdequate management of acute soft tissue elbow...
End-to-side neurorrhaphyIn end-to-side neurorrhaphy, a distal nerve segment is attached to a healthy donor nerve in an end-to-side fashion. This technique is especially useful in cases were the proximal nerve stump is unavailable and allows for sensoric and motoric recovery. This technique was first described in 1873 but had not found wide application until the early 1990s...
BackgroundFractures of the forearm are the most common fractures in children. In general they can be distinguished by location between those of the proximal and distal forearm and those of the forearm diaphysis. The last two represent more than 90 % of all forearm fractures and will be discussed in this article.TherapyWhile in the healing of fractures of the forearm shaft little...
BackgroundTendon injuries of the foot are often not recognized and are usually not immediately diagnosed correctly. The resulting loss of function often requires that surgical reconstruction be performed. Causes and promoting factorsInjuries of the anterior tibial and posterior tibial tendon are usually due to pre-existing degenerative damage, whereas luxation of the peroneal...
BackgroundThe inpatient treatment of patients with occupational injuries is highly demanding from both personnel and technological perspectives due to the introduction of the new inpatient medical treatment procedure (accident insurance consultant procedure DAV and severe injury type procedure)Participation in inpatient accident insurance consultant procedure (DAV)From the...
Zahlreiche Infektionskrankheiten können beruflich erworben werden. Hygienemaßnahmen, besondere Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen am Arbeitsplatz, Impfungen und Vermeiden der Exposition in bestimmten Bereichen können einen großen Teil potenzieller Übertragungswege blockieren. Bei der Begutachtung von beruflich erworbenen Infektionskrankheiten müssen die Exposition im privaten...
Hintergrund Fußverletzungen sind für den Patienten häufig mit funktionellen Einschränkungen des Bewegungsapparats verbunden. Nach erfolgter Anamnese und Befundung gemäß ICF-Kriterien (ICF: „international classification of functioning, disability and health“) kommt deshalb der funktionellen Mobilisation unter Berücksichtigung von Belastung und Belastbarkeit entsprechend den...
Die instrumentelle Ganganalyse etabliert sich im klinischen Bereich zunehmend als Ergänzung der standardisierten diagnostischen Verfahren. Ihr Haupteinsatzgebiet findet sich bisher v. a. in der Pädiatrie, vornehmlich bei Kindern mit infantiler Zerebralparese (ICP), um operative Planungen, z. B. Sehnentransfers, mit objektiven Daten aus der Ganganalyse zu ergänzen. Aber auch in...
Eine Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) kann zu anhaltenden Belastungsschmerzen, Bewegungseinschränkungen und Störungen des Gangbildes führen. Als letzte therapeutische Option kommen einerseits die Arthrodese, andererseits eine Endoprothesenimplantation in Betracht. Bezüglich Letzterer sind für die Patienten v. a. folgende Fragen von Interesse: Wie oft werden OSG-Prothesen...
Frakturen und Luxationen am Fuß sind selten lebensbedrohlich, können aber die Lebensqualität des Verletzten erheblich beeinflussen. Frakturen der Zehen werden meist konservativ behandelt, wobei Endgliedfrakturen zur Vermeidung von Nageldeformitäten subtil versorgt werden müssen. Die Randstrahlen des Mittelfußes sollten bei Dislokation großzügig stabilisiert werden. Die zentralen...
Die Hilfsmittelversorgung nach komplexen Fußtraumen ist ein wichtiger Baustein der Unfallchirurgie und Orthopädie. Laut Sozialgesetzbuch (SGB) V § 33 sind Hilfsmittel Gegenstände, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen, soweit sie nicht als allgemeine...
Hintergrund Die Fersenbeinfraktur gilt bis heute als Problemfraktur. Es wird eine Übersicht der gängigen Klassifikationen und des aktuellen Stands der Versorgungsmöglichkeiten gegeben. Klassifikation Trotz einer Vielzahl von Klassifikationen im klinischen Gebrauch fehlt bisher eine einheitliche Einteilung. Behandlung Es stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten und...
Hintergrund Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient stellt eine unverzichtbare Säule für die gutachtliche Beurteilung dar. Ohne Kommunikation – nicht zuletzt auch mit dem Auftraggeber des Gutachtens – wäre eine gutachtliche Sachverhaltsüberprüfung nicht möglich. Vorgehen Basis der Kommunikation ist eine empathische Öffnung des Arztes gegenüber dem Probanden, um dessen...