Die Mehrzahl aller Gehirnerschütterungen weist nur für kurze Zeitintervalle klinische und kognitive Symptome auf. In der Regel kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einer vollständigen subjektiven Erholung. Neurokognitive Störungen können zwar im Einzelfall persistieren, zeigen aber ebenfalls eine gute Heilungstendenz, sodass spätestens nach 1 Jahr keine relevanten Störungen mehr...
Femoral shaft fractures in children and adolescents are a common injury. Conservative treatment is still given precedence in very young children before they can walk but there is still a controversial discussion between operative stabilization and conservative treatment for children between 1 and 6 years old. In Germany there is an obvious trend towards operative stabilization...
The focus of the treatment of metacarpal fractures is the functional restoration of the hand function. The choice of available treatment measures depends on the clinical presentation in addition to the radiological initial situation. As a rule stable and primarily non-displaced fractures in which no rotational errors, axis deviation or shortening are present, are treated by early...
Die Gehirnerschütterung stellt eine häufig nicht ausreichend diagnostizierte Verletzung mit potenziellen Langzeitfolgen dar. Es werden Ursachen, pathophysiologische Grundlagen und typische primäre Symptomatik dargestellt. Das Erkennen und resultierende ärztliche Maßnahmen inklusive der Entscheidung zum Return-to-Play werden erläutert. Potenzielle Risikofaktoren und Langzeitfolgen...
Die Erfahrungen mit dem neuen stationären Durchgangsarztverfahren (DAV-Verfahren) werden aus der Sicht eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung berichtet. Während die aktuellen wirtschaftlichen Zahlen trotz des Verlustes der VAV (Verletzungsartenverfahren)-Zulassung konstant bis sogar steigend sind, lässt sich an konkreten Beispielen die Sinnhaftigkeit der neuen VAV...
Bei steigender Inzidenz der Unterarmschaftfrakturen im Kindesalter ist die konservative Therapie für stabile Frakturen weiterhin empfohlen, sodass Anästhesie nicht zwingend Osteosynthese heißt. Unbefriedigende Verläufe sind je nach Frakturtyp vorauszusehen und radiologisch zu erkennen. Instabile Frakturen erfordern eine Osteosynthese, da die Unterarmschaftfraktur wegen der...
Die Versorgung der Patienten mit einem orthopädischen Hilfsmittel ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Leider werden weiterhin ohne adäquates Wissen und unbegründet Hilfsmittel verordnet, die keinerlei Nutzen für die Patienten haben. Die Folgen davon sind unzufriedene Patienten und weitere unnötige Kosten für die Kostenträger. Die Verordnung der orthopädischen Hilfsmittel sollte...
Most cases of unstable humeral fractures in children can be treated by elastic stable intramedullary nailing (ESIN); however, it is essential to realize the limitations of this procedure. Good indications are transverse or short oblique fractures. In the case of multifragment or open fractures it could be necessary to use external fixation. Plate osteosynthesis is indicated in...
In Anbetracht der Implantationszahlen von Hüft- und Kniegelenken wird in Deutschland in den kommenden Jahren die Inzidenz periprothetischer Femurfrakturen weiter stark zunehmen. Ursache hierfür ist häufig eine schleichende Fraktur bzw. ein niedrig-energetisches Trauma. Ein Risikofaktor stellt bei geriatrischen Patienten die Implantation nicht zementierter Hüftprothesen dar. Die...
Die überwiegende Anzahl der Rotatorenmanschettenläsionen entsteht auf dem Boden natürlicher Alterungsprozesse und multifaktorieller Einflussfaktoren. Eine rein bzw. wesentlich extrinsische Genese durch ein traumatisches Ereignis ist selten und aufgrund der Häufigkeit altersphysiologischer Texturveränderungen der Sehnen besonders schwierig abzugrenzen. Da das Grundverständnis der...
Definition Die Übergangsfraktur stellt die typische Gelenkverletzung des Jugendlichen zum Zeitpunkt des Fugenschlusses dar. Durch die teilweise verknöcherte Wachstumsfuge kommt es zu einer Veränderung des beim Kind immer stereotypen Frakturverlaufs. Es entsteht ein spezifisches Frakturmuster, welches je nach Anzahl der Fragmente in Two- und Triplane-Frakturen unterschieden wird...
Das Auftreten einer verzögerten Frakturheilung wird im deutschsprachigen Raum traditionell nach einem Zeitraum von 6 Monaten mit dem Begriff der Pseudarthrose belegt. Das Risiko für diese schwerwiegende Komplikation wird mit Häufigkeiten zwischen 3 und 10 % angegeben. Das Auftreten wird unter anderem durch die Determinanten Frakturmorphologie, Weichgewebeschaden...
Zum 01.01.2013 sind in der gesetzlichen Unfallversicherung die neuen Anforderungen an Krankenhäuser für die Beteiligung am stationären Durchgangsarztverfahren (DAV), am Verletzungsartenverfahren (VAV) und am Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) in Kraft getreten. Zeitgleich wurde das Verletzungsartenverzeichnis einschließlich der Erläuterung neu gefasst und nach Verletzungen...
Hintergrund Nach einem Arbeitsunfall erfolgt die ambulante medizinische Versorgung von Patienten durch spezialisierte Durchgangsärzte. Bisher existiert für diesen Sektor der Gesundheitsversorgung in Deutschland noch kein formales Qualitätssicherungssystem. Ziel der Studie Ziel war die Entwicklung zweier Instrumente, mit denen die Zufriedenheit der Patienten mit der Behandlung und...
Hintergrund Die nekrotisierende Fasziitis ist eine seltene bakterielle Infektion des subkutanen Gewebes sowie der Faszien und bei verzögerter, inadäquater Therapie mit einer hohen Sterblichkeit assoziiert. Pathogenese Ursächlich für die Infektionsausbreitung sind meist Bagatelltraumata und Weichteilverletzungen, die als Eintrittspforte für die bakteriellen Krankheitserreger...
Vor mehr als 150 Jahren hat Ignaz Philipp Semmelweis eine Methode zur Infektionsvermeidung entwickelt, die darin bestand, eine Händedesinfektion vor jedem Patientenkontakt durchzuführen. Diese – zunächst von den Fachkollegen abgelehnte – Methode hatte sich als effektiv erwiesen, um die Infektions- und Komplikationsrate seiner Patienten deutlich zu reduzieren. Erst 30 Jahre später...
Die Behandlung der vorderen Kreuzband (VKB)-Ruptur hat für Klinikärzte wie für niedergelassene Kollegen einen hohen Stellenwert. Bis zum heutigen Tag sind viele Fragen zum Outcome, aber auch zur technischen Durchführung einer VKB-Ersatzplastik nicht abschließend geklärt. Dass die stabilisierende Operation eine Arthrose verhindern oder zumindest zeitlich aufhalten kann, ist bis...
Aufgrund der anatomischen Besonderheiten sind Luxationen des Glenohumeralgelenks häufig. Verschiedene Prädispositionsfaktoren einer möglichen Dislokationsarthropathie werden in der Literatur diskutiert. Grundsätzlich entsteht der größte Knorpelschaden im Rahmen des sog. „first hit“, der traumatischen Erstluxation. Das Alter zum Zeitpunkt der Erstluxation und auch zum Zeitpunkt...
Hintergrund Fortgeschrittene Knie-/kniegelenknahe Infekte oder chronische Endoprotheseninfektionen, vielfach begleitet von erheblichen lokalen Weichteilaffektionen, bedürfen einer multidisziplinären Behandlung. Nach mehreren Endoprothesenwechseln bestehen oft ausgedehnte Knochensubstanzdefekte, die i.d.R. mit Affektionen des Streckapparats einhergehen. Therapie Als Salvage...
Verklebungen und Vernarbungen zwischen Beugesehnen und Umgebung lassen sich zurzeit nur durch Bewegung der Sehne vermeiden. Günstiger als die passive Mobilisierung sind Konzepte mit aktiver Nachbehandlung. Hauptgefahren für die Beugesehnennaht sind Ruptur der Sehnennaht, schleichende Dehiszenzen und Behinderung der Gleitfähigkeit in der Beugesehnenscheide. Es gibt bisher keinen...
Tumorchirurgische Eingriffe und Folgezustände operativer Knochenbruchbehandlungen mit komplizierten Verläufen, besonders nach Infektionen, gehen häufig mit großen Knochendefekten einher. Neben der Defektüberbrückung durch allogene Implantate stellen die Defektrekonstruktion durch Segmenttransport und die Kallusdistraktion sowie der vaskularisierte Knochentransfer die Verfahren...
Das H-Arzt-Verfahren läuft zum 31.12.2015 aus. Das ambulante D-Arzt-Wesen befindet sich nach der Umstellung der D-Arzt-Bedingungen im Jahr 2011 im Umbruch. Davon sind v. a. die niedergelassenen Orthopäden und Unfallchirurgen betroffen. Den Verbesserungen in einzelnen Honorarbereichen stehen verschärfte strukturelle Anforderungen in baulicher Hinsicht gegenüber. Die angestrebte...
BackgroundAccidents are the main cause of death between the ages of 1 and 20 years. Blunt abdominal trauma occurs in approximately 5 % of cases resulting in organ injury within the abdomen in about 25 %. The organs most involved are the kidneys and spleen followed by the liver, pancreas and the gastrointestinal (GI) tract.DiagnosticsIn the field of radiological diagnostics...