Berichtigungen

Journal of Molecular Medicine, Jun 1949

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Berichtigungen

416 ~gesgeschichte. F~lle mit norma]em Tastbefund bet pathologischem mikroskopisehen Befund und umgekehrt sind h; ehst selten. The= rapie besteht etwa in w6chentlich einmaliger Prostatamassage bet laufender Urinkoutrolle und mikroskopiseher Durehsieht des Exprimates. Itinsiehtlich der ~:tiologie werden allergisehe, toxisehe, infekti6se (gewShnliehe, abet aueh spezifisehe oder misehinfektiSse} Vorg~tnge in Erw~gung gezogen. Jede dieser Theorien h i n t e r l ~ t jedoch noch eine Reihe ungekl~rter Fragen. Es wird keiner Hypothese der Vorzug gegeben, sondern weitere ausgedehnte ldinisehe Beobaehtungen, die zur LSsung des Problems fiihren kann, vorgesehlagen. H. E. KnxI~-NA¢~o~, Schleswig. Tyler, Edward T., and Sheldon Payne: Spermatogenesis and the therapy of infertility. (Spermatogenese und die Behandlung der Unfruchtbarkeit.) (95. _4nn. Sess. Amer. Med. Assoc., San ]~raneisco, 3. VII. 1946.) J. amer. reed. Assoc. 134, 770 (1947). Bet der Rehandlung unfruehtbarer Ehen wurde fiiher dem weiblichen Tell die meiste Aufmerksamkeit geschenkt, erst in den letzten Jahren wird auch der m£nnliche geniigend berficksichtigt. Bet der Analyse yon 65 unfruehtbaren Ehen fund Verf. 21mal bet der Frau, 17real beim Mann und 27mal bet beiden die Veranlassung. Meist kommen verschiedene Ursachen bet beiden Partnern zusammen, um das Ergebnis der Unfruchtbarkeit sehliel~lich zu bedingen. Eine Analyse in dieser Frage ist unvollst~ndig und damit bedeutungslos, wenn nieht in mindestens 2 Proben das Sperma untersucht worden ist. Die Physiologie der Spermaproduktion, der Vorgang bis zur Ejakulation und die verschiedeneu Eigensehaften yon normatem Sperma werden besprochen (Menge, Spermatozoengehatt, Rewegliehkeit). Es ist aber sicher, da$ auch Refruchtungen mit einem Sperma vorkommen, das nieht normalen Anforderungen gentigt. Die Frage der Fruehtbarkeit kann nur im Zusammenhang mit der der Ovulation besproehen werden. Letzte Untersueh~mgen sprechen daffir, daq. w~hrend eines Zyklus nur ftir einige Stunden die BefruchtungsmSglichkeit besteht. Den Zeitpunkt der:Ovulation bringt Verf. mit der prgmenstruellen TemperaturerhShung in Zusammenhang, diese erfahre dann nicht den tiblichen Rfiekgang zur Norm, wenn eine Schwangerschaft zustande kam. Ffir die Refruehtung wird nach vorheriger mSgliehst langer .Enthaltsamkeit ein Coitus etwa 12 Stnnden nach der anzunehmenden Ovulation empfohlen. Behandlungsma6ig steht fiir den Mann vor allem die Garantie eines gesundheitsgemal~en Lebens im Vordergrund. Hormonbehandlung hilft nieht grundsatzlieh, wenn Verf, auch in Einzelfallen recht gutes gesehen hat. Weiter kommen in Frage: Aminos~uren, Vit,amin B und - vom 'Verf. sehr gtinstig beurteilt - - Prostatamassag e, 3mal wSehentlich. D~Is~, Ludwigsburg. Wall, Margaret J., Albert Heyman and Paul B. Beeson: Studies on the complement fixation reaction [n lymphogranuloma venereum. (Untersuchtmgen zur Frage der Komplementbindungsreakticn bet Lymphogranuloma venereum.) (De~. o] Med., Emery Univ. School of Med., a. Clin. ]. Genitoin[ections Dis., Grady ~Iem. Hosp.) Amer. J. Syph. 31, 289 (1947). Bericht fiber Ergebnisse der Komplementbindungsreaktion bet Lymphogranu]oma venereum. Als Antigene wurden mim~eh+ Woehenachrift teils ein handelsfibliches (,,Lygranum CF, Squibb"), tells ein aus virusinfizierten Dottersacken hergestelltes verwandt. Die Seren yon 27 Patienten mit Lymphogranuloma venereum reagicrten positiv; komp]ementbindende AntikSrper lieBen sich bis zu 88 Wochen nach Auftreten der Rubonen nachweisen. Von 45 Kranken mit Ulcus molle reagierten 27 gleichfalls positiv, hiervon hatten jedoch 15 auch einen positiven FR~I-Test. ~Vberdies war der komplementbindende Titer bet ihnen niedriger als bet Lymphogranuloma venereum. Ein Titer "yon 1:160 oder hSher sprich~ im allgemeinen ffir eine aktive Infektion mit dem Virus, ein soleher yon 1:20 oder niedriger sebliel~t sie aus. Verff. sind der Meinung, dal~ positive Komplementbindungsreaktionenauf Lymphogranuloma venereum bet Kranken, die an anderen Geschlechtskrankheiten leiden, auf eine frfihere Infektion mit dem Virus dieser vierten Geschlechtskrankheit zuriiekzuffihren stud. Positive Reaktionen bet frischem Ulcus molle sind nicht als unspezifisch zu betrachten, sondern sie sprechen fiir eine friihere oder gleichzeitige Virusinfektion. KARRENBERG. Wright, Louis T., Gerald A. Spencer and Abraham Oppenheim: Incidence o~ asymptomatic lymphogranuloma venereum in a municipal hospital. A survey based on 1,512 cases. (Vorkommen asymptomatischer Formen yon Lymphogranuloma venereum in einem st~dtischen Krankenhaus. ~Untersuehungsergebnisse bet 15t2 F/illen.) (Surgie. a. Dermatol. Dep., Harlem Hosp.) Amer. J. Syph. 31, 282 (1947). Frfihere amerikanische Reobachter hatten bereits auf &~s Vorkommen positiver F~Elscher Reaktionen auf Lymphogranaloma venereum bet erseheinungsfreien Weil~en und vor allem Negern (40% !) in Amerik~ bingewiesen. Systematisch in dieser Riehtung durcbgeftihrte Untersuchungen der Verff. an 1512 Kranken, die einem st~idtischen Krankenhaus wegen anderer Erkrankungen als Lymphogranuloma venereum zugewiesen wurden, ergaben fotgendes: Die FnEI-Reaktion war bet weiSen und farbigen Kindern unter 13 Jahreu negativ. Bet 192 erseheinungsfreien Weigen ergaben sieb 36real (:= 18,8%), bet 1192 erscheinungsfreien Farbigen 339mal (:= 28,4%) positive Hautreaktionen mit dem Original F~ls~Antigen cder dem Hfihnerembryoantigen des Lymplmgranutom~ venereum (,,Lygranum" Squibb); fiberdies fielen Komplementbindungen auf die Viruserkrankung teilweise positiv aus. Verff. halten die Komplementbindungfiberhaupt ftir empfindlieher, als den Ff~I-Test. Sie fordern, da/~ beide Untersuchungsverfahren bet allen Kranken systenmtisch durehgefiihrt werden, die wegen ether Geschlechtskrankheit oder einer unklaren Erkrankung einem Hospital zugewiesen werden, auch bet solchen, die in ihrer Vorgesehiehte eine venerisehe Erkrankung angeben. Da die Redeutung des L3anphogranu]onm venereum hinsichtlich seiner Verbreitung noch nicht ganz klar ist, erscheinungsfreie oder -arme Formen aber sicherlich nicht selten stud, dfirfte es naeh Ansicht der Vefff. iiberhaupt zweekm~ig sein, bet jedem in einem X ~ n kenhaus aufgenommenen Patienten routinem~Big die ebengenannten Untersuchungsverfahren durehzuffihren. KA~Ra, Bad Segeberg. TAGESGESCHICHTE. Der Internationale Urologenkongrefl in Barcelona finder HochsctLuin~chriehten. W~rzburg. Von der Medizinischen Fakult~t der Uui- veto 20.--25.9. 49 statt. Um den Teilnehmern dieses Konversit/~t warden folgende Berufungslisten aufgestellt: ffir die gresses Gelegenheit zu geben, aueh den Deutschen l/rologenkongrefl zu besuchen, verschiebt sich der Kongrefi in Miin2. ao. Professur ftir Zahnheitkunde (Konservierende und chert an/ den 29.9. his 1.10.49. Orthop£dische Abteilung der Zahnklinik): 1. Prof. Dr. HA~s Beriehtigungen. SC~LAMPP (Goslar, frfiher Restock); 2. Prof. Dr. HA~S v. Tt~I~L (KSln); 3. Dr. RAI~EX~STI~ACK(Ttibingen), berufen Jahrgang ]948, S. 346, ,,Neue S (...truncated)


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Berichtigungen, Journal of Molecular Medicine, 1949, pp. 416, Volume 27, Issue 23, DOI: 10.1007/BF01479292